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	<title>Doping im Radsport - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T16:08:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Doping_im_Radsport&amp;diff=568359&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Namenskorrektur, Sprache</title>
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		<updated>2025-08-14T19:49:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Namenskorrektur, Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Doping]], also die Nutzung unerlaubter Methoden und Substanzen zur Leistungssteigerung, ist in Ausdauersportarten wie dem [[Radsport]] seit Jahrzehnten als Problem evident. Aber erst durch die sogenannte [[Festina-Affäre]] während der [[Tour de France 1998]] rückte die Doping-Problematik im Profi-Radsport wirklich ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Gleichzeitig wurde die Doping-Bekämpfung sowohl auf medizinischer als auch auf polizeilicher Ebene seit Ende der 1990er-Jahre deutlich verstärkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:dopingtafel2.jpg|mini|hochkant=1.5|Hinweistafel für Dopingkontrolle bei der [[Deutschland Tour 2005]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriffsbestimmung Doping ==&lt;br /&gt;
Alle Versuche, den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Doping&amp;#039;&amp;#039; zu definieren, sind an Formulierungsschwierigkeiten gescheitert, da es nicht gelingt, die komplexen Inhalte der verbotenen [[Wirkstoff]]e und Methoden der unphysiologischen Leistungssteigerung zusammenzufassen. Doping wird aufgrund dieser Schwierigkeiten durch eine [[Dopingliste]] mit genau aufgezählten und beschriebenen Wirkstoffen und Vorgehensweisen definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Liste wurde von internationalen [[Sport]]verbänden aufgestellt und von allen nationalen Verbänden übernommen. Ebenso wurde festgelegt, dass ein Dopingverstoß dann vorliegt, wenn eine der in der Verbotsliste aufgezählten [[Substanz]]en im Körper des [[Athlet]]en nachgewiesen wird oder er eine [[Dopingtest|Dopingkontrolle]] verweigert. Jeder Sportler, der an offiziellen Wettkämpfen teilnimmt, verpflichtet sich durch seine Teilnahme gegenüber dem nationalen Verband, alle Dopingvorschriften einzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkstoffe ==&lt;br /&gt;
Von den 1930er- bis in die 1970er-Jahre wurden im Radsport vorrangig [[Amphetamin]]e und andere Stimulanzien und Aufputschmittel (darunter auch [[Koffein]]) als Dopingmittel benutzt. Diese haben eine euphorisierende Wirkung, reduzieren die Müdigkeit des Sportlers und ermöglichen eine nahezu restlose Ausschöpfung der körperlichen Reserven. Da Stimulanzien kurz vor dem Wettkampf eingenommen werden müssen, um eine Wirkung zu erzielen, waren sie relativ schnell in Kontrollen nachweisbar. Trotzdem werden Amphetamine bis heute häufig bei Dopingtests festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit Mitte der 1970er-Jahre verbotenen anabolen Steroide (sogenannte [[Anabolika]]) zum Muskelaufbau wurden zwar auch im Radsport eingesetzt, sind aber vorrangig in Schnellkraftsportarten wie dem [[Gewichtheben]] und Kurzstreckendisziplinen der [[Leichtathletik]] verbreitet. Dagegen gehörten Cortikoide bzw. Corticosteroide (zum Beispiel [[Cortison]]) ab den 1970er-Jahren zu den am weitesten verbreiteten Dopingpräparaten im Radsport. 