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	<title>Dornier Do X - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dornier_Do_X&amp;diff=22848&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqbot: Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch Fiat S.p.A.</title>
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		<updated>2026-04-11T13:37:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot-unterstützte Begriffsklärung: Fiat - Link(s) ersetzt durch &lt;a href=&quot;/index.php/Fiat_S.p.A.&quot; title=&quot;Fiat S.p.A.&quot;&gt;Fiat S.p.A.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Bundesarchiv Bild 102-10270, Flugschiff Dornier Do X.jpg|300px|Die Dornier Do X 1930 auf dem Bodensee]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Dornier Do X auf dem Bodensee, 1930&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Flugboot|Verkehrsflugboot]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Dornier-Werke]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 12. Juli 1929&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = Oktober 1930&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1928 bis 1931&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Do&amp;amp;nbsp;X&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Flugboot|Verkehrsflugschiff]], das nach dem Ersten Weltkrieg von den deutschen [[Dornier-Werke]]n konstruiert und 1929 gebaut wurde. Es wurde von der [[AG für Dornier-Flugzeuge]] (Doflug), einer eigens unter Beteiligung des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] zur Zeit der [[Weimarer Republik]] gegründeten Kapitalgesellschaft, finanziert. Zu ihrer Zeit war die Do&amp;amp;nbsp;X das bei weitem größte [[Flugzeug]] der Welt. Der Einsatz wurde aufgrund noch vorhandener diverser sicherheitsrelevanter Probleme&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.merkur.de/lokales/starnberg/landkreis/unglueckliche-ende-ersten-flugschiffes-404998.html |titel=&amp;#039;&amp;#039;Das unglückliche Ende des ersten Flugschiffes&amp;#039;&amp;#039;|werk=&amp;#039;&amp;#039;Starnberger Merkur&amp;#039;&amp;#039;|datum=2008-05-16|abruf=2023-04-10|abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wegen noch ungenügender Wirtschaftlichkeit, aber auch wegen mangelnder militärischer Eignung nach der [[Machtergreifung|NS-Machtübernahme]] 1933 eingestellt. Es wurden noch zwei Flugzeuge für den Export nach [[Königreich Italien (1861–1946)|Italien]] gebaut. Das geplante Nachfolgebaumuster [[Dornier Do&amp;amp;nbsp;20]] wurde wegen des Beginns des Zweiten Weltkrieges nicht verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Do.X project dated September 27,1924 3-view L&amp;#039;Aéronautique December,1929.png|mini|Erste Projektzeichnung vom 27.&amp;amp;nbsp;September 1924]]&lt;br /&gt;
Die ersten Skizzen zu einem als [[Eindecker]] ausgelegten Flugboot erstellte [[Claude Dornier]] im September 1924, doch erst 1926 waren die Überlegungen so weit gediehen, dass am 22.&amp;amp;nbsp;Dezember die offiziellen Konstruktionsarbeiten für das Projekt P&amp;amp;nbsp;51&amp;amp;nbsp;335 beginnen konnten. Diese etwa ein Jahr dauernde Phase wurde von der sogenannten [[Lohmann-Affäre (Weimarer Republik)|Lohmann-Affäre]] überschattet, die das [[Reichswehrministerium]] als im Hintergrund agierenden Geldgeber enttarnte und dafür sorgte, dass dieses sich aus dem Projekt zurückzog. Der Bau der ersten Do&amp;amp;nbsp;X mit der Werknummer 1 begann am 19.