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	<title>Dormettingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dormettingen&amp;diff=86914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gak69: Weblink aus Fließtext entfernt, Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2026-03-16T00:21:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink aus Fließtext entfernt, Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen = Wappen Dormettingen.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/14/20/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 08/46/29/E&lt;br /&gt;
|Lageplan = Dormettingen in BL.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk = Tübingen&lt;br /&gt;
|Landkreis = Zollernalbkreis&lt;br /&gt;
|Höhe = 644&lt;br /&gt;
|PLZ = 72358&lt;br /&gt;
|Vorwahl = 07427&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08417015&lt;br /&gt;
|LOCODE = DE ZND&lt;br /&gt;
|Straße = Wasenstraße 38&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.dormettingen.de/ www.dormettingen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister = Horst Lehmann&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dormettingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Zollernalbkreis]] in [[Baden-Württemberg]]. Sie besteht allein aus dem gleichnamigen Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Dormettingen liegt über dem Tal der [[Schlichem]], einem rechten Nebenfluss des [[Neckar]]s,&lt;br /&gt;
auf der Hochfläche des [[Kleiner Heuberg|Kleinen Heubergs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;(im Uhrzeigersinn von Norden; die Gemeinden gehören zum Zollernalbkreis&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Geislingen (Zollernalbkreis)|Geislingen]], [[Balingen]], [[Dotternhausen]], [[Schömberg (Zollernalbkreis)|Schömberg]] und [[Dautmergen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
[[Datei:NSG Riedbachtal 02.jpg|mini|Naturschutzgebiet Riedbachtal]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Naturdenkmale in Dormettingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich von Dormettingen liegt das Naturschutzgebiet [[Riedbachtal]], welches ebenso wie das Gewann Steigle südwestlich des Ortes gleichzeitig zum [[FFH-Gebiet]] [[Kleiner Heuberg und Albvorland bei Balingen]] gehört.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://udo.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/q/m12zw Daten- und Kartendienst der LUBW]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Am südöstlichen Rand des Ortes wurde ein alemannisches Gräberfeld angelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte im Heiligen Römischen Reich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:KircheDormettingenWinter.JPG|mini|St. Matthäus]]&lt;br /&gt;
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dormettingen im Jahr 786. [[Gerold der Jüngere|Graf Gerold]], Schwager [[Karl der Große|Karls des Großen]], schenkte Güter des Ortes &amp;#039;&amp;#039;Toromoatingen&amp;#039;&amp;#039; an das Kloster [[Fürstabtei St. Gallen|St. Gallen]]. Im Jahr 793 tauchte der Name &amp;#039;&amp;#039;Tormuotinga&amp;#039;&amp;#039; und 1056 &amp;#039;&amp;#039;Dormutingan&amp;#039;&amp;#039; auf. Weitere Inhaber von Höfen während dieser Zeit waren das [[Kloster Reichenau]], das [[Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald|Kloster St. Georgen]] und das [[Kloster Rottenmünster]] (jetzt Vinzenz von Paul Hospital) in [[Rottweil]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hochmittelalter lag der Ort im Gebiet des [[Herzogtum Schwaben|Herzogtums Schwaben]]. Seit dem Übergang vom Hoch- zum Spätmittelalter war Dormettingen Teil der [[Hohenberg (schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafschaft Hohenberg]] und der [[Burgruine Kallenberg|Herrschaft Kallenberg]] zugeordnet. Im Jahre 1381 verkaufte Graf Rudolf III. von Hohenberg die Herrschaft Kallenberg an die [[Habsburger]], so dass Dormettingen zu deren [[Vorderösterreich|Schwäbischen Vorlanden]] hinzukam. Die Herrschaft wurde häufig verpfändet, so dass von 1401 bis 1695 das [[Haus Waldburg]] aus der Linie [[Waldburg-Trauchburg|Trauchburg]] im Besitz der Herrschaft Kallenberg war. 1702 erhielten die [[Ulm (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Ulm]] die Herrschaft Kallenberg als Pfand und waren seit 1722 mit derselben Herrschaft belehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte seit württembergischer Zeit ===&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Mediatisierung]] gelangte Dormettingen 1805 an [[Württemberg]]. Bei der Umsetzung der neuen [[Verwaltungsgliederung Württembergs|Verwaltungsgliederung]] im 1806 gegründeten [[Königreich Württemberg]] wurde das Dorf zunächst