1980 von der UCI verboten, waren sie bis vor wenigen Jahren durch Urintests nicht nachzuweisen. Cortikoide verringern das gefühlte Belastungsempfinden und beschleunigen die Regeneration, eine Wirkungsverstärkung tritt in Verbindung mit Amphetaminen und Anabolika auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Ende der 1980er-Jahre erreichten zahlreiche neue Dopingprodukte den Profi-Radsport, neben [[Wachstumshormon]]en vor allem [[Erythropoetin]], welches unter dem Kürzel EPO inzwischen geradezu zum Synonym der Dopingpraxis im Radsport geworden ist. Das Präparat EPO ermöglicht eine erhöhte Sauerstoffkonzentration im Blut, wodurch sich die Ausdauer des Athleten direkt verbessert. EPO soll in den frühen 90er Jahren im Spitzenradsport nahezu flächendeckend benutzt worden sein. Lange Zeit konnten nur indirekt über die Messung des [[Hämatokrit]]werts Hinweise auf EPO-Doping gewonnen werden. Inzwischen ist es aber möglich, EPO durch einen Urintest nachzuweisen, obwohl derzeit noch Restzweifel an der Zuverlässigkeit der Messmethode bestehen. Ähnliche Effekte wie durch das EPO-Doping können durch [[Blutdoping]] erreicht werden, also durch die Injektion eigenen oder fremden Blutes mit höherer Sauerstoffaufnahmekapazität kurz vor dem Wettkampf. Insbesondere Eigenblutdoping ist bisher kaum nachweisbar, außer man findet ein solches Labor, wie 2006 in Spanien geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Dopings im Radsport ==&lt;br /&gt;
=== Frühzeit ===&lt;br /&gt;
Seit Beginn der ersten Radrennen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wandten Radsportler auch leistungssteigernde Substanzen an. Inwieweit diese als Doping bezeichnet werden können, ist zweifelhaft, da der Begriff Doping ausdrücklich auf dem Verbot von Wirkstoffen und Methoden basiert. Solange kein eigener sportmedizinischer Katalog&amp;amp;nbsp;– also eine Dopingliste&amp;amp;nbsp;– geschaffen wurde, waren leistungssteigernde Substanzen zumindest sportjuristisch nicht illegal. Seit den 1920er-Jahren begann eine Diskussion um die Notwendigkeit einer Definition von Doping, nicht zuletzt angesichts der deutlich gesundheitsgefährdenden Folgen der oft unkontrollierten Einnahme von Pharmaka.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1966 nahm der Radsportweltverband [[Union Cycliste Internationale|UCI]] verbindliche Anti-Doping-Bestimmungen in sein Reglement auf. Nachdem sich im selben Jahr die drei Erstplatzierten des [[La Flèche Wallonne|Flèche Wallonne]] ([[Michele Dancelli]], [[Lucien Aimar]] und [[Rudi Altig]]) der Dopingkontrolle entzogen hatten, fand bei der [[Tour de France 1966]] erstmals eine unangemeldete Dopingkontrolle statt. Gegen diese Maßnahmen streikten die Rennfahrer bei der nächsten Etappe. Durch einen Todesfall wurden die Gefahren der Dopingpraxis im Radsport später drastisch verdeutlicht: Bei der [[Tour de France 1967|Tour 1967]] starb [[Tom Simpson (Radsportler)|Tom Simpson]] beim Anstieg zum [[Mont Ventoux]] unter Einfluss von [[Amphetamin]]en und [[Alkoholkonsum|Alkohol]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1970er- und 1980er-Jahre ===&lt;br /&gt;
Zahlreiche Aussagen sowohl von Radsportlern selbst als auch von außenstehenden Medizinern und Journalisten belegen, dass Doping im Radsport auch nach der Einführung von Kontrollen ab Mitte der 1960er-Jahre weiterhin äußerst weit verbreitet war. Dies hängt einerseits mit dem über lange Zeit unsystematischen und laxen Kontrollwesen, andererseits mit der zunehmenden kriminellen Energie von Sportlern und Betreuern zusammen. Diese fanden Mittel und Wege, die bekannten Dopingsubstanzen zu verschleiern bzw. wichen auf neue, nicht nachweisbare Produkte aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser strukturellen Schwäche in der Dopingbekämpfung wurden in den 1960er- bis 1980er-Jahren immer wieder Rennfahrer bei Dopingkontrollen positiv getestet, darunter die Tour-Sieger [[Eddy Merckx]], [[Felice Gimondi]], [[Lucien Aimar]], [[Luis Ocaña Pernía]], [[Bernard Thévenet]], [[Joop Zoetemelk]], [[Laurent