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	<title>Dorohoi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:06:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dorohoi&amp;diff=935641&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stoschmidt: Wahlen RO 2024, Kleinkram</title>
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		<updated>2024-09-19T06:01:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wahlen RO 2024, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch        = Dorohoi&lt;br /&gt;
 |Wappen               = ROU BT Dorohoi CoA.svg&lt;br /&gt;
 |lat_deg  = 47 | lat_min = 57 | lat_sec = 35&lt;br /&gt;
 |lon_deg  = 26 | lon_min = 23 | lon_sec = 59&lt;br /&gt;
 |Beschriftung         = &lt;br /&gt;
 |HistRegion           = Moldau&lt;br /&gt;
 |Kreis                = Botoșani&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart          = Munizipium&lt;br /&gt;
 |Höhe                 = 170&lt;br /&gt;
 |Fläche               = 60.39&lt;br /&gt;
 |Gliederung           = 3 Gemarkungen/Katastralgemeinden: [[Dealu Mare (Botoșani)|Dealu Mare]], [[Loturi Enescu]], [[Progresul]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner            = 22893&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand       = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref name=&amp;quot;vz2021&amp;quot;&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &amp;#039;&amp;#039;Populația rezidentă după etnie&amp;#039;&amp;#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl         = 715200&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister        = Dorin Alexandrescu&lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand   = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024/romania/pv-final |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2024-09-18 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei               = PSD&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße      = Str. Grigore Ghica, nr 34&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt         = loc. Dorohoi, jud. Botoșani, RO–715200&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz           = www.primariadorohoi.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorohoi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|Ro-Dorohoi.ogg|&amp;#039;&amp;#039;Aussprache&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine Stadt im äußersten Nordosten [[Rumänien]]s, nahe der [[Republik Moldau|moldauischen]] und [[Ukraine|ukrainischen]] Grenze, im Norden der [[Moldau (Region)|Region Moldau]] gelegen. Sie liegt im [[Kreis Botoșani]] am rechten Ufer des Flusses [[Jijia]], etwa 20&amp;amp;nbsp;km nordwestlich der Kreishauptstadt [[Botoșani]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Dorohoi war in der Vergangenheit ein Umschlagplatz für Holz und landwirtschaftliche Produkte der nördlichen [[Moldau (Region)|Moldau]]; Händler aus den benachbarten Ländern kamen zum alljährlichen großen Markt am 12. Juni. Die Siedlung wurde erstmals 1407 oder 1408 in Dokumenten erwähnt, als ein Vertrag zwischen dem [[Fürstentum Moldau|moldauischen]] Fürsten [[Alexandru cel Bun]] und dem [[Königreich Polen|polnischen]] König geschlossen wurde. Diese Tatsache lässt vermuten, dass Dorohoi bereits vor der Gründung des moldauischen Fürstentums eine wichtige Rolle spielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1940 lebten in Dorohoi rund 16.000 Einwohner, von denen ein Drittel Juden waren. Am 1. Juli 1940 fand in Dorohoi ein [[Pogrom]] gegen die jüdische Bevölkerung statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.nizkor.org/hweb/people/c/carmelly-felicia/dorohoi-pogrom.html |wayback=20120205181828 |text=&amp;#039;&amp;#039;History and Voices of the Tragedy in Romania and Transnistria. The Dorohoi Pogrom. July 1, 1940.&amp;#039;&amp;#039; }} The Nizkor Project.