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	<title>Dornenkronenseestern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:48:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dornenkronenseestern&amp;diff=366189&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Horst Gräbner: unsinnig</title>
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		<updated>2025-12-22T18:10:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unsinnig&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Dornenkronenseestern&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Acanthaster planci&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Acanthaster&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Acanthasteridae&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Klappensterne&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Valvatida&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Seesterne&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Asteroidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stachelhäuter&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Echinodermata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Stamm&lt;br /&gt;
| Bild             = CrownofThornsStarfish Fiji 2005-10-12.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Dornenkronenseestern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dornenkronenseestern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Acanthaster planci&amp;#039;&amp;#039;) ist ein oft rotgefärbter [[Seestern]], der sich von [[Steinkorallen]] ernährt ([[Ernährung|corallivor]]). Er ist in den [[Tropen|tropischen]] Zonen des gesamten [[Indopazifik]]s verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der Dornenkronenseestern hat 6 bis 23 Arme und sein Durchmesser kann bis zu 40&amp;amp;nbsp;cm betragen. Auf seinem Körper befinden sich 4–5&amp;amp;nbsp;cm lange spitze [[Giftstachel]]n, die bei Berührung durch den Menschen Übelkeit, [[Lähmung]]en und starke Schmerzen hervorrufen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik und Taxonomie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Acanthaster&amp;#039;&amp;#039; ist die einzige [[Gattung (Biologie)|Gattung]] in der [[Familie (Biologie)|Familie]] Acanthasteridae, die damit [[Monotypisch|monogenerisch]] ist. Neben dem Dornenkronenseestern wurden noch weitere [[Art (Biologie)|Arten]] von &amp;#039;&amp;#039;Acanthaster&amp;#039;&amp;#039; beschrieben, von denen sich nur &amp;#039;&amp;#039;Acanthaster brevispinus&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;A. planci&amp;#039;&amp;#039; [[Morphologie (Biologie)|morphologisch]] und [[Molekulargenetik|molekulargenetisch]] klar unterscheiden lässt. Der Artstatus bzw. die Namensgebung der anderen Arten ist umstritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haszprunar &amp;amp; Spies 2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Acanthaster planci - Sirinat.jpg|mini|links|Dornenkronenseestern]]&lt;br /&gt;
Der Seestern frisst ausschließlich [[Steinkoralle]]n, indem er auf sie klettert, seinen [[Magen]] über sie stülpt und [[Verdauungsenzym]]e ausstößt. Das dadurch verflüssigte Gewebe nimmt er dann auf. Er frisst nur bei Nacht und kann bei Nahrungsknappheit bis zu sechs Monate von seinen Energiereserven leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dornenkronenseestern ist neben der [[Algenblüte]] und anderen Faktoren wesentlich am Absterben von Korallenriffen beteiligt. Besonders am [[Great Barrier Reef]] in Australien, aber auch vor [[Guam]] und [[Hawaii]] hat diese Art durch massenhaftes Auftreten beträchtlichen Schaden angerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Coping with Acanthaster |Sammelwerk=[[Nature]] |Band=228 |Nummer=5266 |Datum=1970-10-03 |Seiten=12–12 |DOI=10.1038/228012a0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein einzelnes Tier kann innerhalb eines Jahres eine Korallenfläche von bis zu sechs Quadratmetern vernichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dornenkronen „überfallen“ ein Riff in regelmäßigen Abständen, wobei Millionen Seesterne gleichzeitig über das Riff herfallen, vergleichbar mit einer Heuschreckenplage, und nur die Skelette der Korallen zurücklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abstände zwischen diesen Plagen haben sich in