Fignon]], [[Pedro Delgado]] sowie die deutschen Fahrer [[Rudi Altig]] und [[Dietrich Thurau]]. Zahlreiche andere Spitzenfahrer legten während oder nach Beendigung ihrer Karriere Doping-Geständnisse ab, darunter [[Fausto Coppi]], [[Jacques Anquetil]], [[Rik Van Steenbergen]], [[Roger Pingeon]], [[Freddy Maertens]] und [[Peter Winnen]]. Sowohl die juristischen als auch die öffentlichen Verurteilungen zum Thema Doping fielen in dieser Zeit eher milde aus: Positiv getestete Fahrer wurden meist nur vom aktuellen Rennen disqualifiziert. Die öffentliche Meinung nahm die Dopingproblematik als Nebenerscheinung hin. Insofern hatten die Radrennfahrer selbst bei aufgedeckten Dopingvergehen kaum Sanktionen zu erwarten, was das Unrechtsbewusstsein ebenso reduziert haben dürfte wie die Tatsache, dass „die anderen“ ebenfalls dopten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundsätzliche Änderung dieser Situation einer an der selbstverständlichen Dopingpraxis im Radsport weitgehend desinteressierten Öffentlichkeit ist seit Ende der 1980er-Jahre zu beobachten. Bei der [[Tour de France 1988]] wurde der führende [[Pedro Delgado]] trotz positiver Dopingprobe zwar nicht disqualifiziert, da das ihm nachgewiesene Verschleierungsmittel zwar auf der Dopingliste des [[IOC]], nicht aber der [[Union Cycliste Internationale|UCI]] stand. Im Gegensatz zu früheren Dopingfällen überschattete der Delgado-Skandal jedoch das gesamte Rennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit den 1990er-Jahren ===&lt;br /&gt;
In den 1990er-Jahren wurden neue, enorm wirksame Dopingpräparate zur Steigerung der Ausdauer wie [[Erythropoetin|EPO]] im Profi-Radsport vermutlich fast flächendeckend genutzt, konnten aber zunächst nicht nachgewiesen werden. Erst der [[Festina-Skandal]] bei der [[Tour de France 1998]] brachte das Thema „Doping im Radsport“ erneut an die Öffentlichkeit. Die Ermittlungen ergaben, dass bei der Mannschaft [[Festina (Radsport-Team)|Festina]] ein flächendeckendes Doping praktiziert worden war. Diese Entdeckung verdeutlichte die Unwirksamkeit der damaligen Dopingkontrollen: Keiner der Festina-Fahrer war positiv getestet worden. Als effektiv hatte sich stattdessen die Einschaltung der Staatsanwaltschaft erwiesen, die Razzien in den Mannschaftshotels sowie mehrere Verhaftungen durchgeführt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden in [[Frankreich]] und [[Italien]] scharfe Anti-Doping-Gesetze geschaffen, die nicht nur den Handel mit Dopingpräparaten, sondern nunmehr auch dessen Einsatz zur Manipulation im Spitzensport unter Gefängnisstrafe stellten. Parallel zu dieser polizeilichen Dopingbekämpfung verabschiedete die UCI&amp;amp;nbsp;– nicht zuletzt unter dem Druck der neu gegründeten Antidopingagentur [[WADA]]&amp;amp;nbsp;– härtere sportrechtliche Sanktionen, die bei Dopingfällen nunmehr eine zweijährige Sperre (statt zuvor sechs Monaten) vorsieht. Schließlich wurden einige medizinische Erfolge&amp;amp;nbsp;– etwa der Nachweis von EPO über eine Urinprobe&amp;amp;nbsp;– erzielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Erfolge in der Dopingbekämpfung stellt Doping auch weiter ein strukturelles Problem des Profi-Radsports dar. Indizien dafür sind neue prominente Dopingfälle, die nur die Spitze des Eisbergs zeigen: Olympiasieger [[Tyler Hamilton]] wurde 2004 wegen Blutdopings verurteilt und Vuelta-Gewinner [[Roberto Heras]] 2005 positiv auf EPO getestet. Dazu gehört auch die Affäre um den siebenfachen Tour-Gewinner [[Lance Armstrong]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 2006 wurde nach der Verhaftung von [[Manolo Saiz]], dem Sportlichen Leiter von Liberty Seguros sowie des Arztes [[Eufemiano Fuentes]] der bisher wohl größte