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	<title>Doppelkirche Althaldensleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T15:00:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doppelkirche_Althaldensleben&amp;diff=2435123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trustable: Kleinigkeiten verbessert</title>
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		<updated>2025-10-26T12:27:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinigkeiten verbessert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Althaldensleben, Simultankirche, 1.jpg|mini|Doppelkirche Althaldensleben (vorne katholische Kirche, hinten evangelische Kirche)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doppelkirche Althaldensleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;auch &amp;#039;&amp;#039;Schinkel-[[Simultankirche|Simultan-Kirche]]&amp;#039;&amp;#039; genannt&amp;amp;nbsp;– ist die [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]] in [[Althaldensleben]], einem Stadtteil von [[Haldensleben]], der Kreisstadt des [[Landkreis Börde|Landkreises Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]]. Sie befindet sich an der Straße „Kirchgang“ und umfasst je eine [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch-lutherische]] und [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche, die durch einen simultan genutzten [[Glockenturm]] verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Doppelkirche entstand auf Veranlassung des Unternehmers und Grundbesitzers [[Johann Gottlob Nathusius]] (1760–1835),&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-magdeburg.de/mbl/Biografien/1582.htm &amp;#039;&amp;#039;Nathusius, Johann Gottlob.&amp;#039;&amp;#039;] www15.ovgu.de, 9. Juni 2004, abgerufen am 17. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1810 die Gebäude des durch die Behörden des [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]] [[Säkularisation|aufgelösten]] [[Kloster Althaldensleben|Klosters Althaldensleben]] gekauft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde nach 1825–1827 von Baukondukteur Lietzmann entworfenen und 1827–1829 von der Oberbaudeputation unter der Leitung von [[Karl Friedrich Schinkel]] überarbeiteten Plänen erbaut. Am 23. Juni 1828 erfolgte ihre Grundsteinlegung, und seit 1830 wird sie durch die beiden Kirchengemeinden genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein mittiger Eingangsbau mit achteckigem, behelmten Turmaufsatz wird seitlich von zwei Kirchenräumen –&amp;amp;nbsp;dreischiffige Hallen mit tonnengewölbtem Mittelschiff&amp;amp;nbsp;– flankiert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Karl Friedrich Schinkel]] – Führer zu seinen Bauten.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Vorbild war die Kirche im Kloster Althaldensleben, wo seit dem 17. Jahrhundert die Gottesdiensträume für die beiden Konfessionen durch eine Mauer getrennt waren. Von den [[Glocke]]n stammt die älteste (1621) noch aus dem ehemaligen Kloster, drei weitere Stahlglocken wurden 1921 gegossen. Beide Kirchen wurden mit je einer [[Orgel]] der Haldensleber Orgelbaufirma Hülle ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. März 2008 wurde der „Förderverein Schinkel-Simultankirche Althaldensleben“ gegründet, er unterstützt den Erhalt der Kirche. In den Jahren 2009 bis 2011 erfolgte die bisher umfangreichste Sanierung, dabei wurden unter anderem die zuvor weißen Außenwände farbig gestrichen. Am 29. Mai 2011 wurden die evangelische Kirche durch Bischöfin [[Ilse Junkermann]] von der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]] und die katholische Kirche durch Bischof [[Gerhard Feige]] vom [[Bistum Magdeburg]] wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011]] zeigte, dass von den 18.527 Einwohnern der Stadt Haldensleben 16,6 % der evangelisch-lutherischen Kirche und 3,6 % der römisch-katholischen Kirche angehörten. Die große Mehrheit der Haldenslebener Einwohner gehört heute keiner Religionsgemeinschaft an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Evangelische Kirche ==&lt;br /&gt;