dem [[Oberamt Balingen]] und 1810 dem [[Oberamt Spaichingen]] unterstellt. Ab 1842 gehörte Dormettingen zum [[Oberamt Rottweil]]. Mit der [[Bahnstrecke Balingen–Rottweil|Stichbahn von Balingen nach Schömberg]] erhielt Dormettingen durch die Haltestelle im benachbarten Dotternhausen 1911 Anschluss an das Streckennetz der [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Württembergischen Eisenbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1938 gelangte der Ort bei der Gebietsreform während der [[Württemberg zur Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit in Württemberg]] an den [[Landkreis Balingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen „Wüste“ und Konzentrationslager ===&lt;br /&gt;
Im Januar 1944 wurde das [[KZ Dormettingen]], ein [[Liste der Außenlager des KZ Natzweiler-Struthof|Außenlager]] des [[KZ Natzweiler-Struthof]], im Zuge des [[Unternehmen Wüste|Unternehmens „Wüste“]] aufgebaut, um im Rahmen des [[Mineralölsicherungsplan]]s Öl aus [[Ölschiefer]] zu gewinnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Bd.I, Bonn 1995, S. 31, ISBN 3-89331-208-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Rund 428 Häftlinge mussten unter katastrophalen Bedingungen [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] verrichten, mindestens 20 Personen starben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeindearchiv Dormettingen. Nr. 1384. Zitiert nach Andreas Zekorn: &amp;#039;&amp;#039;Todesfabrik KZ Dautmergen&amp;#039;&amp;#039;. In: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schriften zur politischen Landeskunde&amp;#039;&amp;#039;. Band 49, ISBN 978-3-945414-53-8, S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Französische Besatzungszone#Eroberung und Besetzung 1945|Einmarsch der Franzosen]] am 20. April 1945 ergriffen ehemalige Häftlinge und ausländische [[Zivilarbeiter]] die Lagerherrschaft und übten grausame Gewalttaten an ehemaligen [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]], aber auch an sonstigen Deutschen sowie an Ausländern aus. Menschen wurden gefoltert und erschossen, zwei Frauen mehrfach vergewaltigt. In diesem Zusammenhang wird das [[KZ Dormettingen]] auch als &amp;#039;&amp;#039;Schwarzes Lager&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Erst am 28. Mai 1945, 20 Tage nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|Kapitulation der Wehrmacht]], wurde das Lager durch die [[Französische Besatzungszone|französische Militärregierung]] auf Betreiben des Ortspfarrers von Dormettingen endgültig aufgelöst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Andreas Zekorn |Titel=Todesfabrik KZ Dautmergen |Hrsg=Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg |Sammelwerk=Schriften zur politischen Landeskunde |Band=49 |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |ISBN=978-3-945414-53-8 |Seiten=296 f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Grab mit Gedenkstein auf dem Ortsfriedhof erinnert an eine unbekannte Zahl im KZ umgekommener Personen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit war die Gemeinde Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum Land [[Württemberg-Hohenzollern]], welches 1952 im Bundesland Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Kreisreform Baden-Württemberg 1973|Kreisreform von 1973]] ist Dormettingen Teil des [[Zollernalbkreis]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Traditionell ist der Ort katholisch geprägt. Die katholische Pfarrkirche Sankt Matthäus wurde 1712 errichtet und gehört zur Seelsorgeeinheit &amp;#039;&amp;#039;Oberes Schlichemtal&amp;#039;&amp;#039; im [[Dekanat Balingen]] der [[Diözese Rottenburg-Stuttgart]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;| Jahr || 1871 || 1910 || 1939 || 1950 || 1975 || 1991 || 1993 || 1995 || 2000 || 2005 || 2010 || 2015 || 2020&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner&lt;br /&gt;
 ||                       597 ||  559 ||  610 ||  722 ||  804 ||  901 || 1014 || 1020 || 1075 || 1072 || 1033 || 1069 || 1073&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsverband ===&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Dautmergen]], [[Dotternhausen]], [[Hausen am Tann]], [[Ratshausen]], [[Schömberg (Zollernalbkreis)|Schömberg]], [[Weilen unter den Rinnen]] und [[Zimmern unter der Burg]] bildet Dormettingen den [[Gemeindeverwaltungsverband Oberes Schlichemtal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Bürgermeister wird für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Amtsinhaber ist seit 1. August 2025 Horst Lehmann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Jennifer Dillmann | url=https://www.swp.de/lokales/balingen/buergermeisterwahl-dormettingen-lehmann-gewinnt-mit-968-prozent-der-stimmen-77996663.html | abruf=2026-03-16 | datum=2025-05-11 | titel=Bürgermeisterwahl Dormettingen {{!