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pogrom geschah in einer angespannten Situation, als sich die rumänischen Truppen vor der seit 28. Juni anrückenden [[Rote Armee|Roten Armee]] aus [[Bessarabien]] zurückziehen mussten. Auf dem jüdischen Friedhof wurde ein Soldat und zur gleichen Zeit auf dem christlichen Friedhof ein Offizier beigesetzt. Als Schüsse zu hören waren, entstand eine Panik, weil viele dachten, die russische Armee würde einmarschieren. Tatsächlich schossen [[Rumänische Streitkräfte|rumänische Soldaten]], die sich aus dem [[Herza-Gebiet]] hatten zurückziehen müssen und die nun an der jüdischen Trauergemeinde Rache üben wollten.&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Heinen: &amp;#039;&amp;#039;Gewalt – Kultur. Rumänien, der Krieg und die Juden (Juni bis Oktober 1941).&amp;#039;&amp;#039; In: Mariana Hausleitner, Brigitte Mihok, Juliane Wetzel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rumänien und der Holocaust. Zu den Massenverbrechen in Transnistrien 1941–1944.&amp;#039;&amp;#039; Metropol, Berlin 2001, S. 34f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pogrom wurde von Offizieren und Soldaten der Brigade&amp;amp;nbsp;3, der Brigade&amp;amp;nbsp;8 und möglicherweise weiteren Brigaden der rumänischen Armee geplant und ausgeführt, unter Beteiligung einfacher Bürger. Die Soldaten plünderten die Häuser der Juden, misshandelten ihre Bewohner mit großer Grausamkeit und erschossen eine unbekannte Anzahl von Juden. Die Opferzahlen schwanken von mehreren Hundert bis zu mehreren Tausend.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jean Ancel]]: &amp;#039;&amp;#039;The History of the Holocaust in Romania.&amp;#039;&amp;#039; (The Comprehensive History of the Holocaust) University of Nebraska Press, Lincoln, und Yad Vashem, Jerusalem 2011, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Pogrom von Dorohoi ging um genau ein Jahr dem ähnlich durchgeführten [[Todeszug von Iași]] voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorohoi war die Hauptstadt eines gleichnamigen Kreises, der jedoch aufgelöst wurde, als Rumänien die nördliche Bukowina an die [[Sowjetunion]] abtreten musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbild ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muzeul Memorial „George Enescu” din Dorohoi.jpg|mini|Gedächtnismuseum [[George Enescu]]]]&lt;br /&gt;
Im Stadtzentrum steht eine alte Kirche, die im 15. Jahrhundert unter [[Stefan der Große|Stefan dem Großen]] errichtet wurde. Westlich von Dorohoi befinden sich die bekannten [[Moldauklöster]], die teilweise zum [[UNESCO-Weltkulturerbe]] gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den im benachbarten Dorf Liveni-Vârnav geborenen Komponisten [[George Enescu]] (1881–1955) wurde im ehemaligen Wohnhaus seines Vaters Costache Enescu in der George-Enescu-Str. 81 ein Gedächtnismuseum eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
* 1900: 12.701&lt;br /&gt;
* 2000: 31.073&lt;br /&gt;
* 2007: 30.661&lt;br /&gt;
* 2011: 24.309&lt;br /&gt;
* 2021: 22.893&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Von Dorohoi führen vier größere Straßen in verschiedene Richtungen. Die Straße [[Drum național 29A]] verläuft über [[Vârfu Câmpului]] nach [[Suceava]] (39&amp;amp;nbsp;km), die Kreisstraße DJ&amp;amp;nbsp;291C über [[Pomârla]] zur ukrainischen Grenze und weiter nach [[Czernowitz]], der [[Drum național 29B]] in die Kreishauptstadt Botoșani (33&amp;amp;nbsp;km) und der Drum național&amp;amp;nbsp;29A in nördliche Richtung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem führen zwei Eisenbahnlinien von Dorohoi aus nach Südosten und Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Gheorghe Stoica (Politiker, 1900)|Gheorghe Stoica]] (1900–1976), Politiker (Partidul Comunist Român)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/ro/businesses/view/city_hall/PRIM%C4%82RIA-DOROHOI/26716 Dorohoi bei ghidulprimariilor.ro]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte im Kreis Botoșani}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4875372-5|LCCN=n79142462|VIAF=150754539}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Moldau (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 15. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stoschmidt</name></author>
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