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	<title>Doris Pollatschek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doris Pollatschek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1928]] in [[Barmen]]; † [[13. März]] [[2002]] in [[Berlin]]), zeitweise auch unter den Namen Nora (Doris) Pollatschek-Geitner bzw. Doris Reuel-Pollatschek auftretend, war eine deutsch-[[israel]]ische [[Künstler]]in und nebenbei eine Züchterin von [[Kanaani-Katze]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzbergstrasse Saeule 1.JPG|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Keramiksäule&amp;#039;&amp;#039; – Standort in [[Berlin-Lichtenberg]], [[Herzbergstraße]]]]&lt;br /&gt;
Von jüdischer Herkunft, wurde Doris Pollatschek schon früh für ihr ganzes späteres Leben geprägt: durch die Flucht mit den Eltern aus Deutschland 1934, das anschließende Leben in der Emigration (in Spanien, Frankreich, Schweiz) mit ständig wechselndem Wohnsitz&amp;lt;ref&amp;gt;Der Vater Walther Pollatschek schildert diese Zeit im Kinderbuch &amp;#039;&amp;#039;Drei Kinder kommen durch die Welt&amp;#039;&amp;#039;, erschienen zuerst im Verlag,Die Wende‘ 1947 und wieder aufgelegt im [[Kinderbuchverlag Berlin]] 1950.&amp;lt;/ref&amp;gt; und den Verlust der in Deutschland verbliebenen Großeltern, Onkel und Tanten, die im Zuge der [[Nationalsozialismus|NS-Verfolgungen]] ermordet wurden. 1942 begann sie eine Lehre als [[Töpfer]]in bei [[Freiburg im Üechtland|Fribourg in der Schweiz]]. 1946 kehrte die Familie nach Deutschland zurück, zunächst nach [[Frankfurt am Main]]. Doris Pollatschek studierte von 1948 bis 1949 an der Staatlichen Bau- und Kunstschule Mainz, von 1949 bis 1950 an der Hochschule für angewandte Kunst Berlin-Weißensee und von 1952 bis 1956 bei Walter Arnold Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Danach war sie als freischaffende Bildhauerin in Ost-Berlin tätig. 1959 schloss sie mit Beschäftigten des [[Kabelwerk Oberspree|Kabelwerks Oberspree]] einen „Freundschaftsvertrag“, mit dem sie sich u. a. verpflichtete, einige Kleinplastiken von Arbeiterinnen und Arbeitern zu schaffen. Sie unterstützte die Gründung einer Betriebsakademie und hielt dort Vorträge über bildende Kunst.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Blatt des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 12/1959, S. 11/12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 häuften sich die bereits anfangs vorhandenen&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Baun: &amp;#039;&amp;#039;Drama um eine Komödie: Das Ensemble von SED und Staatssicherheit, FDJ und Ministerium für Kultur um Heiner Müllers „Die Umsiedlerin“&amp;#039;&amp;#039;. Ch. Links Verlag, 1996, ISBN 3-86153-102-X; hier: [http://books.google.de/books?id=XfAmaBCq_WcC&amp;amp;pg=PA30&amp;amp;lpg=PA30&amp;amp;dq=Doris+Pollatschek&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=lvfxQwcxaH&amp;amp;sig=DoTXL6VG--JpUbSS8nX8kpbQ0DQ&amp;amp;hl=de&amp;amp;ei=JpgrS63nEIuXsQbW4-jHBw&amp;amp;sa=X&amp;amp;oi=book_result&amp;amp;ct=result&amp;amp;resnum=5&amp;amp;ved=0CBIQ6AEwBDgK#v=onepage&amp;amp;q=Doris%20Pollatschek&amp;amp;f=false S.&amp;amp;nbsp;30: Doris Pollatschek zur Aufführung der Komödie.] Abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; politischen Schwierigkeiten, wodurch sie keine öffentlichen Aufträge als Bildhauerin erhielt. So begann sie mit [[Keramik]] zu arbeiten. 1981 gelang ihr die legale Ausreise aus der DDR und sie übersiedelte (in ihren eigenen Worten „18.