Doping-Skandal im professionellen Radsport aufgedeckt (siehe dazu den Hauptartikel [[Dopingskandal Fuentes]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Ermittlungen der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;[[Operación Puerto]]&amp;#039;&amp;#039; steht Fuentes, in dessen Wohnung die [[Guardia Civil]] hunderte von Blutplasmakonserven sowie EPO, Wachstumshormone und Anabolika fand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;CN-2006-07-03&amp;quot;&amp;gt;Hedwig Kröner, Jeff Jones: [http://www.cyclingnews.com/news.php?id=news/2006/jul06/jul02news2 &amp;#039;&amp;#039; 38 pages of circumstantial evidence&amp;#039;&amp;#039;] www.cyclingnews.com, 2.&amp;amp;nbsp;Juli 2006, [3.&amp;amp;nbsp;Juli 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ermittlungsbericht der spanischen Behörden enthält eine Liste mit den Namen von 58 Radsportlern und 140 Sportlern anderer Disziplinen. In der Liste der bisher freigegebenen 38 Namen von Radsportlern finden sich zahlreiche bekannte Fahrer, unter ihnen [[Jan Ullrich]], [[Ivan Basso]], [[Roberto Heras]], [[Tyler Hamilton]] und [[Joseba Beloki]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;LISTE-VERD&amp;quot;&amp;gt;[http://www.eurosport.de/radsport/sport_sto917059.shtml &amp;#039;&amp;#039;Liste der verdächtigen Profis laut der spanischen Nachrichtenagentur EFE.&amp;#039;&amp;#039;] [3.&amp;amp;nbsp;Juli 2006]&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Indizien wiesen auf die Verstrickung des [[Sportlicher Leiter|Sportlichen Leiters]] des Team T-Mobile [[Rudy Pevenage]] hin (vgl. auch [[Doping-Affäre Team Telekom]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;SP-2006-07-01&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,424605,00.html &amp;#039;&amp;#039;Pevenage-SMS erhärten Verdacht gegen Ullrich.&amp;#039;&amp;#039;] Der Spiegel, 1.&amp;amp;nbsp;Juli 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Jan Ullrich, [[Óscar Sevilla]] und Rudy Pevenage wurden nach Aufforderung der Teamleitung durch den Sponsor T-Mobile suspendiert bzw. entlassen (Pevenage).&amp;lt;ref name=&amp;quot;TMOB-2006-06-30&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.t-mobile-team.de/cms/tmoteam/de/presse/pressemitteilungen/templateId=renderInternalPage/yearID=2006/itemID=100580/id=6562.html | wayback=20060717025448 | text=t-mobile-team.de vom 30. Juni 2006: Ullrich, Sevilla und Pevenage suspendiert}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch [[Alberto Contador]] stand auf Fuentes’ Liste, trotzdem durfte er ab 2007 fahren und gewann seitdem die [[Tour de France 2007]], [[Tour de France 2009|2009]] und [[Tour de France 2010|2010]], den [[Giro d’Italia 2008]] und die [[Vuelta a España 2008]]. Der Tour-de-France-Sieg 2010 wurde allerdings wegen Doping aberkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27.&amp;amp;nbsp;Juli 2006 wurde bekannt, dass der Tour-Sieger der 2006er-Tour, [[Floyd Landis]], während der 17. Etappe in der A-Probe einen um das Dreifache über dem Grenzwert liegenden Testosteron/Epitestosteron-Quotienten aufwies. Die B-Probe war ebenfalls positiv. Landis, ein früherer Helfer von [[Lance Armstrong]], der nun als Kapitän des schweizerischen Team [[Phonak Hearing Systems]] fuhr, behauptete, die Werte seien für ihn natürlich, da er ein Schilddrüsenpräparat erhalte und zudem am Vorabend Bier und Whiskey getrunken habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Fernsehsendung &amp;#039;&amp;#039;[[Beckmann (Fernsehsendung)|Beckmann]]&amp;#039;&amp;#039; am 21.