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	<title>Doris Thalmer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T19:48:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doris_Thalmer&amp;diff=2055487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurl-Berlin: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2026-02-11T22:57:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doris Thalmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Dora Thalmer&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Doris Thalmer-Grabley&amp;#039;&amp;#039;, geboren als &amp;#039;&amp;#039;Theodora Thalmessinger&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juli]] [[1907]] in [[Frankfurt am Main]]; †&amp;amp;nbsp;[[9.&amp;amp;nbsp;Oktober]] [[1998]] in [[Bad Saarow]]) war eine deutsche [[Schauspieler]]in zur Zeit der [[Weimarer Republik]] und bei der [[DEFA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Theodora Thalmessinger, Tochter eines Bankiers und einer Opernsängerin, war bereits als Heranwachsende an [[Berlin]]s &amp;#039;&amp;#039;Theater der Kinder&amp;#039;&amp;#039; aufgetreten. Ihre professionelle künstlerische Arbeit begann sie 17-jährig in [[Bad Godesberg]]. Nachfolgende Bühnenstationen Thalmers waren [[Bremen]] (Stadttheater), ihre Heimatstadt Frankfurt am Main (wo sie am &amp;#039;&amp;#039;Neuen Theater&amp;#039;&amp;#039; unter der Oberspielleitung von [[Max Ophüls]] auftrat) und schließlich erneut Berlin, wo die blonde Künstlerin zunächst Beschäftigung an den &amp;#039;&amp;#039;[[Heinz Saltenburg|Saltenburg-Bühnen]]&amp;#039;&amp;#039; fand. Zu Beginn der 1930er Jahre gehörten die Regisseure/Intendanten [[Victor Barnowsky]] und [[Erwin Piscator]] zu ihren wichtigsten Förderern. Dora Thalmer spielte jugendlich-komische, aber auch ernsthafte Charaktere. Man sah sie unter anderem als Rosalinde in [[Shakespeare]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Wie es euch gefällt]]&amp;#039;&amp;#039;, als &amp;#039;&amp;#039;[[Die heilige Johanna|Heilige Johanna]]&amp;#039;&amp;#039; im gleichnamigen [[George Bernard Shaw|Shaw]]-Drama und als Hannele in [[Gerhart Hauptmann]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Hanneles Himmelfahrt]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Rolle des Mariechen an der Seite [[Hertha Thiele]]s in dem Jungmädchen-Drama &amp;#039;&amp;#039;[[Mädchen in Uniform (1931)|Mädchen in Uniform]]&amp;#039;&amp;#039; holte die Regisseurin [[Leontine Sagan]] Dora Thalmer 1931 erstmals vor die Kamera. Auch in ihrem nächsten wichtigen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Anna und Elisabeth]]&amp;#039;&amp;#039;, einem weiteren Frauendrama, war Hertha Thiele ihre Partnerin. Zu dieser Zeit hatten gerade die [[Nationalsozialist]]en die Macht übernommen. Die Jüdin wurde augenblicklich kaltgestellt und mit Auftrittsverbot belegt. Daraufhin tauchte Doris Thalmer in einem Dorf unter und lebte, vom Bürgermeister gedeckt, an der Seite ihres Mannes bis 1945 unerkannt als Bäuerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Doris Thalmer zum Theater ([[Dresden]], [[Potsdam]], Ost-Berlin) zurück und setzte ihre Filmarbeit mit kleinen bis mittelgroßen Charakternebenrollen bei der DEFA fort. Bis ins hohe Alter sah man die Schauspielerin auch in einer Reihe von Fernsehproduktionen (z. B. &amp;#039;&amp;#039;Die grüne Mappe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Mörder&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hedda Gabler&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Die Geschichte vom goldenen Taler]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache der Vögel&amp;#039;&amp;#039; und die Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Spreewaldfamilie]]&amp;#039;&amp;#039;). Nach sechs Jahrzehnten vor der Kamera beendete Doris Thalmer 1991 ihre Filmtätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 erhielt sie den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 4./5. Oktober 1986, S. 5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war 30 Jahre am [[Berliner Ensemble]] engagiert, wo sie in zahlreichen Nebenrollen mit [[Helene Weigel]], [[Gisela May]], [[Ekkehard Schall]] und anderen auf der Bühne am Schiffbauerdamm stand, zuletzt mit 86 Jahren im &amp;#039;&amp;#039;[[Der kaukasische Kreidekreis|Kaukasischen Kreidekreis]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie erteilte auch Schauspielunterricht und hat einige junge Schauspieler auf ihrer Theaterlaufbahn begleitet, so auch [[Franziska Troegner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* 1931: [[Mädchen in Uniform (1931)|Mädchen in Uniform]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Acht Mädels im Boot (1932)|Acht Mädels im Boot]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Der Rebell (1932)|Der Rebell]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Anna und Elisabeth]]&lt;br /&gt;