&amp;amp;nbsp;Umzug“) nach [[Jerusalem]]. Ein Darlehen des Verlegers [[Axel Springer]] ermöglichte ihr den Kauf eines Ateliers dort. Seitdem lebte sie als Künstlerin und Katzenmutter in Jerusalem, unterbrochen von gelegentlichen Aufenthalten aus gesundheitlichen Gründen in [[Berlin-Steglitz]], wo sie eine Wohnung besaß. Sie kam aber auch zur Eröffnung von Ausstellungen ihrer Werke nach Deutschland wie im Jahr 1995 nach [[Wuppertal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wupp&amp;quot;&amp;gt;[http://www.philosophia-online.com/publizistik/p/pollatschek.htm Werksausstellung in der Alten Synagoge in Wuppertal 1995] abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war zweimal verheiratet und Mutter von zwei Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Grab befindet sich auf dem [[Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee|jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vater Dr. [[Walther Pollatschek]] (1901–1975) war Publizist, Kritiker, Schriftsteller, Redakteur des Aufbau-Verlages, Herausgeber der Werke und Pfleger des Nachlasses von [[Friedrich Wolf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://de.isbn.pl/A-Pollatschek-Walther/ |wayback=20060222103526 |text=Liste mit Werken von Walther Pollatschek }} abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine jüngere Schwester von Doris Pollatschek ist die Germanistin [[Silvia Schlenstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Skulptur Allmersweg 13-14 (Johth) Junges Paar&amp;amp;Doris Pollatschek&amp;amp;1957.jpg|mini|150 px|[[Skulptur]] in [[Berlin-Johannisthal]]]]&lt;br /&gt;
Schon in ihrer Kindheit begann Doris Pollatschek kleine Figuren zu malen und zu kneten. So wirkte sie späterhin als Töpferin, Bildhauerin, Grafikerin und Schriftstellerin. Ihr Werk ist durchdrungen von den Erfahrungen von Unrast, Verfolgung und Vernichtung in der [[Holocaust|Shoa]], vom Leiden unter Trennung und von Sehnsucht nach Nähe und Menschlichkeit, von der Rückbesinnung auf Gestalten, Geschichten und Visionen der hebräischen Bibel. Ihre Plastiken und Skulpturen wurden in vielen Ländern ausgestellt (neben Ost- und West-Deutschland u.&amp;amp;nbsp;a. Holland, Schweiz, Israel, USA). Ihr Hobby war die Zucht von Kanaani-Katzen. Nach ihr wurde eine neue Katzenart als &amp;#039;&amp;#039;Doris Pollatschek&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Debes: [http://www.berliner-zeitung.de/archiv/doris-pollatschek-zuechtete-die-erste-neue-katzenrasse-in-deutschland-seit-1945--die-frau-hat-den-katzenvirus--wie-wir-alle-,10810590,9722010.html &amp;#039;&amp;#039;Die Frau hat den Katzenvirus, wie wir alle. Doris Pollatschek züchtete die erste neue Katzenrasse in Deutschland seit 1945&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 15. Oktober 1999&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Folgenden findet sich eine Auswahl ihrer Kunstwerke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bronzearbeiten ===&lt;br /&gt;
* 1957: &amp;#039;&amp;#039;Junges Paar&amp;#039;&amp;#039;, aufgestellt in [[Berlin-Johannisthal]], Grünanlage Hagedornstraße/Allmersweg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Abbildung der Figurengruppe. |url=http://www.bildhauerei-in-berlin.de/_html/_katalog/details-2179.html |wayback=20101022102030 }} Bildhauerei in Berlin, abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stehende Frau in Tuch verhüllt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auf Schaukelstuhl sitzende Frau mit ihrem Schoßhund&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saskia,&amp;#039;&amp;#039; Porträtbüste; 1962/1963 auf der Fünften Deutschen Kunstausstellung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Helmut; Pollatschek Seifert |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30127417/df_hauptkatalog_0212053_010 |titel=Saskia |datum=1962 |abruf=2023-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1968: &amp;#039;&amp;#039;Die Hilfreiche&amp;#039;&amp;#039;, Statuette, Bronze; auf der VII. [[Kunstausstellung der DDR]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Asmus; Pollatschek Steuerlein |url=https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/30130056/df_hauptkatalog_0176492 |titel=Die Hilfreiche |datum=1968 |abruf=2023-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1975: &amp;#039;&amp;#039;Mutter mit Kind&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.galerie-am-gendarmenmarkt.de/werk_kat/pollat/pollat_mutter.htm?defaultVariants={EOL}&amp;amp;categoryId=2 Abbildung der 21 cm großen Plastik in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie am Gendarmenmarkt&amp;#039;&amp;#039;.]