&amp;amp;nbsp;Dezember 1927 bei der Doflug im [[schweiz]]erischen [[Flugplatz St. Gallen-Altenrhein|Altenrhein]]. Die Bauzeit betrug 240.000 Arbeitsstunden bzw. 570 Tage. Für die anstehende Erprobung beorderte Claude Dornier eigens den bei der Dornier-Tochterfirma [[CMASA]] in Italien tätigen Ingenieur Heinrich Schulte-Frohlinde nach Deutschland, der die Leitung übernehmen sollte. Zusammen mit dem als Pilot fungierenden Dornier-Chefeinflieger [[Richard Wagner (Pilot)|Richard Wagner]] führte er die Erprobung durch. Sie begann am 12.&amp;amp;nbsp;Juli 1929 in [[Thal SG|Altenrhein]] am [[Bodensee]] mit dem [[Stapellauf]], dem sich einige Roll- und Startversuche anschlossen. Dabei kam es bei den nach Planung durchgeführten Rollübungen „auf [[Stufe (Flugzeug)|Stufe]]“ zu einem kurzzeitigen Abheben, was als (inoffizieller) erster Flug der Do&amp;amp;nbsp;X angesehen werden kann. Der eigentliche, offizielle Erstflug des Flugschiffes fand dann am 15.&amp;amp;nbsp;Juli statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Frost, [[Karl Kössler]], Volker Koos: &amp;#039;&amp;#039;Dornier – Von den Anfängen bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Heel, Königswinter 2010, ISBN 978-3-86852-049-1, S.&amp;amp;nbsp;109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Ringlstetter: &amp;#039;&amp;#039;Das fliegende Schiff: Dornier Do X.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Flugzeug Classic]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 3/2004. GeraNova, München, {{ISSN|1617-0725}}, S.&amp;amp;nbsp;40.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Skepsis der Fachwelt zu zerstreuen, entschloss sich Claude Dornier zu einem spektakulären Demonstrationsflug: Am 21. Oktober 1929 unternahm die Do&amp;amp;nbsp;X mit zehn Besatzungsmitgliedern und 159 Passagieren (Werksangehörige und deren Familien) einen Rundflug von 53 Minuten Dauer über den Bodensee, obwohl die Maschine noch keine Zulassung für den Passagierflug hatte. Die Zahl der Passagiere stellte einen Rekord dar, der erst 20 Jahre später mit dem Erscheinen der [[Lockheed Constellation]] gebrochen wurde (168 Passagiere und 11 Besatzungsmitglieder).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst im Oktober 1930 wurde das Flugzeug von der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt]] abgenommen und bekam das [[Luftfahrzeugkennzeichen]] D-1929.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch war auch die Motorenwahl. Das stärkste zu jener Zeit verfügbare Triebwerk aus deutscher Produktion war der [[Bristol Jupiter|Siemens Jupiter VI U]], ein [[Lizenzbau]] des britischen [[Bristol Jupiter]] mit {{PS2kW|500}}. Den Anforderungen des Dauerbetriebes in der Do&amp;amp;nbsp;X genügten die Motoren nicht. Die luftgekühlten Triebwerke neigten bei längerer Laufzeit zu Leistungsverlusten. Höhere Dauerdrehzahlen als Ausgleich waren wegen drohender Überhitzung nicht möglich. Das Problem konnte erst durch einen Tausch der Triebwerke gegen US-amerikanische [[Curtiss V-1570|Curtiss-Conqueror-Motoren]] mit Wasserkühlung und {{PS2kW|610}} Leistung endgültig gelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Do-X (15136810048).jpg|mini|Die Do&amp;amp;nbsp;X während ihrer US-Tournee über [[New York (Bundesstaat)|New York]], 1931]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Do&amp;amp;nbsp;X erfolgreich zu vermarkten, entschloss sich Dornier zu einem weltumspannenden Repräsentationsflug, bei dem er der Weltöffentlichkeit den [[Komfort]] und die Sicherheit seiner Maschine unter Beweis stellen wollte. Die luxuriöse Innenausstattung des Flugschiffes dokumentieren heute Schwarz-Weiß-Fotos und die farbigen Illustrationen des Marinemalers [[Claus Bergen]]. Der Start des Repräsentationsfluges war am 5. November 1930. Als erstes Ziel der Reise wurde [[Amsterdam]] ausgewählt, es folgten England, Frankreich und Portugal. Dort gab es durch einen Brand, der gerade noch bekämpft werden konnte, einen zweimonatigen Aufenthalt zur Wiederinstandsetzung. Weiter ging die Reise nach [[Gran Canaria]] (31.