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	<title>Dornier Do 12 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:10:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dornier_Do_12&amp;diff=710656&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill: kl. Erg.</title>
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		<updated>2025-06-02T22:10:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;kl. Erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
 | Name= Dornier Do 12&lt;br /&gt;
 | Bild= [[Datei:Dornier Do 12 in water 1932.jpg|300px|Dornier Do 12]]&lt;br /&gt;
 | Typ= [[Flugboot]]&lt;br /&gt;
 | Hersteller= [[Dornier-Werke|Dornier Metallbauten GmbH]]&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsland= {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
 | Erstflug= 23. Juni 1932&lt;br /&gt;
 | Indienststellung= &lt;br /&gt;
 | Produktionszeitraum= &lt;br /&gt;
 | Stückzahl= 1&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dornier Do 12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, gelegentlich auch als &amp;#039;&amp;#039;Libelle III&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, war ein kleines [[Amphibienflugzeug]] des Herstellers [[Dornier Metallbauten]] in [[Manzell|Friedrichshafen-Manzell]], das im Jahr 1932 als Einzelstück (Wnr. 235) gebaut und geflogen wurde. Über die Beweggründe, die zum Bau dieses in mehrfacher Hinsicht ausgefallenen Flugzeugs geführt haben, ist nichts bekannt. Fest steht nur, dass es innerhalb von drei Jahren verschiedene Änderungen erfuhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Mit den beiden rund zehn Jahre früher entstandenen Kleinflugbooten [[Dornier Do A|Do A]], &amp;#039;&amp;#039;Libelle I&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;II&amp;#039;&amp;#039;, hat die Do 12, außer der Form des Rumpfbodens, so gut wie nichts gemeinsam. Hier handelt es sich um eine völlig neue Konstruktion, einen [[Schulterdecker]] in der üblichen Dornier-Ganzmetallbauweise mit einem zweiholmigen, trapezförmigen Tragwerk, dessen Hinterkante im Übergang zum Rumpf sehr stark ausgerundet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rumpf mit rechteckigem Querschnitt war unten flach [[Kiel (Schiffbau)|gekielt]] und hatte eine [[Stufe (Flugzeug)|Stufe]] sowie ein ausschwenkbares [[Schwert (Schiffbau)|Schwert]] zum Fahren auf dem Wasser. Die verschiedenen Abteile waren gegeneinander [[Schott|abgeschottet]]. Vorne im Bugraum konnte das seemännische Gerät einschließlich Anker untergebracht werden. Dahinter war der offene Führerraum mit zwei Sitzen nebeneinander und ausschaltbarer [[Doppelsteuer]]ung. Es folgte eine Kabine mit weiteren zwei Sitzen mit seitlichen Fenstern. Der anschließende Heckraum konnte für das Gepäck benutzt werden oder aber mit Schlafgelegenheiten ausgestattet werden. In Höhe der Trennwand zwischen Führerraum und Kabine waren auf beiden Seiten Mulden eingebaut, welche die Räder in eingefahrenem Zustand aufnahmen. Sie konnten mit einer Handkurbel ausgeschwenkt werden. Es war dies das erste [[Einziehfahrwerk]] bei Dornier. Für die Firma ganz ungewöhnlich waren die zwei unter den Flügeln an jeweils zwei Stielen befestigten und nach beiden Seiten verspannten Stützschwimmer, die hier anstelle der sonst üblichen „Flossenstummel“ verwendet wurden. Am Heck saß das freitragende Seitenleitwerk mit aerodynamischem und Massenausgleich, an dem in halber Höhe das ebenfalls voll ausgeglichene Höhenleitwerk befestigt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Motor, der eine zweiflügelige [[Luftschraube]] antrieb, war ursprünglich ein luftgekühlter [[Achtzylindermotor]] [[Argus As 10]] mit 220&amp;amp;nbsp;PS (162&amp;amp;nbsp;kW) eingebaut. Er saß auf einem Strebengerüst hoch oberhalb des Flügels, in dem auch der Kraftstoff in zwei Behältern untergebracht war. Da sich im Laufe der Erprobung zeigte, dass die Motorleistung ungenügend war, wurde der Argusmotor durch einen wesentlich stärkeren [[Gnome et Rhône|Gnôme-Rhône]]-[[Fünfzylindermotor|Fünfzylinder]]-[[Sternmotor]] [[Gnôme-Rhône Titan|Titan 5 Ke]] mit 317&amp;amp;nbsp;PS (233&amp;amp;nbsp;kW) ersetzt. Dabei wurden folgende Änderungen nötig: Die starke Ausrundung der Flügelhinterkante zum Rumpf hin wurde erheblich verkleinert und das Höhenleitwerk von der bisherigen Position auf nun etwa ein Viertel der Seitenflossenhöhe nach unten gesetzt. Durch den Umbau erhöhte sich die Startmasse um 200&amp;amp;nbsp;kg auf insgesamt 1400&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Dornier Amphibienflugboot Do 12 240/270 PS |Herausgeber=[[Oskar Ursinus]] |Sammelwerk=[[Flugsport (Zeitschrift)|Flugsport]] |Nummer=10 |Verlag=Flugsport |Ort=Stuttgart a. M. |Datum=1935 |Seiten=217–219}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung und Einsatz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Do 12 parked 1932.jpg|mini|Die Do 12 mit ausgefahrenem Fahrwerk]]&lt;br /&gt;
