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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Dornstrauchsavanne</id>
	<title>Dornstrauchsavanne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:02:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dornstrauchsavanne&amp;diff=662208&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PaterMcFly: Schützte „Dornstrauchsavanne“: Wiederkehrender Vandalismus ([Bearbeiten=Nur angemeldete, nicht neue Benutzer] (bis 26. August 2025, 14:52 Uhr (UTC)) [Verschieben=Nur angemeldete, nicht neue Benutzer] (bis 26. August 2025, 14:52 Uhr (UTC)))</title>
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		<updated>2025-02-26T15:52:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Schützte „&lt;a href=&quot;/index.php/Dornstrauchsavanne&quot; title=&quot;Dornstrauchsavanne&quot;&gt;Dornstrauchsavanne&lt;/a&gt;“: Wiederkehrender &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Vd&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Vd (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Vandalismus&lt;/a&gt; ([Bearbeiten=Nur angemeldete, nicht neue Benutzer] (bis 26. August 2025, 14:52 Uhr (UTC)) [Verschieben=Nur angemeldete, nicht neue Benutzer] (bis 26. August 2025, 14:52 Uhr (UTC)))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:South Namibia.jpg|mini|Dornstrauchsavanne in Namibia]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dornstrauchsavanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dornbuschsavanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dornbaumsavanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dornsavanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; o.&amp;amp;nbsp;ä. bezeichnet. Sie ist je nach Betrachtungsweise eine [[Ökozone]], ein [[Zonobiom]] oder eine [[Vegetationszone]] der äußeren [[Tropen]] im Übergang zu den [[Subtropen|subtropischen]] [[Heiße Halbwüste|Halbwüsten]] und ist durch offenen Bewuchs ([[Grasland]]) und in relativ regelmäßigen Abständen stehende dornige [[Strauch|Sträucher]] und/oder [[Sukkulente]]n charakterisiert. [[Baum|Bäume]] kommen nur vereinzelt an [[edaphisch]] günstigen – sprich: feuchteren – Standorten vor. Im Gegensatz zu den anderen [[Savanne]]ntypen handelt es sich bei den Dornsavannen &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; um [[Feuerklimax|feuergeprägte Landschaften]] auf prinzipiell [[wald]]fähigen Standorten, sondern in der Regel um die einzige „echte“ Savanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Dornstrauchsavanne liegt zwischen den Vegetationszonen [[Wüste]] und [[Halbwüste]] auf der einen und [[Trockensavanne]] und [[Feuchtsavanne]] auf der anderen Seite. Die natürlichen Dornstrauchsavannen gehören zur Region der [[Trockene Tropen|tropischen Trockengebiete]] und sind nicht Teil der [[Wechselfeuchte Tropen|wechselfeuchten Tropen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dornbuschsavannen sind auf allen Kontinenten außer Europa und Antarktika verbreitet. Besonders weiträumig kommen sie in [[Afrika]] vor. Weitere große Flächen finden sich in Nordost-[[Indien]], im östlichen Teil Zentral-[[Australien (Kontinent)|Australiens]], in verschiedenen Gebieten Nord- und Zentral-[[Mexiko]]s, im Nordosten [[Brasilien]]s (&amp;#039;&amp;#039;[[Caatinga]]&amp;#039;&amp;#039;) und im zentralen Osten [[Argentinien]]s (&amp;#039;&amp;#039;Espinal&amp;#039;&amp;#039;). In Afrika zieht sich ein Gürtel von Dornbuschsavannen halbkreisförmig durch den Kontinent und ist vor allem im Bereich der [[Sudanzone]] und der [[Sahelzone]] Westafrikas, in [[Ostafrika]] und im Nordwesten des [[Südliches Afrika|südlichen Afrikas]] zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Kakteenwüsten machen die Flächen der Dornstrauchsavannen etwa 5 % der Landfläche der [[Erde]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Klimadiagramm-metrisch-deutsch-Zinder.Niger.png|mini|Klimadiagramm [[Zinder]] ([[Niger]])]]&lt;br /&gt;
Die [[Dornsavannenklimate]] werden in der [[Effektive Klimaklassifikation|Klimaklassifikation]] von den Klimaforschern [[Carl Troll|Troll]]/[[Karlheinz Paffen|Paffen]] als &amp;quot;V 4&amp;quot; bezeichnet, bei [[Wladimir Peter Köppen|Köppen]] als &amp;quot;BSh-Klima&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Trockenzeit in den Dornstrauchsavannen dauert etwa 8 bis 10 Monate, der jährliche Niederschlag beträgt in der Regel zwischen 250 und 500&amp;amp;nbsp;mm – in einigen Gegenden bis zu 750&amp;amp;nbsp;mm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grenzwerte&amp;quot;&amp;gt;In der Biogeographie existiert eine Vielzahl von Grenzwerten verschiedener Autoren, die voneinander abweichen, zum Teil veraltet sind und bis zur Jahrtausendwende nie verifiziert wurden (siehe Beierkuhnlein &amp;amp; Fischer, S. 249 sowie [[Geozonen#Datengrundlage]]). Die hier genannten Spannen der Jahresdurchschnittstemperaturen und -niederschlagssummen sind gemittelte Werte aus den Bezugsrahmen, die zwei moderne Studien (2017 u. 2021) zur Ermittlung der realistischen Abgrenzungen von Biomen geschaffen haben. Für die detaillierteren Biom-Untergliederungen und unter Berücksichtigung konzeptionell festliegender Werte wurde nach Möglichkeit auf die Einteilungen und Festlegungen von Post et al. (1982) und Müller-Hohenstein (1989) zurückgegriffen, da sie den Studienergebnissen am ehesten entsprechen.