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	<title>Dornier Do 24 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T19:20:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dornier_Do_24&amp;diff=78884&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Do 24 im Ausland */ Tippfehler</title>
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		<updated>2026-03-03T16:26:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Do 24 im Ausland: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Dornier Do 24&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Dornier Do24K in flight c1938.jpg|300px|Dornier Do 24 V3 des Marineluchtvaartdienst]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dornier Do 24 V3 des niederländischen [[Marine Luchtvaartdienst|MLD]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Flugboot]] als [[Seeaufklärer]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Dornier-Werke|Dornier]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 5. Juli 1937&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1937&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1937 bis Mai 1944&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 313&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Dornier-Werke|Dornier]] Do 24&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein dreimotoriges, hochseefähiges [[Flugboot|Fernaufklärungsflugboot]], das 1937 zum ersten Mal flog. Es wurde bis in die 1970er-Jahre vor allem zur [[Seenotrettung]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Entwicklung und Erprobung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Do 24 V-1-2.jpg|mini|Die Do 24 V1 mit Jumo-205-Motoren]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Do 24 on Bodensee c1937.JPG|mini|Hochsee-Erprobung der Do 24 V3 in der Nordsee im September 1937]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Do 24 als auch die dazu im Wettbewerb stehende [[Blohm &amp;amp; Voss BV 138]] gehen auf die Forderung des [[Reichsluftfahrtministerium]]s (RLM) nach einem hochseefähigen Fernaufklärungsflugboot aus dem August 1934 zurück. Erst 1936/37 war jedoch anhand von Baubeschreibungen und durch Besichtigung der fertigen Attrappen eine erste Beurteilung möglich. Für beide Entwürfe waren Motoren vom Typ [[Jumo 205]] vorgeschrieben, die sich im Südatlantikdienst der [[Deutsche Lufthansa (Deutsches Reich)|Deutschen Lufthansa]] als besonders sparsam im Verbrauch erwiesen hatten. Beide Firmen erhielten den Auftrag zum Bau von je zwei Prototypen, von denen die jeweilige V1 im Juli 1936 (Blohm &amp;amp; Voss BV 138, RLM Bezeichnung: Ha 138) bzw. im Dezember 1937 (Do 24) flugklar sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die längere Entwicklungszeit hatte zwei Gründe: Einmal war bereits zu dieser Zeit zu erkennen, dass das RLM und die [[Erprobungsstelle See|Erprobungsstelle]] auf dem [[Priwall]] in [[Travemünde]] mehr zum Blohm&amp;amp;Voss-Entwurf neigten. Gleichzeitig zeigte sich der niederländische [[Marine Luchtvaartdienst]] (MLD) – nach einem Entwurfswettbewerb zwischen Dornier, Fokker und Sikorsky – sehr an dem Entwurf Do 24 interessiert, um seine aus den 1920er Jahren stammenden [[Dornier Do J]] („Wal“) in [[Niederländisch-Indien|Ostindien]] durch neueres Gerät zu ersetzen. Das RLM stimmte nun zu, dass Dornier die Arbeiten an den Flugzeugen V1 und V2 zurückstellte und dem zu erwartenden Auftrag von nicht weniger als 30 Do 24 Vorrang gab. Für diese Flugzeuge waren jedoch US-amerikanische [[Curtiss-Wright]]-[[Sternmotor]]en vorgesehen, wie sie auch in anderen Flugzeugen des MLD verwendet wurden. Die konstruktiven Änderungen an der für die Niederländer vorgesehenen Ausführung, die mit K-1 bezeichnet wurde, waren bald durchgeführt, so dass als erste Do 24 die V3 mit dem Kennzeichen D-ADLP am 5. Juli 1937 mit Flugkapitän Gundermann ihren [[Erstflug]] in [[Manzell]] durchführen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach folgte eine eingehende Erprobung, die mit der Stückprüfung am 3. September 1937 vorerst beendet wurde; die Hochsee-Erprobung in der Nordsee erfolgte vom 5. bis zum 11. September. Dort nahmen auch Angehörige des MLD teil. Obwohl die Erprobung erfolgreich abgeschlossen wurde, ergaben sich