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	<title>Dormitio-Abtei - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dormitio-Abtei&amp;diff=161622&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Wozniak: /* Äbte */</title>
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		<updated>2026-04-05T16:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Äbte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HagiaMariaSionAbbey052209.JPG|mini|Von der Jerusalemer Altstadtmauer aus gesehen (2009)]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Stadtgrenze = &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;––––&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; [[Grüne Linie]] = [[Datei:Line maksci.jpg|30px]]&lt;br /&gt;
{{Beginn der Karte}}&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
--&amp;gt;[[Datei:{{Positionskarte Israel Jerusalem|image}}|250px]]&lt;br /&gt;
{{Positionskarte~|Israel Jerusalem|lat=31.772222|long=35.228889|region=IL-JM|label=Zionstor|position=7|marksize=4}}&lt;br /&gt;
{{Karte in einer Ecke|Israel|Karte=Israel|Breite=80|Ecke=nw|Zugabe={{Positionskarte~|Israel|lat=31.782649|long=35.21933|region=IL-JM|label=Jerusalem|position=12|marksize=3}}|Datei=Reliefkarte Israel.png|Rahmen=none}}&lt;br /&gt;
{{Ende der Karte}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:16-04-02-Jerusalem-RalfR-WAT 5963.jpg|mini|Abtei auf dem Zionsberg hinter der Zionsschule des Griechischen Orthodoxen Patriarchats (2016)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dormition Church P8050061.JPG|mini|rechts|[[Glockenturm]] der Dormitio-Abtei (2007)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dormitio-Abtei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (lat. &amp;#039;&amp;#039;Abbatia dormitionis Beatae Mariae Virginis&amp;#039;&amp;#039;) ist eine deutschsprachige [[Benediktinerabtei]] auf dem [[Berg Zion]] in [[Jerusalem]]. Der Name leitet sich vom [[Patrozinium]] der [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Entschlafung der seligen Jungfrau Maria]]  ab. [[Abteikirche]] ist die [[Dormitio-Basilika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1998 bis 2006 trug die Dormitio-Abtei in Anlehnung an die 415 an dieser Stelle erbaute [[Byzantinisches Reich|byzantinische]] Kirche [[Hagia Sion]] den Namen &amp;#039;&amp;#039;Hagia Maria Sion&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.dormitio.net/fix/doc/Rundbrief%2015%20%286.%20Januar%201999%2C%20mit%20Beilage%29.pdf | titel=Wort des Abtes | werk=Unter dem Zeichen des Regenbogens. 15. Rundbrief | datum=1999-01-06 | zugriff=2014-12-08 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus Anlass des hundertjährigen Bestehens kehrte die Gemeinschaft 2006 wieder zum Patrozinium &amp;#039;&amp;#039;Dormitio&amp;#039;&amp;#039; zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klosterbau ==&lt;br /&gt;
Während seiner [[Palästinareise Kaiser Wilhelms II.|Palästinareise]] im Jahre 1898 übernahm Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] nach der Einweihung der evangelischen [[Erlöserkirche (Jerusalem)|Erlöserkirche]] zu Jerusalem am Nachmittag des 31. Oktober das für 100.000 [[Goldmark|ℳ]] erworbene Grundstück auf dem [[Berg Zion]] von Sultan [[Abdülhamid II.]] und übergab es dem [[Deutscher Verein vom Heiligen Lande|Deutschen Verein vom Heiligen Lande]]. Historie und Bestimmung der &amp;#039;&amp;#039;Dormitio&amp;#039;&amp;#039; beschrieb Wilhelm II. in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Ereignisse und Gestalten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm II.: &amp;#039;&amp;#039;Ereignisse und Gestalten 1878–1918&amp;#039;&amp;#039;. Verlag K. F. Koehler, Leipzig/Berlin, 1922, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Jerusalemer Ortstradition soll an dieser Stelle in der Nachbarschaft des Abendmahlssaals die Gottesmutter [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] entschlafen sein (von lat. &amp;#039;&amp;#039;dormitio&amp;#039;&amp;#039; „Entschlafung“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Auftrag der [[Erzabtei Beuron]] verhandelte Abt [[Willibrord Benzler]] von [[Abtei Maria Laach|Maria Laach]] mit der deutschen Regierung über die Entsendung Beuroner Mönche und die Gründung eines Klosters auf dem vom Kaiser geschenkten Grundstück.