* 1952: [[Geheimakten Solvay]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Thomas Müntzer – Ein Film deutscher Geschichte]]&lt;br /&gt;
* 1956: Die Millionen der Yvette&lt;br /&gt;
* 1959: Sommerwege (nicht aufgeführt)&lt;br /&gt;
* 1959: [[Kabale und Liebe (1959, DEFA)|Kabale und Liebe]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Leute mit Flügeln]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Sommerwege]] (UA: 2014)&lt;br /&gt;
* 1962: [[… und deine Liebe auch]]&lt;br /&gt;
* 1963: [[Julia lebt]]&lt;br /&gt;
* 1965: Tiefe Furchen&lt;br /&gt;
* 1967: [[Der Staatsanwalt hat das Wort: Meine Schwester]] (TV-Reihe)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Abschied (1968)|Abschied]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Dr. med. Sommer II]]&lt;br /&gt;
* 1971: [[Zeit der Störche]]&lt;br /&gt;
* 1974: Looping&lt;br /&gt;
* 1974: Rückkehr als Toter (TV)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Der Leutnant vom Schwanenkietz]] (TV)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui (1974)|Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui]] (Theateraufzeichnung)&lt;br /&gt;
* 1975: Die unheilige Sophia (TV)&lt;br /&gt;
* 1975: [[Aus meiner Kindheit]]&lt;br /&gt;
* 1975: [[Steckbrief eines Unerwünschten]] (Fernsehfilm)&lt;br /&gt;
* 1976: [[Polizeiruf 110: Vorurteil?]] (TV-Reihe)&lt;br /&gt;
* 1977: [[Der Hasenhüter]] (TV)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Hedda Gabler (1980)|Hedda Gabler]] (Studioaufzeichnung Fernsehen)&lt;br /&gt;
* 1980: [[Die Verlobte]]&lt;br /&gt;
* 1982: [[Märkische Forschungen]]&lt;br /&gt;
* 1983: [[Polizeiruf 110: Der Selbstbetrug]] (TV-Reihe)&lt;br /&gt;
* 1983: [[Polizeiruf 110: Eine nette Person]] (TV-Reihe)&lt;br /&gt;
* 1984: [[Die Geschichte vom goldenen Taler]] (TV)&lt;br /&gt;
* 1985: [[Unternehmen Geigenkasten]]&lt;br /&gt;
* 1985: [[Polizeiruf 110: Treibnetz]] (TV-Reihe)&lt;br /&gt;
* 1987: [[Einzug ins Paradies]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1987: [[Die Alleinseglerin]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[Einer trage des anderen Last …]]&lt;br /&gt;
* 1987: [[Mensch Hermann]] (Fernsehserie)&lt;br /&gt;
* 1987: [[Polizeiruf 110: Zwei Schwestern]] (TV-Reihe)&lt;br /&gt;
* 1988: Der Magdalenenbaum&lt;br /&gt;
* 1988: [[Felix und der Wolf]]&lt;br /&gt;
* 1988: [[Die Entfernung zwischen dir und mir und ihr]]&lt;br /&gt;
* 1989: [[Polizeiruf 110: Mitternachtsfall]] (TV-Reihe)&lt;br /&gt;
* 1990: [[Spreewaldfamilie]]&lt;br /&gt;
* 1990: [[Versteckte Fallen]]&lt;br /&gt;
* 1991: [[Jugend ohne Gott (1991)|Jugend ohne Gott]]&lt;br /&gt;
* 1991: Wunderjahre&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1982: [[Gisela Richter-Rostalski]]: &amp;#039;&amp;#039;Markos Geldschein&amp;#039;&amp;#039; – Regie: [[Norbert Speer]] (Kinderhörspiel – [[Rundfunk der DDR]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1985: Ehrenmitglied im [[Verband der Theaterschaffenden]] der DDR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 339.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0856967}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139879668|LCCN=|VIAF=102715976}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Thalmer, Doris}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darstellender Künstler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Thalmer, Doris&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Thalmessinger, Theodora (Geburtsname); Thalmer, Dora; Thalmer-Grabley, Doris&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Schauspielerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juli 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Oktober 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Saarow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurl-Berlin</name></author>
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