&amp;amp;nbsp;Januar 1931), entlang der westafrikanischen Küste bis nach [[Portugiesisch-Guinea]], um den Atlantik dort an seiner schmalsten Stelle zu überqueren, dann nach [[Rio de Janeiro]] (20.&amp;amp;nbsp;Juni 1931), darauf der südamerikanischen Küste folgend in die [[Karibik]] und schließlich am 22. August 1931 bei Miami in die USA. Am 27. August 1931 erreichte das Flugschiff [[New York City]], wo es mit großem Jubel empfangen wurde. Die Besatzung erhielt eine Audienz im [[Weißes Haus|Weißen Haus]] beim Präsidenten [[Herbert Hoover]]. Nach der Überwinterung der Maschine auf dem [[Glenn Curtiss]] Airfield, der heutige [[LaGuardia Airport]], bis zum April 1932 wurde ihr ein ähnlicher Empfang anschließend am 24. Mai 1932 in [[Berlin]] zuteil, wo sie auf dem [[Müggelsee]] wasserte und nahe dem Ausflugslokal &amp;#039;&amp;#039;Rübezahl&amp;#039;&amp;#039; ankerte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Do X begeistert New Yorker&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;FliegerRevue&amp;#039;&amp;#039;, August 2011, S. 50–53&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Besatzung während des USA-Fluges gehörten [[Navigationsoffizier]] [[Wilhelm Niemann (Offizier)|Wilhelm Niemann]] als Erster Offizier und erster [[Flugschiffspostmeister]]. Er war zuständig für das [[Hilfspostamt]] Dornier Do&amp;amp;nbsp;X an Bord des Flugschiffes und die dort bearbeitete [[DO-X-Post]]. Der [[Kommandant]] der Do&amp;amp;nbsp;X war [[Friedrich Christiansen]]. Auf dem fünftägigen Rückflug der Do&amp;amp;nbsp;X von New York nach Berlin ab dem 20. Mai 1932 gehörte die Fliegerin [[Antonie Straßmann]] zur Besatzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. Juni 1932 startete man in [[Stettin]] zu einem Deutschlandflug. Über eine Million Menschen besichtigten an den unterschiedlichen Stationen die für ihren „zweijährigen Weltflug“ berühmt gewordene Do&amp;amp;nbsp;X. Seinen Abschluss fand der fünfmonatige Deutschlandflug am 2. November 1932 auf dem [[Zürichsee]]. Am 14. November 1932 kehrte die Maschine zu ihrer „Geburtsstätte“ in Altenrhein zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenfall ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Do-X Landung 2 Havarie.JPG|mini|Havarie der Do&amp;amp;nbsp;X bei der Wasserung auf dem [[Kraftwerk Kachlet#Stausee|Kachlet-Schalding-Stausee]] 1933]]&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 1933 sollte das Flugzeug auf dem Stausee des [[Passau]]er [[Kraftwerk Kachlet|Kachletkraftwerks]] landen, um dort auf einer neuerlichen Rundreise an der Donau entlang in Richtung Türkei einen geplanten Halt einzulegen. Der Flugkapitän [[Horst Merz (Pilot)|Horst Merz]] setzte jedoch bei der Landung zu steil an, und das Leitwerk brach ab.&lt;br /&gt;
Diese Panne wurde zunächst der Öffentlichkeit verschwiegen, ein Zuschauer fertigte aber zufällig Bilder. Obwohl die Schäden dieser Havarie repariert wurden, bedeutete sie für die Do&amp;amp;nbsp;X das Ende ihrer Karriere als Passagierflugschiff. Dies wurde im Oktober 1934 vom [[Reichsluftfahrtministerium]] bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Do&amp;amp;nbsp;X2 und X3 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier-Do-X3.jpg|mini|Die Do&amp;amp;nbsp;X3 „Alessandro Guidoni“ (1931–1935) mit Registrierzeichen I-ABBN – eines der beiden nach Italien verkauften Flugschiffe]]&lt;br /&gt;