&amp;lt;ref&amp;gt;Adalbert Kienle: &amp;#039;&amp;#039;Grenzgänger und Friedensfürst. Zum 100. Todestag von Willibrord Benzler OSB&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 97 (2021), S. 423–431, hier S. 425.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1899 traf der Architekt und Diözesanbaumeister der [[Erzbistum Köln|Diözese Köln]] [[Heinrich Renard]] (1868–1928) in Jerusalem ein. Zunächst erkundete er das Gelände und fand Überreste der byzantinischen [[Hagia Sion]] sowie weiterer Kirchen. Die Bauleitung übernahm der in Jerusalem ansässige und zur pietistischen [[Tempelgesellschaft]] gehörende Architekt [[Theodor Sandel (Architekt)|Theodor Sandel]]. Der Grundstein zur Abtei und Basilika wurde am 7. Oktober 1900 gelegt. In nur zehn Jahren wurde der Bau der [[Basilica minor|Basilika]] und der Abtei vollendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 10.&amp;amp;nbsp;April 1910 wurde die Basilika vom lateinischen Patriarchen [[Filippo Camassei]] geweiht. Zur [[Kirchweihe]] waren zahlreiche Ehrengäste geladen. In Vertretung des kaiserlichen Stifters, seines Vaters, nahm Prinz [[Eitel Friedrich von Preußen]] begleitet von Gattin [[Sophie Charlotte von Oldenburg]] daran Teil,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Düsterwald]], &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Kirchweih-Wallfahrt zum hl. Berge Sion in Jerusalem im April 1910. Offizieller Bericht des Pilgerkomitees des Deutschen Vereins&amp;#039;&amp;#039;, Köln: Theissing, 1911, in Auszügen wiedergegeben in: “Vor 100 Jahren: Rückblick auf den 10.&amp;amp;nbsp;April 1910”, in: [https://kab-olpe-siegen.de/wp-content/uploads/2024/12/2024-12-15_Dormitio_rundbrief34.pdf &amp;#039;&amp;#039;Rundbrief der Abtei Dormitio B.M.V. Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;34 ‹Sonderausgabe zum 100. Jahrestag der Kirchweihe am 10.&amp;amp;nbsp;April 1910›], S.&amp;amp;nbsp;27–30, hier S.&amp;amp;nbsp;28.&amp;lt;/ref&amp;gt; die tags zuvor der Einweihung des [[Auguste-Viktoria-Hospital (Jerusalem)|Auguste-Victoria-Pilgerhospizes]] beigewohnt hatten,&amp;lt;ref&amp;gt;Ejal Jakob Eisler ({{he|אֱיָל יַעֲקֹב אַיְזְלֶר&amp;amp;lrm;}}), &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Johanniter-Hospiz in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;, Köln: Böhlau, 2013, S.&amp;amp;nbsp;148seq. ISBN 978-3-412-20571-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; weshalb beide schon am 7.&amp;amp;nbsp;April 1910 per Bahn angereist waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Onesimus (Ps.), “Die deutschen Festtage in Jerusalem”: 5&amp;amp;nbsp;Tle. (12.&amp;amp;nbsp;Mai 1910, 19.&amp;amp;nbsp;Mai 1910, 28.&amp;amp;nbsp;Juli 1910, 4.&amp;amp;nbsp;August 1910 und 11.&amp;amp;nbsp;August 1910), in: &amp;#039;&amp;#039;Warte des Tempels&amp;#039;&amp;#039;, hier Tl.&amp;amp;nbsp;1 (12.&amp;amp;nbsp;Mai 1910), nach &amp;#039;&amp;#039;Palästina-Chronik: dt. Zeitungsberichte von d. 1.&amp;amp;nbsp;jüd. Einwanderungswelle bis zum Ersten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;: 2&amp;amp;nbsp;Bde., ausgew., bearb. u. erl. von Alex Carmel, Bd.&amp;amp;nbsp;2 ‹1883 bis 1914›, Langenau: Vaas, 1983, ISBN 3-883-60041-5, S.&amp;amp;nbsp;298–299, hier S.&amp;amp;nbsp;298seq.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abteikirche und Klostergebäude befinden sich im Besitz des [[Deutscher Verein vom Heiligen Lande|Deutschen Vereins vom Heiligen Lande]], der die Bauten unterhält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Abtei ==&lt;br /&gt;
Bereits 1906 wurden die ersten [[Mönch]]e der Erzabtei Beuron nach Jerusalem entsandt. 1918 bis 1921 wurden die Mönche zum ersten Mal in ihrer Geschichte auf dem Sion [[Internierung|interniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Erlass Papst [[Pius XI.|Pius’ XI.]] vom 15. August 1926 wurde das Kloster, das zur [[Beuroner Kongregation]] gehörte, zur [[Abtei]] erhoben. 1939 bis 1945 erfolgte die zweite Internierung der deutschen Mönche. Infolge des Unabhängigkeitskrieges Israels kam es zur dritten Internierung. Die Abtei lag im Niemandsland zwischen Israel und Jordanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1951 wurde die Abtei von der Beuroner Kongregation abgelöst und der direkten Verwaltung des [[Abtprimas]] mit Sitz in Rom unterstellt. 