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	<title>Dorstfeld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dorstfeld&amp;diff=345945&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24774-98: /* Persönlichkeiten */</title>
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		<updated>2026-04-22T11:42:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dortmund&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/30/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7/25/27/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 80 &amp;lt;!--www.tim-online.nrw.de--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.124&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 14630&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle =     &amp;lt;ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.dortmund.de/dortmund/projekte/rathaus/verwaltung/dortmunder-statistik/downloads/02_02_bevoelkerung_nach_geschlecht_und_staatsangehoerigkeit_in_den_statistischen_bezirken_.pdf Bevölkerungszahlen in den statistischen Bezirken am 31.12.2024 (im 5er-Rundungsverfahren)] (PDF; 135&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1914-06-10&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 44147, 44149&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = 44379&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 0231&lt;br /&gt;
{{!}}- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
{{!}} [[Statistischer Bezirk]]:&lt;br /&gt;
{{!}} 03&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Dortmund Statistischer Bezirk Dorstfeld.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorstfeld-Schacht23.jpg|mini|hochkant|Torhaus der ehemaligen Zeche Dorstfeld II/III]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Katholische st babarakirche dortmund dorstfeld.jpg|mini|hochkant|Katholische St.-Barbara-Kirche in Dorstfeld]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal zur Erinnerung an die Jüdische Synagoge Dortmund Dorstfeld.jpg|mini|Denkmal zur Erinnerung an die Dorstfelder Synagoge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorstfeld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil im [[Stadtbezirk Innenstadt-West (Dortmund)|Stadtbezirk Innenstadt-West]] und liegt im Westen von [[Dortmund]]. Im Norden grenzt Dorstfeld an [[Wischlingen]] bzw. [[Huckarde]], im Westen an [[Marten (Dortmund)|Marten]], im Südwesten an [[Oespel]], im Süden an [[Barop]] und die [[Technische Universität Dortmund]] und im Osten an die Innenstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorstfeld erlangte aufgrund seines angeblichen „[[Nazi-Kiez]]“ mit auffälligen [[Graffiti]] und als Wohnort diverser einflussreicher [[Neonazismus|Neonazis]] (wie der 2021 verstorbene „[[SS-Siggi]]“) ab den 2000er Jahren überregionale Bekanntheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jonas Hermann |url=https://www.nzz.ch/international/neonazis-in-dortmund-ein-besuch-im-nazi-kiez-ld.1554465 |titel=Tür an Tür mit Rechtsextremen: Ein Besuch im Nazi-Kiez |werk=nzz.ch |hrsg=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2020-05-17 |abruf=2021-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{YouTube |id=PX7EgjfULs8 |titel=Özcan Cosar: „Dortmund-Dorstfeld ist ’ne No-go-Area.“ |abruf=2021-01-27 |h=0 |m=3 |time=28 |kommentar=[[1 Live]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 2021 haben zeitgleich mehrere einflussreiche Extremisten den Stadtteil verlassen, charakteristische Graffiti und Bemalungen wurden entfernt und Medien berichteten über eine Entspannung der Situation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/-/89603272 |titel=Kein „Nazikiez“ mehr in Dortmund? |sprache=de |abruf=2021-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sozialwissenschaftliche Analysen zeigten, dass die mediale Darstellung des gesamten Stadtteils als „Nazi-Kiez“ bisweilen überzeichnet