}} Lehmann gewinnt mit 96,8 Prozent der Stimmen | werk=swp.de }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor amtierten von 1993 bis 2009 Manfred Benkendorf ab und von 2009 bis 2025 Anton Müller.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Klaus Irion |url=https://www.schwaebische.de/regional/zollernalb/dormettingen/der-sieger-stand-bereits-im-vorfeld-fest-dann-gab-es-doch-noch-eine-uberraschung-3568433 |titel=Der Sieger stand bereits im Vorfeld fest, dann gab es doch noch eine Überraschung |datum=2025-05-12 |sprache=de |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Vereine und ähnliche Organisationen ===&lt;br /&gt;
(Quelle:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dormettingen.de/freizeit-tourismus/vereine/ |titel=Vereine |hrsg=Gemeinde Dormettingen |abruf=2021-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Angelsportverein ASV Dormettingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Dormettingen&lt;br /&gt;
* Kirchenchor Dormettingen&lt;br /&gt;
* Musikverein Dormettingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Narrenzunft „Rutsch nom“ Dormettingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Obst- und Gartenbauverein Dormettingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* Soziales nachbarschaftliches Netzwerk – SonNe e.&amp;amp;nbsp;V. (in Kooperation mit den Gemeinden Dautmergen und [[Dotternhausen]])&lt;br /&gt;
* Turn- und Sportverein TSV Dormettingen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des ehemaligen [[Ölschiefer]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;bruchs des Zementwerks Dotternhausen wurde 2014 der &amp;#039;&amp;#039;SchieferErlebnis-Park&amp;#039;&amp;#039; eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dormettingen.de/freizeit-tourismus/schiefererlebnis/ |titel=SchieferErlebnis |hrsg=Gemeinde Dormettingen |abruf=2021-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Park verbindet [[Rekultivierung|rekultivierte]] Landschaften mit Veranstaltungsflächen und Einblicken in die Ölschiefernutzung. Neben einem Klopf- und Sammelplatz für [[Fossil]]ien sind ein Spielplatz, ein Restaurant und ein [[Amphitheater]] mit [[Freilichtbühne]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schiefererlebnis.de/de/parklandschaft/ |titel=Parklandschaft |werk=SchieferErlebnis Dormettingen |hrsg=Gemeinde Dormettingen |abruf=2021-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2015 findet das zweitägige &amp;#039;&amp;#039;[[Elements Festival]]&amp;#039;&amp;#039; für [[elektronische Musik]] mit über 10.000 Besuchern im &amp;#039;&amp;#039;SchieferErlebnis-Park&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Bernd Visel |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.dormettingen-13-000-fans-bei-elements-festival-erwartet.d0c14604-699b-4c1d-90d5-ad7197befa9a.html |titel=13.000 Fans bei Elements Festival erwartet |hrsg=Schwarzwälder Bote |datum=2019-05-23 |abruf=2021-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahe dem &amp;#039;&amp;#039;SchieferErlebnis-Park&amp;#039;&amp;#039; ist ein Weg durch die &amp;#039;&amp;#039;Öde Flusslandschaft&amp;#039;&amp;#039;, ein der Natur überlassenes ehemaliges Ölschieferabbaugebiet, ausgeschildert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schiefererlebnis.de/de/oede-flusslandschaft/ |titel=Die &amp;quot;Öde Flusslandschaft&amp;quot; |werk=SchieferErlebnis Dormettingen |hrsg=Gemeinde Dormettingen |abruf=2021-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Erinnerungspfad zum [[Unternehmen Wüste|Unternehmen „Wüste“]] und dem [[KZ Dormettingen]] führt unter anderem zu einem Gedenkort in einem ehemaligen Turbinengebäude des „Wüste“-Werks 7 sowie auf das Gelände eines früheren Schiefermeilers mit Original-[[Güterlore|Kipplore]] nahe dem &amp;#039;&amp;#039;Schiefer-Erlebnis Park&amp;#039;&amp;#039;. Der Erinnerungspfad verläuft durch ein [[Landschaftsschutzgebiet]] und trifft auf den [[Schlichemwanderweg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schiefererlebnis.de/de/unternehmen-wueste/ |titel=Unternehmen „Wüste“ |werk=SchieferErlebnis Dormettingen |hrsg=Gemeinde Dormettingen |abruf=2021-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Nahverkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[ÖPNV|Öffentliche Nahverkehr]] wird durch den [[Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau]] (naldo) gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dormettingen liegt nördlich der [[Bahnstrecke Balingen–Rottweil]]. An Sonn- und Feiertagen in der Sommersaison besteht von der Haltestelle Dotternhausen-Dormettingen mit dem &amp;#039;&amp;#039;Rad-Wander-Shuttle&amp;#039;&amp;#039; Bahnanschluss nach Schömberg sowie über Balingen nach Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Sonn- und Feiertagen zwischen dem 1. Mai und Mitte Oktober verkehrt die Buslinie 337 als &amp;#039;&amp;#039;Schlichem-WanderBus&amp;#039;&amp;#039; entlang des Schlichemwanderwegs. Zwischen [[Balingen]], [[Tieringen]] und [[Epfendorf]] werden an diesen Tagen drei Fahrtenpaare, jeweils über Dormettingen, angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.schoemberg-der-schlichem-wanderbus-faehrt-wieder.f37c34e2-c3ba-4cd8-9077-08e0dcb87f0b.html |titel=Der Schlichem-WanderBus fährt wieder |werk=Schwarzwälder Bote |datum=2021-04-26 |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.schlichemwanderweg.de/der-weg/wanderbus |titel=WanderBus |werk= |hrsg=Gemeindeverwaltungsverband Oberes Schlichemtal |abruf=2021-05-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverkehr ===&lt;br /&gt;
Dormettingen liegt zwei Kilometer nördlich der [[Bundesstraße 27]], die direkt nach Balingen im Norden und Rottweil im Süden führt. Auf dem Gemeindegebiet verlaufen die [[Kreisstraße]]n 7129 und 7132.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radverkehr ===&lt;br /&gt;
Der [[Schwäbische-Alb-Radweg]], ein [[Radfernweg]] vom [[Bodensee]] nach [[Donauwörth]], verläuft von [[Tuttlingen]] über [[Schömberg (Zollernalbkreis)|Schömberg]] und [[Dotternhausen]] nach Dormettingen und weiter nach Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
Im Westen der Gemeinde befinden sich Gewerbeflächen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] liegt ein großes Vorkommen an oberflächennahem [[Posidonienschiefer (Jura)|Posidonienschiefer]] (umgangssprachlich [[Ölschiefer]]), welcher im [[Balingen|Balinger]] Umland einen [[Kerogen]]anteil (Vorstufe von [[Erdöl]]) von bis zu 20 % aufweist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Maisenbacher/Vielsäcker/Bender |url=https://www.planet-schule.de/wissenspool/geomorphologie/inhalt/hintergrund/kalkstein-und-verkarstung/der-schwaebische-oelschiefer-vorbemerkungen.html |titel=Hintergrund: Der schwäbische Ölschiefer - Vorbemerkungen |werk=Planet Schule |hrsg=Südwestrundfunk/Westdeutscher Rundfunk |datum=1998 |sprache= |abruf=2021-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Südlich von Dormettingen wurde bis ins Jahr 2000 Ölschiefer für das &amp;#039;&amp;#039;[[Holcim]]&amp;#039;&amp;#039;-[[Zement]]werk [[Dotternhausen]] abgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Nach Erschöpfung dieses Abbaufeldes verlagerte sich der Ölschiefer[[tagebau]] auf eine Fläche nordwestlich von Dormettingen, größtenteils auf dem Gemeindegebiet von [[Dautmergen]] gelegen. Über eine [[Förderband|Bandanlage]] wird das Material seither zum Zementwerk in Dotternhausen transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.holcim.de/sites/germany/files/atoms/files/geschichte_rohrbachzement.pdf |titel=Geschichte Rohrbach Zement |werk= |hrsg=Holcim (Deutschland) GmbH |datum= |sprache= |abruf=2021-05-30 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210920201210/https://www.holcim.de/sites/germany/files/atoms/files/geschichte_rohrbachzement.pdf |archiv-datum=2021-09-20 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde der Ölschieferabbau auf der gegenüberliegenden Seite der Kreisstraße 7129 fortgesetzt und kehrte somit nach Dormettingen zurück. Unter der Kreisstraße musste eine [[Unterführung]] errichtet werden, um das neue Abbaugebiet mit der Bandanlage verbinden zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.holcim.de/de/oelschieferbruch-dormettingen |titel=Ölschieferbruch Dormettingen |werk= |hrsg=Holcim (Deutschland) GmbH |datum= |sprache= |abruf=2021-05-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Dormettingen unterhält das Unternehmen [[Mey (Unternehmen)|mey]] einen Logistikstandort und [[Fabrikverkauf|Werksverkauf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Bertsch (Botaniker)|Karl Bertsch]] (1878–1965), Botaniker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* Wikisource: [[s:Beschreibung des Oberamts Rottweil/Kapitel B 8|Dormettingen]] in der [[s:Beschreibung des Oberamts Rottweil|Beschreibung des Oberamts Rottweil]] von 1875&lt;br /&gt;
* [https://www.dormettingen.de/ Offizielle Internetseite der Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Zollernalbkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7590921-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Zollernalbkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dormettingen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 786]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gak69</name></author>
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