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	<title>Dora Dunkl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T21:33:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dora_Dunkl&amp;diff=1036671&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lewenstein: + Bild (Straßenschild)</title>
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		<updated>2025-09-24T18:12:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Bild (Straßenschild)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dora Dunkl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;geboren als Waltraud Schottenloher&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Oktober]] [[1925]] in [[Würzburg]]; † [[3. Dezember]] [[1982]] in [[Steyr]], [[Oberösterreich]]), war eine deutsch-österreichische [[Lyrik]]erin und Schriftstellerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dunklhof 2.jpg|mini|hochkant|Arkaden im Dunklhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Urnenfriedhof am Tabor - Dora Dunkl.jpg|mini|hochkant|Grab am Steyrer Urnenfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autorin wurde 1925 in Würzburg als Tochter des Mediziners Johann Schottenloher und dessen Frau Hedwig Schottenloher geboren. Der Wohnsitz war in der Traubengasse&amp;amp;nbsp;15. Anfang 1929 übersiedelte die Familie nach [[Deggendorf]], erst in die Bahnhofstraße 33 und später in die Dr.-Pfahler-Straße. Nach [[Mädchengymnasium|Mädchenlyzeum]] und [[Comenius-Gymnasium Deggendorf|Oberrealschule Deggendorf]] studierte Waltraud Barbara Dorothea Schottenloher, wie sie mit vollem Namen hieß, in Würzburg [[Kulturwissenschaft]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Marlene Krisper: &amp;#039;&amp;#039;Dora Dunkl. Eine Nacherzählung.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl., Verlag &amp;amp; Galerie Steyrdorf, Steyr 2005, S. 9–41. Vornamen: Heiratsanzeige auf S. 116&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort lernte sie den Medizinstudenten Anton Oberleitner kennen, den sie 1944 mit 19 Jahren heiratete. Nach dem Krieg übersiedelten beide nach [[Wels (Stadt)|Wels]] zu Antons Halbschwester &amp;#039;&amp;#039;Resi Schinninger&amp;#039;&amp;#039; und schließlich nach [[Haidershofen]] bei Steyr, wo ihr Mann als Arzt arbeitete. Aus dieser Ehe gingen zwei Kinder hervor: 1946 Tochter Waltraud, 1950 Sohn Hans Anton. Es entstanden erste Arbeiten: Kulturberichte und [[Feuilleton]]s für Regionalzeitungen und formal konservative [[Lyrik]]. Sie führte in Haidershofen einen „gesellschaftlich-literarischen Salon“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dora Dunkl. Eine Nacherzählung.&amp;#039;&amp;#039;, S. 59 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Herbst 1954 lernte sie den damaligen Intendanten des Landesstudios Tirol, [[Axel Corti]] kennen, der für eine erstmalige Lesung ihrer Gedichte im Hörfunk sorgte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dora Dunkl. Eine Nacherzählung&amp;#039;&amp;#039;, S. 88 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1958 folgte die Scheidung und die Heirat mit Heinrich Dunkl, einen um zwanzig Jahre älteren Steyrer Architekten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dora Dunkl. Eine Nacherzählung.&amp;#039;&amp;#039;, S. 116&amp;lt;/ref&amp;gt; Tochter und Sohn blieben beim Vater. Ab nun veröffentlichte sie unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Dora Dunkl&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DD138f&amp;quot;&amp;gt; Dora Dunkl. Eine Nacherzählung, S. 138 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Dora&amp;#039;&amp;#039; ist eine Verkürzung ihres dritten Vornamens &amp;#039;&amp;#039;Dorothea&amp;#039;&amp;#039;. Wohnsitz war der [[Dunklhof]] in der Steyrer Kirchengasse. Im dortigen [[Arkadenhof]] veranstaltete die Autorin Ende Juli 1959 erstmals eine „Abendmusik“ bei freiem Eintritt. Schon im nächsten Jahr wurde diese in „Serenandenabend“ umbenannt und in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Steyr ausgerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DD138f&amp;quot;/&amp;gt; Zwischen musikalischen Beiträgen, etwa von [[Beethoven]], [[Joseph Haydn|Haydn]] oder [[Felix Mendelssohn Bartholdy|Mendelssohn Bartholdy]], sprach die Autorin klassische Lyrik, aber auch eigene Beiträge oder realistische Prosa, etwa von [[Marlen Haushofer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1970 erhielt sie den Förderungspreis für Literatur des Landes Oberösterreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr entstand ihr bekanntester [[Gedichtzyklus]] &amp;#039;&amp;#039;Mein Haus&amp;#039;&amp;#039;, in dem sie ihren Anspruch einlöst, nur die „Wesenheit“ des Hauses zu zeigen und nicht das Haus. So heißt es im ersten Abschnitt:&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;...