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	<title>Dorischer Modus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dorischer_Modus&amp;diff=235857&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2026-02-24T21:43:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dorische Sext.jpg|mini|350px|Vergleich d-Dorisch mit d-Moll. Dorisch unterscheidet sich von Moll durch die große („dorische“) [[Sexte|Sext]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:interval diagram dorian.svg|mini|72px|Bildliche Darstellung der Dorischen Tonleiter. ([[:Datei:Tonleiter bildlich schema.png|Erläuterung]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorischer Modus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bezeichnet ursprünglich eine [[Musiktheorie im antiken Griechenland#Tonarten: Oktavgattungen und Transpositionsskalen|Oktavgattung]] des altgriechischen [[Systema Téleion]], später im mittelalterlichen System der [[Kirchentonart#Die acht alten Kirchentonarten oder Modi|Kirchentöne]] den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ersten Ton&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;autentus protus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://woerterbuchnetz.de/?sigle=LmL&amp;amp;lemid=P00343#7 Lexicon musicum Latinum medii aevi (LmL)] Im Eintrag „protus (protos) -a, -um et subst. -i m. (πρῶτος)“ findet sich in den Quellen neben &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;aut(h)entus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; protus&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. im &amp;#039;&amp;#039;Micrologus&amp;#039;&amp;#039; von [[Guido von Arezzo]]) auch die Variante &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;autenticus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; protus&amp;#039;&amp;#039; (z.&amp;amp;nbsp;B. in der [[Musica enchiriadis]], 9.&amp;amp;nbsp;Jh.), während &amp;#039;&amp;#039;protus autenticus&amp;#039;&amp;#039; nur einmal in einer späten Quelle aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert vorkommt ([[Bartolomé Ramos de Pareja]]). Abgerufen am 15. September 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; gekennzeichnet durch den [[Ambitus]] d-d&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;, die [[Repercussa]] a und die [[Finalis]] d.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Luigi Agustoni]], [[Johannes Berchmans Göschl]]: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Interpretation des Gregorianischen Chorals&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: Grundlagen, Kapitel 1.3.2: &amp;#039;&amp;#039;Die acht Modi des Oktoechos&amp;#039;&amp;#039;. Gustav Bosse Verlag, Kassel 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die dritte Stufe der dorischen [[Tonleiter]] eine [[Terz (Musik)|kleine Terz]] zum Grundton bildet, hat sie einen [[Moll|mollähnlichen]] Charakter. Zwischen der zweiten und dritten sowie der sechsten und siebenten Stufe liegt ein [[Halbton]]schritt, die anderen Intervalle sind [[Ganzton]]schritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tonart d-Dorisch enthält die [[Stammton|Stammtöne]] der westlichen Musik, denen auf [[Tasteninstrument]]en die weißen Tasten entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Akkord-Skalen-Theorie]] des [[Jazz]] wird eine Tonleiter mit der dem Dorischen Modus äußerlich gleichen Intervallstruktur als &amp;#039;&amp;#039;Dorian Mode&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--WELCHE ENTSPRECHUNGEN? BITTE PRÄZISIEREN UND BELEGEN-- Der dorische Modus hat Entsprechungen zum indischen [[Raga]] &amp;#039;&amp;#039;Kafi&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Kaphi&amp;#039;&amp;#039; geschrieben). --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörbeispiel und bildliche Darstellung ==&lt;br /&gt;
{{Audio|Tonleiter c-dorisch.mid|Tonleiter in c-Dorisch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Die nachfolgenden Abschnitte|Plural=Plural=1}}&lt;br /&gt;
