<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dorothy_Arzner</id>
	<title>Dorothy Arzner - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dorothy_Arzner"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dorothy_Arzner&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T19:30:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dorothy_Arzner&amp;diff=334150&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dorothy_Arzner&amp;diff=334150&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-10T12:51:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dorothy Arzner.jpg|mini|Dorothy Arzner (1934)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorothy Arzner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Januar]] [[1897]] in [[San Francisco]], [[Kalifornien]]; † [[1. Oktober]] [[1979]] in [[La Quinta]], Kalifornien) war eine [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Filmregisseur]]in und [[Filmeditor]]in. Als Regisseurin drehte sie annähernd 20 Filme zwischen 1927 und 1943 und wird von [[Filmhistoriker]]n als wichtigste Filmemacherin aus der Zeit des [[Hollywood]]-[[Studiosystem]]s gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wfpp.columbia.edu/pioneer/ccp-dorothy-arzner/ |titel=Dorothy Arzner – Women Film Pioneers Project |abruf=2020-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Karriere ==&lt;br /&gt;
Dorothy Arzner arbeitete im Jugendalter als Kellnerin in dem Lokal ihres Vaters in Los Angeles, das von Filmgrößen wie [[Mary Pickford]], [[David Wark Griffith|D. W. Griffith]], [[Douglas Fairbanks senior|Douglas Fairbanks]] und [[Mack Sennett]] frequentiert wurde. Das Filmgeschäft ließ sie allerdings zunächst kalt und sie wollte ursprünglich Ärztin werden, brach aber das Studium schließlich ab. Im Ersten Weltkrieg war sie als Lazarettschwester und Krankenwagenfahrerin tätig. Während eines Arbeitermangels durch die [[Spanische Grippe]] gelangte sie 1919 ins Filmgeschäft und begann als Stenografin für [[William C. de Mille|William DeMille]], dem Bruder von [[Cecil B. DeMille]], in der Drehbuchabteilung von Famous Players – aus denen bald [[Paramount Pictures|Paramount]] entstand – zu arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karyn Kay |url=https://agnesfilms.com/interviews/interview-with-dorothy-arzner/ |titel=Interview with Dorothy Arzner |werk=agnès films |datum=2011-07-16 |abruf=2020-11-15 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bald stieg sie zur [[Filmeditor]]in auf, und ihre Arbeit für die [[Stierkampf]]szenen in &amp;#039;&amp;#039;[[Blut und Sand (1922)|Blut und Sand]]&amp;#039;&amp;#039;, einem großen Erfolg von [[Rudolph Valentino]] aus dem Jahr 1922, war so brillant, dass [[James Cruze]] sie zur Chef-Editorin von &amp;#039;&amp;#039;[[Die Karawane (Film)|The Covered Wagon]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Folgejahr machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 führte Arzner bei dem Film &amp;#039;&amp;#039;Fashions for Women&amp;#039;&amp;#039; erstmals selbst die Regie und wurde in der Umbruchphase vom [[Stummfilm]] zum [[Tonfilm]] Ende der 1920er Jahre sehr bekannt. Das war insofern ungewöhnlich, als dass es zwar in der Frühphase Hollywoods einige Beispiele für Regisseurinnen gab, diese allerdings spätestens bis zum Anbeginn des Tonfilms aus dem Filmgeschäft gedrängt worden waren. Arzner war die erste Frau, die einen Tonfilm inszenierte und das erste weibliche Mitglied der 1936 gegründeten [[Directors Guild of America]], in der sie bis zu ihrem Rückzug aus dem Filmgeschäft in den 1940er Jahren auch die einzige Frau blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www2.bfi.org.uk/news-opinion/sight-sound-magazine/features/dorothy-arzner-queen-hollywood |titel=Dorothy Arzner: Queen of Hollywood {{!