&amp;amp;nbsp;die Worte / gespenstern / und / heulen / ums Haus / wie Wölfe / der Steppe / um / das einzige Haus / in dem / ich wohne / und / den großen Sandregen / höre: / aus / meinem Haus / rieseln / die Steine / zurück / in / das Meer&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Haus aus Stein.&amp;#039;&amp;#039;(Gesammelte Werke). edition wehrgraben, Steyr 1992, S. 115. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1973 wurde sie [[Schatzmeister]]in im österreichischen [[PEN-Club]]. Überdies trat sie dem &amp;#039;&amp;#039;Österreichischen Schriftstellerverband&amp;#039;&amp;#039; und der Künstlervereinigung [[MAERZ (Künstlervereinigung)|MAERZ]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dora Dunkl. Eine Nacherzählung.&amp;#039;&amp;#039;, S. 185.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Dunkl starb im Dezember 1978 nach kurzer Krankheit, Dora Dunkl erlag 1982 einem Leber- und Nierenleiden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dora Dunkl. Eine Nacherzählung.&amp;#039;&amp;#039; S. 194 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist gemeinsam mit ihrem Mann am Städtischen [[Urnenfriedhof am Tabor]] bestattet. Der letzte Satz des oben zitierten Abschnitts ist die Grabinschrift (siehe Foto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachwirkungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schild der Dora-Dunkl-Strasse in Steyr 1.jpg|mini|hochkant|Schild der Dora-Dunkl-Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Dora-Dunkl-Straße&amp;#039;&amp;#039; führt im Steyrer Stadtteil Gleink (Schladergründe) als [[Sackgasse|Stichstraße]] bis zur Friedhofstraße. Der Beschluss zu der Benennung erfolgte im Dezember 1989.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.steyr.at/Tourismus/Denkmalschutz_und_Altstadterhaltung/Strassennamen#risTOC-h-3 &amp;#039;&amp;#039;Steyr online – Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;] (Abschnitt D) Angesehen am 24. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Werke ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ein Haus aus Stein (&amp;#039;&amp;#039;Gesammelte Werke&amp;#039;&amp;#039;). edition wehrgraben, Steyr 1992, ISBN 3-901166-02-5.&lt;br /&gt;
* Eines Morgens (&amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;). Landesverlag, Linz 1986.&lt;br /&gt;
* Loblied auf den Mostbirnbaum (&amp;#039;&amp;#039;Gedichte&amp;#039;&amp;#039;). Ennsthaler, Steyr 1981.&lt;br /&gt;
* Fortdauer der Erinnerung (&amp;#039;&amp;#039;Kurzprosa&amp;#039;&amp;#039;). Bergland Verlag, Wien 1972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sekundärliteratur ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Marlene Krisper: &amp;#039;&amp;#039;Dora Dunkl. Eine [[Nacherzählung]].&amp;#039;&amp;#039; Verlag &amp;amp; Galerie Steyrdorf, Steyr 2003. ISBN 3-902207-13-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124122043}}&lt;br /&gt;
* [https://stifterhaus.at/stichwoerter/dora-dunkl Eintrag zu Dora Dunkl von Marlene Krisper für die OÖ Literaturgeschichte des StifterHauses]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124122043|LCCN=no89020028|VIAF=47092232}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dunkl, Dora}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Steyr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Haidershofen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Österreichischen P.E.N.-Clubs]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dunkl, Dora&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schottenloher, Waltraud Barbara Dorothea (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichische Lyrikerin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Oktober 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Würzburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1982&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Steyr]], [[Oberösterreich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lewenstein</name></author>
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