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	<title>Dormagener Modell - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dormagener_Modell&amp;diff=1956399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dormagener Modell&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet ein Projekt zur Prävention von [[Häusliche Gewalt|familiärer Gewalt]] und [[Sexueller Missbrauch von Kindern|Kindesmissbrauch]]. Entwickelt und umgesetzt wurde es 2006 von [[Heinz Hilgers (Politiker)|Heinz Hilgers]], dem Vorsitzenden des [[Deutscher Kinderschutzbund|Deutschen Kinderschutzbundes]] und damaligen [[Bürgermeister]] von [[Dormagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Anlässlich aktueller Studien, welche besagen, dass ein stetig wachsender Anteil junger Eltern durch sozialen oder beruflichen Druck belastet sei, dass ein Achtel aller Kinder in [[Armut]] lebe und dass sich die Zahl der Kindesmissbräuche ständig vergrößere&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz1&amp;quot;/&amp;gt;, sah sich Heinz Hilgers 2006 dazu gezwungen, dieser, für die Entwicklung Neugeborener und Kleinkinder, negativen Entwicklung entgegenzuwirken. &lt;br /&gt;
Er orientierte sich bei der Lösungsfindung vor allem am sog. [[Neuvola-System]] [[Finnland]]s, welches vorsieht, dass [[Hebamme]]n und [[Krankenschwester]]n schon vor der Geburt eng mit den werdenden Eltern zusammenarbeiten, und an der Familienpolitik [[Dänemark]]s, die u.&amp;amp;nbsp;a. besagt, dass jede Familie nach der Geburt eines Kindes von einer Sozialarbeiterin besucht wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Tageszeitung: [https://www.taz.de/Beispielhafter-Kinderschutz/!8815/ Beispielhafter Kinderschutz - Jugendamt besucht Prinzessin], 8. Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Modell ==&lt;br /&gt;
Das Modell sieht vor, dass ein Kontakt zu den Eltern in ruhigen Zeiten aufgebaut wird, sodass bei Bedenken bezüglich der Kindeserziehung oder des Wohls des Kindes frühzeitig interveniert werden kann. Nach der Geburt eines Kindes ist so der Besuch eines [[Sozialarbeiter]]s vorgesehen, welcher ein &amp;#039;&amp;#039;Babybegrüßungspaket&amp;#039;&amp;#039; (Ratgeber, Sprachförderungskalender etc.) übergebe, gleichzeitig aber die Möglichkeit nutze, einen Eindruck von den Gegebenheiten der Familie zu erhalten. Werden Bedenken festgestellt, so kann der Familie Unterstützung durch das [[Jugendamt]] oder andere soziale Einrichtungen angeboten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgesehene Maßnahmen sind beispielsweise persönliche Beratungen vor und nach der Geburt, regelmäßige [[Hausbesuch]]e, eine Betreuungsplatzgarantie und die Übernahme von Kosten für z.&amp;amp;nbsp;B. Nachhilfe, Lernmittel oder Mittagessen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;olster&amp;quot;&amp;gt;SPD-Olsterhausen: {{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.spdholsterhausen.de/Flugblaetter/Dormagener%20Modell.pdf |text=Flugblatt zum Dormagener Modell |archivebot=2018-04-07 04:19:54 InternetArchiveBot}} (PDF; 20&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umsetzung ==&lt;br /&gt;
Nach der Ausarbeitung des Konzeptes wurde dieses im Oktober 2006 im Dormagener Stadtrat, trotz einiger Kritikpunkte ([[Generalverdacht]], [[Privatsphäre]]), einstimmig mit 44:0 Stimmen der sieben im Stadtrat vertretenen Parteien beschlossen. Es wird mit jährlichen Kosten in Höhe von 3,4 Millionen Euro für die Umsetzung des Modells gerechnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz1&amp;quot;&amp;gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung: [https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kinderschutz-kommen-sie-uns-doch-mal-besuchen-1436016.html Kinderschutz - Kommen Sie uns doch mal besuchen], 14. Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aufgrund rechtlicher Bestimmungen bezüglich der Privatsphäre ist es den Eltern jedoch möglich, einen Besuch abzulehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Das Konzept und deren Umsetzung wurde in Deutschland äußerst positiv aufgenommen. Nahezu alle betroffenen Elternpaare stimmten dem Dormagener Modell zu. Auch der damalige nordrhein-westfälische [[Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen|Familienminister]] [[Armin Laschet]] zeigte sich überzeugt und kündigte an, das Modell landesweit einführen zu wollen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;faz1&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In verschiedenen anderen Städten wurden in den folgenden Jahren ähnliche Ideen entwickelt und teilweise umgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;olster&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Pressearchiv Darmstadts: {{Toter Link |datum=2023-12 |url=http://www.darmstadt.de/presseservice/einzelansicht/article/kinder-schuetzen-familien-foerderndarmstadts-sozialdezernent-jochen-partsch-im-gespraech/3192/browse/113/nocache/index.htm?tx_ttnews |text=„Kinder schützen – Familien fördern“ |archivebot=2023-12-14 07:38:13 InternetArchiveBot}}, 28. Juli 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sexueller Missbrauch von Kindern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familien (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialpädagogik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konfliktlösung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Kindheit (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dormagen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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