den letzten fünfzig Jahren stark verkürzt und die Zahl der beteiligten Individuen ist drastisch angestiegen. Es wird vermutet, dass [[Düngemittel]], die durch den Regen in die Flüsse und von dort in die Meere geschwemmt werden, zur Vermehrung beitragen, da sich die Larven der Dornenkronen von [[Algen]] ernähren, deren Wachstum durch die eingeschwemmten Nährstoffe gefördert wird. Gleichzeitig nimmt durch die [[Überfischung]] der Weltmeere die Zahl der [[Fressfeinde]] von Larven und ausgewachsenen Dornenkronen dramatisch ab. Der Dornenkronenseestern hat sowieso nur wenige Fressfeinde, darunter das [[Tritonshorn]], verschiedene [[Helmschnecken]] und [[Ringelwürmer]], die [[Harlekingarnele]] und einige Rifffische wie [[Napoleon-Lippfisch]], [[Riesen-Kugelfisch]] und [[Weißflecken-Kugelfisch]], [[Riesen-Drückerfisch]] und [[Orangestreifen-Drückerfisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.reef.crc.org.au/publications/brochures/COTS_web_Nov2003.pdf | wayback=20140324100828 | text=&amp;#039;&amp;#039;Crown-of-thorns starfish on the Great Barrier Reef&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF; 355&amp;amp;nbsp;kB), S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuerdings wurde entdeckt, dass auch [[Scheibenanemonen]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Pseudocorynactis]]&amp;#039;&amp;#039; Dornenkronenseesterne mit einem Durchmesser bis zu 25&amp;amp;nbsp;cm fressen, indem sie sie an sich heranziehen und anschließend komplett verdauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Arthur R. Bos, Girley S. Gumanao, Franco N. Salac |Titel=A newly discovered predator of the crown-of-thorns starfish |Sammelwerk=[[Coral Reefs]] |Verlag=Springer |Ort=Berlin / Heidelberg |Datum=2008-02-29 |Sprache=en |DOI=10.1007/s00338-008-0364-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feinde und Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Titan triggerfish (Balistoides viridescens) (40248412681).jpg|mini|Der [[Riesen-Drückerfisch]] kann auch ausgewachsene Dornenkronenseesterne fressen]]&lt;br /&gt;
Dornenkronenseesterne treten mitunter massenhaft auf, so dass sie in ihrer Eigenschaft Korallen zu zerstören, zu einer ernsten Gefahr für Riffe werden können.&amp;lt;ref name =GTS&amp;gt;A. H. Klein, C. A. Motti, A. K. Hillberg et al. (2021): &amp;#039;&amp;#039;Development and Interrogation of a Transcriptomic Resource for the Giant Triton Snail (Charonia tritonis)&amp;#039;&amp;#039;. Marine Biotechnol (NY). 2021 Jun;23(3):501-515. [[doi:10.1007/s10126-021-10042-7]], {{PMC|8270824}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natürliche Feinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Triton&amp;#039;s trumpet 04.jpg|mini|[[Tritonshorn]]]]&lt;br /&gt;
Insgesamt wurde durch die Untersuchung ihrer Ausscheidungen herausgefunden, dass 71 Fische aus 16 [[Familie (Biologie)|Familien]] Dornenkronenseesterne, zumindest teilweise fressen, dazu zählen einige [[Riffbarsch]]e, die sich auf das Sperma und die Eier der Seesterne spezialisiert haben, z.&amp;amp;nbsp;B. die [[Gattung (Biologie)|Gattungen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Abudefduf]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Amblyglyphidodon]]&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;[[Amblyglyphidodon curacao]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Falterfisch]]e der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Chaetodon]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name =DNA&amp;gt;F. J. Kroon, C. D. Lefèvre, J.R. Doyle et al. (2020): &amp;#039;&amp;#039;DNA-based identification of predators of the corallivorous Crown-of-Thorns Starfish (Acanthaster cf. solaris) from fish faeces and gut contents&amp;#039;&amp;#039;. Science Reports 10, 8184 (2020). [[doi:10.1038/s41598-020-65136-4]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zumindest teilweise Verzehr von Dornenkronen konnte dem [[Napoleon-Lippfisch]], dem [[Dunkler Riesenzackenbarsch|Dunklen Riesenzackenbarsch]], einigen [[Igelfische]]n, [[Gelbsaum-Drückerfisch]]en und anderen [[Drückerfische]]n, sowie [[Großkopfschnapper]]n (Lethrinidae) nachgewiesen werden.