war und nicht zuletzt durch eine bewusst provokante Außendarstellung einer neonazistischen Minderheit verursacht worden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordstadtblogger.de/zur-strategie-des-rechten-raumkampfes-ist-dortmund-dorstfeld-wirklich-ein-nazi-kiez/ |titel=Zur Strategie des rechten „Raumkampfes“: Ist Dortmund-Dorstfeld wirklich ein „Nazi-Kiez“? |werk=Nordstadtblogger |datum=2021-10-24 |sprache=de |abruf=2021-11-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Gegenwart ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtraum Dorstfelder Hellweg.JPG|mini|Stadtraum Dorstfelder Hellweg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Dorstfeld als &amp;#039;&amp;#039;Dorstidfelde&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Darpe-11&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz Darpe]] |Titel=Geschichte der Stadt Bochum nebst Urkundenbuch, 6 Bände, 1888–1894 |Verlag=Wilhelm Stumpf |Ort=Bochum |Datum=1894 |Seiten=11 |Online=[https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/770318 Digitalisat online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; findet sich um das Jahr 900&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Pätzold: &amp;#039;&amp;#039;Bochum. Kleine Stadtgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2017, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Heinrich Theodor Grüttner, Patrick Jung, Reinhild Stephan-Maaser |Titel=Werdendes Ruhrgebiet. Spätantike und Frühmittelalter an Rhein und Ruhr |Verlag=Klartext Verlag |Ort=Essen |Datum=2015 |ISBN=978-3-8375-1394-3 |Seiten=254}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Urbar (Verzeichnis)|Heberegister]] des [[Kloster Werden|Klosters Werden]] (Werdener Urbar&amp;amp;nbsp;A), welches viele Bauerschaften (villae) im &amp;#039;&amp;#039;[[Brukterergau|Borahtron-Gau]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Darpe-11&amp;quot; /&amp;gt; auflistete. Eine spätere Variante des Ortsnamens ist &amp;#039;&amp;#039;Durstveld&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Westfälischer Hellweg|Hellweg]] wurde für den Ort als &amp;#039;&amp;#039;Dorstfelder Helewege&amp;#039;&amp;#039; bereits 1345 urkundlich genannt. Dorstfeld lag am Übergang der [[Altstraße|Handelsstraße]] über die [[Emscher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese zu den meisten Zeiten vorteilhafte Lage hatte während der [[Große Dortmunder Fehde|Großen Dortmunder Fehde]] auch eine andere, strategische und zerstörerische Seite. Die Emscher war bei Dorstfeld Grenze zwischen Dortmund und der [[Grafschaft Mark]]. Bereits 1388, mit Beginn der [[Fehde]], ließ daher Graf [[Engelbert&amp;amp;nbsp;III. von der Mark]] eine als Burg beschriebene Befestigungsanlage in Dorstfeld errichten. Dazu ließ er nicht nur die Emscherbrücke zerstören, sondern auch gleich noch eine Mühle und das steinerne Straßenpflaster, um das Material für den Bau nutzen zu lassen. Die Befestigung wurde allerdings im Januar 1390 nach dem Ende der Fehde durch die Truppen der Dortmunder Bürger geschleift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dortmunder Truppen hatten allerdings auch schon während der Belagerung ihrer Stadt Vorstöße in das Umland unternommen. Dabei [[Brandschatzung|brandschatzten]] und plünderten sie die Dörfer in der Umgebung. Dorstfeld wurde gleich zweimal so überfallen, im Frühling und im Herbst 1389.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] war Dorstfeld einer der Wohnorte jüdischer Familien, die sich als Händler an Markttagen und in Geschäftsangelegenheit tagsüber in Dortmund aufhalten, jedoch nicht dort wohnen durften, sondern die Stadt verlassen und nach Dorstfeld zurückkehren mussten, bevor abends die Dortmunder Stadttore schlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard Brilling]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Judentums in Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hans Chanoch Meyer]], [[Wilhelm Michaelis]], Franz Lorenz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ernte der Synagoga Recklinghausen. Zeugnisse jüdischer Geistigkeit&amp;#039;&amp;#039;. Ner-Tamid-Verlag, Frankfurt am Main 1962, S. 117–131, hier S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeche Dorstfeld Schacht II und III um 1920.jpg|mini|Zeche Dorstfeld Schacht II und III um 1920]]&lt;br /&gt;
