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	<title>Doppelkloster - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T10:59:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doppelkloster&amp;diff=167273&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-29066-43: /* Mitteleuropäische Beispiele (in Auswahl) */ Korrektur: Alphabetische Ordnung</title>
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		<updated>2026-01-04T23:41:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mitteleuropäische Beispiele (in Auswahl): &lt;/span&gt; Korrektur: Alphabetische Ordnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doppelkloster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete man einen [[Kloster]]bezirk, in dem [[Mönch]]e und [[Nonne]]n unter der Leitung eines gemeinsamen [[Ordensoberer|Ordensoberen]] leben, wobei die männlichen und weiblichen [[Kommunität]]en voneinander getrennt sind. Das einzige heute noch erhaltene Doppelkloster besteht aus den klösterlichen Gemeinschaften von [[Kloster Einsiedeln|Einsiedeln]] und [[Kloster Fahr|Fahr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Stift (Kirche)|Stifte]], in denen [[Kanoniker]] und [[Kanoniker|Kanonissen]] unter der Leitung einer Äbtissin oder eines [[Propst]]es wohnen, werden auch als Doppelkloster benannt. Auch ein Domkapitel kann mit einer weiblichen Klostergemeinschaft verbunden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung und Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Form der Doppelklöster geht auf die Klöster der [[Basilianer]] und [[Basilianerinnen]] zurück, die in [[Osteuropa]] und im [[Naher Osten|Nahen Osten]] in örtlichen Klosterbezirken lebten. Sie lebten nach den [[Ordensregel]]n des heiligen [[Basilius der Große|Basilius]] (330–379), dieser hatte die männlichen [[Ordensgemeinschaft]]en gegründet, während die Gründung der weiblichen Ordensgemeinschaften auf dessen Schwester [[Makrina die Jüngere]] (330–379) zurückgeführt wird. Trotz des Verbotes durch [[Kaiser]] [[Iustinian I.]] (482–565), des weiteren Verbots durch die [[Agde#Geschichte|Synode von Agde]] im Jahr [[506]] und schließlich der Untersagung durch das [[Zweites Konzil von Nicäa|Zweite Konzil von Nicaea]] (787) setzte sich die Lebensweise der &amp;#039;&amp;#039;monasteria duplicia&amp;#039;&amp;#039; bis in das 14. Jahrhundert durch.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Basil-the-Great.jpg|Basilius der Große&lt;br /&gt;
Macrina the Younger.jpg|Makrina die Jüngere&lt;br /&gt;
Meister von San Vitale in Ravenna 004.jpg|Kaiser Justinian I.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Angelsachsen|angelsächsischen]] Raum des 5. bis 9. Jahrhunderts wurden Doppelklöster fast immer von den [[Abt|Äbtissinnen]] geleitet. Die Äbte vertraten die Ordensgemeinschaften nach außen und waren das Bindeglied zwischen weltlicher und kirchlicher Macht. In [[Frankreich]], [[Italien]] und dem späteren [[Deutschland]] erlebten die Doppelklöster ihre Blütezeit im 11. und 12. Jahrhundert. [[Abtei Fontevraud|Fontevrault]] und Sempringham sind berühmte Beispiele.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=[[Michel Parisse]]|Titel=Zwischen actio und contemplatio – die Orden im 12. Jahrhundert|Hrsg=[[André Vauchez]]|Sammelwerk=Machtfülle des Papsttums|Band=5|Verlag=Herder|Ort=Freiburg|Datum=1994|ISBN=3-451-22255-8|Seiten=427}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert wurden die Doppelklöster fast überall aufgegeben; eine der beiden Gemeinschaften ging ein oder wurde verlegt. Grund dafür war vor allem die kritische Haltung zeitgenössischer Kirchenführer. Ordensobere zögerten immer mehr, Frauenklöster aufzunehmen oder zu betreuen. Sogar der im 14. Jahrhundert von [[Birgitta von Schweden]] gegründete [[Erlöserorden]], dessen ursprüngliches Konzept Doppelklöster vorsah, gab diese Lebensform nach der [[Reformation]] auf. Gerade die disziplinären Schwierigkeiten des 15. und 16. Jahrhunderts gaben Doppelklöstern einen schlechten Ruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitteleuropäische Beispiele (in Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [[Stift Admont]] und das [[Frauenkloster Admont]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Engelberg|Abtei Engelberg]] und das [[Benediktinerinnenkloster St. Johann|Frauenkloster Müstair]]&lt;br /&gt;
* [[Kloster Heidenheim]]&lt;br /&gt;
* [[Stift Klosterneuburg]] und das Chorfrauenkloster St. Magdalena&lt;br /&gt;
* [[Stift Sankt Peter (Salzburg)|Stift St. Peter]] und die [[Petersfrauen]] in Salzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{LThK|[[Karl Suso Frank]]|Doppelkloster|3|3|338 f.}}&lt;br /&gt;
* {{RGG|2|944|945|Doppelkloster|Thomas Frank}}&lt;br /&gt;
* Elsanne Gilomen-Schenkel: &amp;#039;&amp;#039;Das Doppelkloster? Eine verschwiegene Institution: Engelberg und andere Beispiele aus dem Umkreis der Helvetia Sacra,&amp;#039;&amp;#039; in: [[SMBO]] 101 (1990), S. 197–211.&lt;br /&gt;
* [[Stephanie Haarländer]]: &amp;#039;&amp;#039;Doppelklöster und ihre Forschungsgeschichte,&amp;#039;&amp;#039; in: Fromme Frauen – unbequeme Frauen? Weibliches Religiosentum im Mittelalter, ed. [[Edeltraud Klueting]] (Hildesheim 2006), S. 27–44.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4294608-6}}&lt;br /&gt;
* Stephanie Haarländer: [https://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/aufsaetze/haarlaender-schlangen-mittelalter-doppelkloester.html &amp;#039;&amp;#039;„Schlangen unter den Fischen“. Männliche und weibliche Religiosen in Doppelklöstern des hohen Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;], Aufsatz auf regionalgeschichte.net, abgerufen am 18. Nov. 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4294608-6|LCCN=sh00005144}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doppelkloster| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klosterwesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-29066-43</name></author>
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