&amp;lt;ref name =DNA/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfolgreiche Angriffe, die die Tötung und das Auffressen eines ausgewachsenen Dornenkronenseesterns beinhalteten, konnten nur sehr wenigen Fischen nachgewiesen werden, zu ihnen zählen der [[Weißflecken-Kugelfisch]], der [[Riesen-Drückerfisch]] und der [[Großkopfschnapper]] &amp;#039;&amp;#039;[[Lethrinus nebulosus]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name =DNA/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den wenigen anderen Predatoren, die in der Lage sind, ausgewachsene Dornenkronenseesterne zu fressen, zählt eine große Meeresschnecke, das [[Tritonshorn]] (&amp;#039;&amp;#039;Charonia tritonis&amp;#039;&amp;#039;), deren Bestände aufgrund ihres prachtvollen Gehäuses von Menschen dezimiert wurden.&amp;lt;ref name =GTS/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gezielte Bekämpfung am Great Barrier Reef ===&lt;br /&gt;
Im [[Indopazifik]] zählen Dornenkronenseesterne, neben Wirbelstürmen und der [[Korallenbleiche]] zu den drei größten Bedrohungen für Steinkorallenriffe. Schon seit 1962 bedrohen plötzliche Anstiege der Seesternpopulation das vor Australien gelegene [[Great Barrier Reef]]. Daher findet bereits seit den 1970er Jahren ein Monitoring statt, um möglichst früh auf eine Massenvermehrung aufmerksam zu werden. Die Bekämpfung wird vom Personal des „&amp;#039;&amp;#039;Great Barrier Reef Marine Park&amp;#039;&amp;#039;“ koordiniert und wissenschaftlich vom „&amp;#039;&amp;#039;Australian Institute of Marine Science&amp;#039;&amp;#039;“ begleitet.&amp;lt;ref name = AUSGOV&amp;gt;[https://www.aims.gov.au/research-topics/marine-life/crown-thorns-starfish &amp;#039;&amp;#039;Crown-of-thorns starfish. What are they and why are they a problem?&amp;#039;&amp;#039;] Regierung Australiens, abgerufen am 9. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da junge Dornenkronenseesterne fast dreimal so viel Hitze vertragen, wie Korallen und ihre älteren Artgenossen, begünstigt die Erwärmung der Meere ihre Verbreitung zusätzlich. Weitere Faktoren, welche die Ausbreitung der Seesterne begünstigen, sind der Verlust von natürlichen Fressfeinden durch [[Überfischung]] und die Anhäufung von Nährstoffen im Wasser durch den Eintrag von Düngemitteln.&amp;lt;ref name = NATG&amp;gt;[https://www.nationalgeographic.de/tiere/2023/10/gefaehrliche-korallen-killer-dornenkronenseesterne-ueberfallen-korallenriffe-ozean-meer-great-barrier-reef &amp;#039;&amp;#039;Insa Germerott: Gefährliche Korallen-Killer: Seesterne überfallen Riffe&amp;#039;&amp;#039; vom 25. Oktober 2024] [[National Geographic]], abgerufen am 9. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Durch Taucher ====&lt;br /&gt;
Am Great Barrier Reef bekämpfen [[Tauchen|Taucherpatrouillen]] die Plagen im Auftrag der [[Australien|australischen]] Regierung.&amp;lt;ref name = AUSGOV/&amp;gt; Bis 2013 [[Injektion (Medizin)|injizierten]] die Taucher das Gift [[Natriumbisulfit]] in jeden Arm des Seesterns, da dieser sich bei Einspritzung in einen einzigen Arm [[Regeneration (Biologie)|regenerieren]] könnte. Zwar wurden so pro Tag zehntausende Tiere getötet. Dennoch war der Einsatz nicht [[Effektivität|effektiv]] genug, da Dornenkronen bis zu 50 Millionen Nachkommen im Jahr hervorbringen können. Durch die Verwendung von [[Ochsengalle]] enthaltendem [[TCBS-Agar]] reicht neuerdings die Injektion in den „[[Musculus biceps brachii|Bizeps]]“ eines einzigen Arms zur Tötung aus, da die Seesterne sich anschließend innerhalb von zwölf Stunden vollständig zersetzen.&lt;br /&gt;
Während früher jeder Arm einzeln gespritzt werden musste, konnte nun eine Person über 300 statt früher bis zu 70 Seesterne pro 40-minütigem Tauchgang zur Strecke bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Oelrich: [https://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article126006264/Killer-Seesterne-bedrohen-das-Great-Barrier-Reef.html &amp;#039;&amp;#039;Killer-Seesterne bedrohen das Great Barrier Reef.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Welt online]].&amp;#039;&amp;#039; 20. März 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name = DLF&amp;gt;[https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/australien-die-dornenkrone-zerst%C3%B6rt-das-great-barrier-reef &amp;#039;&amp;#039;Das Tiergespräch: Seestern frisst Korallenriff.&amp;#039;&amp;#039; vom 23. Mai 2018] [[Deutschlandfunk Nova]], abgerufen am 9. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Form von Injektionslösung unterstützt das Wachstum von Bakterien der Gattung [[Vibrio]], die natürlicherweise in den Seesternen vorkommen. Durch die starke Vermehrung der Bakterien erkrankt das Tier, infiziert teilweise benachbarte Tiere und stirbt innerhalb von 24 Stunden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jairo A. Rivera Posada: &amp;#039;&amp;#039;Pathogenesis of crown-of-thorns starfish (Acanthaster planci L)&amp;#039;&amp;#039; [[Dissertation|PhD thesis]], [[James Cook University]], [[Townsville]] 2012. ([http://researchonline.jcu.edu.au/23660/ Abstract], [http://researchonline.jcu.edu.au/23660/2/02whole.pdf Volltext])&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Durch Tauchroboter ====&lt;br /&gt;
Seit 2014 wird an der [[Queensland University of Technology]] der „COTSBot“ (kurz für Crown-of-thorns-Starfish-Roboter) entwickelt. Mittels Bildanalyse durch ein [[künstliches neuronales Netz]] ist der [[Roboter]] fähig, die Tiere selbstständig zu erkennen. Durch eine an einem entfaltbaren Arm befestigte Injektionsnadel injiziert das Unterwasserfahrzeug dann die Gallensäure. Der autonom agierende Tauchroboter kann (unabhängig von Witterungsbedingungen und Tageszeit) bis zu acht Stunden am Stück unter Wasser bleiben und dabei rund 200 Dornenkronen abtöten.&amp;lt;ref name = DLF/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/news/2018-09/13/dornenkronen-plage-roboter-toetet-gefraessige-seesterne-180913-99-939455 Dornenkronen-Plage: Roboter tötet gefräßige Seesterne]; [https://www.youtube.com/watch?time_continue=65&amp;amp;v=UMES9m921ng QUT - Developing robots that control and monitor marine pests]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährlichkeit für den Menschen ==&lt;br /&gt;
Dornenkronenseesterne haben an der Oberseite giftige Stacheln. Diese Stacheln können bei ungeschütztem Hautkontakt schmerzhafte Stichverletzungen zufügen, welche wegen des Giftes nur schlecht verheilen und zu Komplikationen und Sekundärinfektionen neigen. Die Zusammensetzung des Giftes wird seit einigen Jahren erforscht. Verschiedene Bestandteile wie z. B. [[Phospholipase A2]] und Plancitoxine wurden isoliert, welche die oben genannten Symptome erklären können.&amp;lt;ref&amp;gt;K. A. Shiomi, A. Kazama, K. Shimakura, Y. Nagashima: &amp;#039;&amp;#039;Purification and properties of phospholipases A2 from the crown-of-thorns starfish (Acanthaster planci) venom.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Toxicon]].&amp;#039;&amp;#039; 36(4), Apr 1998, S. 589–599. PMID 9643471&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;K. Shiomi, S. Midorikawa, M. Ishida, Y. Nagashima, H. Nagai: &amp;#039;&amp;#039;Plancitoxins, lethal factors from the crown-of-thorns starfish Acanthaster planci, are deoxyribonucleases II.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Toxicon.&amp;#039;&amp;#039; 44(5), Okt 2004, S. 499–506. PMID 15450924&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Literatur wird empfohlen, die Stacheln mit Pinzette oder Kanüle zu entfernen und die Wunde zu desinfizieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Eichler: &amp;#039;&amp;#039;Gefährliche Meerestiere erkennen.&amp;#039;&amp;#039; blv, 2005, ISBN 3-405-16992-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Dornenkronenseestern ist in den [[Tropen|tropischen]] Zonen des gesamten [[Pazifischer Ozean|Pazifischen Ozeans]] verbreitet. Es wurden jedoch in molekularbiologischen Untersuchungen vier geographisch klar getrennte [[Kladistik|Kladen]] festgestellt, deren nähere Untersuchung auch äußerliche Unterscheidungsmerkmale ergeben könnte. Diese vier Gruppen könnten als eigene Arten angesprochen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vogler u. a. 2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine dieser genetisch unterschiedlichen Gruppen ist ausschließlich im [[Rotes Meer|Roten Meer]] beheimatet. Sie wurde bisher noch nicht getrennt beschrieben, sondern immer zu &amp;#039;&amp;#039;Acanthaster planci&amp;#039;&amp;#039; gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Gruppe hat ihr Verbreitungsgebiet weiter südlich im [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] und wurde in der Nähe der Insel [[Mauritius]] und an [[ostafrika]]nischen Küsten gefunden. Sie könnte mit der von de Loriol 1885 beschriebenen