Bedeutend war für die Entwicklung Dorstfelds das Jahr 1840. Damals verlegte Bürgermeister Wegmann den Verwaltungssitz des [[Amt Lütgendortmund|Amtes Lütgendortmund]] nach Dorstfeld. 1886 wurde das [[Amt Dorstfeld]] mit den Gemeinden Dorstfeld, Huckarde, Marten, Rahm und Wischlingen selbständig. Die Bevölkerungszahl war im Zuge der [[Industrielle Revolution in Deutschland|Industrialisierung]] stark angewachsen. Doch bereits wenige Jahrzehnte später, am 10. Juni 1914, wurde Dorstfeld in die Stadt Dortmund eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Reekers&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3-402-05875-8|Seite=227}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiges Ereignis der Entwicklung deutscher Gewerkschaften ist mit Dorstfeld verbunden. Am 18.&amp;amp;nbsp;August 1889 gründeten im Gasthof Ziegler 200 Delegierte von 66 Zechen in Dorstfeld den [[Deutsche Bergarbeitergewerkschaften|Verband zur Wahrung und Förderung der bergmännischen Interessen in Rheinland und Westfalen]]. Zum Ersten Vorsitzenden wurde [[Friedrich Bunte]] gewählt. Er war während des vorangegangenen [[Bergarbeiterstreik von 1889|Bergarbeiterstreiks]] als Deputierter der Arbeiter bei Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm&amp;amp;nbsp;II.]] gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Straßenbild erinnert in Dorstfeld viel an die Bergbauvergangenheit des Stadtteils. Bis zur Stilllegung im Jahre 1963 war die [[Zeche Dorstfeld]] größter Arbeitgeber vor Ort. Heute erinnern [[Bergehalde]]n, [[Zechenkolonie]]n und die heute zur [[Volkshochschule Dortmund]] gehörenden Verwaltungs- und [[Kaue]]ngebäude an die Bergbaugeschichte. Dorstfeld war Standort des Maschinenbauunternehmens [[Orenstein &amp;amp; Koppel]]. Seit 1967 befindet sich nördlich des Dorstfelder [[Hellweg]]s der Straßenbahnbetriebshof der Dortmunder Stadtwerke [[DSW21]], welcher im Jahre 1996 vergrößert und erneuert (Stadtbahn-Hauptwerkstatt) wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1970er Jahren war Dorstfeld Schauplatz von [[Hausbesetzung]]en. Rund um die Wörthstraße wurden zu dieser Zeit von meist studentischen Bewohnern Häuser besetzt, um einer [[Flächensanierung|Kahlschlagsanierung]] entgegenzuwirken. In den 1980er Jahren gab es einen großen [[Altlast]]enskandal um eine Neubausiedlung in Dorstfeld-Süd.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Rainer Guski]] |url=http://eco.psy.ruhr-uni-bochum.de/ecopsy/download/Umwelt/Umwelt07/Umwelt07.pdf |titel=Auswirkungen von Schadstoffen, Lärm und Radioaktivität |werk=Vorlesung Einführung in die Umweltpsychologie WS 2000/2001 |format=PDF; 315,58&amp;amp;nbsp;kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20141221055717/http://eco.psy.ruhr-uni-bochum.de/ecopsy/download/Umwelt/Umwelt07/Umwelt07.pdf |archiv-datum=2014-12-21 |abruf=2014-11-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach heftigen Niederschlägen von lokal bis zu 200&amp;amp;nbsp;l/m² kam es am 26.