Bereits beim Erstflug am 23. Juni 1932 über dem [[Bodensee]] zeigte sich, dass mit dem eingebauten Motor die Startstrecken erheblich zu lang waren. Die Beschaffung des stärkeren französischen Motors nahm jedoch viel Zeit in Anspruch und stellte außerdem die damals mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten kämpfende Firma vor arge Probleme. Die Erprobung musste also zunächst mit dem schwächeren Motor fortgesetzt werden. Im Oktober 1932 wurde das Flugzeug noch mit dem Argus-Motor auf der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Luftsportausstellung&amp;#039;&amp;#039; in Berlin präsentiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FC 9/2003&amp;quot;&amp;gt;Peter Pletschacher: &amp;#039;&amp;#039;Dornier Do 12: Das fliegende Kreuz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Flugzeug Classic]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;9/2003. GeraNova, Oberhaching, {{ISSN|1617-0725}}, S.&amp;amp;nbsp;38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als dann der neue Motor eingebaut worden war, musste ein großer Teil der Erprobung erneut durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der MIVA ([[Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft]]) des Paters [[Paul Schulte (Geistlicher)|Paul Schulte]], besser bekannt unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Der fliegende Pater&amp;#039;&amp;#039;, bekam das Flugzeug, jetzt mit dem Kennzeichen D-INEZ, schließlich ab April 1935 einen neuen Halter. Schulte benutzte es für seine missionarische Tätigkeit, vor allem in Afrika, wobei es ihm gute Dienste leistete. Wie lange es das konnte, ist nicht bekannt. In den verschiedenen Büchern, die Pater Schulte über seine Erlebnisse schrieb, spielt es eine wichtige Rolle. Am Rumpfbug trug die Maschine die Aufschrift „Das fliegende Kreuz“.&amp;lt;ref&amp;gt;Der fliegende Pastor. In: Jet &amp;amp; Prop, 1/2008, S. 13&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 1935 wurde es zwischenzeitlich als [[Schleppflugzeug]] bei der Erprobung des Wassersegelflugzeugs [[DFS Seeadler|Seeadler]] bei [[Manzell]] am Bodensee genutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FC 9/2003&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornier Libelle 3 view l&amp;#039;Aerophile magazine January 1933.png|mini|Dreiseitenriss]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße&lt;br /&gt;
! Daten&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Helmut Schneider | Titel=Flugzeug-Typenbuch. Handbuch der deutschen Luftfahrt- und Zubehör-Industrie | TitelErg=Nachdruck der Originalausgabe von 1944 | Verlag=Gondrom | Ort=Bindlach | Datum=1986 | ISBN=3-8112-0484-X | Seiten=59}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 2&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zähle, Do 12&amp;quot;&amp;gt;Wolfgang Zähle: &amp;#039;&amp;#039;„Das fliegende Kreuz“. Reiseamphibium Dornier Do 12.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fliegerrevue X&amp;#039;&amp;#039;. PPV Medien, Bergkirchen 2022, {{ISSN|2195-1233}}, S.&amp;amp;nbsp;22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || 2&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zähle, Do 12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 9,01 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 13,00 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 3,87 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 28,00 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 6,03&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| V-Stellung || 6°&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächenbelastung || 50,00 kg/m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistungsbelastung || 4,67 kg/PS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächenleistung || 10,71 PS/m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 980 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rüstmasse || 1075 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nutzlast || 160 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuladung || 325 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 1400 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerk || ein luftgekühlter Fünfzylinder-Sternmotor &amp;#039;&amp;#039;[[Gnôme-Rhône]] Titan 5 Ke&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;mit verstellbarer Zweiblatt-Holzluftschraube (Ø 2,35 m)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung || {{PS2kW|300}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kraftstoffvolumen || 190 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 210 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reisegeschwindigkeit || 180 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landegeschwindigkeit || 103 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steiggeschwindigkeit || 4,25 m/s in Bodennähe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit || 4,0 min auf 1000 m Höhe&amp;lt;br /&amp;gt;8,5 min auf 2000 m Höhe&amp;lt;br /&amp;gt;15,0 min auf 3000 m Höhe&amp;lt;br /&amp;gt;23 min auf 4000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 5100 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 600 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer || 3,3 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor= | Herausgeber= Dornier Stiftung für Luft- und Raumfahrt| Titel= Dornier : Werksgeschichte und Flugzeugtypen| Verlag= Delius Klasing | Ort= Bielefeld | Jahr= 2009 | Seiten= 97 | ISBN= 978-3-7688-2610-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Günter Frost, [[Karl Kössler]], Volker Koos | Titel=Dornier | TitelErg=Von den Anfängen bis 1945 | Verlag=Heel | Ort=Königswinter | Datum=2010 | ISBN=978-3-86852-049-1 | Seiten=139–141}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Zähle: &amp;#039;&amp;#039;„Das fliegende Kreuz“. Reiseamphibium Dornier Do 12.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegerrevue X]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 93, PPV Medien, Bergkirchen 2022, {{ISSN|2195-1233}}, S.&amp;amp;nbsp;16–24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dornier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dornier Do 012}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dornier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugboot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht realisiertes Flugzeugprojekt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
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