1967, während des [[Sechstagekrieg]]es, lag die Abtei im Feuer der Kriegsparteien. Seit 1973 besteht ein deutschsprachiges und ökumenisches Studienprogramm, das &amp;#039;&amp;#039;[[Theologisches Studienjahr Jerusalem|Theologische Studienjahr Jerusalem]]&amp;#039;&amp;#039;, in Verbindung mit der Abtei. 1979 wählte die Gemeinschaft auf dem Sion zum ersten Mal selbst ihren [[Abt]], den [[Prior]] von [[Abtei Chevetogne|Chevetogne]] in Belgien, [[Nikolaus Egender]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Mai 2011 ist an der &amp;#039;&amp;#039;Dormitio&amp;#039;&amp;#039; auch das [[Jerusalemer Institut der Görres-Gesellschaft]] (JIGG) angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Priorat Tabgha ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abbey of the Dormition.jpg|mini|Turm bei Nacht. In Jerusalem wird scherzhaft gesagt, Kaiser Wilhelm II. habe hier ein unfreiwilliges Selbstporträt geliefert, da die Kuppel an eine Pickelhaube erinnert, die Uhren an Augen und darunter sind Nase und nussknackerartiger Mund (2012)]]&lt;br /&gt;
Die Abtei hat seit 1939 eine [[Priorat Tabgha|Niederlassung in Tabgha]] am [[See Genezareth]]; diese ist seit 2003 ein abhängiges Priorat und betreut die ebenfalls dem Deutschen Verein vom Heiligen Lande gehörende [[Brotvermehrungskirche]] in [[Tabgha]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere kleine Niederlassung, das „Haus Jerusalem“, bestand zwischen Advent 2003 und Mai 2013 in [[Hildesheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kongregation ===&lt;br /&gt;
Seit September 2012 gehört die Abtei zur [[Kongregation von der Verkündigung der seligen Jungfrau Maria]] (Congregatio Annuntiationis B.M.V.) des Benediktinerordens, wie auch die [[Benediktinerabtei St. Matthias|Abtei St. Matthias]] in [[Trier]], das Priorat auf der [[Huysburg]], die belgischen Abteien [[Abtei Maredsous|Maredsous]], Keizersberg (Löwen) und Sint Andries (Zevenkerken, Brügge) sowie die Abtei Glenstal in Irland.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.benediktiner.de/index.php/allianzen/316-kongregationen-foederationen/373-kongregation-von-der-verkuendigung-der-seligen-jungfrau-maria.html Kongregation von der Verkündigung der seligen Jungfrau Maria], Eintrag auf &amp;#039;&amp;#039;benediktiner.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 29. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äbte ===&lt;br /&gt;
Seit der Erhebung zur Abtei 1926 standen die folgenden Äbte der Dormitio vor:&lt;br /&gt;
* 1926–1948: [[Maurus Kaufmann]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://dormitio.net/gemeinschaft/moenche/vorvaeter/mauritius/maurus/index.html |titel=Abt Maurus Kaufmann OSB |abruf=2022-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1952–1968: [[Leo von Rudloff]]&lt;br /&gt;
* 1969–1979: [[Laurentius Klein]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2018-02/israel-kirche-orden-bendiktiner-abtwahl.html Heiliges Land: Jerusalemer Benediktiner wählen neuen Abt]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; (Abt-Administrator, vorher Abt von [[Benediktinerabtei St. Matthias|St. Matthias]] in Trier)&lt;br /&gt;
* 1979–1995: [[Nikolaus Egender]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/artikel/frueherer-jerusalemer-abt-egender-wird-90 |titel=Früherer Jerusalemer Abt Egender wird 90 |sprache=de |abruf=2022-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995–2011: [[Benedikt Lindemann]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.domradio.de/artikel/abt-benedikt-lindemann-beendet-sein-amt-jerusalem |titel=Abt Benedikt Lindemann beendet sein Amt in Jerusalem |sprache=de |abruf=2022-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2011–2016: [[Gregory Collins]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/9481-abt-der-dormitio-abtei-tritt-zurueck |titel=Abt der Dormitio-Abtei tritt zurück |sprache=de |abruf=2022-10-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016–2018: [[Nikodemus Schnabel]] (Prior-Administrator)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.domradio.de/themen/weltkirche/2016-08-28/jerusalemer-dormitio-abtei-erhaelt-prior-administrator | titel= Jerusalemer Dormitio-Abtei erhält