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	<title>Dornfelder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:51:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dornfelder&amp;diff=80195&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AsepTisch: Änderungen von ~2025-28269-41 (Diskussion) wurden auf die letzte Version von Hannes Kuhnert zurückgesetzt: Vandalismus</title>
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		<updated>2025-10-09T17:51:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-28269-41&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-28269-41&quot;&gt;~2025-28269-41&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2025-28269-41&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2025-28269-41 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) wurden auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Hannes_Kuhnert&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Hannes Kuhnert (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Hannes Kuhnert&lt;/a&gt; zurückgesetzt: Vandalismus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Rebsorte&lt;br /&gt;
| Art                = vinifera&lt;br /&gt;
| Farbe              = schwarz&lt;br /&gt;
| Name               = Dornfelder&lt;br /&gt;
| Synonyme           =&lt;br /&gt;
| Synonyme-Abschnitt = &lt;br /&gt;
| Bild               = Dornfelder.jpg&lt;br /&gt;
| Herkunft           = [[Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg]], [[Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
| bekannt seit       = &lt;br /&gt;
| Rotweintraube         = ja&lt;br /&gt;
| Tafeltraube        = ja&lt;br /&gt;
| Rosinentraube      = &lt;br /&gt;
| Unterlage          = &lt;br /&gt;
| Züchter            = [[August Herold]]&lt;br /&gt;
| Züchtungsjahr      = 1955&lt;br /&gt;
| Zuchtnummer        = We S 341, Weinsberg S 341&lt;br /&gt;
| Markteinführung    = &lt;br /&gt;
| VIVC               = 3659&lt;br /&gt;
| VIVC-Synonym       = &lt;br /&gt;
| Elternsorte1       = [[Helfensteiner]]&lt;br /&gt;
| Elternsorte2       = [[Heroldrebe]]&lt;br /&gt;
| Kreuzung           = &lt;br /&gt;
| Mutation           = &lt;br /&gt;
| Abstammung         = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dornfelder Weinsberg 20080927.jpg|miniatur|hochkant|Dornfelder]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dornfelder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine frühreifende [[Rebsorte|Rotweinsorte]]. [[August Herold]] erhielt sie 1955 als [[Neuzüchtung]] an der [[Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau Weinsberg|Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau]] in [[Weinsberg]] durch [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzung]] der Sorten [[Helfensteiner]] und [[Heroldrebe]]. Benannt ist sie nach dem Kameralverwalter [[Immanuel Dornfeld]], dem Gründer der Weinbauschule. [[Sortenschutz]] und Zulassung durch das deutsche [[Bundessortenamt]] erhielt sie 1979 bzw. 1980 und ist 2010 abgelaufen. Kleine Bestände sind auch in der [[Schweiz]] bekannt (21 Hektar, Stand 2018).&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: [[Bundesamt für Landwirtschaft]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.blw.admin.ch/dam/blw/de/dokumente/Nachhaltige%20Produktion/Pflanzliche%20Produktion/Weine%20und%20Spirituosen/Weinwirtschaftliche%20Statistik/Das%20Weinjahr%202018.pdf.download.pdf/A4_viticole_D_29_4.pdf Das Weinjahr 2018] Weinwirtschaftliche Statistik&amp;#039;&amp;#039;; Herausgeber Bundesamt für Landwirtschaft BLW&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Sorte wurde nach ihrer Farbintensität selektiert und ursprünglich als [[Deckwein]] angebaut. Sie sollte als [[Cuvée|Verschnitt]]partner anderer roter Rebsorten dem daraus gekelterten [[Wein]] mehr Farbe verleihen. In neuerer Zeit wurde der Dornfelder jedoch immer stärker auch [[Sortenreinheit|sortenrein]] ausgebaut und ist inzwischen in den unterschiedlichen [[Qualitätsstufe]]n erhältlich. Gemeinhin gilt der aus Dornfelder gewonnene Wein als harmonisch. Diverse Prämierungen, u.&amp;amp;nbsp;a. bei Weinverkostungen der [[Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft|Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e.&amp;amp;nbsp;V. (DLG)]], deuten darauf hin, dass der Dornfelder seinen Ruf, nur ein einfacher [[Rotwein]] zu sein, teilweise zu Unrecht trägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dornfelder eignet sich auch als [[Tafeltraube]].&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen. Sie ist stark behaart.&lt;br /&gt;
* Die großen Blätter sind fünflappig und mitteltief gebuchtet. Die Stielbucht ist geschlossen und weit überlappend. Das Blatt ist grob gezähnt. Die Blattoberfläche (auch Spreite genannt) ist dunkelgrün gefärbt.&lt;br /&gt;
* Die konusförmige Traube ist groß bis sehr groß und mitteldichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind groß und von blauschwarzer Farbe. Die Beere ist dickschalig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dornfelder treibt mittelfrüh aus und ist somit empfindlich gegen eventuelle späte Frühjahrsfröste. Aufgrund seiner mittelguten Holzreife ist seine Winterfrosthärte nicht sehr ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ertrag ==&lt;br /&gt;
Der Ertrag des Dornfelder ist sehr hoch. Zur Erzeugung guter Weinqualitäten ist eine konsequente Ertragsbeschränkung über den Rebschnitt (→ [[Reberziehung]]) unerlässlich.&lt;br /&gt;
== Ansprüche ==&lt;br /&gt;
