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	<title>Dornier Merkur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T10:32:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dornier_Merkur&amp;diff=1742550&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill: +Bild.</title>
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		<updated>2025-04-03T09:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Bild.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
 | Name= Dornier Merkur&lt;br /&gt;
 | Bild= [[Datei:Ad Astra Aero - Dornier Merkur (CH171).jpg|300 px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dornier Merkur der [[Ad Astra Aero]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | Typ= [[Propellerflugzeug|einmotoriges]] [[Verkehrsflugzeug]]&lt;br /&gt;
 | Hersteller= [[Dornier-Werke]]&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsland= {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
 | Erstflug= 10. Februar 1925&lt;br /&gt;
 | Stückzahl= 50&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier-Museum Friedrichshafen 2018 019.jpg |mini |hochkant |Kabine der Dornier Merkur „D-1103“ im [[Dornier-Museum]], 2018]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dornier Merkur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Interne Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Do B-Bal&amp;#039;&amp;#039;) war ein einmotoriges Passagierflugzeug aus deutscher Produktion. Der [[Hochdecker (Flugzeug)|Hochdecker]], eine Weiterentwicklung der [[Dornier Komet III|Komet III]], wurde von den [[Dornier-Werke]]n in [[Friedrichshafen]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Dornier Merkur basiert direkt auf der Dornier Komet III, deren wesentliche Schwachstelle die geringe Motorleistung war. Diese war bedingt durch die Beschränkungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Friedensvertrages von Versailles]]. Als Prototyp diente die Dornier Komet&amp;amp;nbsp;III (Kennzeichen D-815), in die der gegenüber dem [[Rolls-Royce Eagle]] wesentlich stärkere [[BMW VI]] mit einer Startleistung von 600 PS eingebaut wurde. Durch das höhere Motorgewicht und die größere Leistung wurden Verstärkungen an der Zelle notwendig. Statt des Stirnkühlers kam ein Bauchkühler zum Einsatz. Das mit vier Stielen abgestrebte Tragwerk des [[Schulterdecker]]s glich dem der Komet, erhielt jedoch einen Einschnitt an der Tragflügelhinterkante im Bereich des Rumpfes. Die Zelle konnte sechs Passagiere in einem geschlossenen Raum und zwei Besatzungsmitglieder im offenen [[Cockpit]] aufnehmen. Das Fahrwerk war fest und besaß einen Schleifsporn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Erstflug]] fand am 10. Februar 1925 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1985-0530-501, Berlin, Landung von Walter Mittelholzer.jpg|mini|Landung von Walter Mittelholzer in Berlin]]&lt;br /&gt;
Am 24. und 29. Juni 1926 stellte eine Maschine mit [[Walter Mittelholzer]] und [[Georg Zinsmaier]] als Piloten sieben [[Weltrekord]]e auf, indem sie zum Beispiel die 7000&amp;amp;nbsp;km lange Strecke [[Friedrichshafen]]–[[Berlin]]–[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]–[[Moskau]]–[[Tiflis]]–[[Baku]]–[[Charkow]] ohne Zwischenfälle zurücklegte.&amp;lt;!-- https://www.flightglobal.com/pdfarchive/view/1927/1927%20-%200083.html?search=Merkur --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelholzer ließ für eine Afrikaexpedition eine Merkur mit Schwimmern ausrüsten. Der Rumpf erhielt einen Aufenthalts- und einen Schlafraum für die vierköpfige Besatzung sowie eine Dunkelkammer. Die Maschine mit dem Namen „Switzerland“ startete am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1926 von Zürich. Nach 78 Tagen und einer Gesamtflugstrecke von 20.000&amp;amp;nbsp;km (Flugzeit: 97,5&amp;amp;nbsp;h) landete die Maschine am 20. Februar 1927 in [[Kapstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maschinen, die mit einem BMW VI U (mit Untersetzungsgetriebe) ausgerüstet wurden, erhielten die Bezeichnung Merkur&amp;amp;nbsp;II. Die Startleistung stieg auf 750&amp;amp;nbsp;PS und das Fluggewicht konnte auf 4100&amp;amp;nbsp;kg erhöht werden, was zusätzliche Verstärkungen erforderlich machte. Dies betraf auch die Verstrebungen der Tragfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Maschine (Kennzeichen D-1087) erhielt versuchsweise einen [[Junkers L-55]] mit einer Leistung von 650 PS. Aufgrund des gegenüber dem BMW&amp;amp;nbsp;VI