&amp;amp;nbsp;Mai 2007 gestand Ex-Radprofi [[Bert Dietz]] EPO-Doping in den 1990er-Jahren. In der Folge gestanden die Ex-Fahrer [[Christian Henn]], [[Rolf Aldag]], [[Udo Bölts]], der aktive Fahrer [[Erik Zabel]] sowie zwei Mediziner der Universität Freiburg, Blutdoping betrieben bzw. dieses unterstützt zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dänische Tour-de-France-Gewinner von 1996 [[Bjarne Riis]] teilte am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 2007 in einer Pressekonferenz mit, dass er jahrelang Doping mit EPO, Kortison und Wachstumshormonen betrieben habe; sein Sieg sei zwar unter dem Einfluss der Einnahme verbotener Stoffe erfolgt, aber „ohne sportliches Können nützt Doping gar nichts“. In der Presse war zu lesen, dass seine Bekehrung vom Saulus zum Paulus nicht überall geschätzt wird. Bjarne Riis hatte als Teamchef [[Ivan Basso]] entlassen, nachdem bekannt wurde, dass dieser gedopt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,485144,00.html &amp;#039;&amp;#039;Riis soll Gelbes Trikot abgeben&amp;#039;&amp;#039;, 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2007]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bild am Sonntag vom 27.&amp;amp;nbsp;Mai 2007 gab der frühere Telekom-Masseur [[Jef D’hont]] bekannt, dass er dem Tour-de-France-Gewinner von 1997, Jan Ullrich, in Frankreich einmal persönlich EPO injiziert habe, distanzierte sich aber im belgischen Rundfunk wieder von dieser Aussage. Ullrich äußert sich zu den Vorwürfen nicht, was von seinem Anwalt [[Peter-Michael Diestel]] mit den Worten kommentiert wurde, Ullrich sei&amp;amp;nbsp;– anders als die anderen&amp;amp;nbsp;– Beschuldigter in einem Strafverfahren und könne sich deshalb nicht äußern. Kurz darauf wurde bekannt, dass Diestel nicht mehr Anwalt von Jan Ullrich ist, wobei Diestel behauptete, er habe das Mandat niedergelegt, während aus der [[Gefolge|Entourage]] von Jan Ullrich verlautete, dieser sei entlassen worden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sportbild, 25.&amp;amp;nbsp;Mai 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu diesen Affären wurde in den Jahren 2003 bis 2007 in der sogenannten [[Cofidis-Affäre]] ermittelt, in der schließlich ein Pfleger und sechs Fahrer wegen Dopingmissbrauch zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Bekämpfung von Doping wurde ab 1. Januar 2009 der &amp;#039;&amp;#039;[[Biologischer Pass|Biologische Pass]]&amp;#039;&amp;#039; in das Reglement der [[Union Cycliste Internationale|UCI]] aufgenommen. Der Biologische Pass ermöglicht durch seine Datensammlung Maßnahmen aufgrund des Anti-Doping-Reglements mithilfe indirekter Nachweisverfahren, d.&amp;amp;nbsp;h. ohne Nachweis einer bestimmten Substanz oder Methode.&amp;lt;ref&amp;gt;rad-net.de: [http://www.rad-net.de/index.php?newsid=14699 Biologischer Pass geht ins Reglement ein] abgerufen am 16. Juni 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 2013 ===&lt;br /&gt;
Im Januar 2013 gab [[Lance Armstrong]] unter großem Fahndungsdruck der [[United States Anti-Doping Agency|USADA]] in der Talkshow von [[Oprah Winfrey]] langjähriges Doping zu. Als Reaktion wurden ihm sämtliche sieben Tour-de-France-Siege aberkannt, ohne dass es zu einer Neuvergabe der jeweiligen Siege kam. Kurz danach gaben [[Michael Rasmussen]], [[Michael Boogerd]] und [[Rolf Sörensen|Rolf Sørensen]] umfassenden Dopingmissbrauch zu. Im Juli 2013 kam eine französische Untersuchung der Tour de France 1998 zum Ergebnis, dass viele ehemalige Fahrer wie [[Marco Pantani]] (Gewinner), [[Jan Ullrich]], [[Erik Zabel]], [[Laurent Jalabert]], [[Mario Cipollini]], [[Abraham Olano]], [[Jeroen Blijlevens]], [[Jens Heppner]], [[Stuart O’Grady]] mit EPO gedopt hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;frz2013&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=French Senate releases positive EPO cases from 1998 Tour de