{{Toter Link|date=2018-04 |archivebot=2018-04-07 04:10:27 InternetArchiveBot |url=http://www.galerie-am-gendarmenmarkt.de/werk_kat/pollat/pollat_mutter.htm?defaultVariants=%7BEOL%7D&amp;amp;categoryId=2 }} abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lauernde Katze&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Liegende Katze&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lot-tissimo.com/de/cmd/d/o/221.102.218/auk/102/ Auktionsportal lotissimo.] Abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hockende Frau&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lot-tissimo.com/de/cmd/d/o/221.102.211/auk/102/ Auktionsportal lotissimo.] Abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saskia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1981: &amp;#039;&amp;#039;In terra pax&amp;#039;&amp;#039;, Bronzerelief als Triptychon&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.web.artprice.com/ps/artitem/Default.aspx?id=3929853&amp;amp;l=de Angebot des Bronzereliefs.] Auktionshaus Dannenberg; abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sich umarmendes Paar&amp;#039;&amp;#039;, Bronzeguss ausgeführt von Fa. &amp;#039;&amp;#039;Barth&amp;#039;&amp;#039; aus Rinteln, nur 9,5&amp;amp;nbsp;cm hoch&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.auktion-dannenberg.de/ufItemInfo.aspx?i_id=380675&amp;amp;a_id=271156&amp;amp;ShowTop=100 Auktionsangebot.] Abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stehendes junges Mädchen mit Zöpfen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.auktion-dannenberg.de/ufItemInfo.aspx?a_id=271156&amp;amp;i_id=380669 Angebot des Bronzereliefs] Auktionshaus Dannenberg; abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relief-Fayencen und keramische Plastiken ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Keramiksäule&amp;#039;&amp;#039; (siehe Bild); das Werk stellt eine symbolische Weltkugel auf einem wie eine Kerze gestalteten Ständer dar und wurde 1984&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Plastiken, Denkmäler, Brunnen in Berlin. Lichtenberg. Katalog 1993&amp;#039;&amp;#039;; Luisenstädtischer Bildungsverein; S. 50&amp;lt;/ref&amp;gt; vor dem damaligen Kulturhaus des [[VEB Elektrokohle Lichtenberg]] aufgestellt. Der Leerstand des Gebäudes nach 1990 und Vandalismus an dem Kunstwerk führten zu einer starken Gefährdung. Das Bezirksamt ließ die Säule im Jahr 2012 einhausen und von den umgebenden Büschen zuwachsen. Mit dem Verkauf des gesamten Geländes an die Dong Xuan GmbH gelangte die Säule an den neuen Eigentümer. Ob sie restauriert und wieder aufgestellt wird, wenn das Kulturhaus als &amp;#039;&amp;#039;Dong Xuan Haus&amp;#039;&amp;#039; ab 2014 umgebaut wird, ist noch unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im Rathaus von [[Rheda-Wiedenbrück]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hiergeblieben.de/pages/textanzeige.php?limit=50&amp;amp;order=titel&amp;amp;richtung=ASC&amp;amp;z=75&amp;amp;id=5820 Info zur Kunst im Rathaus Rheda-Wiedenbrück: &amp;#039;&amp;#039;Hiergeblieben&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bilder zur Sintflutgeschichte&amp;#039;&amp;#039; in der [[Nikolaikirche (Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Triptychon]] für Auschwitz&amp;#039;&amp;#039; in der Berlin-Dahlemer [[Dorfkirche Dahlem|St.-Annen-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Details zum &amp;#039;&amp;#039;Triptychon für Auschwitz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:Triptychon st.annen.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Triptychon für Auschwitz&amp;#039;&amp;#039; in [[Berlin-Dahlem]]]]&lt;br /&gt;