Das Schicksal der beiden an Italien gelieferten Do&amp;amp;nbsp;X2 „[[Umberto Maddalena]]“ und Do&amp;amp;nbsp;X3 „Alessandro Guidoni“ war lange unbekannt. Die beiden Maschinen wurden 1931 für die italienische &amp;#039;&amp;#039;[[Società Anonima Navigazione Aerea]]&amp;#039;&amp;#039; (SANA) bestellt, wo sie im Mittelmeerverkehr entlang der italienischen Westküste von Genua bis Tripolis eingesetzt werden sollten. Diese geplante Verwendung wurde jedoch nicht umgesetzt. Beide Maschinen erhielten anstelle der Curtiss-Motoren Triebwerke von [[Fiat S.p.A.|Fiat]] mit nur rund 440&amp;amp;nbsp;kW (600&amp;amp;nbsp;PS). Nach ihrer Alpenüberquerung wurden sie von den italienischen Streitkräften von der Flugbootbasis in [[La Spezia-Cadimare]] aus für Trainingsflüge der Höheren Kriegsschule eingesetzt. Getestet wurde ein Einsatz als Bomber, für diesen Zweck erhielten sie einen verglasten Heckstand. Das Militär veranstaltete einige Italien-Rundflüge, um die Akzeptanz der relativ hohen und umstrittenen Ausgaben für die beiden Maschinen in der Bevölkerung zu erhöhen. Die Do&amp;amp;nbsp;X2 wurde nach einer dritten Havarie 1935 außer Dienst gestellt. Beide Flugzeuge wurden (obwohl die X3 nie einen Schaden erlitt) 1937 verschrottet, wohl wegen technisch und ökonomisch unvertretbaren Aufwands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbleib ==&lt;br /&gt;
Die Do&amp;amp;nbsp;X (D-1929) wurde 1933 in [[Travemünde]] demontiert, nach Berlin verschifft und dort schließlich in der [[Deutsche Luftfahrtsammlung Berlin|Deutschen Luftfahrtsammlung Berlin]] auf dem [[ULAP|ULAP-Gelände]] am [[Berlin Lehrter Bahnhof|Lehrter Bahnhof]], einem Vorläufer des [[Deutsches Technikmuseum Berlin|Deutschen Technikmuseums Berlin]], ausgestellt. Bei einem [[Bombenangriff]] im November 1943 wurde sie im Zweiten Weltkrieg beschädigt, unmittelbar nach dem Krieg dann durch Metallhändler und Sammler weitgehend zerstört. Heute sind im Deutschen Technikmuseum Berlin nur noch einige wenige Metallstücke zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Holzpropeller kann im [[Friesenmuseum]] auf der Insel [[Föhr]] besichtigt werden. Der Kommandant [[Friedrich Christiansen]] stammte von der Insel und die Do&amp;amp;nbsp;X machte vor ihrem Amerika-Flug 1931 hier Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1933 in Passau abgebrochene Leitwerk kann im [[Dornier-Museum]] in Friedrichshafen besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem schweizerischen Flugplatz Altenrhein, wo die Do&amp;amp;nbsp;X gebaut wurde, ist ein flugfähiges, originalgetreues Modell im Maßstab 1:8 mit sechs Metern Spannweite im dortigen [[Fliegermuseum Altenrhein|Fliegermuseum]] zu sehen. Es wurde für die [[International Bodensee Airshow]] 1998 (IBAS ’98) durch die lokalen Modellflugvereine erbaut und vorgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-10659, Flugschiff Dornier &amp;quot;Do X&amp;quot;, Motorenanlage.jpg|mini|Motorenanlage der Do&amp;amp;nbsp;X (1930)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Do&amp;amp;nbsp;X&amp;#039;&amp;#039; war ein als [[Flugboot]] gebauter abgestrebter [[Schulterdecker]] mit einem [[Kreuzleitwerk]] und zwölf [[Verbrennungsmotor|Kolbenmotoren]], die in sechs Tandem-Gondeln über der Tragfläche aufgeständert waren. Jede Gondel hatte einen [[Propeller|Zug-]] und einen [[Propeller#Druckpropeller|Druckpropeller]]. Das Flugzeug wird zu Recht als „Flugschiff“ bezeichnet: Das [[Cockpit]] lag in einem Deck über der Passagierkabine. Wie auf einem Schiff gab es einen Kapitän, „Kommandant“ genannt, einen Maschinenraum, ein Ruder zur Steuerung im Wasser,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Grieder |Titel=50 Jahre Do-X, Geschichte eines Riesenflugschiffes |Verlag=Meier |Ort=Schaffhausen |Datum=1979 |Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; einen Anker und eine insgesamt noch sehr an damalige Schiffe erinnernde Rumpf- und Bugform. Das Flugzeug war für 159 Passagiere und 12 Besatzungsmitglieder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Grieder |Titel=50 Jahre Do-X, Geschichte eines Riesenflugschiffes |Verlag=Meier |Ort=Schaffhausen |Datum=1979 |ISBN= |Seiten=40}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgelegt. Diese waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* der Kommandant,&lt;br /&gt;