&amp;amp;nbsp;Juli 2008 im Stadtgebiet von Dortmund zu Überschwemmungen der Emscher und des Roßbaches, die besonders die Ortsteile Dorstfeld und Marten trafen. Die Emscher erreichte an vielen Messpunkten neue Hochwasserhöchststände. So wurden am Pegel in Mengede ein Wasserstand von über 520 Zentimetern, bei einem üblichen Pegel von etwa 100 Zentimetern, gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Aufmerksamkeit bekam der Stadtteil Ende 2009, nachdem bekannt wurde, dass eine [[antifaschistisch]] aktive Familie monatelangen Übergriffen ausgesetzt war. Mehrmals wiesen Zeitungen sowie Fernsehmagazine auf die starke Neonazi-Szene im Stadtteil hin, die sich durch Übergriffe auf Andersdenkende und Ausländer bemerkbar machte. Sven Kahlin, eine wegen Totschlags an einem Punk verurteilte Führungsgestalt der inzwischen verbotenen Gruppe [[Nationaler Widerstand|Nationaler Widerstand Dortmund]], die vorrangig in diesem Stadtteil tätig ist, forderte im März 2010: &amp;#039;&amp;#039;Dortmund ist und bleibt unsere Stadt!&amp;#039;&amp;#039; gemäß dem Konzept der [[National befreite Zone|National befreiten Zonen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Kahlins Aussage auf einem Server dieser Gruppe am 29. März 2010, abgerufen am 3. Oktober 2012. Obwohl die Gruppe und ihr „Infoportal“ im August 2012 vom [[Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen|Innenministerium NRW]] verboten worden waren, blieb die Webseite weiter online. Daneben enthält Kahlins namentlich gezeichneter Beitrag die szeneüblichen Beschimpfungen des Staates als „todkrankes System“ und „sterbende Ratte“. Kahlin wurde im Herbst 2010 wegen günstiger Sozialprognose („neue Taten seien nicht zu erwarten“, also keine Wiederholungsgefahr, siehe {{Internetquelle |autor=Dennis Betzholz |url=https://www.waz.de/lokales/dortmund/article401783486/empoerung-ueber-freilassung-von-neonazi-sven-k.html |titel=Empörung über Freilassung von Neonazi Sven K. |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2012-10-01 |abruf=2025-05-01 |sprache=de}}) vorzeitig auf Bewährung aus der Haft entlassen. Im November 2011 griff er erneut zwei Jugendliche an und verletzte sie schwer, siehe WAZ ({{Internetquelle |autor=Matthias Korfmann, David Schraven, Gerald Nill |url=https://www.waz.de/region/article6117383/wie-neonazi-sven-k-zum-totschlaeger-wurde.html |titel=Wie Neonazi Sven K. zum Totschläger wurde |werk=Westdeutsche Allgemeine Zeitung |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2011-11-29 |sprache=de |abruf=2025-05-01}}). Kahlin wurde dafür zu einer Haftstrafe verurteilt, eine günstige Sozialprognose wurde diesmal verneint. [https://www.spiegel.de/panorama/justiz/neonazi-groesse-nach-attacke-auf-dortmunder-weihnachtsmarkt-verurteilt-a-878993.html Spiegel Online]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1987 || 2003 || 2008 || 2013 || 2016 || 2019 || 2022 || 2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 16.249 || 16.022 || 15.568 || 15.295 || 15.457 || 14.943 || 14.567 || 14.630&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statistik ===&lt;br /&gt;
Strukturdaten der Bevölkerung Dorstfelds:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 16,0 % [Dortmunder Durchschnitt: 16,2 % (2018)]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.dortmund.de/media/p/statistik/pdf_statistik/veroeffentlichungen/statistikatlas/215_-_Statistikatlas_-_2019.pdf |wayback=20210626094819 |text=Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen Statistikatlas 2019 |archiv-bot=2024-11-29 03:50:24 InternetArchiveBot }} (PDF; 9,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 19,8 % [Dortmunder Durchschnitt: 20,2 % (2018)]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.dortmund.de/media/p/statistik/pdf_statistik/veroeffentlichungen/statistikatlas/215_-_Statistikatlas_-_2019.pdf |wayback=20210626094819 |text=Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen Statistikatlas 2019 |archiv-bot=2024-11-29 03:50:24 InternetArchiveBot }} (PDF; 9,1&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 20,9 % [Dortmunder Durchschnitt: 22,3 % (2024)]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dortmund.de/dortmund/projekte/rathaus/verwaltung/dortmunder-statistik/downloads/02_02_bevoelkerung_nach_geschlecht_und_staatsangehoerigkeit_in_den_statistischen_bezirken_.pdf