France |url=http://m.cyclingnews.com/news/french-senate-releases-positive-epo-cases-from-1998-tour-de-france |wayback=20130822071924 }}, Cycling News&amp;lt;/ref&amp;gt; Ullrich und Zabel gestanden dies unabhängig voneinander ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt2013&amp;quot;&amp;gt;[https://www.welt.de/sport/article118355268/Radstars-Ullrich-und-Zabel-als-Luegner-ueberfuehrt.html https://www.welt.de/sport/article118355268/Radstars-Ullrich-und-Zabel-als-Luegner-ueberfuehrt.html], Die Welt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem im März 2015 veröffentlichten Bericht der durch die UCI eingesetzten [[Cycling Independent Reform Commission]], wurde auf zahlreiche Verstöße der UCI gegen das Antidoping-Reglement und gegen [[Good Governance|Good-Governance]]-Prinzipien während dieses Zeitraums hingewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_91823.htm| titel= CIRC: „Kampf gegen Doping ist noch lange nicht gewonnen“| hrsg= radsport-news.com| datum= 2015-03-09 | abruf=2015-03-10 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;nogood&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_91833.htm| titel= Die Verstöße und Verfehlungen der UCI| hrsg= radsport-news.com| datum= 2015-03-09 | abruf=2015-03-10 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;cn&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url= http://www.cyclingnews.com/news/circ-finds-no-proof-of-uci-corruption-but-questions-linger-over-governance| titel= CIRC finds no proof of UCI corruption but questions linger over governance| hrsg= rcycling-news.com| datum= 2015-03-10| abruf=2015-03-10 | sprache= en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verhalten überführter Sportler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überführte Dopingsünder finden zu ihrem Vergehen stets neue Erklärungsversuche. Floyd Landis gab bei der [[Tour de France 2006|Tour 2006]] an, ein durchzechter Vorabend sei die Ursache für seinen Sieg der schweren Bergetappe. Auch absurde Erklärungsversuche werden in vielen Fällen von der Presse nicht nur vermeldet, sondern auch geglaubt. So z.&amp;amp;nbsp;B. Gilberto Simoni, der ein kokainhaltiges Narkosemittel bei einer Zahnarztbehandlung und peruanische Bonbons für zwei positive Tests beim Giro d’Italia 2002 angab&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Auch Di Luca droht eine Anklage&amp;#039;&amp;#039;, Bericht der FAZ vom 31. Mai 2007, Abschnitt &amp;quot;Die Tante aus Kolumbien&amp;quot; [http://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/doping-ermittlungen-in-italien-auch-di-luca-droht-eine-anklage-1434295.html Doping-Ermittlungen in Italien – Auch Di Luca droht eine Anklage]&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Jan Ullrich, der davon sprach, in einer Diskothek von einem Unbekannten „irgendwelche“ Tabletten zugesteckt bekommen zu haben,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.main-rheiner.de/sport/tourdefrance/objekt.php3?artikel_id=926043 | wayback=20050321000843 | text=main-rheiner.de vom 8. Juli 2002: Tabletten mit großen Nebenwirkungen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die seinen psychischen Zustand verbessern sollten. Auffällig ist auch die hohe Anzahl von vermeintlichen [[Asthma]]tikern und chronisch Kranken unter den Radsportlern, denen die geduldete Einnahme bestimmter, sonst verbotener Präparate ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittelbar Betroffene eines Dopingfalls, zum Beispiel Mannschaftskameraden, verhalten sich in der Regel loyal zu ihren beschuldigten oder überführten Kollegen. Zahlreiche Fahrer argumentieren mit der Unschuldsvermutung oder es wird bei eindeutiger Indizienlage (benutzte Spritzen