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	<title>Dorothy Wordsworth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dorothy_Wordsworth&amp;diff=1233517&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Antiquary am 24. Oktober 2024 um 17:08 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dorothy-wordsworth.jpg|mini|Dorothy Wordsworth]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorothy Mae Ann Wordsworth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Dezember]] [[1771]] in [[Cockermouth]], [[Cumberland (England)|Cumberland]] (heute [[Cumbria]]), [[England]]; † [[25. Januar]] [[1855]] in [[Rydal Mount]] bei [[Ambleside]], England) war eine englische [[Poet]]in und [[Tagebuch]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;autorin. Sie war die Schwester des [[Romantik|romantischen]] Dichters [[William Wordsworth]], mit dem sie lebenslang eng verbunden war. Dorothy Wordsworth zeichnete sich weniger durch ihr schriftstellerisches Werk aus, als durch ihre Briefe, Tagebücher und Kurzgeschichten, die erst postum veröffentlicht wurden und einen dokumentarischen Wert in der [[Englische Literatur|englischen Literatur]] besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dorothy Wordsworth war das dritte von fünf Kindern des Anwalts John Wordsworth und der Ann Cookson aus [[Penrith (Cumbria)|Penrith]]. Die Mutter starb 1777 als Dorothy sechs Jahre alt war, der Vater nur sechs Jahre später, im Jahre 1783. Der Vater hinterließ kein Testament und so wurden die Kinder zu verschiedenen Verwandten geschickt. Mit 15&amp;amp;nbsp;Jahren kam Dorothy zu ihren Großeltern nach Penrith, wo sie für kurze Zeit ihre Geschwister wieder sah. Vom 17. bis zum 22. Lebensjahr lebte sie bei ihrem Onkel William Cookson in Norfolk, wo sie eine glückliche Zeit verbrachte, sich im Lesen und Schreiben übte und sich selbst Französisch beibrachte. Ab dem Winter 1793/94 hielt sich an verschiedenen Orten auf. Um 1795 teilte sie sich mit ihrem Bruder William ein Haus in [[Dorset]]. Vermutlich zu dieser Zeit entwickelte sich eine intensive Geschwisterliebe. Die beiden verbrachten die ersten Jahre zusammen in Armut und erbettelten sich häufig abgelegte Kleidungsstücke von Freunden. In [[Alfoxden]] in [[Somerset]] freundeten sich die Wordsworths mit dem Dichter [[Samuel Taylor Coleridge]] an und reisten mit ihm nach [[Deutschland]]. Unterwegs begann Dorothy ein Tagebuch zu führen, worin sie ihre Ausgaben auflistete und Dinge des täglichen Bedarfs notierte. Von 1798 bis 1799 fanden sie Unterkunft in [[Goslar]], während Coleridge an der [[Universität Göttingen]] studierte. Zurück in Alfoxden begann Dorothy ausführlichere [[Journal (Buch)|Journale]] niederzuschreiben, die zumeist von Reisen und kurzen Exkursionen mit William und Coleridge handelten.&lt;br /&gt;
[[Datei:Dove Cottage - The English Lakes - A. Heaton Cooper.jpg|mini|A. Heaton Cooper: &amp;#039;&amp;#039;Dove Cottage&amp;#039;&amp;#039;, 1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WilliamWordsworth Grave.JPG|mini|Familiengrab von William, Dorothy und Mary Wordsworth in Grasmere]]&lt;br /&gt;
William wie Coleridge verwendeten Dorothys Gedanken und Notizen als Anregungen für ihre eigenen Werke. Coleridge bemerkte: „Obwohl wir drei Personen waren, waren wir wie eine Seele.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kirjasto&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.kirjasto.sci.fi/dwordsw.htm | wayback=20150303091056 | text=&amp;#039;&amp;#039;Dorothy Wordsworth (1771-1855)&amp;#039;&amp;#039;}} bei kirjasto.sci.fi (abgerufen am 23. Januar 2008)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1799 bezog Dorothy mit ihrem Bruder das &amp;#039;&amp;#039;Dove Cottage&amp;#039;&amp;#039; in [[Grasmere (Dorf)|Grasmere]] im [[Lake District]]. 1802 heiratete William seine Jugendliebe Mary Hutchinson, die zugleich die beste Freundin seiner Schwester Dorothy war. Die Hochzeit war ein freudiges Ereignis, nur nicht für Dorothy, die zu [[Hysterie|hysterisch]] wurde um der Feier beizuwohnen. Bereits Tage vor der Hochzeit hatte sie (vermutlich an ihren Bruder) geschrieben: „Ich habe Mary Hutchinson seit langem wie eine Schwester geliebt und sie war zu mir ebenso, und du wirst vermuten, dass ich der Verbindung zwischen uns mit vollkommener Freude entgegen sehe, doch so glücklich ich auch bin, sehe ich mit halber Furcht, dass mich die Ansammlung all der zarten Gefühle aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft am Morgen der Hochzeit überkommen werden.