* die beiden Piloten,&lt;br /&gt;
* Funker,&lt;br /&gt;
* Navigator und&lt;br /&gt;
* Bordingenieur. Er saß nicht wie in einem modernen Flugzeug im Cockpit hinter den Piloten, sondern hatte einen eigenen [[Maschinenraum]] (siehe Foto rechts unten).&lt;br /&gt;
* Dazu kamen 6 „Motoristen“,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl Grieder |Titel=50 Jahre Do-X, Geschichte eines Riesenflugschiffes |Verlag=Meier |Ort=Schaffhausen |Datum=1979 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die (während des Flugs) in einem 1,20 m hohen Kriechgang in den Flügeln unter den Motorgondeln hockten und dort mittels [[Drehzahlmesser]], Ölthermometer usw. je 2 Motoren überwachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Do X 3-view.svg|mini|Dreiseitenansicht]]&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten der Do&amp;amp;nbsp;X 1a (Oktober 1930)&amp;lt;ref&amp;gt;Volker A. Behr: &amp;#039;&amp;#039;Dornier Do X.&amp;#039;&amp;#039; 1.&amp;amp;nbsp;Auflage, Motorbuch, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03329-0, S.&amp;amp;nbsp;84–87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || 66 (155 bei Rekordflug am 21. Oktober 1929)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 40,10 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 48,00 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 10,25 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Tragflügelfläche || 450,00 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Streckung || 5,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rüstmasse || 31.673 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuladung || norm. 17.300 kg&amp;lt;br /&amp;gt;max. 23.300 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || norm. 48.500 kg&amp;lt;br /&amp;gt;max. 51.300 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 196 km/h mit max. Zuladung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 170 km/h in 420 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landegeschwindigkeit || 115 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigleistung&amp;lt;br /&amp;gt;bei 45.000 kg Startmasse || 9,0 min auf 1.000 m Höhe&amp;lt;br /&amp;gt;14,0 min auf 2.000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe&amp;lt;br /&amp;gt;bei 45.000 kg Startmasse || 3.000 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 2.800 km&amp;lt;ref&amp;gt;Günter Frost, Karl Kössler, Volker Koos: &amp;#039;&amp;#039;Dornier – Von den Anfängen bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Heel, Königswinter 2010, ISBN 978-3-86852-049-1, S.&amp;amp;nbsp;109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || 12 wassergekühlte [[Zwölfzylindermotor|Zwölfzylinder]]-[[V-Motor]]en&amp;lt;br /&amp;gt;mit Vierblatt-Holzluftschrauben (Ø 3,55 m)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Typ || [[Curtiss V-1570|Curtiss GV-1570 &amp;#039;&amp;#039;Conqueror&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startleistung&amp;lt;br /&amp;gt;Dauerleistung&amp;lt;br /&amp;gt;Gesamtleistung || je {{PS2kW|610}} bei 2.450/min&amp;lt;br /&amp;gt;je {{PS2kW|410}} bei 2.150/min&amp;lt;br /&amp;gt;{{PS2kW|7320}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Treibstoffkapazität || max. 22.700 l&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das Flugboot spielt eine Rolle in dem [[Karl Hartl|Karl-Hartl]]-Film &amp;#039;&amp;#039;[[F.P.1 antwortet nicht]]&amp;#039;&amp;#039; von 1932, der somit das eher spärliche Filmmaterial über die Do&amp;amp;nbsp;X ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 102-12963, Flugboot &amp;quot;Do X&amp;quot;.jpg|Do&amp;amp;nbsp;X mit den ursprünglichen Jupiter-Sternmotoren, noch ohne Luftfahrtkennzeichen&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 102-10704, Flugschiff Dornier &amp;quot;Do X&amp;quot; vor dem Start.jpg|Do&amp;amp;nbsp;X vor dem Start, November 1930&lt;br /&gt;
Do X - Müggelsee 1932 (4).jpg|Do&amp;amp;nbsp;X auf dem [[Müggelsee]], Mai 1932&lt;br /&gt;
Aankomst van de vliegboot DO X-521113.ogv|Do&amp;amp;nbsp;X in Amsterdam, Polygoonjournaal, November 1930&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 102-10658, Flugschiff Dornier &amp;quot;Do X&amp;quot;, Maschinenzentrale.jpg|Maschinenzentrale (1930)&lt;br /&gt;
Bundesarchiv Bild 102-10252, Flugschiff Dornier Do X, Speiseraum.jpg|Blick in den Speiseraum&lt;br /&gt;
Friesenmuseum Wyk - DO-X (3).JPG|Original-Propeller im [[Friesenmuseum]], 2012&lt;br /&gt;
DoX Las Palmas Gran Canaria.jpg|Erinnerungsstein in [[Las Palmas de Gran Canaria|Las Palmas]] mit angeführter Wasserung der Do&amp;amp;nbsp;X 1931 auf Plakette&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
* [[Boeing 314]]&lt;br /&gt;
* [[Dornier Do 20]] und [[Dornier Do 214]] (Nachfolgeprojekte)&lt;br /&gt;
* [[Altenrhein (Schiff)|Altenrhein]] (Schleppboot der Do&amp;amp;nbsp;X)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Volker A. Behr: &amp;#039;&amp;#039;Dornier Do X. &amp;#039;&amp;#039; Motorbuch, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-613-03329-0.&lt;br /&gt;
* [[Claude Dornier]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus meiner Ingenieurlaufbahn.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Zug 1966, (Privatdruck).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Jörg-Michael Hormann]] |Titel=Dornier. Werksgeschichte und Flugzeugtypen |Auflage=2. überarbeitete |Verlag=Delius Klasing |Ort=Bielefeld |Datum=2009 |ISBN=978-3-7688-2610-5}}&lt;br /&gt;
* Jörg-Michael Hormann: &amp;#039;&amp;#039;Flugschiff DO-X. Die Chronik.&amp;#039;&amp;#039; Delius Klasing, Bielefeld 2006, ISBN 3-7688-1841-1.&lt;br /&gt;
* Jörg-Michael Hormann: &amp;#039;&amp;#039;Ein Schiff fliegt in die Welt. 75 Jahre Dornier-Flugschiff Do X D-1929.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Post AG, Bonn 2004, ISBN 3-00-014367-X.&lt;br /&gt;
* Brigitte Katzwandel-Drews: &amp;#039;&amp;#039;Claude Dornier. Pionier der Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Klasing, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-7688-1970-1.&lt;br /&gt;
* Peter Pletschacher: &amp;#039;&amp;#039;Grossflugschiff Dornier Do X. Authentische Bilddokumentation des ersten Großraumflugzeugs der Welt, 1929.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Aviatic, Oberhaching 1997, ISBN 3-925505-38-5 (enthält auch Informationen zur Do&amp;amp;nbsp;X2 und Do&amp;amp;nbsp;X3).&lt;br /&gt;
* Fritz Strauß: &amp;#039;&amp;#039;Auf gefahrvollem Flug. Abenteuerlicher Studienflug, der neben spannenden Erlebnissen eine Reihe wissenschaftlicher Erklärungen bietet, die das Interesse für diese Gebiete wecken.&amp;#039;&amp;#039; Loewe, Stuttgart 1932.&lt;br /&gt;
* Jörg-Michael Hormann: &amp;#039;&amp;#039;Warum Schiffe fliegen mussten. Beginn des Transatlantikluftverkehrs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Schiff Classic. Magazin für Schifffahrts- und Marinegeschichte&amp;#039;&amp;#039;, H. 1, 2013, S.&amp;amp;nbsp;48–55.&lt;br /&gt;