im Abfall oder beschriftete Blutbeutel) darauf verwiesen, dass kein Test positiv gewesen sei. Fast kein Fahrer spricht von Betrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eindeutigeres Bild hingegen ergeben die Aussagen ehemaliger Radsportler, die dieses Thema aufgreifen, zum Beispiel weil sie selbst überführt wurden. Meistens sprechen sie von vollkommen flächendeckendem und systematischem Doping, entweder im eigenen Team oder gar im gesamten Fahrerfeld. Exemplarisch dafür sind einige Aussagen im Fall Festina, etwa von [[Alex Zülle]] oder die Enthüllungen von [[David Millar]], [[Jesús Manzano]] und [[Jörg Jaksche]] im [[Der Spiegel|Spiegel]] der Ausgabe 27/2007.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-52109066&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=52109066 |Titel=2. Juli 2007 Betr.: Doping |Autor= |Jahr=2007 |Nr=27 |Datum=2.&amp;amp;nbsp;Juli 2007 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Fahrer früherer Jahrzehnte wie [[Dietrich Thurau]] sprechen im Nachhinein von flächendeckendem Dopingverhalten. Die Enthüllungen vom Mai 2007 von Dietz über Aldag bis Riis wurden in vielen anderen Ländern mit Verwunderung zur Kenntnis genommen, insbesondere beim zu dem Zeitpunkt laufenden Radrennen, dem [[Giro d’Italia 2007|Giro]]. Laut der Aussage von Jörg Jaksche wollten einige der Sportlichen Leiter abwarten, bis wieder Ruhe einkehre, um dann die beschuldigten Fahrer wieder starten zu lassen, nur die deutschen Teams würden dies verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überführte und gesperrte Radsportler (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Juni 1996: [[Jörg Paffrath]]; Sperre für sechs Monate; Doping während der [[Deutsche Straßen-Radmeisterschaften|Deutschen Straßen-Radmeisterschaften]] 1996.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8725258.html &amp;#039;&amp;#039;Wie ein Hund an der Kette&amp;#039;&amp;#039;] Spiegel, 16. Juni 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* April 1998: [[Jörg Paffrath]]; nach seinem Eingeständnis des Gebrauchs von Dopingpräparaten in der Zeitschrift Spiegel (25/1997) lebenslang gesperrt, lebenslange Sperre im Mai 2003 durch den BDR wieder aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.radsport-news.com/sport/sportnews_28789.htm &amp;#039;&amp;#039;BDR begnadigt Paffrath: Lebenslange Sperre aufgehoben&amp;#039;&amp;#039;] www.radsport-news.com, 2. Mai 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Herbst 1998: [[Alex Zülle]], [[Festina (Radsportteam)|Team Festina]]; Sperre für sieben Monate; Doping während der Tour de France 1997; Doping mit [[Erythropoetin|EPO]].&lt;br /&gt;
* Herbst 1998: [[Laurent Dufaux]], Team Festina; Sperre für sieben Monate; Doping während der Tour de France 1997; Doping mit [[Erythropoetin|EPO]].&lt;br /&gt;
* Herbst 1998: [[Armin Meier (Radsportler)|Armin Meier]], Team Festina; Sperre für sieben Monate; Doping während der Tour de France 1997; Doping mit EPO.&lt;br /&gt;
* Herbst 1998: [[Laurent Brochard]], Team Festina; Sperre für fünf Monate; Doping während der Tour de France 1997; Doping mit EPO.&lt;br /&gt;
* Herbst 1998: [[Christophe Moreau]], Team Festina; Sperre für fünf Monate; Doping während der Tour de France 1997; Doping mit EPO.&lt;br /&gt;
* Herbst 1998: [[Didier Rous]], Team Festina; Sperre für fünf Monate; Doping während der Tour de France 1997; Doping mit EPO.&lt;br /&gt;
* Herbst 1998: [[Neil Stephens]], Team Festina; Rücktritt und Karriereende; Doping während der Tour de France 1997; Doping mit EPO.&lt;br /&gt;
* Herbst 1998: [[Richard Virenque]], Team Festina; Sperre für neun Monate (reduziert auf sieben Monate); Doping während Tour de France 1997; Doping mit EPO.&lt;br /&gt;