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;kirjasto&amp;quot; /&amp;gt; Sich selbst empfand Dorothy mit 31&amp;amp;nbsp;Jahren bereits „als zu alt für eine Ehe“. Selbst nach der Vermählung von William Wordsworth und Mary Hutchinson wohnte Dorothy weiterhin mit den beiden zusammen in Grasmere und zog 1813 mit ihnen nach &amp;#039;&amp;#039;Rydal Mount&amp;#039;&amp;#039;, einem Haus in der Nähe des cumbrischen Ortes Ambleside, wo sie bis zu ihrem Tod leben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorothy Wordsworth blieb unverheiratet. 1829 erkrankte sie ernsthaft und sollte für den Rest ihres Lebens hinfällig bleiben. 1835 erkrankte sie an [[Arteriosklerose]] und litt die letzten 20&amp;amp;nbsp;Lebensjahre zunehmend an einer [[Demenz]]. Sie starb knapp fünf Jahre nach ihrem geliebten Bruder William mit 84&amp;amp;nbsp;Jahren auf Rydal Mount – in „einem tiefen Dunst der Senilität“ wie ihr Biograf Richard Cavendish schrieb. Dorothy, William und Mary Wordsworth sind in einem Familiengrab in Grasmere beerdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Fast ein Jahrhundert tauchte Dorothy Wordsworth nur als Fußnote in der Biografie ihres bekannten Bruders auf. Ein einziges Mal, 1803, versuchte sie ihre Erlebnisse von einer Reise mit ihrem Bruder nach Schottland zu veröffentlichen, fand jedoch keinen Verleger. Ihr Reisebericht &amp;#039;&amp;#039;Recollections of a Tour Made in Scotland&amp;#039;&amp;#039; erschien postum erst 1874. Ihr &amp;#039;&amp;#039;Grasmere Journal&amp;#039;&amp;#039; wurde erstmals 1897 von dem Verleger [[William Angus Knight]] veröffentlicht, blieb aber weitgehend unbeachtet. 1931 kaufte die Kinderbuchautorin [[Beatrix Potter]] das &amp;#039;&amp;#039;Dove Cottage&amp;#039;&amp;#039; im [[Lake District]], in dem Dorothy und ihr Bruder William lange Jahre gelebt hatten. In der Scheune des Cottage fand Potter ein Bündel altes Papier und entdeckte, dass es sich um die Tagebuchaufzeichnungen von Dorothy Wordsworth handelt. Potters Fund wurde 1933 als &amp;#039;&amp;#039;The Grasmere Journal&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht. Das [[Journal (Buch)|Journal]] berichtet ausführlich vom Alltagsleben im Lake District, erzählt von langen Spaziergängen mit dem Bruder durch die Umgegend und zeichnet schriftstellerisch detaillierte Porträts von den so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Lake Poets]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Lakists&amp;#039;&amp;#039;, wie die dort ansässigen Schriftsteller [[Samuel Taylor Coleridge]], [[Charles Lamb]], [[Sir Walter Scott]] und [[Robert Southey]] mit denen die Wordsworths eng befreundet waren, auch genannt wurden. Der eigentlich radikale Schriftsteller Southey war in England vor allem durch seine Niederschrift des [[Gebrüder Grimm|Grimmschen]] Märchens &amp;#039;&amp;#039;Goldilocks and the Three Bears („Goldlöckchen und die drei Bären“)&amp;#039;&amp;#039; bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Dorothy Wordsworths Schriften und deren dokumentarischer Wert für die [[Frauenliteratur]] wurden gerade zu einem Zeitpunkt wiederentdeckt, als sich [[Feminismus|feministische]] Kritiker und Literaten wie beispielsweise [[Virginia Woolf]] verstärkt mit der Rolle der Frau in der Literatur befassten. Woolf, selbst akribische Tagebuchschreiberin, befasste sich in ihren [[Essay]]s bevorzugt mit Dorothy Wordsworth’ Notizen. Seit dem Erfolg des &amp;#039;&amp;#039;Grasmere Journals&amp;#039;&amp;#039; wurden zahlreiche weitere Briefe, Tagebücher und Notizen von Dorothy Wordsworth veröffentlicht. Alle Arbeiten zeigen, wie viel sie zum schriftstellerischen Erfolg ihres Bruders beigetragen hatte: William Wordsworth und Samuel Taylor Coleridge übernahmen freizügig ihre detaillierten Landschaftsbeschreibungen für ihr eigenes Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--aus der en:WP  erstmal auskommentiert//&lt;br /&gt;
For instance, compare lines from one of William Wordsworth&amp;#039;s most famous poems &amp;quot;I Wandered as Lonely as a Cloud,&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: ...All at once I saw a crowd,&lt;br /&gt;
: A host, of golden daffodils;&lt;br /&gt;
: Beside the lake, beneath the trees,&lt;br /&gt;
: Fluttering and dancing in the breeze.&lt;br /&gt;
: Continuous as the stars that shine&lt;br /&gt;
: And twinkle on the milky way,&lt;br /&gt;
: They stretched in never-ending line&lt;br /&gt;
: Along the margin of a bay:&lt;br /&gt;