Prior-Administrator. Pater Nikodemus übernimmt | datum=2016-08-26 | zugriff=2016-08-29 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018–2023: [[Bernhard Maria Alter]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/benediktiner-wahlen-einsiedler-zum-neuen-abt &amp;#039;&amp;#039;Benediktiner wählen Einsiedler zum neuen Abt&amp;#039;&amp;#039;], katholisch.de, 20. Februar 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2023: [[Nikodemus Schnabel]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kath.ch |url=https://www.kath.ch/newsd/ein-einsiedeln-fan-ist-neuer-abt-der-dormitio-in-jerusalem/ |titel=Ein Einsiedeln-Fan ist neuer Abt der Dormitio in Jerusalem |datum=2023-02-03 |abruf=2023-02-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dormition Church April 2007.jpg|mini|rechts|Blick über den armenisch-christlichen Friedhof zu Abtei und Kirche (2007)]]&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde entsprechend der lokalen Jerusalemer Bautradition gestaltet. Es finden sich verschiedene stilistische Einflüsse, so unter anderem Elemente aus Romanik, Renaissance und aus der orientalischen Architektur. Die Ausmalung besorgten [[Jan Verkade]] und [[Hermann Huber (Maler)|Hermann Huber]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HLS|22452|Huber, Hermann|Autor=Tapan Bhattacharya}}, abgerufen am 11. April 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Dormitio-Basilika}}&lt;br /&gt;
Die Dormitio-Basilika ist ein Rundbau mit mehreren Nischen, in denen sich Nebenaltäre befinden, und einem Choranbau mit einer zweimanualigen Chororgel aus der deutschen [[Oberlinger (Orgelbau)|Werkstatt Oberlinger]] in Windesheim. Über zwei Wendeltreppen erreicht man sowohl die [[Krypta]], die Stätte Maria Heimgang, als auch die Orgelempore mit einer großen dreimanualigen Oberlinger-Orgel und die Galerie. Von hier sind zwei weitere der insgesamt vier Diagonaltürme der Kirche erreichbar. Aus Rücksicht auf das damals noch muslimische Heiligtum des [[Davidsgrab]]s (&amp;#039;&amp;#039;Nebi Da&amp;#039;ud&amp;#039;&amp;#039;), in dessen Obergeschoss sich der [[Abendmahlssaal]] befindet, wurde der Glockenturm so weit zurückversetzt, dass sein Schatten das Grab nicht berührt. So ist der Glockenturm auch nicht direkt von der Kirche aus begehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab September 2018 wurde die Krypta renoviert&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dormitio.net/aktuelles/nachrichten/aktuelles.news.127/index.html &amp;#039;&amp;#039;Krypta-Renovierung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Dormitio.net&amp;#039;&amp;#039;. 28. September 2018, abgerufen am 4. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;, gefolgt 2022/2023 von der übrigen Kirche und dem Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Auswärtiges Amt]]: [https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/muentefering-dormitio-abtei/2381108 &amp;#039;&amp;#039;Gemeinsame Erklärung des Auswärtigen Amts und der Jerusalemer Dormitio-Abtei zum bevorstehenden Sanierungsvorhaben.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Auswärtiges Amt&amp;#039;&amp;#039;. 3. September 2020, abgerufen am 7. September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die finanzielle Förderung des Vorhabens durch die [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] war in den [[Koalitionsvertrag der 19. Wahlperiode des Bundestages|Koalitionsvertrag von 2018]] aufgenommen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Koalitionsvertrag 2018, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Außenwirtschaftspolitik sowie Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik&amp;#039;&amp;#039;, S. 155, Zeile 7349–7351: „Wir wollen Mittel bereitstellen u. a. ... für die dringend notwendige Sanierung der Abtei Dormitio in Jerusalem.“ (S. 154, Zeile 7324–7326 in der {{Webarchiv|url=https://www.cdu.de/system/tdf/media/dokumente/koalitionsvertrag_2018.pdf?file=1 |wayback=20210104115631 |text=PDF-Fassung |archiv-bot=2023-12-14 07:39:52 InternetArchiveBot }} auf der Website der CDU).&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Abschluss der Arbeiten wurde im März 2023 wurde ein neuer Altar eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dvhl.de/projekte/dormitio-abtei/ &amp;#039;&amp;#039;Dormitio-Abtei.