Hier handelt es sich um ein viel diskutiertes Werk der Künstlerin. Neben dem Dahlemer Triptychon gibt es davon ein zweites, leicht differierendes Exemplar im Museum [[Abtei Liesborn]]. Darin sind auf drei einander zugeordneten Keramik-Reliefs Szenen mittelalterlicher dreiflügeliger [[Altarbild]]er nachempfunden und aktualisiert. Im Mittelteil ist eine [[Kreuzigung]]sszene zu sehen. Am Kreuz hängt ein Mensch, dem ein [[Judenstern]] auf die Brust geheftet ist. Zu Füßen des Kreuzes finden sich neben einer schreiend ersterbenden Frau drei christliche Geistliche, die Tee trinken. Auf dem rechten Flügel wird ein Mensch gegeißelt – braune Männer prügeln einen schwarz gekleideten Mann, der eine [[Tora]]-Rolle an der Brust birgt. Der linke Flügel thematisiert die Grablegung – Häftlinge schieben einen nackten Körper in einen feurigen Ofen. Nicht primär den Terror des [[Holocaust]] will die Künstlerin zeigen, sondern das Nichtstun der Kirche. Nicht Christus wird gekreuzigt, sondern ein Jude – dessen Verbrechen es nicht war, König der Juden zu sein, sondern Jude. Von katholischer Seite wurde das Kunstwerk, besonders aber seine Anbringung in einer evangelischen Kirche, kritisiert. Die im Mittelteil dargestellten Geistlichen sind nach ihrer Kleidung eindeutig als katholisch identifizierbar, nämlich als [[Prälat]], [[Bischof]] und Ordensmann. Die Darstellung wurde von den Kritikern als einseitige Schuldzuweisung aufgefasst. Eine Erwiderung im Gemeindeblatt der Evangelischen Kirchengemeinde in Berlin-Dahlem bestätigte mit Vorwürfen gegen Papst [[Pius&amp;amp;nbsp;XII.]] eher die Kritik.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.kg-dahlem.de/strang3/gemeindeblatt/2007/GemBrief_02_07.pdf |text=Abbildung der 21 cm großen Plastik in der &amp;#039;&amp;#039;Galerie am Gendarmenmarkt&amp;#039;&amp;#039;. |archivebot=2018-04-07 04:10:27 InternetArchiveBot}} (PDF) im Gemeindebrief 02/2007, S.&amp;amp;nbsp;1–2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Nachgang wurde die Erläuterung des Triptychons für Besucher der Kirche klärend überarbeitet, das Werk aber an seinem Platz belassen.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Lothar Groppe: [http://www.jf-archiv.de/archiv06/200649120148.htm &amp;#039;&amp;#039;Natürlich wird in diesen Bildern nicht Christus gegeißelt&amp;#039;&amp;#039;.] Ausführliche Polemik zu dem Triptychon in der Dorfkirche, veröffentlicht 2006; abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Veröffentlichungen als Schriftstellerin ===&lt;br /&gt;
Ihre schriftstellerischen Werke umfassen Kinderbücher, die sie selbst illustrierte (&amp;#039;&amp;#039;Das Märchenkind Sabine&amp;#039;&amp;#039; 1964, aus dem auch ein [[Hörspiel]] gestaltet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ddr-hoerspiele.de/KTB/KTB-042.html Abbildung des Buches]&amp;lt;/ref&amp;gt;, &amp;#039;&amp;#039;Immer ich&amp;#039;&amp;#039; zusammen mit Konrad Golz 1966, das auch ins Schwedische&amp;lt;ref&amp;gt;[http://libris.kb.se/bib/2287899 &amp;#039;&amp;#039;Immer ich&amp;#039;&amp;#039; (schwedisch)] Libris&amp;lt;/ref&amp;gt; und Finnische übersetzt wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.amazon.de/Immer-ich-Doris-Pollatschek/dp/B0000BT269 &amp;#039;&amp;#039;Immer ich&amp;#039;&amp;#039;.] amazon, abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie &amp;#039;&amp;#039;Sundus und der hafergelbe Hund&amp;#039;&amp;#039; 1989&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.buecher.de/suche/Doris-Pollatschek/q/cXVlcnk9RG9yaXMgUG9sbGF0c2NoZWsmZmllbGQ9cGVyc29uZW4=/ Titelangabe] buecher.de; abgerufen am 18. Dezember 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;). Darüber hinaus verfasste sie das Drehbuch zu dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Käthe Kollwitz]]: Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden&amp;#039;&amp;#039; (1967).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelausstellungen ===&lt;br /&gt;
* 1979, Berlin, &amp;#039;&amp;#039;Studio-Galerie&amp;#039;&amp;#039; des Staatlichen Kunsthandels der DDR (Kleinplastik aus Bronze und Ton)&lt;br /&gt;
