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	<title>Dorfkirche Consrade - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kirche Consrade.jpg|mini|Die Kirche von Süden]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Consrader Kirche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt am Rande des [[Urstromtal]]s der [[Stör-Wasserstraße|Stör]] neben dem ehemaligen Meierhof (herzoglicher Hof) in Consrade (Gemeinde [[Plate]]). Auf dem Kirchhof sowie im benachbarten Gutsgelände stehen jahrhundertealte Eichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Kirche ist ein mit Backsteinen verfüllter [[Fachwerk]]bau aus Eichenholz, der in Osten dreiseitig geschlossen ist. Das [[Walmdach]] ist gedeckt mit [[Biberschwanz|Biberschwänzen]] in Kronendeckung. Es gibt keinen Turm, dafür aber im Westen einen hölzernen [[Glockenstuhl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
In einem Kirchen[[visitation]]sprotokoll von 1540 wird erstmals eine Tochterkirche von Plate in Consrade erwähnt. Vom 13. bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte das Dorf Consrade dem [[Kloster Reinfeld|Zisterzienserkloster Reinfeld]] in Holstein. Möglicherweise hat die Kirche oder ein Vorgängerbau schon zur Klosterzeit in Consrade gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das genaue Baujahr einer Kirche ist nicht bekannt. Der Fachwerkbau könnte im 16. Jahrhundert entstanden sein, gestalterische und technische Details lassen eher auf eine Entstehung im 17. Jahrhundert schließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1780 sollte die damals baufällige Kirche wegen Geldmangels abgerissen werden, wozu es aber nicht kam. 1831 wurde sie dann das erste Mal renoviert. Grundlegende Renovierungsarbeiten erfolgten erst wieder 1968 während des Pastorats von [[Jürgen Hebert]]. Fenster, Türen und der Fußboden wurden erneuert. Fachwerkteile und der Dachstuhl wurden ersetzt. Das komplette Dach wurde neu gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Consrade Kirche 2.jpg|mini|300px|Innenraum]]&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist flach gedeckt, ungeteilt und von schlichtem Charakter.&lt;br /&gt;
* Der Dresdner Bildhauer [[Friedrich Press]] schuf 1968 den Altar aus rotem [[Meißner Granit]] sowie den Altarleuchter und das metallene Kruzifix.&lt;br /&gt;
* Links und rechts vom [[Altar]] sind zwei Figuren an der Wand angebracht, die von einem gotischen Schnitzaltar stammen. Sie zeigen Maria mit dem Kind und den Evangelisten Johannes mit einem Kelch.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Holzplastik seitlich vor dem Altar zeigt das dornengekrönte Haupt Jesu.&lt;br /&gt;
* Die [[Kanzel]] aus dem 17. Jahrhundert ist ohne Fuß an der Wand befestigt.&lt;br /&gt;
* Das Taufbecken stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Fuß in Form eines Granitwürfels ist jüngeren Datums. Er wurde bei der Neuaufstellung 1920 hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die [[Orgel]] auf der [[Empore#Kirchen|Westempore]] wurde 1902 vom Orgelbauer [[Marcus Runge]] aus Schwerin geschaffen. Das [[Windlade#Taschen- und Membranlade|Taschenladen]]-Instrument hatte ursprünglich fünf [[Register (Orgel)|Register]] auf einem [[Manual (Musik)|Manualwerk]] (C–f&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;: Principal 8′, Flöte 8′, Salicional 8′, Octave 4′) und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] (C–c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;: Subbass 16′) 1967 wurde das Instrument von dem Orgelbauer [[Wolfgang Nußbücker]] [[Disposition (Orgel)|umdisponiert]] und das Manual-Pfeifenwerk auf einer [[Windlade#Kegellade|Kegellade]] aufgestellt. Es hat heute vier Register auf einem Manual (Gedackt 8′, Principal 4′, Octave 2′) und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] (Subbass 16′). Die [[Traktur]]en sind pneumatisch.&amp;lt;ref&amp;gt;Nähere Informationen zur {{Internetquelle|url= http://www.orgelmuseum-malchow.de/orte/consrade.htm |titel=Orgel|zugriff=2014-12-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glockenstuhl und Glocken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Consrade Glockenstuhl.jpg|mini|300px|Glockenstuhl]]&lt;br /&gt;
Der Glockenstuhl ist für zwei Glocken vorgesehen, wovon nur die größere erhalten ist (Durchmesser 0,87 m). Sie wurde 1543 gegossen und zeigt reiche Verzierungen. Neben Blumendarstellungen verschiedener Art ist die Verkündigung des Engels an Maria dargestellt. Die kleinere Glocke (Durchmesser 0,77 m) wurde 1916 im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] eingeschmolzen. Sie war 1874 vom Hofglockengießer Peter Martin Hausbrandt in Wismar aus einer älteren Glocke umgegossen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur Kirchengemeinde Plate gehören die Dörfer [[Dorfkirche Banzkow|Banzkow]], Consrade, [[Dorfkirche Peckatel|Peckatel]] und [[Dorfkirche Plate|Plate]]. Die Kirchengemeinde gehört zur [[Liste der Kirchen in der Propstei Wismar|Propstei Wismar]] im Kirchenkreis Mecklenburg der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kirche-mv.de/Plate.plate.0.html |wayback=20140523225333 |text=Informationen zur Gemeinde |archiv-bot=2023-12-14 04:48:15 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Gedruckte Quellen ===&lt;br /&gt;
* [[Mecklenburgisches Urkundenbuch]] (MUB)&lt;br /&gt;
* [[Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde|Mecklenburgisches Jahrbuch]] (MJB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungedruckte Quellen ===&lt;br /&gt;
* Informationstafel in der Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rene Wiese: &amp;#039;&amp;#039;Dorfkirchen der Lewitz.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 2009, ISBN 978-3-00-029499-0, S. 31–33.&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutsche Kunstdenkmäler, Mecklenburg-Vorpommern.&amp;#039;&amp;#039; München, Berlin 2000, ISBN 3-422-03081-6, S. 98.&lt;br /&gt;
* [[Horst Ende (Kunsthistoriker)|Horst Ende]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Schwerin und Umgebung.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1989, ISBN 3-374-00840-2, S. 96–98, 178–179.&lt;br /&gt;
* Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Die Bezirke Neubrandenburg, Rostock, Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, überarbeitet von der Abteilung Forschung des Instituts für Denkmalpflege. Akademie Verlag, Berlin 1980.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; II. Band: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, ISBN 3-910179-06-1, S. 664–665.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|309134684}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kirche-plate.de/wordpress/unsere-kirchen/kirche-consrade/ Informationen] der Kirchengemeinde zur Dorfkirche Consrade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://consraderkirche.webhop.org/ Förderkreis Consrader Kirche]&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/34/29/N |EW=11/28/34/E |type=landmark |region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Consrade}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Plate|Dorfkirche Consrade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Plate|Dorfkirche Consrade]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Propstei Wismar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Consrade, Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fachwerkkirche in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saalkirche in Mecklenburg-Vorpommern|Consrade]]&lt;/div&gt;</summary>
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