Staatsangehörigkeiten in den statistischen Bezirken am 31. Dezember 2024] (PDF; 135&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Arbeitslosenquote: 12,0 % [Dortmunder Durchschnitt: 11,0 % (2017)]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.dortmund.de/media/p/statistik_3/statistik/wirtschaft_1/06_12_Arbeitslosenquoten_Statistische_Bezirke.pdf |text=Arbeitslosenquoten nach statistischen Bezirken am 30. Juni 2017 |wayback=20180625161337}} (PDF-Datei)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Durchschnittseinkommen liegt rund 15 % unter dem Dortmunder Durchschnitt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Räumliche Struktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dortmund Hannibal Dorstfeld Ostfassade.jpg|mini|Großwohnsiedlung [[Hannibal (Dorstfeld)|Hannibal]] in Dorstfeld-Süd]]&lt;br /&gt;
Dorstfeld ist historisch in verschiedene Bereiche aufteilbar. Bis in das 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert hinein stellte die [[Emscher]] die Grenze zu Dortmund dar. Dorstfeld hatte einen Ortskern am Hellweg, direkt westlich der Emscher. Die beiden Kirchen der evangelischen und [[St. Barbara (Dorstfeld)|katholischen Gemeinden Dorstfeld]] befinden sich hier. Auch heute findet auf dem Wilhelmsplatz noch ein Wochenmarkt statt. Die Stadtbahn durchquert die historische Mitte in Ost-West-Richtung (U43 und U44). Nur wenig südlich des Ortes befindet sich der [[S-Bahn]]-Knotenpunkt [[Bahnhof Dortmund-Dorstfeld|Dortmund-Dorstfeld]], an dem die [[S-Bahn Rhein-Ruhr|S-Bahn-Linien 1, 2 und&amp;amp;nbsp;4]] halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Wohnraum für die Arbeiter der Zeche Dorstfeld zu schaffen, wurde zwischen 1913 und 1919 in Zechennähe, an der heutigen Wittener Straße und damit weit südwestlich des Dorstfelder Ortes die Siedlung &amp;#039;&amp;#039;[[Siedlung Oberdorstfeld|Oberdorstfeld]]&amp;#039;&amp;#039; (im Volksmund auch Oberdorf) errichtet, die der gesamten Gegend bis heute den Namen gibt. Oberdorstfeld besitzt eine eigene Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den historischen Ortskern sprachlich von Oberdorstfeld abzugrenzen, wird Ersterer heute oft mit &amp;#039;&amp;#039;Unterdorstfeld&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Unterdorf&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Dorstfeld Mitte&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eingemeindung in die Stadt Dortmund hat sich das Gebiet Dorstfelds weiter nach Osten über die [[Emscher]] ausgedehnt. Im Südosten entstand die [[Zeche Tremonia]], ein Industriegebiet und der Güterbahnhof &amp;#039;&amp;#039;Dortmunder Feld&amp;#039;&amp;#039;, in dessen Nähe direkt an der Emscher die &amp;#039;&amp;#039;Siedlung Tremonia&amp;#039;&amp;#039; errichtet wurde, die noch heute im Volksmund „Negerdorf“ genannt wird. Der Begriff geht auf die [[Westfälische Dialekte|westfälische]] Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;dat nigge Dorp&amp;#039;&amp;#039; („das neue Dorf“) und nicht darauf zurück, dass die Kumpel der benachbarten Zeche ungewaschen nach Hause laufen mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oliver Volmerich, Susanne Riese |Titel=Vergessener Ort – die Emscherauen |Online=https://www.waz.de/staedte/dortmund/vergessener-ort-die-emscherauen-id211871845.html |Abruf=2017-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich der Emscher, an der heutigen Rheinischen Straße, der Hauptzufahrtsstraße in die Innenstadt, entstand weitere, dichte Bebauung und Industrie. Die Grenze zur Innenstadt ist die Dorstfelder Brücke, auch wird der gesamte Bereich zwischen Dorstfeld und der Brücke oft [[Dorstfelder Brücke]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde eine weitere Siedlung zwischen Dortmunder Feld und Oberdorstfeld errichtet. Große Teile der Siedlung bestehen aus flacher Wohnbebauung, architektonisch und höhenmäßig herausragend ist der [[Hannibal (Dorstfeld)|Hannibal]]. Die Siedlung wurde mit dem unterirdischen [[Bahnhof Dortmund-Dorstfeld Süd]] an die damals (zu Teilen auf den Gleisen der stillgelegten [[Zeche Dorstfeld]]) neu errichtete [[Bahnstrecke Witten/Dortmund–Oberhausen/Duisburg|Strecke Bochum–Dortmund]] für die Linie S1 angeschlossen und wird daher oft &amp;#039;&amp;#039;Dorstfeld Süd&amp;#039;&amp;#039; genannt, oft aber auch zu Oberdorstfeld gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Haus Schulte Witten Dortmund.JPG|mini|Haus Schulte Witten]]&lt;br /&gt;