Art &amp;#039;&amp;#039;Acanthaster mauritiensis&amp;#039;&amp;#039; identisch sein, die später mit dem Dornenkronenseestern synonymisiert wurde, weil sich kaum Unterscheidungsmerkmale zu diesem finden ließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Klade dieser Seesterne lebt im nördlichen Indischen Ozean, zwischen dem [[Persischer Golf|Persischen Golf]] über [[Indien|indische]] Küstenstreifen bis nach [[Südostasien]]. In diese Zone fällt auch die [[Typuslokalität]] von &amp;#039;&amp;#039;Acanthaster planci&amp;#039;&amp;#039;. Die Gruppe würde also bei einer Trennung des Artenkomplexes in vier Arten den ursprünglichen Namen beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das restliche Gebiet im östlichen Pazifik zwischen [[Indonesien]], den [[Philippinen]] und [[Australien]] sowie [[Südamerika|Süd-]], [[Mittelamerika|Mittel-]] und [[Nordamerika]] nimmt eine Gruppe ein, die in ihrem westlichen Verbreitungsgebiet durch Schreber 1793 als &amp;#039;&amp;#039;Acanthaster solaris&amp;#039;&amp;#039; beschrieben wurde. Im östlichen Verbreitungsgebiet an den Küsten Amerikas wurde sie durch Gray 1840 als &amp;#039;&amp;#039;Acanthaster ellisii&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. Obwohl der von Gray vergebene Artname &amp;#039;&amp;#039;ellisii&amp;#039;&amp;#039; älter ist, würde die Gruppe aus dem östlichen Pazifik bei einer Aufstellung als eigene Art den Namen &amp;#039;&amp;#039;Acanthaster solaris&amp;#039;&amp;#039; erhalten, da die Typuslokalität von &amp;#039;&amp;#039;A. ellisii&amp;#039;&amp;#039; nicht genau bekannt ist. Eventuell kann die Gruppe nach ihrer Anerkennung als eigene Art in zwei Unterarten aufgespalten werden, nämlich in &amp;#039;&amp;#039;A. solaris solaris&amp;#039;&amp;#039; für den westlichen Teil und &amp;#039;&amp;#039;A. solaris ellisii&amp;#039;&amp;#039; für den östlichen Teil.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haszprunar &amp;amp; Spies 2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katharina Fabricius: &amp;#039;&amp;#039;Acanthaster planci.&amp;#039;&amp;#039; In: John M. Lawrence (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Starfish – Biology and Ecology of the Asteroidea&amp;#039;&amp;#039;. Johns Hopkins University Press, Baltimore 2013, ISBN 978-1-4214-0787-6, S. 132–141.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Acanthaster planci|Dornenkronenseestern}}&lt;br /&gt;
* [https://animaldiversity.org/site/accounts/information/Acanthaster_planci.html Animal Diversity Web: Acanthaster planci] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://data.aims.gov.au/waCOTSPage/cotspage.jsp Australian Institute of Marine Science: Langzeitüberwachungsprogramm] (englisch){{Toter Link|date=2023-07-29|url=http://data.aims.gov.au/waCOTSPage/cotspage.jsp}}&lt;br /&gt;
* [http://www.aims.gov.au/de/docs/research/biodiversity-ecology/threats/cots-animation.html Animation der Ausbrüche am Great Barrier Reef von 1985–2011] (englisch){{Toter Link|date=2023-07-29|url=http://www.aims.gov.au/de/docs/research/biodiversity-ecology/threats/cots-animation.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Haszprunar &amp;amp; Spies 2014&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerhard Haszprunar, Martin Spies: &amp;#039;&amp;#039;An integrative approach to the taxonomy of the crown-of-thorns starfish species group (Asteroidea: Acanthaster): A review of names and comparison to recent molecular data.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zootaxa.&amp;#039;&amp;#039; 3841, 2, 2014, S. 271–284. [[doi:10.11646/zootaxa.3841.2.6]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vogler u. a. 2008&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Catherine Vogler, John Benzie, Harilaos Lessios, Paul Barber, Gert Wörheide: &amp;#039;&amp;#039;A threat to coral reefs multiplied? Four species of crown-of-thorns starfish.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biology Letters.&amp;#039;&amp;#039; 4, 6, 23. Dez. 2008, S. 696–699, [[doi:10.1098/rsbl.2008.0454]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4255539-5|LCCN=sh/88/021497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seesterne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Horst Gräbner</name></author>
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