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	<title>Doppelteleskop - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T17:04:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doppelteleskop&amp;diff=1566738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Geof: /* Einleitung */ lf Sternfeld</title>
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		<updated>2020-11-26T10:10:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; lf Sternfeld&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doppelteleskop&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden in der [[Astronomie]] zwei annähernd gleich große [[Fernrohr]]e bezeichnet, die parallel zueinander angeordnet sind, sodass sie simultane Beobachtungen am selben [[Stern]] bzw. im selben [[Sternfeld]] ermöglichen. Mechanisch kann dies auf derselben [[Montierung]] erfolgen, doch neuerdings auch in benachbarten [[Sternwartekuppel]]n, wenn die Teleskope eine gemeinsame elektronische Steuerung besitzen.&lt;br /&gt;
[[Bild:Hermann Mucke.JPG|thumb|280px|[[Hermann Mucke]] um 1975 an dem von ihm konzipierten Doppelfernrohr der [[Urania-Sternwarte]] Wien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkssternwarten ==&lt;br /&gt;
Bei Sternführungen auf [[Volkssternwarte]]n gibt es beim Blick durchs Fernrohr oft längere Wartezeiten, die ein geeignetes Doppelteleskop halbieren kann. Außerdem kann bei Unklarheiten oder unabsichtlich verstelltem Fernrohr der Astronom helfend eingreifen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Astrofotografie ==&lt;br /&gt;
Die ersten großen Doppelteleskope wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts für Zwecke der [[Astrofotografie]] konstruiert – z.&amp;amp;nbsp;B. für das [[Astrophysikalisches Observatorium Potsdam| Astrophysikalische Observatorium]] in Potsdam. Während an einem Teleskop die [[Himmelsaufnahme]] belichtet wird, kann das andere als genaues [[Leitfernrohr]] dienen. Es überwacht anhand eines [[Leitstern]]s die korrekte Nachführung der Himmelsdrehung, um die fotografierten Sterne genau punktförmig abzubilden. Möglich ist auch gleichzeitige Astrofotografie und -[[Spektrografie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine seltene Sonderform stellt der [[Bruce-Refraktor]] dar, der um 1890 für die [[Sternwarte Heidelberg]] gebaut und nach der Sponsorin aus den USA benannt wurde. Er ist sogar ein &amp;#039;&amp;#039;Dreifachteleskop&amp;#039;&amp;#039;, bestehend aus einem doppelten [[Astrograf]]en für [[Fotoplatte]]n, montiert auf einem langen Leitfernrohr mit 25 cm Öffnung und 400 cm Brennweite. Mit den fotografischen Objektiven von je 40 cm Öffnung und 200 cm Brennweite wurden tausende von Platten aufgenommen und über 100 [[Asteroid]]en entdeckt. Heute wird der Bruce-Refraktor noch bei Führungen eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Astrograph in Heidelberg-Königstuhl-2.jpg|thumb|280px|Großer Doppelastrograf (Bruce-Teleskop) der [[Landessternwarte Heidelberg-Königstuhl]]]]&lt;br /&gt;
[[Doppelastrograf]]en wurden danach zu einer häufigen Bauform, um simultane Aufnahmen benachbarter [[Himmelsaufnahme|Sternfelder]] – etwa zur Beschleunigung einer Himmels[[durchmusterung]] – durchzuführen. Um 1965 ist auf diese Art in nur wenigen Monaten auf der Schwarzwälder Privatsternwarte [[Vehrenberg (Sternwarte)]] der fotografische &amp;#039;&amp;#039;[[Falkauer Sternatlas]]&amp;#039;&amp;#039; entstanden, der mit seinen 300 Kartenblättern (je 10 × 10°) weite Verbreitung fand und später zu weiteren Himmelsatlanten mit noch größerem [[Kartenmaßstab]] führte. &lt;br /&gt;
Für die Suche nach Asteroiden oder [[Komet]]en werden auch gleichzeitige Aufnahmen &amp;#039;&amp;#039;desselben&amp;#039;&amp;#039; Sternfeldes durchgeführt, um Kleinkörper von Plattenfehlern oder „heißen“ CCD-Pixeln unterscheiden zu können. Bei zeitlich versetzten Aufnahmen wiederum ist eine genäherte Bestimmung der [[Bahngeschwindigkeit (Astronomie)|Bahngeschwindigkeit]] möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Parallelsteuerung von Großteleskopen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine moderne Sonderform des Doppelfernrohrs wurde beim [[Large Binocular Telescope]] (LBT) realisiert, wo zwei an sich unabhängig einsetzbare [[Riesenteleskop]]e mit zwei 8-m-Spiegeln für Zwecke der [[Interferometrie]] parallel geschaltet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnliche, noch größere Projekte sind in Planung, z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Large-Aperture Mirror Array]] (LAMA). Damit sollen dann vier oder mehr Großteleskope gekoppelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Doppelteleskope für die Amateurastronomie ==&lt;br /&gt;
Für [[Amateurastronom]]en bietet der Markt ebenfalls Doppelfernrohre an, die&lt;br /&gt;
* entweder nach der Bauweise großer [[Feldstecher]] konstruiert sind, aber etwa doppelt so große Objektive haben (Öffnung 60, 80 oder 100 mm),&lt;br /&gt;
* oder in der Art eines doppelten [[Aussichtsfernrohr]]s mit gemeinsamem Tubus der beiden Optiken. Diese Instrumente können – wenn sie eine stabile [[Montierung]] haben – mit Aperturen auch über 100 mm und etwa 20- bis 100-facher Vergrößerung ausgestattet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Optisches Teleskop]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Geof</name></author>
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