* Dornier GmbH Friedrichshafen Abt. PR, 799 Friedrichshafen &amp;#039;&amp;#039;Do X 1929 / Mit dem ersten Flugschiff Dornier Do X D 1929 über drei Kontinente&amp;#039;&amp;#039; Jubiläumsschrift; Doppelbuchband von Januar 1979.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Do X – das größte Flugschiff der Welt&amp;#039;&amp;#039;. 73 Bilder, eingeleitet von [[Claudius Dornier]], erläutert von Erich Tilgenkamp. [[Schaubücher]] 41. Zürich: Orell Füssli, 1931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dornier Do X}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.eads.net/1024/de/eads/history/airhist/1920_1929/dornier_dox_1924.html |titel=Dornier Do X |werk=Geschichte des Motorfluges |hrsg=EADS Deutschland GmbH |datum=2009-10-16 |offline=2025-11-05 |abruf=2009-08-29 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* [http://do-x.de/ Do-X-Aerophilatelie] – Flugpost, Katalog, Bordpoststempel&lt;br /&gt;
* [http://www.return2style.de/swingaring/dox.htm Reiseberichte, Innenausstattung, Daten]&lt;br /&gt;
* [http://www.stereoskopie.com/Stereofotos/Serien/Dornier_DO-X_Flugschiff/body_dornier_do-x_flugschiff.html Stereoskopische Postkarten]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://stream.arte-tv.com/ramgen/permanent/c1/mercredis/wunderwerke/flugboot_de.rm |text=Landung der Do&amp;amp;nbsp;X in New York, 31. August 1931 |wayback=20070930191616}} (benötigt RealPlayer)&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/luftfahrtgeschichte-a-948453.html &amp;#039;&amp;#039;Luftfahrtgeschichte – Größenwahn hoch X – mit 16 historischen Aufnahmen&amp;#039;&amp;#039;] [[einestages]]&lt;br /&gt;
* [https://www.traunsteiner-tagblatt.de/das-traunsteiner-tagblatt/chiemgau-blaetter/chiemgau-blaetter-2022_ausgabe,-ein-fliegender-gigant-besucht-den-chiemsee-_chid,222.html &amp;#039;&amp;#039;Ein fliegender Gigant besucht den Chiemsee&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Traunsteiner Tagblatt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=https://www.merkur.de/lokales/starnberg/landkreis/unglueckliche-ende-ersten-flugschiffes-404998.html |titel=&amp;#039;&amp;#039;Das unglückliche Ende des ersten Flugschiffes&amp;#039;&amp;#039;|werk=&amp;#039;&amp;#039;Starnberger Merkur&amp;#039;&amp;#039;|datum=2008-05-16|abruf=2023-04-10|abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Marton Szigeti |url=http://www.flug-revue.rotor.com/frheft/FRH9906/FR9906d.htm |titel=Dornier Do X: Legendary Flying Boat |hrsg=Flug Revue |datum=1999-06 |seiten=16 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20040910211014/http://www.flug-revue.rotor.com/frheft/FRH9906/FR9906d.htm |archiv-datum=2004-09-10 |abruf=2004-09-23 |sprache=en |offline=1}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=7h1beFHjHno |titel=A flight aboard the DoX – 1930|laufzeit=3:02 min|kommentar=Verschiedene historische Aufnahmen der Dornier Do&amp;amp;nbsp;X}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=v2aaXfqxFrQ |titel=Historische Aufnahmen der Dornier Do&amp;amp;nbsp;X|laufzeit=5:14 min|link=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dornier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4150355-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelstreckenflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dornier|Do X]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugboot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zwölfmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqbot</name></author>
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