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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Doppelbuchstabentauschtafel</id>
	<title>Doppelbuchstabentauschtafel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T13:21:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doppelbuchstabentauschtafel&amp;diff=1921289&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chrgue: Doppeltes &quot;deutschen&quot; enfernt.</title>
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		<updated>2026-03-25T16:27:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Doppeltes &amp;quot;deutschen&amp;quot; enfernt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tafel C from set Quelle (Doppelbuchstaben-Tauschtafeln für Kenngruppen).jpg|mini|Hier: Tausch&amp;amp;shy;tafel&amp;amp;nbsp;C&amp;lt;br /&amp;gt;(Kennwort: „Quelle“)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doppelbuchstabentauschtafel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vollständiger Titel: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Doppelbuchstabentauschtafel für Kenngruppen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war eine [[Geheimhaltungsgrad#Deutschland 1933–1945|damals geheime]] [[Codebuch|Code-Tabelle]], die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] im [[militär]]ischen [[Nachrichtenverkehr]] der deutschen [[Kriegsmarine]] benutzt wurde, um den [[Spruchschlüssel]] verdeckt zu übermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Doppelbuchstabentauschtafeln handelte es sich um insgesamt zehn verschiedene Sätze [[Involution (Mathematik)|involutorischer]] [[N-Gramm|Bigramm]]-Tabellen, die für alle 26²&amp;lt;!-- sic! Es ist bekannt, dass 26² auch als 26&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; formatiert werden kann. Dennoch bitte so belassen (vgl. [[Diskussion:Enigma (Maschine)#Neue Exponentialdarstellung verschandelt Schriftbild?|Diskussion ENIGMA]]). OS 16.3.2010 --&amp;gt; =&amp;amp;nbsp;676 möglichen Doppelbuchstaben von AA bis ZZ entsprechende [[Verschlüsselung]]en angaben. Der jeweils zu verwendende Tauschtafelsatz wurde durch individuelle [[Kennwort|Kennwörter]] wie &amp;#039;&amp;#039;Quelle&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fluß&amp;#039;&amp;#039; (damalige authentische Schreibweise), &amp;#039;&amp;#039;Strom&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ufer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mündung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Meer&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Teich&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. Jeder Satz bestand aus neun unterschiedlichen Tauschtafeln, bezeichnet als &amp;#039;&amp;#039;Tafel&amp;amp;nbsp;A&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tafel&amp;amp;nbsp;B&amp;#039;&amp;#039;, und so weiter bis &amp;#039;&amp;#039;Tafel&amp;amp;nbsp;J&amp;#039;&amp;#039; (ohne &amp;#039;&amp;#039;Tafel&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039;). Verwendet wurden diese Tauschtafeln sowohl in Zusammenhang mit dem  [[Enigma-M|Schlüssel&amp;amp;nbsp;M]] ([[Enigma (Maschine)|Enigma]]) als auch beim [[Reservehandverfahren]] (RHV).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ralph Erskine (Kryptologe)|Ralph Erskine]]: &amp;#039;&amp;#039;Captured Kriegsmarine Enigma Documents at Bletchley Park.&amp;#039;&amp;#039; [[Cryptologia]], 32:3, 2008, S.&amp;amp;nbsp;212, [[doi:10.1080/01611190802088318]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spruchschlüsselvereinbarung ==&lt;br /&gt;
Im Unterschied zu der von [[Wehrmacht|Heer]] und [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] gebrauchten [[Rotor-Chiffriermaschine|Schlüsselmaschine]] [[Enigma I|Enigma&amp;amp;nbsp;I]], verwendete die deutsche Marine ein [[Kryptographie|kryptographisch]] stärkeres Verfahren, das von ihr als „Schlüssel&amp;amp;nbsp;M“ bezeichnet wurde. Dabei handelte es sich zunächst um die [[Enigma-M#Enigma-M3|Enigma&amp;amp;nbsp;M3]], die annähernd baugleich zur Enigma&amp;amp;nbsp;I war, aber über mehr Walzen zur Auswahl verfügte. Am 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1941 wurde das gegenüber der M3 kryptographisch deutlich stärkere Modell [[Enigma-M4|Enigma&amp;amp;nbsp;M4]] in Dienst gestellt, zunächst bei den [[Schlachtschiff]]en und [[Schwerer Kreuzer|Schweren Kreuzern]]. Ab 1.&amp;amp;nbsp;Februar 1942 ersetzte die M4 auch bei den deutschen U&amp;amp;#8209;Booten die zuvor verwendete M3.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugh Sebag-Montefiore: &amp;#039;&amp;#039;ENIGMA&amp;amp;nbsp;– The battle for the code&amp;#039;&amp;#039;. Cassell Military Paperbacks, London 2004, S.&amp;amp;nbsp;225. ISBN 0-304-36662-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Außer durch Verwendung einer höheren Anzahl der zur Auswahl bereitstehenden Walzen (acht statt nur fünf) und der im Walzensatz nebeneinander verwendeten Walzen (vier statt nur drei) erreichte die Kriegsmarine die erhöhte kryptographische Sicherheit auch durch ein besonders ausgeklügeltes [[Kenngruppenbuch#Das Kenngruppenbuch der Kriegsmarine|Verfahren zur Spruchschlüsselvereinbarung]], das dem in den anderen Wehrmachtteilen verwendeten deutlich überlegen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tauschtafeln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tauschtafelplan Bruno from set Quelle.jpg|mini|Der Tauschtafelplan schrieb die täglich zu wechselnde Tauschtafel vor.]]&lt;br /&gt;