erhöhten Gewichtes befriedigte diese Kombination nicht, der Motor wurde daher wieder ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Dornier Merkur II erhielten geschlossene Cockpits, die aber die Sicht der Piloten einschränkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 eröffnete die Lufthansa mit der Merkur eine Flugverbindung über den [[Hindukusch]] von [[Taschkent]] nach [[Kabul]] und beflog die erste regelmäßige Nachtverbindung von Berlin nach Königsberg. Hauptabnehmer dieser Maschine war mit 30 Stück die [[Lufthansa]], aber auch die [[Deruluft|DERULUFT]] (Deutsch-Russische Luftverkehrs A.G.) setzte die Merkur auf der Strecke nach Moskau ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden 50 Maschinen der Merkur gebaut, von denen viele auch in [[Bolivien]], [[Brasilien]], [[Chile]], [[Japan]], [[Kolumbien]] (Einsatz mit Schwimmern bei der [[SCADTA]]), der [[Schweiz]] und in der [[UdSSR]] geflogen wurden. In Japan erfolgte ein Lizenzbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Merkur 3-view NACA Aircraft Circular No.30.jpg|mini|Dreiseitenriss]]&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || 6–8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 12,80 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Flügelspannweite|Spannweite]] || 19,60 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 3,80 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Flügelfläche]] || 62,00 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 6,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 2280 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Maximales Startgewicht|max. Startmasse]] || 3700 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Reisegeschwindigkeit]] || 175 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Gipfelhöhe]] || 5200 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Reichweite (Transportwesen)|Reichweite]] || 1000 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || 1 × [[BMW VI]]; {{PS2kW|680}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Flugzeuge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Merkur front Dornier Museum 2009-09-27.jpg|mini|Merkur im &amp;#039;&amp;#039;Dornier Museum&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Am 19. Mai 2009 übergab die Lufthansa Technik AG der Dornier-Stiftung einen Nachbau der Werknummer 88/1927 (D-1103)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Peter W. Cohausz|Titel=Ausstellungs-Highlight fertig|Sammelwerk=[[Flugzeug Classic]]|Nummer=8|Jahr=2009|ISSN=1617-0725|Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, der inzwischen im &amp;#039;&amp;#039;[[Dornier-Museum|Dornier Museum]]&amp;#039;&amp;#039; in [[Friedrichshafen]] zu besichtigen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen/C–D#Dornier|Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf Berger &amp;#039;&amp;#039;1000 Flugzeuge:Dornier Do B.&amp;#039;&amp;#039; NGV ISBN 3-625-10373-7.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Wagner &amp;#039;&amp;#039;Der deutsche Luftverkehr – Die Pionierjahre 1919–1925.&amp;#039;&amp;#039; Bernard &amp;amp; Graefe Verlag, ISBN 3-7637-5274-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dornier – Eine Dokumentation zur Geschichte des Hauses Dornier.&amp;#039;&amp;#039; Dornier GmbH, 1983.&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Herausgeber=Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt|Titel= Dornier. Werksgeschichte und Flugzeugtypen|Verlag=Delius Klasing|Ort=Bielefeld|Jahr=2009|ISBN=978-3-7688-2610-5}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|ilm|01|02|1925|7|Das neue deutsche Verkehrsflugzeut Dornier Komet III}} (Mit Abbildungen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dornier Do B Merkur|Dornier Merkur}}&lt;br /&gt;
* http://www.luftfahrtgeschichte.com/merkur.htm&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.aviastar.org/air/germany/dorn_merkur.php |titel=Dornier Do B Merkur |werk=www.aviastar.org |abruf=2021-03-03 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.histaviation.com/Dornier_Merkur.html |titel=Dornier Merkur |werk=www.histaviation.com |abruf=2021-03-03 |sprache=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dornier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dornier|Merkur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1925]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
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