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Klima ist [[Aridität|arid]] oder semiarid und weist ein deutliches Verdunstungsdefizit auf, bei dem die potentielle [[Verdunstung]] höher ist als die realen [[Niederschlag|Niederschläge]]. Die [[Jahresmitteltemperatur]]en liegen mit 21 bis 28&amp;amp;nbsp;°C in der üblichen Spanne aller tropischer Vegetationstypen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grenzwerte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Boden der Dornstrauchsavannen ist überwiegend steinig oder sandig und arm an organischem Material. Der lockere Oberboden ist durch Winderosion gefährdet, was zur Dünenbildung führen kann. Anreicherungen von sekundärem [[Carbonat]] sind häufig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Die Pflanzen- und Tierwelt in der Dornstrauchsavanne ist an die klimatischen Bedingungen angepasst. Aufgrund der langen Trockenzeit können Bäume in der Dornstrauchsavanne nur vereinzelt überleben, jedoch gibt es in bestimmten Regionen einen weitständigen [[Dornwald]] (Mittelamerika, Inner- und Nordostbrasilien: er wird dort als [[Caatinga]] bezeichnet). In der Dornstrauchsavanne überleben nur Pflanzen, die Wasser speichern können, wie zum Beispiel Dornsträucher. Es gibt keine geschlossene Grasdecke wie in der Feuchtsavanne, typische Pflanzenfamilien sind [[Xerophyt]]en wie [[Sukkulente]]n, [[Geophyt]]en und [[Ephemere]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tiere sind in der Regel [[temporale Spezialisten]], also überwiegend nacht- oder dämmerungsaktiv, um den Flüssigkeitsverlust so gering wie möglich zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wörterbuch Allgemeine Geographie. Hrsg. Hartmut Leser (1996)&lt;br /&gt;
* [[Carl Beierkuhnlein]], Jan-Christopher Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Global Biomes and Ecozones – Conceptual and Spatial Communalities and Discrepancies.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Erdkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band 75, Nr. 4, 2021 ([https://www.erdkunde.uni-bonn.de/archive/2021/global-biomes-and-ecozones-2013-conceptual-and-spatial-communalities-and-discrepancies/at_download/attachment erdkunde.uni-bonn.de] PDF). {{ISSN|2702-5985}}, S. 257–261 sowie ergänzend Appendix III: ‘2D Kernel graphs for all condensed biomes’ [[doi:10.3112/erdkunde.2021.04.01b]].&lt;br /&gt;
* Mingkai Jiang, Benjamin Felzer, Uffe N Nielsen, Belinda E. Medlyn: &amp;#039;&amp;#039;Biome‐specific climatic space defined by temperature and precipitation predictability&amp;#039;&amp;#039;, Research Paper in Wiley Global Ecology an Biogeography, September 2017, [[doi:10.1111/geb.12635]], S. 1275–1277.&lt;br /&gt;
* W. M. Post, W. R. Emanuel, P. J. Zinke, A. G. Stangenberger: &amp;#039;&amp;#039;Grafik: Die Kohlenstoffvorräte im Mineralboden in Abhängigkeit von Klima und Vegetation&amp;#039;&amp;#039;, in Anwendung des &amp;#039;&amp;#039;life zone-Modelles&amp;#039;&amp;#039; nach [[Leslie Holdridge|Holdridge]] 1947, aus ‘‘Soil carbon pools and world life zones‘‘, in Nature 298, 1982, S. 156–159, übernommen  in Jürgen Schultz: &amp;#039;&amp;#039;Die Ökozonen der Erde.&amp;#039;&amp;#039; 4., völlig neu bearbeitete Auflage, Ulmer UTB, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8252-1514-9. S. 79.&lt;br /&gt;
* Klaus Müller-Hohenstein: &amp;#039;&amp;#039;Die geoökologischen Zonen der Erde&amp;#039;&amp;#039; (1989, S. 6–7), in Heinz Nolzen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch des Geographieunterrichts.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 12/I, Geozonen, Aulis Verlag Deubner &amp;amp; Co. KG, Köln 1995, ISBN 3-7614-1618-0. S. 9.&lt;br /&gt;
* Josef Schmithüsen: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Vegetationsgeographie.&amp;#039;&amp;#039; 2. verbesserte Auflage, De Gruyter, Berlin 1961. S. 197.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vegetationszonen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftstyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Savanne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PaterMcFly</name></author>
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