Die [[Rebe]]n sind wenig anspruchsvoll an die Bodenbeschaffenheit. Dornfelder ist empfindlich gegen Frost, Trockenheit und Pilzkrankheiten wie [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Peronospora]]. Wegen der dicken Beerenschale und der lockerbeerigen Traube ist der Dornfelder kaum von [[Rohfäule]] betroffen. Die Rebsorte ist anfällig für die Kirschessigfliege ([[Drosophila suzukii]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bioaktuell.ch/pflanzenbau/obstbau/pflanzenschutz-obst/schaedlinge-obstbau/drosophila.html  Drosophila%20suzukii.] in Bio aktuell. Abgerufen am 28. August 2017. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wein ==&lt;br /&gt;
Der [[Wein]] aus Dornfelder hat eine schwarzrote Farbausprägung und einen fruchtigen Geschmack. Die Säureausprägung (→ [[Säure (Wein)]]) ist eher moderat, was säureempfindlichen Verbrauchern entgegenkommt. Mit dem hohen Farbstoffgehalt geht auch ein hoher [[Tannine|Gerbstoff]]anteil einher. Aufgrund seiner Charakteristik eignet er sich auch zum Ausbau in Eichenholzfässern ([[Barrique]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Nachfrage nach farbintensiven Rotweinen hat sich der Dornfelder in Deutschland zu einer Modesorte entwickelt. Zunehmend wird Dornfelder auch weiß gekeltert und als [[Stillwein]] zu [[Schaumwein]] weiterverarbeitet. Bei kurzer Maischegärung entstehen (häufig liebliche) [[Roséwein]]e. In der Pfalz wird der Dornfelder auch zu [[Federroter|Federrotem]] ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Sorte Dornfelder hat ihre wesentliche Anbaufläche in Deutschland. In anderen Weinbauländern hat sie keine Anbaubedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angegeben werden die Dornfelder-Anbauflächen in ha und deren Anteil (in %) an der gesamten Rebfläche des jeweiligen Weinbaugebiets. Demzufolge besonders beliebt ist der Dornfelder in der Pfalz und in Rheinhessen, dort wächst er auf über 13 % der Rebfläche dieser Weinbaugebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable center-ab-zweite&amp;quot; |class=&amp;quot;wikitable border=&amp;quot;0&amp;quot; |style=&amp;quot;border-color:#C0C0C0&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FEDCBA&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anbaugebiet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FEDCBA&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fläche ha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;background-color:#FEDCBA&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anteil %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Deutschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SB2013&amp;quot; &amp;gt;Statistisches Bundesamt (2014): &amp;#039;&amp;#039;Land- und Forstwirtschaft, Fischerei. Landwirtschaftliche Bodennutzung - Rebflächen.&amp;#039;&amp;#039; Fachserie 3 Reihe 3.1.5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8.129&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7,9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rheinland-Pfalz&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL2014&amp;quot; &amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (2014): &amp;#039;&amp;#039;Statistische Berichte - Bestockte Rebflächen 2013.&amp;#039;&amp;#039; Bad Ems, C I - j/13, Kennziffer: C1073 201300, {{ISSN|1430-5070}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|7.495&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|11,7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:Rheinhessen&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
:Mittelrhein&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|12&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|Baden-Württemberg&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL2014&amp;quot; /&amp;gt;||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|373||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|1,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bayern&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL2014&amp;quot; /&amp;gt;||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|151||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|2,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Neue Bundesländer&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL2014&amp;quot; /&amp;gt;||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|76||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|5,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hessen&amp;lt;ref name=&amp;quot;SL2014&amp;quot; /&amp;gt;||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|32||style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;|0,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuzüchtungen mit Dornfelder ==&lt;br /&gt;
Züchtungen mit dem Dornfelder: [[Cabernet Dorio]], [[Cabernet Dorsa]], [[Monarch (Rebsorte)|Monarch]] und [[Acolon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Weinbau in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Pierre Galet]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire encyclopédique des cépages.&amp;#039;&amp;#039; Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.&lt;br /&gt;
* Walter Hillebrand, Heinz Lott, Franz Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Rebsorten.&amp;#039;&amp;#039; 13., neubearbeitete Auflage. Fachverlag Fraund, Mainz 2003, ISBN 3-921156-53-X.&lt;br /&gt;
* [[Jancis Robinson]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Oxford-Weinlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete Auflage. Hallwag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9.&lt;br /&gt;
* [https://www.deutscheweine.de Deutsches Weininstitut] in Mainz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Dornfelder}}&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzüchtung (Rebsorte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AsepTisch</name></author>
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