noch einige Änderungen, welche die Fortsetzung der Erprobung in Manzell erforderten. Vom 13. bis zum 15. Oktober wurde das Flugzeug dann offiziell vom Kunden abgenommen und zehn Tage später von Gundermann nach [[Hamburg]] zur Verschiffung nach Ostindien geflogen, wo es als X-1 in Dienst gestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man sich bei der Erprobungsstelle Travemünde und dann auch beim RLM bereits im September 1937 für die BV 138 entschieden hatte, war das Interesse an den beiden Flugbooten Do 24 V1 und V2 nicht mehr groß. So flog die V1 als D-AIBE, später TJ+HR, erstmals am 10. Januar 1938, die V2 mit Stammkennzeichen DP+BH sogar erst Anfang April 1940. Beide Flugboote wurden mit Besatzungen der E-Stelle Travemünde bei der [[Unternehmen Weserübung|Besetzung Norwegens]] zu Transportflügen nach [[Narvik]] eingesetzt. Später wurden sie nur noch für Versuche verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Fertigung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Do 24K-1 X-19 MLD 1941.jpg|mini|Eine Do 24K-1 1941 in [[Niederländisch-Indien]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Do 24N Romania 1941.jpg|mini|Do 24N-1 der Luftwaffe 1941 in Rumänien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten 28 in Serie produzierten Flugzeuge der Ausführung K-1 mit US-amerikanischen [[Wright R-1820|Wright-„Cyclone“-GR-1820]]-F52-Motoren (645&amp;amp;nbsp;kW/875&amp;amp;nbsp;PS), die in Teilen in [[Thal SG|Altenrhein]] (Schweiz) und in [[Manzell]] bei Friedrichshafen gebaut und durchwegs in Manzell eingeflogen wurden, konnten nun in schneller Folge abgeliefert werden. Sie bekamen die Kennzeichen X-2 bis X-29 und wurden alle mit dem Überführungskennzeichen D-AYWI überführt, zum Teil über Hamburg, später aber direkt nach [[Dordrecht]], wo die lizenznehmende Firma [[Aviolanda]] ihren Sitz hatte. Die letzte Ablieferung fand am 24. September 1939 statt, also erst vier Wochen nach dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Flugzeug war jedoch noch nicht fertiggestellt. Es war die Mustermaschine für die Ausführung K-2, die nun mit 810&amp;amp;nbsp;kW (1.100&amp;amp;nbsp;PS) starken Wright „Cyclone“ GR-1820-G105A Triebwerken ausgestattet war. Diese Maschine hatte auch schon einen größeren Kraftstoffvorrat, einen größeren Ölkühler und den späteren Heckturm (Alkan 850 Drehkranz), der bei der T-Version Standard wurde. Sie konnte erst am 22.&amp;amp;nbsp;November&amp;amp;nbsp;1939 zum Erstflug starten und wurde, wieder als D-AYWI, am 21. Dezember abgeliefert. Weil inzwischen die eigene Lizenzfertigung der Do-24K-1-Flugboote bei Aviolanda angelaufen war, erhielt diese letzte am Bodensee gebaute Maschine die Bezeichnung X-37. Diese Maschine ist über die Niederlande nach Ostindien ausgeliefert worden und hat dort bis Ende Februar 1942 Dienst getan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die deutsche [[Wehrmacht]] in den [[Westfeldzug|Niederlanden einmarschierte]], waren bereits sieben Lizenzflugzeuge nach Ostindien verschifft; das achte sowie weitere im Bau befindliche Flugzeuge der Do 24K-2 Version fielen in deutsche Hand. Sie erhielten nun bei 001 beginnende RLM-Werknummern und die Bezeichnung Do 24N-1, solange für sie noch Wright-„Cyclone“-Motoren vorhanden waren. Das betraf 13 Flugzeuge, von denen das erste bereits am 19. Juli als D-AFBT (später D-AEAV) nach Travemünde überführt werden konnte. Dort stellte sich schnell heraus, wie hervorragend sich das Flugboot für den Seenoteinsatz eignete und dass es die bisher verwendeten [[Heinkel He 59]] in jeder Beziehung weit übertraf. Gleichzeitig hatte sich die [[Blohm &amp;amp; Voss BV 138]] mit ihren allseitig steilen Rumpfwänden als für diesen Zweck völlig ungeeignet erwiesen. Diese Maschinen erhielten als Modifikation zwei Rettungs-Ladeklappen auf der linken Rumpfseite zwischen die Flügelstreifen, und zwei MG 15 als Bewaffnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nach dem Aufbrauchen der Wright-Motoren gebauten Do&amp;amp;nbsp;24 erhielten dann deutsche [[Bramo 323|BMW-Bramo-323]]-R2-Motoren mit 736&amp;amp;nbsp;kW (1.000&amp;amp;nbsp;PS) und die Bezeichnungen T-1 bis T-3, die sich nur in der Ausrüstung unterschieden. Die ersten T-1 wurden im August 1941 