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	<title>Dornier Do N - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:31:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dornier_Do_N&amp;diff=1755471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mastertom211: kleinere Ergänzungen</title>
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		<updated>2025-05-11T09:39:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kleinere Ergänzungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
| Name= &lt;br /&gt;
| Bild= [[Datei:Dornier Do.N.jpg|250px|Japanische Produktionsvariante Kawasaki Ka 87]]&lt;br /&gt;
| Typ= zweimotoriges militärisches Landflugzeug&lt;br /&gt;
| Hersteller= [[Dornier-Werke]]/[[Kawasaki Heavy Industries|Kawasaki]]&lt;br /&gt;
| Entwicklungsland= {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
| Erstflug= 19. Februar 1926&lt;br /&gt;
| Stückzahl= 28&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dornier Do N&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein zweimotoriges militärisches Landflugzeug, das 1926 von der [[Dornier-Werke|Dornier Metallbauten GmbH]] in [[Friedrichshafen]] konstruiert und in [[Japan]] bei der [[Kawasaki Heavy Industries|Kawasaki]] Dockyard Company in [[Kōbe]] mit der Firmenbezeichnung Ka 87 für das japanische Heer in Lizenz gebaut wurde. Der Erstflug fand am 19. Februar 1926 statt. 28 Flugzeuge wurden insgesamt gebaut und als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heerestyp 87 schwerer Bomber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Heerestyp 87 Nachtbomber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von der Heeresluftwaffe verwendet. Ein kleines Team von Dornier-Mitarbeitern und zeitweise auch [[Claude Dornier]] selbst waren für die Weiterentwicklung in Japan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Anfang 1924 begannen bei Dornier die Planungen für eine Landversion des erfolgreichen [[Dornier Wal|„Wal“-Konzepts]]. Ins Auge gefasst wurden eine zivile (&amp;#039;&amp;#039;Do F&amp;#039;&amp;#039;) und eine militärische Version (&amp;#039;&amp;#039;Do N&amp;#039;&amp;#039;). Es entstand aus der Wal-[[Flugzeugzelle|Zelle]] ein deutlich größeres und schwereres Flugzeug, das sich zwar in der Grundauslegung an die Wal anlehnte, aber dennoch in vielen Details neu durchkonstruiert wurde. So wurden Quer[[Stufe (Flugzeug)|stufe]], gekielter Bootsboden und Flossenstummeln des Wals entfernt und ein Landfahrgestell vorgesehen. Gegenüber dem Wal erhöhte sich die Leermasse von 3,5 t auf 4,2 bis 4,3 t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Antrieb waren entweder zwei Zwölfzylinder-V-Motoren [[Rolls-Royce Condor]]&amp;amp;nbsp;III oder zwei Zwölfzylinder-W-Motoren [[Napier Lion]]&amp;amp;nbsp;V eingebaut. Als Alternative kam später noch der [[BMW VI]] hinzu. Dornier bearbeitete den zivilen Entwurf (Werknummer 60) anscheinend zuerst, wodurch sich der niedrigere Typbuchstabe „F“ erklären ließe. Im Laufe des Jahres 1924 dürfte dann&amp;amp;nbsp;– auf Drängen Japans nach schnellstmöglicher Beschaffung eines zweimotorigen Bombers&amp;amp;nbsp;– die Arbeiten an dieser Maschine als Do&amp;amp;nbsp;N weitergeführt worden sein. Nach Japan lieferte man die für den Bau notwendigen Rohmaterialien, Profile und sonstige Einzelteile, die Triebwerke wollte Kawasaki selbst beschaffen. Dornier stellte auch Einweisungs- sowie Beraterpersonal bereit, auch Dornier selbst stand beratend bei und hielt zusätzlich Vorlesungen an der Universität über den Ganzmetallflugzeugbau. 1925 wurden die Teile nach Japan verschifft, wo die Maschine fertiggestellt wurde und im Februar 1926 ihren Erstflug absolvierte. Nach einer kurzen Flugerprobung konnte schon nach drei Tagen das Flugzeug von japanischer Seite abgenommen werden. Für die [[Kaiserlich Japanische Heeresluftstreitkräfte|japanische Heeresluftwaffe]] wurden anschließend weitere 27 Exemplare unter der Leitung von [[Richard Vogt (Ingenieur)|Richard Vogt]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jean Roeder: &amp;#039;&amp;#039;Bombenflugzeuge und Aufklärer. Von der Rumpler-Taube zur Dornier Do 23&amp;#039;&amp;#039; (= Die deutsche Luftfahrt, Band 16). Bernard &amp;amp; Graefe, Koblenz 1990, S.