* 1993, Hamburg, Kirche &amp;#039;&amp;#039;St. Jacobi&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.abendblatt.de/archiv/article.php?xmlurl=/ha/1993/xml/19931113xml/habxml931012_7944.xml | wayback=20140808054931 | text= &amp;#039;&amp;#039;Menschlich gesehen&amp;#039;&amp;#039;. }} In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Abendblatt&amp;#039;&amp;#039;, 13. November 1993; mit Hinweis auf die Ausstellung von D. Pollatschek&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1995/96, Wuppertal, &amp;#039;&amp;#039;Alte Synagoge&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wupp&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Keramikobjekte im &amp;#039;&amp;#039;Jüdischen Historischen Museum&amp;#039;&amp;#039; in Amsterdam&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jhm.nl/objects.aspx?vervaardiging.naam=Pollatschek,%20Doris Jewish Museum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beteiligung an zentralen und wichtigen regionalen Ausstellungen in der DDR ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1960 und 1975: Berlin, Bezirkskunstausstellungen&lt;br /&gt;
* 1961: Berlin, [[Akademie der Künste der DDR|Deutsche Akademie der Künste]]&lt;br /&gt;
* 1962/1963 und 1972/1973: Dresden, Fünfte Deutsche [[Kunstausstellung der DDR|Kunstausstellung]] und VII. Kunstausstellung der DDR&lt;br /&gt;
* 1980: Berlin, Ausstellungszentrum am Fernsehturm („Berliner Kunst - Retrospektive“)&lt;br /&gt;
* 1986/1987: Suhl („Das sicher sei, was uns lieb ist“. Ausstellung zum 40. Jahrestag der Gründung der [[Grenztruppen der DDR]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jessica Hoffman, Anja Megel (Autoren), Robert Parzer, Helena Seidel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dahlemer Erinnerungsorte&amp;#039;&amp;#039;. Frank &amp;amp; Timme Verlag für wissenschaftliche Literatur, ISBN 978-3-86596-144-0, S. 100/101: Beschreibung des Triptychons&lt;br /&gt;
* Staatlicher Kunsthandel der DDR – Studio-Galerie (Hrsg.), Rainer Behrends (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Doris Pollatschek – Kleinplastik aus Bronze und Ton&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellung Berlin (DDR) 1979), Studio-Galerie, Berlin (DDR) 1979 (=Werkstattprofile; 19)&lt;br /&gt;
* [http://ead.nb.admin.ch/html/hesseb2_P.html Brief von Doris Pollatschek aus Stein am Rhein] an [[Hermann Hesse]]; Hesse-Archiv unter Ms 84&lt;br /&gt;
* Erich Spier: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Passion: Doris Pollatscheks „Triptychon“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Brandenburgisches Sonntagsblatt&amp;#039;&amp;#039;, 19. April 1992&lt;br /&gt;
* Hartmut Pätzke in: Hannelore Offner, Klaus Schroeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eingegrenzt – ausgegrenzt: Bildende Kunst und Parteiherrschaft in der DDR 1961–1989&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-05-003348-7 (Stud. Forschungsverbund &amp;#039;&amp;#039;SED-Staat&amp;#039;&amp;#039;, Freie Universität Berlin)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pollatschek-Jeitner, Doris.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 717&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1015941753|VIAF=187553418}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pollatschek, Doris}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keramiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moderne Keramik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Israel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pollatschek, Doris&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pollatschek-Jeitner, Nora; Pollatschek-Jeitner, Doris; Reuel-Pollatschek, Doris&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-israelische Künstlerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1928&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Barmen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. März 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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