}} Sight &amp;amp; Sound |abruf=2020-11-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cinema.ucla.edu/collections/dorothy-arzner |titel=Dorothy Arzner {{!}} UCLA Film &amp;amp; Television Archive |abruf=2020-11-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch viele Presseartikel berichteten über Arzner, da sie als einzige Regisseurin Hollywoods in dieser Zeit als Kuriosum galt.&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Mayne: &amp;quot;Directed by Dorothy Arzner&amp;quot;. Indiana University Press, 1994. S. 151.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzner drehte mit einigen der weiblichen Top-Stars des Studios, vorzugsweise in Filmen, die besonders stark an das weibliche Publikum gerichtet waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dga.org/Craft/DGAQ/All-Articles/0604-Winter2006-07/Legends-Dorothy-Arzner.aspx |titel=Dorothy Arzner - Member, 1938-1979 |abruf=2020-11-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie inszenierte [[Clara Bow]]s ersten Tonfilm &amp;#039;&amp;#039;The Wid Party&amp;#039;&amp;#039; von 1929. Die Publicity um die angeblich aufgrund von Bows Lautstärke durchgebrannten Sicherungen der Mikrofone halfen mit, aus der seichten Dreiecksgeschichte einen finanziellen Erfolg zu machen. Besonders Arzners beide Filme mit [[Ruth Chatterton]], dem damaligen weiblichen Topstar des Studios, waren große finanzielle Erfolge. &amp;#039;&amp;#039;[[Wiegenlied (1930)|Sarah and Son]]&amp;#039;&amp;#039; erzählte die Geschichte einer österreichischen Sopranistin, die ihr illegitimes Kind aufgeben muss und später jahrelang nach ihm sucht. Chatterton wurde für ihre perfekte Modulation des anfänglich schweren deutschen Akzents zu einer fast perfekten englischen Diktion gegen Ende des Films gelobt. Angesichts der noch primitiven Aufnahmetechnik war das eine großartige Leistung. Bei der [[Oscarverleihung 1930 (November)|Oscarverleihung im November 1930]] wurde Ruth Chatterton für ihre Leistung in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;[[Oscar/Beste Hauptdarstellerin|Beste Hauptdarstellerin]]&amp;#039;&amp;#039; nominiert.&lt;br /&gt;
Arzner drehte auch später noch weitere Liebesdramen, darunter &amp;#039;&amp;#039;Merrily We Go to Hell&amp;#039;&amp;#039; mit [[Sylvia Sidney]] und [[Fredric March]] sowie &amp;#039;&amp;#039;Anybodys Woman&amp;#039;&amp;#039;, ihren zweiten Film mit Chatterton. Die Dreharbeiten für einen Dritten, &amp;#039;&amp;#039;Stepdaughters of War&amp;#039;&amp;#039;, wurden Mitte 1931 abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hintergründe vergleiche hier: [https://agnesfilms.com/interviews/interview-with-dorothy-arzner/] sowie hier: Scott O’Brien - Ruth Chatterton, Actress, Aviator, S. 127 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Film hätte die traumatischen Erlebnisse einer britischen Sanitäterin und Fahrerin eines Krankenwagens an der französischen Front 1916 zum Thema gehabt. Zwei Szenen wurden vom Studio in &amp;#039;&amp;#039;The House that Shadows Build&amp;#039;&amp;#039; verwendet, in dem das zwanzigjährige Firmenjubiläum gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;vergl. hier: [https://kayfrancisfilms.com/category/films/]. Die beiden Szenen sind hier zu sehen: [https://www.youtube.com/watch?v=QYUO84V7kTM]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 übernahm Arzner die Regie von &amp;#039;&amp;#039;[[Christopher Strong]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Katharine Hepburn]], mit dem das Leinwandimage der damals erst frisch im Filmgeschäft befindlichen Hepburn durch ihre Rolle einer furchtlosen und eigenständigen Pilotin maßgeblich geprägt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Nana&amp;#039;&amp;#039; (1934) sollte aus [[Anna Sten]], der neuesten Entdeckung des Starproduzenten [[Samuel Goldwyn]], einen Star machen, doch die strengen [[Zensur (Informationskontrolle)|Zensur]]bestimmungen des [[Hays Code|Production Code]] erlaubten nur eine entschärfte Version des Romans von [[Émile Zola]]. Arzners Film &amp;#039;&amp;#039;[[Craig’s Wife (1936)|Craig’s Wife]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1936 mit [[Rosalind Russell]] in der Rolle einer manipulativen, kaltherzigen Ehefrau gehört zu den heute noch am meisten rezipierten Werken. Die Vorlage für den Film war das gleichnamige und mit dem [[Pulitzer-Preis/Theater|Pulitzerpreis]] ausgezeichnete Bühnenstück von [[George Kelly (Schriftsteller)|George Kelly]], dem Onkel von [[Grace Kelly]]. Es gab bereits eine Verfilmung mit den Hauptdarstellern [[Irene Rich]] und [[Warner Baxter]] von 1928, im Jahr 1950 folgte eine [[Die Lügnerin (1950)|dritte Adaption]] mit [[Joan Crawford]]. 1937 inszenierte Arzner den bei seiner Entstehung von Querelen geplagten Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Braut trug Rot]]&amp;#039;&amp;#039;, ein Stoff, der 1937 ursprünglich für [[Luise Rainer]] von [[MGM]] gekauft worden und dann an Joan Crawford weitergereicht worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letzter Höhepunkt von Arzners Schaffen gilt der 1940 gedrehte Musicalfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Dance, Girl, Dance]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem [[Maureen O’Hara]] und [[Lucille Ball]] als [[Showgirl]]s miteinander rivalisieren. Der Film wies für das damalige Hollywood-Kino seltene feministische Sensibilitäten auf und gilt heute manchmal als Arzners Meisterwerk, zumal [[RKO Radio Pictures]] ihr bei dieser Produktion größere künstlerische Freiheiten gestattete.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sheila O’Malley |url=https://www.criterion.com/current/posts/6950-dance-girl-dance-gotta-dance |titel=Dance, Girl, Dance: Gotta Dance |abruf=2020-11-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Mayne: &amp;quot;Directed by Dorothy Arzner&amp;quot;. Indiana University Press, 1994. S. 89.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr letzter Spielfilm war 1943 das für [[Columbia Pictures]] inszenierte Kriegsdrama &amp;#039;&amp;#039;First Comes Courage&amp;#039;&amp;#039; mit [[Merle Oberon]]. Die Gründe für das Ende von Arzners Karriere in Hollywood sind bis heute nicht eindeutig geklärt: Der ausbleibende kommerzielle Erfolg ihrer letzten beiden Filme, eine langwierige Lungenentzündung sowie der zunehmende Konservativismus in Hollywood nach Einführung des [[Hays Code]]s 1934, der der [[lesbisch]]en Regisseurin wohl das Arbeiten erschwerte, werden als mögliche Gründe genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Arzner erklärte später einmal, dass sie das Filmgeschäft freiwillig verlassen habe, aber sich zugleich auch von Hollywood verlassen gefühlt habe, da dort nicht mehr die Art von Film gefragt gewesen sei, für die sie sich am meisten interessiert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Mayne: &amp;quot;Directed by Dorothy Arzner&amp;quot;. Indiana University Press, 1994. S. 78–79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arzner drehte im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] noch mehrere Werbefilme für das [[Women’s Army Corps]], den Frauenflügel der [[United States Army]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Theresa L. Geller |url=http://www.sensesofcinema.com/2003/great-directors/arzner/ |titel=Arzner, Dorothy – Senses of Cinema |abruf=2020-11-15 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sowie in den 1950er Jahren Dutzende Werbungen für den Konzern [[Pepsi]] – letzteres auf Bitten ihrer Freundin Joan Crawford, die damals in dem Vorstand des Konzerns saß.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www2.bfi.org.uk/news-opinion/sight-sound-magazine/features/dorothy-arzner-queen-hollywood |titel=Dorothy Arzner: Queen of Hollywood {{!