Als sehenswert gelten das heute als öffentliche Bibliothek dienende [[Haus Schulte-Witten]] und die [[DASA – Arbeitswelt Ausstellung]] der [[Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin]] (BAuA). Dorstfeld hat viele Sportvereine. Bemerkenswert ist auch die denkmalgeschützte [[Evangelische Kirche Dorstfeld|evangelische Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Nobel]] (* 21. Oktober 1833 in [[Stockholm]]; † 10. Dezember 1896 in [[Sanremo]]), schwedischer Chemiker und Erfinder; wohnte zwischen 1860 und 1864 unter anderem in Dorstfeld und experimentierte auf der Zeche Dorstfeld mit Sprengstoffen im Bergbau.&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Bendix]] (* 28. Juni 1877 in Dorstfeld; † 3. Januar 1954 in [[Oakland]]), deutscher Jurist und Nationalökonom&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Kronsbein (Politiker)|Wilhelm Kronsbein]] (* 13. August 1884 in Dorstfeld; † 5. Februar 1972 in [[Wilhelmshaven]]), [[Reichstag (Zeit des Nationalsozialismus)|Reichstags-Abgeordneter]] der [[NSDAP]] für den Wahlkreis 14 (Weser-Ems)&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Steinberg]] (* 10. Januar 1884 in Dorstfeld; † 1. Oktober 1939 in [[Frankfurt am Main]]), Polizeipräsident in Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* [[Werner Sengenhoff]] (* 7. April 1906 in Dorstfeld; † 6. Dezember 1944 in Niedermarsberg), Psychiater, der während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] an [[Kinder-Euthanasie|Euthanasieverbrechen]] beteiligt war&lt;br /&gt;
* [[Hans-Eberhard Urbaniak]] (* 9. April 1929; † April 2024), Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Werner Meyer]] (* 24. August 1932 in [[Hamburg-Harburg|Harburg]]; † 9. Mai 1994 in [[Siegburg]]) war als Dorstfelder von 1975 bis 1984 Abgeordneter der SPD im [[Landtag Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen Landtag]]. Von 1987 bis 1990 war er Mitglied des Deutschen Bundestags, allerdings für den Wahlkreis Recklinghausen I. 1985 wurde er Vorsitzender der [[IG Bergbau und Energie]] und im Anschluss 1990 zum Vorsitzenden des [[Deutscher Gewerkschaftsbund|Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB)]] gewählt. Nach ihm ist die Jugendfreizeitstätte &amp;#039;&amp;#039;Heinz-Werner-Meyer-Treff&amp;#039;&amp;#039; am Hannibal benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/Webmaster/GB_I/I.1/Abgeordnete/Ehemalige_Abgeordnete/details.jsp?k=00109 |text=Ehemalige Abgeordnete im Landtag NRW |wayback=20150607003005 |archiv-bot=2023-12-14 09:14:30 InternetArchiveBot}}, abgerufen am 25. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Lothar Emmerich]] (* 29. November 1941 in Dorstfeld; † 13. August 2003 in [[Hemer]]), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Ralf Loose]] (* 5. Januar 1963 in Dorstfeld) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger -trainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dortmund-Dorstfeld|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Dortmund}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4204482-0|VIAF=235973297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Statistischer Bezirk von Dortmund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1914]]&lt;/div&gt;</summary>
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