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	<title>Dora Lux - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T19:32:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dora_Lux&amp;diff=2842500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Tippfehler entfernt, Links optimiert</title>
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		<updated>2026-03-09T06:44:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dora Lux&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene &amp;#039;&amp;#039;Bieber&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Oktober]] [[1882]] auf Gut Bismarckshöhe bei [[Hammer (Czarnikau)|Hammer]], [[Landkreis Czarnikau|Kreis Czarnikau]]; † [[13. Juni]] [[1959]] in [[Hamburg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hilde Schramm |Titel=Meine Lehrerin Dr. Dora Lux |Verlag=Rowohlt |Ort=Hamburg |Datum=2012 |ISBN=9783498064211 |Seiten=338}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), war eine deutsche Lehrerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Dora Lux wuchs in einer Familie jüdischer Abstammung auf, die zum Protestantismus übergetreten war. Ihr Vater Georg Bieber hatte sich und seine Familie taufen lassen, um eine Stelle als Beamter im preußischen Staatsdienst antreten zu können. Er förderte seine Töchter und ließ ihnen mehr Freiheiten als zur damaligen Zeit üblich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Das Gupta |url=https://www.sueddeutsche.de/politik/speer-tochter-schramm-ueber-ihre-juedische-lehrerin-man-haette-sie-erwischt-wenn-die-aemter-wie-heute-vernetzt-gewesen-waeren-1.1323992 |titel=Speer-Tochter Schramm über ihre jüdische Lehrerin - &amp;quot;Man hätte sie erwischt - wenn die Ämter wie heute vernetzt gewesen wären&amp;quot; - Politik - SZ.de |werk=sueddeutsche.de |datum=2012-04-02 |abruf=2022-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie lernten unter anderem in Berlin bei der Frauenrechtlerin [[Helene Lange]]. Lux’ Schwester Annemarie wurde später Ärztin. Außerdem hatte sie eine jüngere Schwester Elsbeth und zwei Brüder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alexandra Senfft |Titel=Eine deutsche Intellektuelle |Sammelwerk=[[Die Tageszeitung]] |Nummer=9767 |Datum=2012-03-31 |Seiten=25 |Online=https://taz.de/Eine-deutsche-Intellektuelle/!603955/}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dora Lux erlangte 1901 das Abitur und war damit eine der ersten 50 Abiturientinnen in Deutschland. Danach besuchte sie als Gasthörerin die Universität Berlin. Anschließend wechselte sie über Heidelberg nach München, wo Frauen bereits zur Immatrikulation zugelassen waren. Dort wurde sie 1906 in [[Altphilologie]] promoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; 1909 wurde sie eine der ersten Gymnasiallehrerinnen Deutschlands und gab [[Helene Lange]]s Gymnasialkurse für Frauen in Latein, Griechisch und Geschichte. Gemeinsam mit ihrer Schwester Annemarie wohnte sie in einem Haus in Berlin am [[Bayerischer Platz|Bayerischen Platz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1915 heiratete Dora Lux den Publizisten und Freund ihres Vaters [[Heinrich Lux]] (1863–1944), für den es die dritte Ehe war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rowohlt.de/fm/634/Schramm_Exkurs_3.pdf |titel=Aus den Memoiren des Dr. Heinrich Lux – der Zeitraum 1863 bis 1909 |werk=rowohlt.de |format=PDF; 368 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181222082141/https://www.rowohlt.de/fm/634/Schramm_Exkurs_3.pdf |archiv-datum=2018-12-22 |abruf=2022-01-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie lebten in der Fregestraße 81 in [[Berlin-Friedenau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.friedenau-aktuell.de/fregestra%C3%9Fe/ |titel=Fregestraße |abruf=2026-02-17|werk=friedenau-aktuell.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1922 trat sie eine Stelle als [[Studienrat (Deutschland)|Studienrätin]] am [[Lette-Verein|Lette-Haus]] in [[Berlin-Schöneberg]] an. Sie gehörte in der [[Weimarer Republik]] zu den wenigen Studienrätinnen, die verheiratet waren. Parallel zum Beruf zog sie zwei Töchter groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] 1933 wurde Dora Lux entlassen und erhielt ein Berufsverbot. In dieser Zeit schrieb sie Beiträge für die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Ethische Kultur&amp;#039;&amp;#039;, in denen sie sich für Pressefreiheit und andere Grundrechte einsetzte. Sie lebte in einer privilegierten &amp;#039;&amp;#039;[[Mischehe (Nationalsozialismus)|Mischehe]]&amp;#039;&amp;#039;, kam 1935 der Aufforderung zur Registrierung bei der polizeilichen Meldebehörde als Jüdin nicht nach und war als Atheistin nicht in der jüdischen Gemeinde gemeldet. So entging sie der [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]]. Nach Erkrankung und Tod ihres Mannes 1944 flüchtete sie an den [[Bodensee]]. Ihre Schwester Annemarie konnte in die USA emigrieren, ihre Geschwister Elsbeth und Friedrich wurden nach [[Ghetto Theresienstadt|Theresienstadt]] deportiert, wo Friedrich starb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt Dora Lux eine befristete Stelle an der Heidelberger Universität. Ab 1947 unterrichtete sie an der [[Elisabeth-von-Thadden-Schule]] im Heidelberger Stadtteil [[Wieblingen]]. Dort war sie von 1953 bis 1955 die Geschichtslehrerin der späteren Politikerin [[Hilde Schramm]], durch deren Buch &amp;#039;&amp;#039;Meine Lehrerin, Dr. Dora Lux&amp;#039;&amp;#039; sie postum bekannt wurde. Als sie 1959 starb, hatte sie in ärmlichen Verhältnissen gelebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt; Sie starb im Altenheim des Amalie-Sieveking-Krankenhauses in Hamburg-Volksdorf und wurde auf dem Waldfriedhof in Volksdorf beerdigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=[[Hilde Schramm]]|Titel=Meine Lehrerin, Dr. Dora Lux|Verlag=Rowohlt|Ort=Reinbek bei Hamburg|Jahr=2012|ISBN=978-3-498-06421-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Bernhard Reuter |url=https://www.badische-zeitung.de/literatur-rezensionen/ein-freier-geist-mit-mut-zum-widerspruch--76301328.html |titel=Ein freier Geist mit Mut zum Widerspruch - Literatur - Badische Zeitung |werk=badische-zeitung.de |datum=2013-10-19 |archiv-url= |archiv-datum= |abruf=2022-02-12 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://juedischelebenswelten.wordpress.com/2012/08/03/hilde-schramm-dora-lux/ |titel=Hilde Schramm: Meine Lehrerin, Dr. Dora Lux |werk=juedischelebenswelten.wordpress.com |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160330014643/https://juedischelebenswelten.wordpress.com/2012/08/03/hilde-schramm-dora-lux/ |archiv-datum=2016-03-30 |abruf=2016-03-30 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127417117|LCCN=no2012081331|VIAF=1033481}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lux, Dora}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lux, Dora&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bieber, Dora; Bieber-Lux, Dora&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Lehrerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Oktober 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut Bismarckshöhe bei [[Hammer (Czarnikau)|Hammer]], [[Landkreis Czarnikau|Kreis Czarnikau]], [[Polen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juni 1959&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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