}} Sight &amp;amp; Sound |abruf=2020-11-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Arzner unterrichtete Filmstudenten am [[Pasadena Playhouse]] sowie ab 1961 an der [[University of California, Los Angeles|University of California (Los Angeles)]], wo unter anderem der junge [[Francis Ford Coppola]] zu ihren Studenten zählte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anthony D&amp;#039;Alessandro |url=https://deadline.com/2018/03/francis-ford-coppola-paramount-dorothy-arzner-jim-gianopulos-1202307320/ |titel=Francis Ford Coppola &amp;amp; Paramount Dedicate Studio Building To Trailblazing Female Filmmaker Dorothy Arzner |werk=Deadline |datum=2018-03-02 |abruf=2020-11-15 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kqed.org/arts/13871297/the-most-prolific-female-director-in-history-took-feminism-to-the-masses |titel=The Most Prolific Female Director in History Took Feminism to the Masses |abruf=2020-11-15 |sprache=en-us}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Miss Dorothy Arzner and Marion Morgan, 1927.jpg|mini|Dorothy Arzner (links) mit Marion Morgan im Jahr 1927, Fotografie von [[Arnold Genthe]]]]&lt;br /&gt;
Arzner war über 40 Jahre bis zu deren Tod mit der Tänzerin und Choreografin [[Marion Morgan]] (1881–1971) in einer Beziehung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Burt A. Folkart, Susan King |url=https://projects.latimes.com/hollywood/star-walk/dorothy-arzner/ |titel=Dorothy Arzner |werk=Los Angeles Times |datum=2003-01-25 |abruf=2020-11-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, daneben wurden ihr auch gerüchteweise Affären mit Schauspielerinnen wie [[Alla Nazimova]] nachgesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.filmcomment.com/blog/queer-now-then-1940/ |titel=Queer &amp;amp; Now &amp;amp; Then: 1940 |datum=2019-03-27 |abruf=2020-11-15 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihren Lebensabend verbrachte sie nicht in Los Angeles, sondern in [[La Quinta]] in der kalifornischen Wüste, wo sie an einem letztlich unvollendeten historischen Roman arbeitete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Ihr ist ein Stern auf dem [[Hollywood Walk of Fame]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Ein wiedererwachtes Interesse an ihren Filmen konnte Arzner in ihren letzten Lebensjahren noch miterleben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; So veranstaltete die [[Directors Guild of America]] 1975 in ihrer Anwesenheit ein Filmfestival mit ihren Filmen. Insbesondere in der Filmwissenschaft mit [[Feminismus|feministischem]] Schwerpunkt wird Arzners Werk seit den frühen 1970er Jahren wissenschaftlich untersucht, etwa im Hinblick auf ihre Darstellung von Geschlechterrollen und weiblicher Sexualität.&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Mayne: &amp;quot;Directed by Dorothy Arzner&amp;quot;. Indiana University Press, 1994. S. 7, S. 86–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Biografin Judith Mayne fasste zusammen, dass nicht jeder Film von Arzner komplett gelungen sei und sie wie alle Hollywood-Regisseure unter kommerziellem Druck arbeiten musste, sich aber Unterschiede zu den Filmen männlicher Regisseure sowie eine kritische Betrachtung gesellschaftlicher Normen durch ihr Werk ziehen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Mayne: &amp;quot;Directed by Dorothy Arzner&amp;quot;. Indiana University Press, 1994. S. 7, S. 143–145.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter feministischen und [[Queer-Theorie|queerem]] Blickwinkel wird Arzners Werk als [[Subversion|subversiv]] betrachtet, da es selten direkt, aber doch unterschwellig damalige Geschlechtervorstellungen hinterfrage und besonders häufig Beziehungen von Frauencharakteren zueinander in den Mittelpunkt stelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Komplette Filmografie als Regisseurin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1927: Fashions of Women&lt;br /&gt;
