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	<title>Dorfkirche Lexow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:44:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dorfkirche_Lexow&amp;diff=2753193&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst</title>
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		<updated>2025-09-27T12:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kirche-lexow.jpg|mini|Dorfkirche Lexow]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche in Lexow.jpg|mini|Dorfkirche Lexow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorfkirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] Kirchengebäude in [[Lexow]], einem Ortsteil der Gemeinde [[Walow]] im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] ([[Mecklenburg-Vorpommern]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Seit der Ersterwähnung des Dorfes Lexow 1298 steht es eng mit dem [[Kloster Malchow]] und dem [[Kloster Dobbertin]] in Verbindung.&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
Die evangelische Kirche ist eine [[Saalkirche]], die wohl um 1400 aus [[Feldstein (Baumaterial)|Feldsteinen]] errichtet wurde. Sie besitzt einen äußerlich halbrunden, aber im Innenraum [[polygonal]]en [[Chor (Architektur)|Chorschluss]]. Die Wände sind durch spitzbogige Fenster mit Backsteinfassung und [[Bleiverglasung]] gegliedert. Im Chordach befindet sich ein kleines [[Mansarddach|mansardähnliches]] Fenster. Im Traufbereich ist umlaufend ist ein [[Fries|Backsteinfries]] erkennbar. Das [[Portal (Architektur)|Eingangsportal]] aus Backstein ist mit einem eingelassenen Kreuz verziert, seitlich befinden sich stufenartige Backsteinblenden. Bei der Erneuerung bis 1888 wurde die Westwand und der Turm in Backstein ausgeführt. Gleichzeitig wurde im Innenraum ein [[Gewölbe|Holztonnengewölbe]] eingezogen. Die Kirchweihe fand am 16. Oktober 1888 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feldsteinkirche ist von einer gepflegten Friedhofsanlage mit einer Feldsteinmauer umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Turm ==&lt;br /&gt;
Bei der Umgestaltung 1887/88 erhielt die Kirche den in Backstein errichteten rechteckigen [[Kirchturm|Westturm]]. Das Obergeschoss ist durch spitzbogige Schallöffnungen gegliedert. Darüber führen die Spitzgiebel zu der krönenden [[Haube (Architektur)|Haube]] mit Wetterfahne.&lt;br /&gt;
Im Turm hängt eine kleine Glocke ohne Inschrift. Vorher hingen die Glocken in einem eichenen Glockenstuhl neben der Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
* Das [[Altarbild]] zeigt einen kreuztragenden Christus, es ist mit F. Knaut signiert.&lt;br /&gt;
* Die [[Kanzel]] ist eine Arbeit vom Ende des 17. Jahrhunderts, der Fuß wurde 1887 zugefügt.&lt;br /&gt;
* Bemerkenswert ist auch der geschnitzte [[Taufengel]] von 1726, der nach seiner Restaurierung seit 1996 wieder südlich vom Altar hängt.&lt;br /&gt;
* Altar, Taufe, Gestühl und neugotische Holzausstattung sind aus der Zeit nach 1850.&lt;br /&gt;
* Die kleine rechts neben dem Altar stehende [[Orgel]] mit drei [[Register (Orgel)|Registern]], einem Manualen und ohne [[Pedal (Orgel)|Pedal]] wurde 1875 durch den [[Orgelbauer]] [[Friedrich Hermann Lütkemüller]] gebaut. Zur Orgelweihe 1875 stand sie noch auf der Westempore.&amp;lt;ref&amp;gt;OKR Schwerin, Specialia Abt. 3. Orgel Lexow 1875.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem klassizistisch-neugotischen Gehäusebilden die originalen Pfeifen des Praestant 4&amp;#039; ein chromatisches Blickfeld. Den oberen Gehäuseabschluss bildet eine Maßwerkfriesleiste, gekrönt durch ein Kreuz. Über dem Prospektfeld ist ein dreieckiges [[Schleierbrett]] mit reichem neugotischen Dekor. In typischer Bauweise Klaviatur und Notenpult. An dieser Orgel gibt es nur einen Kalkantentritt in der Vorderfront für den Organisten. Die Aufstellung im Altarraum erfolgte 1982 durch die Orgelbaufirma [[Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt|Arno Voigt]] aus [[Bad Liebenwerda]]. Durch den Orgelbauer [[Wolfgang Nußbücker]] aus [[Plau am See]] wurde 1992 eine weitere Reparatur vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Drese: &amp;#039;&amp;#039;Der Orgelbauer Friedrich Hermann Lütkemüller und sein Schaffen in Mecklenburg.&amp;#039;&amp;#039; Malchow 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchgemeinde ==&lt;br /&gt;
Die Dorfkirche Lexow war eine [[Filialkirche]] von Malchow. Das [[Kloster Malchow]] hatte bis 1920 das [[Kirchenpatronat]] inne, doch der Grundbesitz des Dorfes gehörte dem [[Kloster Dobbertin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schlie: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler...&amp;#039;&amp;#039; 1902, S. 414.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute gehört sie mit den Kirchen in [[Grüssow (Fünfseen)|Grüssow]], [[Dorfkirche Walow|Walow]], [[Satow (Fünfseen)|Satow]] und [[Zislow]] zur verbundenen Kirchengemeinde Grüssow/Satow der Propstei Neustrelitz im Kirchenkreis Mecklenburg der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirche-mv.de/Gruessow-Satow.705.0.html Informationen zur Gemeinde]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichtsdenkmäler des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; V. Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Teterow, Malchin, Stavenhagen, Penzlin, Waren, Malchow und Röbel.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1902, ISBN 3-910179-09-6, S. 414–415.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Mecklenburg-Vorpommern&amp;#039;&amp;#039;. München/Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6, S. 307.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in der Mecklenburgischen Seenplatte, südliche Müritzregion.&amp;#039;&amp;#039; mit Illustrationen von Werner Schinko, Herausgeber IG der KirchenführerInnen Mecklenburgische Seenplatte, Druckerei Beyer in Röbel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Gedruckte Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburgisches Urkundenbuch]] (MUB)&lt;br /&gt;
* [[Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde|Mecklenburgische Jahrbücher]] (MJB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungedruckte Quellen ===&lt;br /&gt;
[[Landeshauptarchiv Schwerin]] (LHAS)&lt;br /&gt;
* LHAS 2.12-3/2 &amp;#039;&amp;#039;Klöster und Ritterorden, Landeskloster Dobbertin.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* LHAS 3.2-3/1 &amp;#039;&amp;#039;Landeskloster/Klosteramt Dobbertin.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* LHAS 3.2-4 &amp;#039;&amp;#039;Ritterschaftliche Brandversicherungsgesellschaft.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* LHAS 5.11-2 &amp;#039;&amp;#039;Landtagsversammlung, Landtagsverhandlungen, Landtagsprotokolle und Landtagsausschuß.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* LHAS 5.12-4/2 &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburgisches Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landeskirchliches Archiv Schwerin (LKAS)&lt;br /&gt;
* LKAS. OKR Schwerin, Specialia Kirche Lexow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|324209533}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=53.432629|EW=12.50055|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lexow, Kirche}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Propstei Neustrelitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feldsteinkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Walow]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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