Die evangelische Lutherkirche ist nach [[Martin Luther]] benannt und mit rund 125 Stühlen ausgestattet. Anfang der 1970er Jahre erhielt der Altarraum seine heutige Gestalt, 2012 wurde an der Rückwand des Altarraumes ein schlichtes Kreuz angebracht. Der Raum unter der Orgelempore ist vom Kirchenraum abgetrennt, er wird für Gemeindeveranstaltungen sowie als [[Winterkirche]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchengemeinde gehört zur Region Mitte des [[Kirchenkreis]]es Haldensleben-Wolmirstedt im [[Bischofssprengel Magdeburg]] der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]]. Ihr Pfarrbereich umfasst außer der Lutherkirche auch die [[Kloster Hillersleben|ehemalige Klosterkirche]] in [[Hillersleben]], die Dorfkirche [[St. Andreas (Hundisburg)|St. Andreas]] in [[Hundisburg]], die Kirche in [[Neuenhofe]], die [[Dorfkirche Vahldorf|St.-Johannes-Kirche]] in [[Vahldorf]] und die [[Unserer Lieben Frauen (Wedringen)|Kirche Unserer Lieben Frauen]] in [[Wedringen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirchenkreis-haldensleben-wolmirstedt.de/kirchengemeinden/mitte/haldensleben-luther/ &amp;#039;&amp;#039;Pfarrbereich Haldensleben, Luther.&amp;#039;&amp;#039;] Evangelischer Kirchenkreis Haldensleben-Wolmirstedt, abgerufen am 17. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katholische Kirche ==&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche „St. Johannes Baptist“ hat das [[Patrozinium]] [[Johannes der Täufer|Johannes des Täufers]]. Ihre Kirchenbänke bieten 78 Sitzplätze. Zur Innenausstattung gehören ferner eine etwa lebensgroße [[Statue]] des Kirchenpatrons, Johannes des Täufers, sowie eine Marienstatue, vor der [[Opferkerze]]n aufgestellt werden können. Eine kleine Statue unter der Orgelempore stellt die heilige [[Anna (Heilige)|Anna]] mit ihrer Tochter [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dem Kloster Althaldensleben [[Inkorporation (Kirche)|inkorporierte]] katholische [[Pfarrei]] blieb auch nach der Auflösung des Klosters weiter bestehen, sie bekam zunächst bis zum Bau der Doppelkirche die Klosterkirche als Pfarrkirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1858 war [[Franz Xaver Schulte]], der spätere [[Generalvikar]] des [[Erzbistum Paderborn|Bistums Paderborn]], als Kaplaneiverweser an der Kirche tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Langer: &amp;#039;&amp;#039;Die katholische Pfarrkirche St. Marien, Oschersleben.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg, Band 289 in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Große Kunstführer&amp;#039;&amp;#039;, 2017, ISBN 978-3-7954-3267-6, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 bekam die Pfarrei Althaldensleben („Haldensleben II“) in Haldensleben (bis 1938 Neuhaldensleben) eine [[Pfarrvikarie]] („Haldensleben I“) mit der [[St. Liborius (Haldensleben)|St.-Liborius-Kirche]]. 1947 bekam die Pfarrei Althaldensleben in [[Eichenbarleben]] eine [[Kuratie]], in der die [[St. Benedikt (Eichenbarleben)|St.-Benedikt-Kirche]] erbaut wurde. Auch die Wallfahrtskapelle „St. Anna“ auf [[Gut Glüsig]] wurde durch Geistliche der Pfarrei Althaldensleben betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 12, Teil 6, St. Benno Verlag, Leipzig 1971, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 wurde der Innenraum nach der [[Liturgiereform]] des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] umgestaltet. Im Zuge der jüngsten Renovierung wurde 2011 der Altarbereich durch die [[Magdeburg]]er Künstlerin [[Maren-Magdalena Sorger]] neu gestaltet: [[Tabernakel]], [[Altar]], [[Ambo]] und das Altarbild wurden neu gefertigt, wobei die Farbe blau das [[Wasser]] und das Material [[Glas]] die [[Transzendenz]] symbolisieren soll.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archiv.tag-des-herrn.de/archiv_2008_bis_2011/tdh_artikel_17502.php#gsc.tab=0 &amp;#039;&amp;#039;In der Farbe des Wassers.