geliefert. Für den Seenoteinsatz bekamen die Flugboote anfangs nachträglich bei [[Weser-Flugzeugbau]] auf der linken Rumpfseite je zwei große Ladeklappen und eine [[Kärcher (Unternehmen)|Kärcher]]-Heizung für den Laderaum. Die Fertigung wurde auf vier, später sogar sechs Flugzeuge pro Monat erhöht, wobei neben der Schiffswerft [[Damen Schelde Naval Shipbuilding|De Schelde]] auch [[Fokker]] einbezogen wurde. Die niederländische Fertigung lief im September 1944 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen steigenden Bedarfs an Do 24 wurde ab Juli 1941 auch noch die französische [[SNCAN]] im nordwestlich von [[Paris]] an der Seine gelegenen [[Sartrouville]] zum Bau von ebenfalls sechs Flugzeugen pro Monat verpflichtet. Sie lieferte zwischen Oktober 1942 und Mai 1944 insgesamt 47 Flugzeuge für die Luftwaffe. Diese Firma baute noch nach der Befreiung Frankreichs weitere 40 Do 24 für die französische [[Aéronavale]].&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-Pierre Dubois: &amp;#039;&amp;#039;French-Built Dornier Do-24s.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Air Britain Digest.&amp;#039;&amp;#039; November-Dezember 1988.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wurden von allen beteiligten Firmen 313 Flugboote des Typs Do 24 gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bauzahlen der Do 24 1937 bis 1947&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv/Militärarchiv Freiburg, RL 3, &amp;#039;&amp;#039;Produktionsprogramme und Übernahmen durch die Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039; Geldhof, N.: 70 Jaar Marineluchtvaartdienst, Leeuwarden 1987&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Version !! Dornier !! Aviolanda !! SNCAN !! SUMME !! Auslieferung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prototypen&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 3&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 3&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|K-1&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 28&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 28&lt;br /&gt;
|Januar 1938 bis September 1939&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|K-2&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 7&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 8&lt;br /&gt;
|Dezember 1939 bis März 1940&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|N&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 13&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 13&lt;br /&gt;
|Juli 1940 bis 1941&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|T-1&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 11&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 11&lt;br /&gt;
|August 1941 bis Oktober 1941&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|T-2&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 38&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 38&lt;br /&gt;
|November 1941 bis September 1942&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|T-3&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 125&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 47&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 172&lt;br /&gt;
|Oktober 1942 bis September 1944&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Do-24&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 40&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 40&lt;br /&gt;
|1945 bis 1947&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! SUMME !! 32 !! 194 !! 87 !! 313&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Do 24 im Ausland ==&lt;br /&gt;