* 1927: Ten Modern Commandments&lt;br /&gt;
* 1927: [[Bin ich ihr Typ?]] &amp;#039;&amp;#039;(Get Your Man)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1928: Manhattan Cocktail&lt;br /&gt;
* 1929: The Wild Party&lt;br /&gt;
* 1930: [[Paramount-Parade]] (&amp;#039;&amp;#039;Paramount on Parade&amp;#039;&amp;#039;, Teil des Filmes)&lt;br /&gt;
* 1930: [[Wiegenlied (1930)|Wiegenlied]] &amp;#039;&amp;#039;(Sarah and Son)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1930: Behind the Make-Up (im Vorspann ungenannte Mitarbeit an einigen Szenen)&lt;br /&gt;
* 1930: Anybody’s Woman&lt;br /&gt;
* 1931: Honor Among Lovers&lt;br /&gt;
* 1931: Working Girls&lt;br /&gt;
* 1932: Merrily We Go to Hell&lt;br /&gt;
* 1933: [[Christopher Strong]]&lt;br /&gt;
* 1934: Nana&lt;br /&gt;
* 1936: [[Craig’s Wife (1936)|Craig’s Wife]]&lt;br /&gt;
* 1937: [[Die Braut trug Rot]] &amp;#039;&amp;#039;(The Bride Wore Red)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1937: [[The Last of Mrs. Cheyney (1937)|The Last of Mrs. Cheyney]] (Teil des Filmes, im Vorspann ungenannt)&lt;br /&gt;
* 1940: [[Dance, Girl, Dance]]&lt;br /&gt;
* 1943: First Comes Courage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;als Drehbuchautorin (Auswahl)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1926: [[Korsaren (1926)|Korsaren]] &amp;#039;&amp;#039;(Old Ironsides)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Donna R. Casella: &amp;#039;&amp;#039;What Women Want: The Complex World of Dorothy Arzner and Her Cinematic Women.&amp;#039;&amp;#039; In: The Journal of Cinema and Media, 50 Nr. 1/2, 2009, S. 235–270.&lt;br /&gt;
* [[Claire Johnston]]: &amp;#039;&amp;#039;The work of Dorothy Arzner. Towards a feminist Cinema.&amp;#039;&amp;#039; British Film Institute, London 1975.&lt;br /&gt;
* Judith Mayne: &amp;#039;&amp;#039;Directed by Dorothy Arzner.&amp;#039;&amp;#039; Indiana University Press, 1994. 212 Seiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0002188}}&lt;br /&gt;
* Theresa L. Geller: [http://www.sensesofcinema.com/2003/great-directors/arzner/ Englischsprachiges Essay über die Arbeit von Dorothy Arzner] Auf: &amp;#039;&amp;#039;Senses Of Cinema&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Ines Walk: {{Webarchiv | url=http://www.film-zeit.de/Person/40265/Dorothy-Arzner/Biographie/ | wayback=20170919064844 | text=Biografie}} Auf: &amp;#039;&amp;#039;film-zeit.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.critic.de/person/dorothy-arzner/ Hommage/Special (2018) mit Texten zu Filmen von Dorothy Arzner] In: &amp;#039;&amp;#039;critic.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*  Michael Kienzl: [https://www.critic.de/special/kampfschauplatz-eigenes-leben-die-filme-von-dorothy-arzner-4248/ Kampfschauplatz eigenes Leben: die Filme von Dorothy Arzner] In: &amp;#039;&amp;#039;critic.de&amp;#039;&amp;#039;, 15. September 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119247666|LCCN=n/87/856315|VIAF=37722375}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Arzner, Dorothy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmeditor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stummfilm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Arzner, Dorothy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanische Filmregisseurin und Filmeditorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Januar 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[San Francisco]], [[Kalifornien]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Oktober 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[La Quinta]], [[Kalifornien]], [[Vereinigte Staaten]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>