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutscher Verein vom Heiligen Lande&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 1. Juni 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/43060-renovierung-der-dormitio-abtei-in-jerusalem-geht-in-die-endphase |titel=Renovierung der Dormitio-Abtei in Jerusalem geht in die Endphase |werk=katholisch.de |datum=2025-01-23|abruf=2025-06-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2025 erhielt die Basilika zwei neue Glocken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholisch.de/artikel/60763-zwei-neue-glocken-aus-deutschland-fuer-dormitio-abtei-geweiht |titel=Zwei neue Glocken aus Deutschland für Dormitio-Abtei geweiht |werk=katholisch.de |datum=2025 |abruf=2025-06-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Aegidius Geißler: &amp;#039;&amp;#039;Das Sanctuarium der Dormitio Beatae Mariae. Schenkung Sr. Majestät des Kaisers Wilhelm II. an die deutschen Katholiken&amp;#039;&amp;#039;. Haas &amp;amp; Grabherr, Augsburg 1899.&lt;br /&gt;
* [[Carl Mommert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Dormitio und das deutsche Grundstück auf dem traditionellen Zion&amp;#039;&amp;#039;. Haberland, Leipzig 1899.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Zahn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Dormitio Sanctae Virginis und das Haus des Johannes Markus&amp;#039;&amp;#039;. Deichert, Leipzig 1899.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Heiligtum Mariae Heimgang Dormitio Beatae Mariae Virginis auf dem Heiligen Berge Sion zu Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. Kunstverlag, Beuron 1914.&lt;br /&gt;
* Josef Schröder: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Benediktinerabtei Mariä Heimgang auf dem Sion in Jerusalem. Festschrift, herausgegeben gelegentlich der 25. Wiederkehr der Kirchweih&amp;#039;&amp;#039;. Bachem, Köln 1935.&lt;br /&gt;
* [[Damasus Zähringer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Abtei von Berge Sion in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erbe und Auftrag|Benediktinische Monatschrift]]&amp;#039;&amp;#039;, XXV. Jg. (1949), S. 229–230.&lt;br /&gt;
* Anneliese und Anton Goergen: &amp;#039;&amp;#039;Dormitio. Die Basilika der Benediktinerabtei Mariä Heimgang, Berg Zion, Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; (= Kleine Kunstführer. Nr. 1800). Schnell + Steiner, Regensburg 1990.&lt;br /&gt;
* Oliver Kohler: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen christlicher Zionssehnsucht und kaiserlicher Politik. Die Entstehung von Kirche und Kloster „Dormitio Beatae Mariae Virginis“ in Jerusalem&amp;#039;&amp;#039;. Eos-Verlag, St. Ottilien 2005, ISBN 3-8306-7181-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dormition Church|Dormitio Abtei und Kirche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dormitio.net/ Website der Abtei]&lt;br /&gt;
* [http://www.studienjahr.de/ Website des theologischen Studienjahres]&lt;br /&gt;
* [https://www.dvhl.de/dormitio-abtei &amp;#039;&amp;#039;Dormitio-Abtei&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=31/46/20/N |EW=35/13/44/E |type=landmark |region=IL-JM}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=213850-5|LCCN=n/98/37492|VIAF=142503221}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Benediktinerkloster|Jerusalem Dormitio]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1910|Jerusalem Dormitio]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Israel|Jerusalem Dormitio]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Jerusalem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dormitio-Abtei| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Israel)|Jerusalem]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Verein vom Heiligen Lande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich Renard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geläut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg Zion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mariä-Himmelfahrt-Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1926]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Wozniak</name></author>
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