[[Datei:DO24 Schleissheim.JPG|mini|SAR Do 24 in der [[Flugwerft Schleißheim]] mit spanischen Hoheitszeichen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer der deutschen Luftwaffe erhielt lediglich [[Spanien]] im Spätsommer und Herbst 1944 zwölf Do&amp;amp;nbsp;24. Sie wurden in dem nun stark zusammengeschrumpften, noch von den Deutschen besetzten Gebiet Europas nicht mehr benötigt und konnten so an Spanien verkauft werden. Von [[Pollença]] auf [[Mallorca]] aus, wohin sie aus Deutschland überführt worden waren, flogen sie bis in die 1970er-Jahre im Mittelmeer und Atlantik Aufklärungs- und Seenotrettungseinsätze. Alle heute noch vorhandenen Flugzeuge des Musters stammen aus diesem Bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Schweden]] wurde kein Flugzeug geliefert. Lediglich eine Do 24 der [[Seenotgruppe 81]], die von einem Bordmechaniker und dessen Freundin Ende Oktober 1944 vom Land- und Seefliegerhorst [[Nest (Köslin)|Nest]] in [[Pommern]] nach Schweden geflogen worden war, wurde von der schwedischen Regierung angekauft und bis 1951 eingesetzt. Eine zweite Do 24, die erst am 9. Mai 1945, von [[Ventspils|Windau]] kommend, in Schweden gelandet war, wurde mit der Besatzung und vielen der aus dem [[Baltikum]] kommenden Insassen im August der [[Sowjetunion]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg setzte auch [[Frankreich]] die Do 24 ein. Ihre Aufgaben waren hauptsächlich [[Seenotrettung]] und die Ortung von [[Seemine]]n. 1953 wurde die letzte Maschine ausgemustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang März 1945 versuchte die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] tausende deutsche Kinder, die wegen des Bombenkrieges nach [[Trzebiatów|Treptow an der Rega]] im heutigen [[Polen]] evakuiert worden waren, vor den heranrückenden sowjetischen Truppen in Sicherheit zu bringen. Dazu wurden auch Dornier Do 24 eingesetzt, welche die Kinder vom damaligen Wasserflugplatz [[Kępa (Trzebiatów)|Kamp]] nach Westen brachten. Am 5. März 1945 [[Flugzeugabsturz im Kamper See|stürzte eine Do 24]] kurz nach dem Start in den [[Resko Przymorskie]]. Die Besatzung, die Betreuer und über 70 Kinder kamen ums Leben. Bis heute liegt das Wrack mit den Toten im See. Aufgrund einer Initiative polnischer Behörden und des [[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge|Volksbundes]] sollen die sterblichen Überreste und ggf. auch das Wrack geborgen werden.&amp;lt;!-- im Webarchiv, aber Galerie nicht startbar&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.volksbund.de/presse/galerien/kamper-see.html Bildergalerie des Volksbundes]&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print/die_welt/vermischtes/article13840907/See-der-toten-Kinder.html Der See der toten Kinder – Die Welt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Projekt „Kinder von Kamp“ |url=http://kindervonkamp.pl/?page_id=24 |wayback=20141112040210}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Dornier Do 24 ATT}} Do 24 ATT ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Do24att 03.jpg|mini|Dornier Do 24 ATT bei der Wasserung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Do ATT 24 Wasserung Rhein Köln.jpg|mini|Dornier Do 24 ATT nach der Wasserung auf dem Rhein in Köln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Do24att 02.jpg|mini|Dornier Do 24 ATT mit den neuen Pratt &amp;amp; Whitney-Motoren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 wurde eine &amp;#039;&amp;#039;Do 24&amp;#039;&amp;#039; zur &amp;#039;&amp;#039;Do 24 ATT&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mphibischer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;echnologie &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;räger) umgebaut. Der Umbau umfasste neue Tragflächen, [[Turboprop]]-Triebwerke von [[Pratt &amp;amp; Whitney]], ein modifiziertes Cockpit und ein einziehbares Landfahrgestell. Am 23. März 1983 wurde die Do 24TT (später ATT) fertiggestellt. Der Rumpf stammte von einer 1944 gebauten Maschine, die bis 1974 in Spanien im Einsatz war. Später stand sie im Dornier-Werk [[Immenstaad]] als Ausstellungsstück. Die Flügel waren „Tragflächen neuer Technologie“, über denen in neuen Gondeln drei Pratt &amp;amp; Whitney of Canada PT6A-45B-Turboprops mit je 1.125 PS untergebracht wurden, die Hartzell-Fünfblatt-Propeller antreiben. Der Rumpf erhielt zudem ein Fahrwerk unter Benutzung des [[Dornier Do 31|Do-31]]-Hauptfahrwerkes. Das Bugfahrwerk stammte in leicht abgewandelter Form von einer [[Fokker F-27]]. Der Erstflug der D-CATD fand am 15. April 1983 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tragfläche neuer Technologie zeichnet sich durch die Schräge am Tragflächenende, die größere Randwirbel verhindert, sowie durch das Fertigungsverfahren der Tragflächen-Ober- und Unterschale aus. Ober- und Unterschale