Die dorische Tonleiter entstand im [[Musik der griechischen Antike|antiken Griechenland]], hieß dort zunächst jedoch &amp;#039;&amp;#039;[[Phrygischer Modus|phrygisch]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie galt dort als diejenige Skala, die die Moral des Volkes und die Kampfeskraft der Krieger stärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frühes Mittelalter|frühen Mittelalter]] kam es durch ein Missverständnis zur Verwechslung mit dem [[Phrygischer Modus|phrygischen Modus]]. Das Dorische wurde später in der christlichen [[Kirchenmusik]] des [[Mittelalter]]s, aber auch im [[Minnesang]] (zum Beispiel [[Neidhart von Reuental]]) und in [[Volkslied]]ern verwendet. &amp;lt;!--DIE ANGEGEBENE REFERENZ IST UNRAUCHBAR, DA SIE KEINE ÜBERPRÜFBAREN QUELLENBELEGE ENTHÄLT-- Das [[Ethos]] dieser Tonart steht in diesem Brauchtum für den Charakter von Beginn und Erwartung, welches häufig im [[Advent]] verwendet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Bautsch: [http://www.mater-dolorosa-lankwitz.de/wiki/doku.php/musik:ethos_der_kirchentoene &amp;#039;&amp;#039;Über das Ethos der Kirchentöne&amp;#039;&amp;#039;.] abgerufen am 23. November 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Klassische Musik ===&lt;br /&gt;
Der Modus wird von einigen Komponisten gezielt in der [[Klassische Musik|klassischen Musik]] eingesetzt, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Beispiele sind in der weltlichen Chormusik die [[Drei Madrigale nach Worten des jungen Werthers]] von [[Arnold Mendelssohn]] oder in der geistlichen Chormusik die [[Matthäus-Passion (Schütz)|Matthäus-Passion]] von [[Heinrich Schütz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gelegentlich der [[Toccata und Fuge d-Moll BWV 538]] von [[Johann Sebastian Bach]] hinzugefügte Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Dorische Toccata&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich jedoch nicht auf den Dorischen Modus, sondern auf die im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert übliche [[Dorische Notierung]] der [[Tonart|Molltonarten]] mit {{Musik|b}}-Vorzeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volksmusik ===&lt;br /&gt;
Der dorische Modus wird in der Musik der keltisch-angelsächsischen Folklore verwendet und findet sich im englischen Volkslied &amp;#039;&amp;#039;[[Scarborough Fair]]&amp;#039;&amp;#039; oder dem bretonischen &amp;#039;&amp;#039;[[Tri martolod]]&amp;#039;&amp;#039;. Auch existieren einige [[Irish Folk|traditionelle irische Musikstücke]] in diesem Modus, wie &amp;#039;&amp;#039;Drowsy Maggie&amp;#039;&amp;#039;. Dies wiederum beeinflusste die Verwendung des dorischen Modus in angelsächsischen [[Shanty|Shanties]], wie &amp;#039;&amp;#039;[[Drunken Sailor|What shall we do with the drunken sailor]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch einige ältere deutsche Volkslieder wie Das Winteraustreiben (Nun treiben wir den Winter aus) oder Es geht ein dunkle Wolk herein sind dorisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jazzmusik ===&lt;br /&gt;
Im [[Jazz]] gilt spätestens seit dem [[Modal Jazz]] der 1950er Jahre die dorische Tonleiter als ein Ausdrucksmittel des [[Modern Jazz]]. Zu den bekanntesten Aufnahmen zählt der [[Jazzstandard]] &amp;#039;&amp;#039;[[So What (Jazzstandard)|So What]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem Album &amp;#039;&amp;#039;[[Kind of Blue]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Miles Davis]], der durchgehend in dorischem Modus verläuft. Diese Technik wurde im [[Hardbop]] und [[Soul Jazz]] beibehalten, wo sich der dorische Modus in Terz, Quart, Quint und Sept mit der dort verbreiteten Blues-[[Pentatonik]] deckt. Im [[Postbop]] finden modal und vor allem dorisch intonierte Abschnitte als Stilmittel und Improvisationsgerüst Verwendung, wie im Standard &amp;#039;&amp;#039;Fly With The Wind&amp;#039;&amp;#039; von [[McCoy Tyner]]. Seit der Aufhebung der Tonalität im [[Free Jazz]] verlor die dorische Tonart an Bedeutung, tritt aber heute noch in [[Funk (Musik)|Funk-]] und [[Fusion (Musik)|Fusion]]-Stücken mit charakteristischem [[Stufentheorie (Harmonik)|stufenharmonischen]] [[Harmonisches Ostinato|Ostinato]] &amp;#039;&amp;#039;II–III&amp;#039;&amp;#039; auf, wie bei [[Eumir Deodato]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Popmusik ===&lt;br /&gt;
