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	<title>Dorfkirche Alt Karin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:40:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dorfkirche_Alt_Karin&amp;diff=1805079&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-14T14:58:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Alt Karin Dorfkirche 05.jpg|miniatur|Dorfkirche Alt Karin von Südosten.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Alt Karin Dorfkirche 07.jpg|miniatur|Ansicht von Nordosten.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dorfkirche Alt Karin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Backsteingotik|frühgotischer Backsteinbau]] in der Gemeinde [[Carinerland]] im [[Landkreis Rostock]]. Sie ist eine Kirche der Kirchengemeinde Kröpelin des Kirchenkreises Mecklenburg in der [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland]] (&amp;#039;&amp;#039;Nordkirche&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erstmals 1233 wird Alt Karin als [[Kirchspiel]] genannt, es gehört zum Archidiakonat Rühn. Das gerade entstandene [[Kloster Sonnenkamp]] bezog ebenfalls Einkünfte von vier [[Hufe]]n im Ort. 1240 wurde eine Memorienstiftung eines Ritters Hartwig Metzeke aus Alt Karin im Kloster Sonnenkamp begründet. Ab 1344 war die Familie [[Barnekow (Adelsgeschlecht)|Barnekow]] Eigentümer in Alt Karin und [[Altenhagen (Kröpelin)|Altenhagen]], sie erwarben die höchste Gerichtsbarkeit und die [[Bede]]hebungen. Am Ende des 14. Jahrhunderts bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts hatte neben den Barnekows eine Familie von Karin Besitz und Rechte. 1459/63 erwirbt die Familie [[Bibow (Adelsgeschlecht)|von Bibow]] das Vermögen beider alteingesessenen Familien. Das Kirchenlehen hatten sie bereits seit 1388, verloren es aber 1569 wieder an den Landesherren, da nur eine bestimmte Linie erbberechtigt war. 1621 erwarben es die von Bibow vom Herzog [[Adolf Friedrich I. (Mecklenburg)|Adolf Friedrich I.]] erneut für 2300 Gulden. 1656 bis 1680 besaßen die [[Zülow (Adelsgeschlecht)|von Zülow]] das Gut als Erben. Das [[Kirchenpatronat]] blieb so ununterbrochen erhalten. Später wechselte das Gut und Patronat mehrfach, darunter waren als Besitzer [[Karl Leonhard Müller von der Lühne]]. 1749 wurde festgestellt, dass das Patronat an der Kirche unberechtigt ausgeübt wird und Herzog [[Christian Ludwig II. (Mecklenburg)|Christian Ludwig II.]] nahm es zurück. Im 19. Jahrhundert folgten häufige Besitzerwechsel des Gutes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Schlie nennt als Bauzeit das Ende des 13. Jahrhunderts oder den Beginn des 14. Jahrhunderts. Die Kirche ist ein frühgotischer Backsteinbau auf einem zwei Meter hohen Fundament aus unbehauenen Feldsteinen. Sie wird von Strebepfeilern gestützt. Das mit zwei [[Busung|hochbusigen]] Kreuzrippengewölben gedeckte [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]] ist einschiffig, der [[Chor (Architektur)|Chor]] ist ebenfalls mit einem Kreuzgewölbe gedeckt und schließt mit einer 5/12 [[Apsis]]. Er wird mit einem spitzbogigen Triumphbogen vom Kirchenschiff getrennt. Der nahezu quadratische Turm mit einem Walmdach ist eingezogen. Südlich ist eine Vorhalle mit einem Blendengiebel angebaut. An der Nordseite befindet sich eine kleine [[Sakristei]]. Im Kirchenschiff ist eine umlaufende Empore eingebaut. Die Kirche wurde zwischen 1984 und 1988 renoviert. Die Kirchenfenster wurden laut evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Kröpelin (vormals Kirche Mulsow) nicht erneuert, sie sollen aus dem 19. Jahrhundert stammen. Nach privaten Unterlagen wurden sie vom damaligen Besitzer des Gutes [[Satow|Groß Nienhagen]], Schröder, gestiftet. Laut diesen Unterlagen hatte bereits Christian Nikolaus von Schröder 1753 den Chor an die Kirche anbauen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanzelaltar, Pastorengestühl und Patronatslogen ===&lt;br /&gt;
Der [[Kanzelaltar]] mit Ornament- und Figurenschnitzereien von Engeln und den vier Evangelisten wurde 1736 von [[Heinrich Johann Bülle]] geschaffen. Unter dem Kanzelkorb befindet sich ein Altargemälde mit der Darstellung des Abendmahls. Das Pastorengestühl und die Loge an der Chorseite stammen von 1775, eine weitere Loge an der Südseite von 1783.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgel ===&lt;br /&gt;
Die Orgel ist ein Werk von [[Marcus Runge]] aus dem Jahr 1904 mit zehn [[Register (Orgel)|Registern]] auf zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&amp;lt;ref&amp;gt;Orgelmuseum-Malchow.de/Orte/Altkarin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Informationen zur Orgel&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Der Kirchturm beherbergt zwei Glocken, von denen stammt die größere, im Ton g¹ -5 erklingende Glocke vom Jahre 1928. An ihrer Schulter befindet sich die Inschrift: FRANZ SCHILLING SOEHNE IN APOLDA GOSSEN MICH ANNO DOMINI 1928. Eine weitere befindet sich auf der Flanke: EHRE SEI GOTT IN DER HOEHE. LUC. 2. 14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinere Glocke aus der Zeit um 1440 (g² +1) zeigt sich als ein Werk des Meisters Timmo Jegher aus Lübeck und seinem namentlich noch unbekannten Mitarbeiters (?). Ihre Schulter ziert dafür ein Schriftband aus 29 Tatzenkreuzen. Auf ihrer Flanke zusätzlich das Wismarer Stadtwappen, das Zeichen Timmo Jeghers und das Zeichen seines Mitarbeiters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit Schlies bestand das Geläut aus drei Glocken: von denen war schon immer die kleinste (Timmo Jegher) vorhanden gewesen. An heutiger Stelle der größeren Glocke befand sich ein älteres Instrument, höchstwahrscheinlich schon zum Ende des 14. Jahrhunderts existent mit der Inschrift in gotischen Majuskeln: IN HONORE BEATE MARIA VIRGINIS. Die damals größte Glocke war hingegen von Otto Gerhard Meyer aus Rostock 1752 gegossen. Die beiden letzteren Instrumente gingen wahrscheinlich im Ersten Weltkrieg verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kirchen in der Propstei Rostock]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Geschichtsdenkmäler Mecklenburgs&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, Schwerin 1899, S.&amp;amp;nbsp;538–539.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler]]. Die Bezirke Neubrandenburg-Rostock-Schwerin&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage, Überarb.: Abt. Forschung d. Inst. f. Denkmalpflege der DDR, Akademie-Verlag, Berlin 1980, S.&amp;amp;nbsp;163., 2. Auflage, Hrsg. [[Georg Dehio]] Nachfolge/Dehio-Vereinigung e. V. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 1980. ISBN 3-422-00370-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Church in Alt Karin|Dorfkirche Alt Karin}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|323031978 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=54.005564|EW=11.775494|type=landmark|region=DE-MV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Altkarin}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Landkreis Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Propstei Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backsteingotik in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Backsteingotik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Carinerland|Dorfkirche Alt Karin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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