einschließlich der [[Stringer (Verkehrstechnik)|Stringer]] und Verrippungen sind von NC-Fräsmaschinen als eine ebene verrippte Platte aus dem Vollen gefräst. Die Wölbung erfolgte durch ein Biegeverfahren unter Anwendung eines präzise gesteuerten Kugelstrahlverfahrens, das zudem die Oberfläche verdichtete und die Dauerfestigkeit des Materials erhöhte. Dieses patentierte Verfahren hatte Dornier erstmals beim Flugzeugbaumuster [[Alpha Jet]] angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zielsetzung dieses vom [[Bundesministerium für Bildung und Forschung|Bundesministerium für Forschung und Technologie]] geförderten Experimentalprogrammes war, die Hochseefähigkeit eines Amphibiums moderner Technik für Seenotrettung und Überwachung nachzuweisen. Dornier versprach sich einen Bedarf von etwa 150 Flugzeugen weltweit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Luftfahrt-Bundesamt]] hatte wegen des Alters des Rumpfes nur eine Flugzeit von 150 Flugstunden genehmigt, sodass Dornier das Flugzeug danach stilllegen musste. Im Rahmen der Übernahme der Dornier-Werke durch [[Daimler-Benz]] änderten sich die Strategien im Unternehmen und das Programm wurde eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit in der [[Flugwerft Schleißheim]] des [[Deutsches Museum|Deutschen Museums]] erwarb [[Iren Dornier]], ein Enkel von [[Claude Dornier]] und Sohn von [[Silvius Dornier]], das Flugzeug, um es auf den Philippinen wieder flugfähig machen zu lassen. Iren Dornier setzt es in Welt-Rundflügen zur Unterstützung der [[UNICEF]] ein. Unter Berücksichtigung seiner neueren Erfahrungen mit dem Flugzeug legte Dornier ein neues Projekt für ein kleines Amphibium auf, das unter dem Namen [[Dornier S-Ray 007|S-Ray 007]] am 14. Juli 2007 in Friedrichshafen seinen Erstflug hatte.&lt;br /&gt;
Die Do 24 ATT tourt seit Anfang 2006 durch Europa und ist während dieser Zeit am ehemaligen Dornier-[[Flugplatz Oberpfaffenhofen|Werksflugplatz Oberpfaffenhofen]] bei München stationiert. Am 20. Mai 2006 flog Iren Dornier von [[Berlin]] nach [[Köln]] und landete nach einem spektakulären Anflug an den Häusern und Kirchen des Rheinufers vorbei um 15 Uhr auf den Rhein in Köln und verließ mit dem damaligen Kölner Oberbürgermeister [[Fritz Schramma]] die Maschine über anfahrende Boote des Technischen Hilfswerks und der Berufsfeuerwehr Köln. Neben diversen anderen Events ([[Wilhelmshaven]] „[[Wochenende an der Jade]]“, [[Biscarrosse]] in Frankreich), Airshows ([[Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung Berlin|ILA]], [[AirPower]] in Zeltweg, [[Hahnweide]]) und Filmaufnahmen (Peroni) war die Do 24 ATT im Juli 2009, wie auch die vergangenen drei Jahre zuvor, wieder die Hauptattraktion bei der &amp;#039;&amp;#039;Scalaria Air Challenge&amp;#039;&amp;#039; am österreichischen [[Wolfgangsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer fast zwei Jahre dauernden umfangreichen Revision der Do 24 ATT wurde im November 2011 eine deutsche vorläufige Verkehrszulassung durch das [[Luftfahrt-Bundesamt]] erteilt. Das Kennzeichen D-CIDO stand bereits fest. Für Mitte 2012 ist eine Zulassung in einer beschränkten Sonderklasse angestrebt, welche die Mitnahme von Passagieren erlaubt.&amp;lt;ref&amp;gt;Fliegerrevue Januar 2012, S. 7, Dornier 24 ATT fliegt mit deutscher VVZ&amp;lt;/ref&amp;gt; Juli 2013 nahm Iren Dornier mit Do 24ATT wieder an der Scalaria teil.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://salzburg.orf.at/news/stories/2592993/ Tausende bei Wasserflugzeug-Show], ORF.at, 14. Juli 2013, zuletzt abgerufen am 10. August 2016. – Bilderserie&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer erneuten Teilnahme an der Scalaria im Juli 2015 wurde die Do 24 ATT bei einer Wasserung durch Treibholz beschädigt, konnte aber abgeschleppt und vertäut werden. Laut Flugingenieur Christian Doerk stand die Do kurz vor der regulären Verkehrszulassung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/bodenseekreis/Unbezahlbarer-Schaden-Historisches-Flugboot-landet-auf-Baumstamm-im-Wolfgangsee;art410936,8018171 suedkurier.