Beispiele aus der [[Popmusik]] sind &amp;#039;&amp;#039;[[I Feel Love (Donna-Summer-Lied)|I Feel Love]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Donna Summer]] &amp;lt;!--ORIGINALAUFNAHME GENÜGT ALS BEISPIEL--(gecovert von [[Bronski Beat]])--&amp;gt; (a-Dorisch), &amp;#039;&amp;#039;Sweet Lullaby&amp;#039;&amp;#039; von [[Deep Forest]] (h-Dorisch) und &amp;#039;&amp;#039;[[Mad World (Lied)|Mad World]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Tears for Fears]] &amp;lt;!--ORIGINALAUFNAHME GENÜGT ALS BEISPIEL--, der von [[Gary Jules]] gecovert wurde,--&amp;gt;(e-Dorisch). Auch der [[Refrain]] bei &amp;#039;&amp;#039;Stayin’ Alive&amp;#039;&amp;#039; von den [[Bee Gees]], &amp;#039;&amp;#039;Billie Jean&amp;#039;&amp;#039; von [[Michael Jackson]] und &amp;#039;&amp;#039;[[Another Brick in the Wall]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Pink Floyd]] stehen im dorischen Modus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rockmusik ===&lt;br /&gt;
Die dorische Tonleiter wurde in der Instrumental-[[Improvisation]] in der Rockmusik der 1970er Jahre verwendet. Die dorische Skala weist mit ihrer kleinen Terz und großen Sext im Tonmaterial Gemeinsamkeiten mit der Blues-Rock-and-Roll-Skala auf. Dies kann ein Grund für deren Verwendung im Rock sein. Beispiele finden sich auf der zweiten Hälfte des Albums &amp;#039;&amp;#039;Live At Fillmore East&amp;#039;&amp;#039; von der [[Allman Brothers Band]] oder bei [[Pink Floyd]] in dem Instrumentalstück &amp;#039;&amp;#039;Any Colour You Like&amp;#039;&amp;#039; von der LP &amp;#039;&amp;#039;[[The Dark Side of the Moon]]&amp;#039;&amp;#039;. Aber auch Begleitpatterns bei Instrumental-Passagen greifen in den 1970er Jahren auf dorisches Tonmaterial zurück, wie die E-Piano-Akkordzerlegungen in &amp;#039;&amp;#039;School&amp;#039;&amp;#039; von [[Supertramp]] vom Album &amp;#039;&amp;#039;[[Crime of the Century (Album)|Crime of the Century]]&amp;#039;&amp;#039;. Ein Beispiel für eine Melodie im dorischen Modus ist auch &amp;#039;&amp;#039;[[Samba Pa Ti]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Carlos Santana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele für dorische Kirchenlieder ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Name&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Nr. im&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! „[[Gotteslob]]“&lt;br /&gt;
!  [[Evangelisches Gesangbuch|EG]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Christ ist erstanden]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 318&lt;br /&gt;
| {{0}}99&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sonn hat sich mit ihrem Glanz gewendet]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 476&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[O Heiland, reiß die Himmel auf]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 231&lt;br /&gt;
| {{0}}{{0}}7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[O selger Urgrund allen Seins]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| 359&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Dorische Notierung]]&lt;br /&gt;
* [[Kirchentonart#1. Ton (Dorisch)|Beispiele in den Kirchentonarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kirchentonarten}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4679314-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Modalitätslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tonleiter]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M2k~dewiki</name></author>
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