: Ten thousand saw I at a glance,&lt;br /&gt;
: Tossing their heads in sprightly dance.&lt;br /&gt;
: The waves beside them danced; but they&lt;br /&gt;
: Out-did the sparkling waves in glee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
To this entry from Dorothy&amp;#039;s journal:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;blockquote&amp;gt;When we were in the woods beyond Gowbarrow park we saw a few daffodils close to the water side. We fancied that the lake had floated the seeds ashore and that the little colony had so sprung up. But as we went along there were more and yet more and at last under the boughs of the trees, we saw that there was a long belt of them along the shore, about the breadth of a country [[turnpike trust|turnpike road]]. I never saw daffodils so beautiful they grew among the mossy stones about and about them, some rested their heads upon these stones as on a pillow for weariness and the rest tossed and reeled and danced and seemed as if they verily laughed with the wind that blew upon them over the lake, they looked so gay ever glancing ever changing. This wind blew directly over the lake to them. There was here and there a little knot and a few stragglers a few yards higher up but they were so few as not to disturb the simplicity and unity and life of that one busy highway.&amp;lt;ref&amp;gt;Teich, Nathaniel. &amp;quot;14 Spots of Time—writerly and Readerly Imaging with William Wordsworth and Basho&amp;quot;. Language and Image in the Reading-Writing Classroom: Teaching Vision, ed. Fleckenstein, Kristie S; Calendrillo, Linda T; Worley, Demetrice A. Mahwah, NJ: Lawrence Erlbaum Associates, 2002. p. 213.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Grasmere and Alfoxden Journals.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2002, ISBN 0-19-284062-2.&lt;br /&gt;
** deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Grasmere-Journal.&amp;#039;&amp;#039; Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung, Mainz 2016, ISBN 978-3-87162-084-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alan G. Hill: &amp;#039;&amp;#039;Letters of Dorothy Wordsworth.&amp;#039;&amp;#039; Clarendon Press, Oxford 1985, ISBN 0-19-818539-1.&lt;br /&gt;
* Robert Gittings, Jo Manton: &amp;#039;&amp;#039;Dorothy Wordsworth.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 1985, ISBN 0-19-818519-7.&lt;br /&gt;
* Catherine Macdonald MacLean: &amp;#039;&amp;#039;Dorothy and William Wordsworth.&amp;#039;&amp;#039; Haskell, 1982, ISBN 0-8383-1403-1.&lt;br /&gt;
* Ernest De Selincourt: &amp;#039;&amp;#039;Dorothy Wordsworth: A Biography.&amp;#039;&amp;#039; The Clarendon Press, 1933.&lt;br /&gt;
* Erich Zauner: &amp;#039;&amp;#039;Romantikerfrauen – romantische Frauen?&amp;#039;&amp;#039; Literarische Feuilletons zu William Wordsworth und Samuel Tayler Coleridge sowie deren beider Muse Dorothy Wordsworth. VÖN, Wien 1992.&lt;br /&gt;
* Margarete Balensiefer: &amp;#039;&amp;#039;Dorothy Wordsworth als Frauengestalt der englischen Romantik in ihrer Bedeutung für Leben und Werk des Dichters Wordsworth.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.kirjasto.sci.fi/dwordsw.htm | wayback=20150303091056 | text=Dorothy Wordsworth (1771–1855), Kurzbiografie}} (englisch)&lt;br /&gt;
* {{FemBio|https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/dorothy-wordsworth/}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118807897|LCCN=n/80/25953|VIAF=19695644}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wordsworth, Dorothy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Englisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tagebuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Engländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1771]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1855]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wordsworth, Dorothy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wordsworth, Dorothy Mae Ann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=englische Poetin und Chronistin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Dezember 1771&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cockermouth]], Cumberland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Januar 1855&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rydal Mount]] bei Ambleside&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Antiquary</name></author>
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