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach provisorischen Reparaturarbeiten und einer Überführung zunächst nach Salzburg und schließlich nach Friedrichshafen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jenna Santini |url=https://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis/bodenseekreis/Reparaturen-an-der-Do-24ATT-ziehen-sich-hin;art410936,8825814 |titel=Bodenseekreis: Reparaturen an der Do 24ATT ziehen sich hin |datum=2016-07-27 |sprache=de |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde die Do 24 ATT am 11. September 2021 von Iren Dornier an das dortige Dornier-Museum übergeben&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wochenblatt-online |url=https://wochenblatt-online.de/flugboot-do-24-findet-im-dornier-museum-neue-heimat/ |titel=Flugboot Do 24 findet im Dornier Museum neue Heimat |datum=2021-09-11 |sprache=de-DE |abruf=2023-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Do 24 drawings.png|mini|Dreiseitenansicht der Do 24]]&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kenngröße || Daten || Daten (Dornier Do 24 ATT)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;| 21,95 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 27,27 m ||  30,00 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 5,75 m ||  6,68 m (auf Rädern)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 108 m² || 100 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 6,9 || 9,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 9.200 kg || 10.070 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 18.400 kg || 14.000 kg (von Land)&amp;lt;br /&amp;gt; 12.000 kg (von Wasser)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb || drei Sternmotoren [[Bramo 323|Bramo-323-R2]],&amp;lt;br /&amp;gt;je {{PS2kW|1000}} || drei Turboprops [[Pratt &amp;amp; Whitney Canada PT6|Pratt &amp;amp; Whitney Canada PT6A-45B]],&amp;lt;br /&amp;gt;je {{PS2kW|1125}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 340 km/h in 3.000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || || 343 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 5.900 m ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 2.900 km ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || je ein 7,92-mm-MG 15 in Bug und Heck,&amp;lt;br /&amp;gt;eine 20-mm-Kanone MG 151/20 im Rückenturm || –&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
* [[Flugmotor#BMW|Flugmotoren BMW]]&lt;br /&gt;
* [[Seenotstaffeln der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
* [[Flugzeugabsturz im Kamper See]], 1945&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.do-24.info/ Offizielle Website der Dornier Do 24ATT inklusive aktuellem Blog der Besatzung mit anstehenden Events, Bildergalerie, uvm.]&lt;br /&gt;
* [https://www.flugzeuginfo.net/acdata_php/acdata_do24_dt.php Dornier Do 24 &amp;amp; Do 24ATT, detaillierte Daten bei flugzeuginfo.net]&lt;br /&gt;
* [http://www.dornier24.com/ Umfangreiche Webseite zu Technik und Geschichte der Do 24] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://commons.humanwiki.de/index.php?title=Kategorie:Dornier_Wasserung |text=Private Wiki mit Fotos der Wasserung der Do 24 ATT am 20. Mai 2006 auf dem Rhein in Köln |wayback=20220925111625}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.expomar-rio.com.br/0301V4HDODornier.html |text=Do 24 ATT in Rio de Janeiro, Brasilien, März 2006 |wayback=20120518082033}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/index.jsp?rubrik=15662&amp;amp;key=standard_document_27456422 |text=Bericht und Video über die Wasserung der Do 24 ATT auf dem Main in Frankfurt am 19. Oktober 2006 |wayback=20070930192412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dornier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4510267-3}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dornier Do 024}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeaufklärer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dornier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugboot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärluftfahrzeug (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrzeug der Wehrmacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dreimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propellerflugzeug mit Doppelleitwerk]]&lt;/div&gt;</summary>
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