Die Marine unterschied verschiedene Tauschtafelsätze, die durch individuelle Kennwörter gekennzeichnet waren, beispielsweise „Quelle“. Im Laufe der Zeit wurden ältere Sätze durch neue ausgetauscht. Jeder Tauschtafelsatz enthielt neun verschiedene Tauschtafeln, gekennzeichnet von A bis J (ohne I). Jede einzelne Tauschtafel stellte auf Vorder- und Rückseite eines Blattes in tabellarischer Form für alle 26²&amp;lt;!-- sic! Es ist bekannt, dass 26² auch als 26&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; formatiert werden kann. Dennoch bitte so belassen (vgl. [[Diskussion:Enigma (Maschine)#Neue Exponentialdarstellung verschandelt Schriftbild?|Diskussion ENIGMA]]). OS 16.3.2010 --&amp;gt; =&amp;amp;nbsp;676 möglichen Doppelbuchstaben von AA bis ZZ entsprechende Verschlüsselungen dar, beispielsweise AA-PQ, AB-CH, AC-OS und so weiter bis ZZ-NG. Es handelte sich also um eine [[Bigraphisch|Bigrammsubstitution]]. Die Tauschtafeln waren so gestaltet, dass die [[Vertauschung]]en [[involutorische Permutation|involutorisch]] waren, das heißt, wenn beispielsweise der Doppelbuchstabe (das Bigramm) AA in PQ vertauscht wurde, dann wurde PQ in AA vertauscht. Dies erleichterte den Umgang mit den Tafeln, denn man musste nicht zwischen [[Verschlüsselung]] und [[Entschlüsselung]] unterscheiden. Gleichzeitig stellte diese Eigenschaft aber auch eine Schwäche des Systems dar, da so die [[Kryptanalyse]] erleichtert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kryptanalyse ==&lt;br /&gt;
[[Datei:U-110 and HMS Bulldog.jpg|mini|U&amp;amp;nbsp;110 und HMS &amp;#039;&amp;#039;Bulldog&amp;#039;&amp;#039; am 9.&amp;amp;nbsp;Mai 1941]]&lt;br /&gt;
Den britischen &amp;#039;&amp;#039;[[Kryptoanalytiker|Codebreakers]]&amp;#039;&amp;#039; im englischen [[Bletchley Park]] gelang&amp;amp;nbsp;– abgesehen von vereinzelten Erfolgen im Jahr 1940&amp;amp;nbsp;– der [[Brechen (Kryptologie)|Einbruch]] in den Schlüssel&amp;amp;nbsp;M erst im Mai 1941 nach [[Enterung|Kaperung]] des deutschen U&amp;amp;#8209;Boots &amp;#039;&amp;#039;[[U 110 (U-Boot, 1940)|U&amp;amp;nbsp;110]]&amp;#039;&amp;#039; mitsamt einer intakten M3-Maschine und sämtlicher Geheimdokumente inklusive der &amp;#039;&amp;#039;Tauschtafeln&amp;#039;&amp;#039; durch den britischen Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Bulldog (Schiff, 1931)|Bulldog]]&amp;#039;&amp;#039; am 9.&amp;amp;nbsp;Mai 1941.&amp;lt;ref&amp;gt;Hugh Sebag-Montefiore: &amp;#039;&amp;#039;ENIGMA – The battle for the code&amp;#039;&amp;#039;. Cassell Military Paperbacks, London 2004, S.&amp;amp;nbsp;149ff. ISBN 0-304-36662-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich L. Bauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Entzifferte Geheimnisse. Methoden und Maximen der Kryptologie.&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Springer, Berlin u. a. 2000, ISBN 3-540-67931-6.&lt;br /&gt;
* [[Ralph Erskine (Kryptologe)|Ralph Erskine]]: &amp;#039;&amp;#039;Captured Kriegsmarine Enigma Documents at Bletchley Park&amp;#039;&amp;#039;. [[Cryptologia]]. Rose-Hulman Institute of Technology. Taylor &amp;amp; Francis, Philadelphia PA 32.2008,3 , S.&amp;amp;nbsp;199–219, {{ISSN|0161-1194}}.&lt;br /&gt;
* Ralph Erskine: &amp;#039;&amp;#039;The German Naval Grid in World War&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039;. Cryptologia, S.&amp;amp;nbsp;16:1, 39–51, 1992. [[doi:10.1080/0161-119291866757]]&lt;br /&gt;
* [[Hugh Sebag-Montefiore]]: &amp;#039;&amp;#039;ENIGMA&amp;amp;nbsp;– The battle for the code&amp;#039;&amp;#039;. Cassell Military Paperbacks, London 2004, ISBN 0-304-36662-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.cryptomuseum.com/crypto/codebook/bigram.htm Doppelbuchstabentauschtafeln] im [[Crypto Museum]] (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.cryptomuseum.com/crypto/enigma/files/DoppelTafeln_2499.pdf Authentischer Satz Doppelbuchstabentauschtafeln] Kennwort: „Quelle“.&lt;br /&gt;
* [https://www.cryptomuseum.com/crypto/codebook/files/DoppelTafeln_Meer_4002.pdf Authentischer Satz Doppelbuchstabentauschtafeln] Kennwort: „Meer“.&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20211029025851/http://users.telenet.be/d.rijmenants/pics/bigram-fluss-b.jpg Doppelbuchstabentauschtafel] Kennwort: „Fluß“ (authentische Schreibweise).&lt;br /&gt;
* [https://www.ciphermachinesandcryptology.com/en/enigmaproc.htm ENIGMA-Prozeduren] (englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verfahren mit Bezug zur Enigma-Maschine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kryptoanalyse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schlüsselmittel der Kriegsmarine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Codebuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dienstvorschrift der Wehrmacht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chrgue</name></author>
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