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	<title>Dornier P 410 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:10:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dornier_P_410&amp;diff=1264950&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Projekt-Daten */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-08-23T15:01:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Projekt-Daten: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dornier P 410&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Projektentwurf des [[Deutschland|deutschen]] Herstellers [[Dornier-Werke|Dornier]] und Vorgänger des heute eingesetzten [[Hubschrauber]]s [[Eurocopter Tiger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1968 forderte das [[Bundesministerium der Verteidigung]] drei Firmen ([[Bölkow GmbH|Bölkow]], [[Dornier-Werke|Dornier]] und Merckle) auf, einen Helikopter zur [[Panzerabwehr]] zu entwickeln. Dornier wurde beauftragt, einen Panzerabwehr- und Begleithubschrauber zu entwerfen und mit den beiden anderen Unternehmen ein &amp;#039;&amp;#039;Entwurfsbewertungsverfahren&amp;#039;&amp;#039; auszuarbeiten. Ziel war es, zu einem gemeinsamen Entwurf und gemeinsamer Realisierung/Fertigung zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von den drei Unternehmen getragene Entwurf der P 410 waren die ersten Arbeiten zum Panzerabwehrhubschrauber in Deutschland, die erst zur Zwischenlösung [[PAH 1]] auf Basis Bo&amp;amp;nbsp;105 und letztendlich zum &amp;#039;&amp;#039;Eurocopter Tiger&amp;#039;&amp;#039; führten. Merkle und Dornier gaben im Zeitraum Anfang 1970 die Hubschrauberentwicklung auf, nur Bölkow/[[Messerschmitt-Bölkow-Blohm|MBB]] führte eine Hubschrauberentwicklung in Deutschland weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Bei Dornier wurden eine Version mit &amp;#039;&amp;#039;Heißgasrotor&amp;#039;&amp;#039; wie bei der [[Dornier Projekt Do 132|Do 132]], eine mechanisch angetriebene Version mit hoher Rotorkreisflächenbelastung, eine mechanisch angetriebene Version mit niedriger Rotorkreisflächenbelastung und eine mechanisch angetriebene Version ohne Vortriebsentlastung näher untersucht. Die mechanisch angetriebene Version mit niedriger Rotorkreisflächenbelastung wurde zur weiteren Bearbeitung und Zusammenarbeit innerhalb der drei Unternehmen ausgewählt und erhielt die Bezeichnung P&amp;amp;nbsp;410.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DoP410a.jpg|mini|P 410, Darstellung]]&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen in der Silhouette schmalen Hubschrauber mit Sitzen in Tandemanordnung, mit deutlichen [[Tragfläche]]n von 8&amp;amp;nbsp;m Spannweite, nach unten zeigenden Seitenleitwerk und einem nach hinten zeigenden Heckrotor als Druckpropeller. Der Hauptrotorkopf war halbstarr mit Lamellendrehgelenke und hatte als Bölkows Beitrag vier Rotorblätter in der [[Bo 105|Bo-105]]-Bauweise. Haupt- und Heckgetriebe waren konventionelle Leichtmetallgehäuse und Planetensätze. Unter dem Rumpf war ein Drehturm von [[Emerson Electric Company|Emerson]] für MiniGun TAT-103 sowie unter den Tragflächen Haltepunkte für [[Maschinengewehr]]e und [[Rakete]]n oder weitere Abwurfwaffen vorgesehen. Der Rumpf war konventionell in Spanten-/ [[Stringer (Verkehrstechnik)|Stringer]]-/ Schalen-[[Leichtmetall]]-Bauweise ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Druckpropeller hatte wie ein Hauptrotor [[Taumelscheibe|zyklische Ansteuerung]], konnte den Schubvektor links-rechts ausrichten und so im Schwebeflug das Gegendrehmoment ausgleichen bzw. die Giersteuerung ausführen. Mit zunehmender Geschwindigkeit übernahm das Seitenleitwerk diese Aufgaben und der Heckrotor arbeitete nur noch als Druckpropeller zur Erhöhung der Vorwärtsgeschwindigkeit. Die Tragflächen erzeugten zusätzlichen Auftrieb und entlasteten damit den Hauptrotor, sodass Geschwindigkeiten bis 450&amp;amp;nbsp;km/h erreicht werden sollten. Das Höhenruder diente zur Nicklagensteuerung im Schnellflug wie auch zur Trimmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verringerung des Luftwiderstandes und Erhöhung der Geschwindigkeit verzichtete man auf ein Kufenlandegestell und versah den Hubschrauber mit einem zum Rumpf hin einziehbaren Hauptfahrwerk von [[Hawker-Siddeley]], von diesem Unternehmen für diesen Einsatzfall speziell entworfen. Das Spornfahrwerk konnte zum Ansetzen einer Schleppstange gedreht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es waren zwei Wellenturbinen [[Lycoming T53]] mit je 1420&amp;amp;nbsp;WPS (1044&amp;amp;nbsp;kW) wie auch Panzerungen wichtiger Teile und Redundanzen gegen MG-Beschuss aus 100&amp;amp;nbsp;m Entfernung vorgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In wenige Komponenten zerlegt, sollte der Hubschrauber in einem [[Eisenbahnwagen|Waggon]] von 11,4&amp;amp;nbsp;m Länge im Eisenbahntransitprofil transportierbar sein und danach schnell wieder zusammengesetzt und betriebsbereit gemacht werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Projekt-Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 17,05 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rotordurchmesser || 16,4&amp;amp;nbsp;m, 4 Rotorblätter&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Heckrotor-Durchmesser || 3,5 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 4,3 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einstiegshöhe vorderes Cockpit || 2 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rumpfbreite || 105 bis 165 cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 8 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb&lt;br /&gt;
| 2 × [[Lycoming T53|T53-L-13]], 2 × 1400 SHP&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit&amp;amp;nbsp; &amp;amp;nbsp; || 443&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Normale Reichweite || 620&amp;amp;nbsp;km mit 0,5 h Reserve&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 2 Piloten in Tandemanordnung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gesamtmasse || 6800 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nutzlast || 3000 kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.aiaa.org/tc/vstol/unbuilt/dornier/index.html Infos beim &amp;#039;&amp;#039;American Institute of Aeronautics and Astronautics&amp;#039;&amp;#039; (engl.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dornier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dornier|P 410]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
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