&amp;amp;nbsp;218&amp;lt;/ref&amp;gt; mit in japanischer Lizenz gebauten BMW-VI-Triebwerken hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland hatte Dornier zwischenzeitlich die Do&amp;amp;nbsp;F nochmals stark überarbeitet, wodurch sich Abmessungen und Gewicht gegenüber dem Wal nochmal deutlich erhöhten. Die zweigeteilte Kabine sollte Platz für 18 Passagiere bieten. Um die Maschine im deutschen Luftverkehr betreiben zu können, reichte Dornier im August 1925 einen Antrag auf Einstufung der Do&amp;amp;nbsp;F als Zivilflugzeug beim Interalliierten Luftfahrt-Garantiekomitee (ILGK) ein. Am 29. September 1925 lehnte das ILGK diesen Antrag jedoch ab und klassifizierte die Do&amp;amp;nbsp;F als Militärflugzeug. Die Konstruktionsarbeiten wurden jedoch fortgeführt. Insgesamt war der Bau von sechs Exemplaren geplant, jedoch erreichte nur eine Maschine vor Einstellung der Arbeiten ein nennenswertes Baustadium. Gründe für den Abbruch sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jap Kawasaki Ka 87 bomber bombenabwurf.jpg|mini|Kawasaki Typ 87 Bomber der japanischen Heeresluftwaffe beim Abwurf einer Bombe während einer Übung 1935]]&lt;br /&gt;
Das Tragwerk der Do.N besaß im Gegensatz zur Stoffbespannung des Wal eine [[Dural]]-Beplankung. Das Hauptfahrwerk bestand aus zwei großen einzeln aufgehängten Rädern, die eine damals übliche Gummifederung besaßen. Die zwei Triebwerke waren in Tandemanordnung auf dem Tragwerk angebracht und wirkten auf große Vierblatt-Propeller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ganzmetallrumpf hatte vorne einen MG-Bugstand, nach dem Führerraum folgte der Tankraum mit den Treibstoffbehältern. Auf dem Rumpfrücken befand sich dahinter ein weiterer MG-Stand. Ein ursprünglich noch an der Rumpfunterseite vorgesehener Bodenstand wurde wahrscheinlich nicht realisiert. Die Bombenzuladung von 500 bis 1000 kg wurde an der Außenseite mitgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Do F !! Do N&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 19,85 m || 18,0 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 6,15 m || 6,5 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 28,50 m || 26,8 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 143 m² || 121,0 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 5,7 || 5,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 5100 kg || 4200 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 8350 kg || 6500 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit (in Bodennähe) || 175 km/h || 180 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit (in Bodennähe) || || 140 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit auf 3000 m || || 40 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe || 5000 m ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer || 6 h ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || 2 × [[Rolls-Royce Condor|Rolls-Royce Condor III]] mit je 650/720 PS (478/530 kW) || 2 × [[BMW VI]] mit je 450/650 PS (331/441 kW)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || keine || 3 - 5  Vickers-Typ 7,7-mm-Maschinengewehre, später 3 - 5 Typ 89 7,7-mm-Maschinengewehre Modell 1, bis 1000 kg Bomben&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Frost, [[Karl Kössler]], Volker Koos: &amp;#039;&amp;#039;Dornier – von den Anfängen bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; HEEL Verlag, 2010, ISBN 978-3-86852-049-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dornier. Eine Dokumentation des Hauses Dornier.&amp;#039;&amp;#039; Dornier GmbH, Friedrichshafen 1983, (Privatdruck).&lt;br /&gt;
* [[Claude Dornier]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus meiner Ingenieurlaufbahn.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Zug 1966, (Privatdruck).&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Jörg-Michael Hormann]] |Titel=Dornier. Werksgeschichte und Flugzeugtypen |Auflage=2. überarbeitete |Verlag=Delius Klasing |Ort=Bielefeld |Datum=2009 |ISBN=978-3-7688-2610-5}}&lt;br /&gt;
* Brigitte Katzwandel-Drews: &amp;#039;&amp;#039;Claude Dornier. Pionier der Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Klasing, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-7688-1970-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.histaviation.com/Dornier_Do_N.html Do N auf histaviation.com] (abgerufen am 15. Mai 2013)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dornier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dornier|Do N]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Transportflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1926]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mastertom211</name></author>
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