&amp;#039;&amp;#039;] [[Tag des Herrn (Zeitung)|Tag des Herrn]], Ausgabe 25/2011, abgerufen am 17. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Zusammenhang wurde das rote Glas des [[Ewiges Licht|Ewigen Lichts]] durch eine farblose Variante ersetzt. 2011 wurde auch die Orgel durch Orgelbauer Hans-Jürgen Vogel aus [[Thale]] restauriert und wieder spielbar gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. März 2007 wurde der Gemeindeverbund „Haldensleben – Eichenbarleben – Groß Ammensleben – Weferlingen – Wolmirstedt“ gegründet,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bistum-magdeburg.de/front_content.php?idcat=1409&amp;amp;idart=2463&amp;amp;lang=5 &amp;#039;&amp;#039;Nr. 46 Errichtung eines Gemeindeverbundes.&amp;#039;&amp;#039;] Amtsblatt des Bistums Magdeburg, Ausgabe 3/2007, abgerufen am 16. Januar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu dem von da an die Kirche gehörte. Damals gehörten zur Pfarrei „Haldensleben II“ (Althaldensleben) rund 470 Katholiken. Am 2. Mai 2010 entstand aus dem Gemeindeverbund die heutige Pfarrei „St. Christophorus“, die zum [[Dekanat]] Stendal des Bistums Magdeburg gehört und ihren Sitz an der Doppelkirche hat. Zu ihr gehören außer der Kirche „St. Johannes Baptist“ auch die Kirchen „[[Heilig-Kreuz-Kirche (Calvörde)|Heilig Kreuz]]“ in [[Calvörde]], „[[St. Nikolaus von der Flüe (Colbitz)|St. Nikolaus von der Flüe]]“ in [[Colbitz]], „[[St. Benedikt (Eichenbarleben)|St. Benedikt]]“ in [[Eichenbarleben]], „[[Kloster Ammensleben|St. Peter und Paul]]“ in [[Groß Ammensleben]], „[[St. Liborius (Haldensleben)|St. Liborius]]“ in Haldensleben, „[[St. Josef und St. Theresia vom Kinde Jesu]]“ in [[Weferlingen]], „[[St. Josef (Wolmirstedt)|St. Josef]]“ in [[Wolmirstedt]] sowie die Wallfahrtskapelle „St. Anna“ auf [[Gut Glüsig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturdenkmale in Haldensleben]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Sakralbauten im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Förderverein Schinkel-Simultankirche Althaldensleben (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schinkel-Simultan-Kirche Althaldensleben.&amp;#039;&amp;#039; (undatiertes Faltblatt)&lt;br /&gt;
* Katholische Pfarrei St. Christophorus (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Johannes Baptist, Haldensleben.&amp;#039;&amp;#039; (undatiertes Faltblatt)&lt;br /&gt;
* Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Teil 1 (S. 16–19), Teil 2 (S. 209–214), St. Benno Verlag, Leipzig 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Simultankirche Althaldensleben}}&lt;br /&gt;
* [https://www.haldensleben.de/Start/Tourismus/Sehenswürdigkeiten/Kirchen/Simultankirche Kirche auf Webpräsenz der Stadt Haldensleben]&lt;br /&gt;
* [http://www.schinkel-galerie.de/Bilder/SachsenAnh/Althaldensleben/Althaldensleben.html Kirche auf privater Webpräsenz über Schinkel-Bauwerke]&lt;br /&gt;
* [http://www.kath-kirche-haldensleben.de/Gemeinden/althdl/althaldensleben.htm Kirche auf Webpräsenz der katholischen Gemeinde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.26561|EW=11.41922|type=landmark|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Althaldensleben, Doppelkirche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Haldensleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Magdeburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude des Evangelischen Kirchenkreises Haldensleben-Wolmirstedt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Johannes-der-Täufer-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Martin-Luther-Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1830er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doppelkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Karl Friedrich Schinkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Haldensleben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
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