* Herbst 1998: [[Pascal Hervé]], Team Festina; Sperre Dauer unbekannt; Doping während der Tour de France 1997; Doping mit EPO.&lt;br /&gt;
* 21. Juli 2007: [[Alexander Winokurow]], [[Team Astana]]; Sperre für 2 Jahre; Fremdblutdoping; Aberkennung zweier Etappensiege.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,496431,00.html Spiegel.de] - Berg-Etappensieg: Zweiter Blutdoping-Befund gegen Winokurow&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 20. September 2007: [[Floyd Landis]], Team [[Phonak Hearing Systems]]; Sperre bis 30. Januar 2009; Doping während der Tour de France 2006, Etappe 17; Doping mit künstlichem [[Testosteron]]; Aberkennung des Tour-de-France-Sieges 2006.&lt;br /&gt;
* September 2007: [[Michael Rasmussen]], [[Team Rabobank]]; Doping während der Tour mit Dynepo, einem Mittel, das bis dahin noch nicht im Dopingkatalog der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) aufgelistet war. Eine strafrechtliche Verfolgung blieb deshalb aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/tour_de_france/pwiedopingbeidertourdefrance100.html |titel=Tour de France: Doping |datum=2016-06-07 |abruf=2020-09-08 |sprache=de |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200804022042/https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/tour_de_france/pwiedopingbeidertourdefrance100.html |archiv-datum=2020-08-04 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Herbst 2008: [[Bernhard Kohl]], [[Stefan Schumacher]], Team Gerolsteiner, Sperre für 2 Jahre; Doping während der Tour de France 2008 mit dem EPO-Nachfolgepräparat CERA.&lt;br /&gt;
* Januar 2013: [[Lance Armstrong]], Aberkennung aller sieben Tour-de-France-Siege&lt;br /&gt;
* Juli 2013: 57 Teilnehmer der Tour de France 1998, unter anderem [[Marco Pantani]], [[Jan Ullrich]], [[Erik Zabel]], [[Laurent Jalabert]] und [[Stuart O’Grady]]&lt;br /&gt;
* Juni 2019: [[Juan José Cobo]], Sieger der [[Vuelta a España 2011]], wurde wegen Unregelmäßigkeiten in seinem biologischen Pass in den Jahren 2009 bis 2011 nachträglich von allen Vuelta-Etappen dieses Zeitraums disqualifiziert, wodurch er auch seinen Gesamtsieg verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pot belge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willy Voet: &amp;#039;&amp;#039;Gedopt. Der Ex-Festina-Masseur packt aus. Oder: Wie die Tour auf Touren kommt&amp;#039;&amp;#039;, Sportverlag Berlin, 1999, ISBN 3-328-00858-6&lt;br /&gt;
* Philippe Gaumont: &amp;#039;&amp;#039;Prisonnier du dopage&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Bernard Grasset, Paris, 2005, ISBN 2-246-68431-5&lt;br /&gt;
* Meutgens et al.: &amp;#039;&amp;#039;Doping im Radsport&amp;#039;&amp;#039;, Delius-Klasing Verlag, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-7688-5245-6&lt;br /&gt;
* Andreas Singler und Gerhard Treutlein: &amp;#039;&amp;#039;Doping – von der Analyse zur Prävention&amp;#039;&amp;#039;, Kap.3. Meyer &amp;amp; Meyer, Aachen 2001, ISBN 3-89124-665-X&lt;br /&gt;
* Jean-Pierre de Mondenard: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire du dopage. Substances, procédés, conduites. dangers.&amp;#039;&amp;#039; Masson, Paris 2004, ISBN 2-294-00714-X&lt;br /&gt;
* Patrick Laure (coord.): &amp;#039;&amp;#039;Dopage et société. Ellipses.&amp;#039;&amp;#039; Paris 2000, ISBN 2-7298-6952-2&lt;br /&gt;
* Lars Nuschke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Quo vadis Radsport ? Die Skandalsportart zwischen Doping und Sponsoren&amp;#039;&amp;#039;, Sierke Verlag, Göttingen 2008, ISBN 978-3-86844-001-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* Uli Fritz, Hagen Boßdorf: &amp;#039;&amp;#039;Die rollende Apotheke – Der Radsport und sein Dopingproblem&amp;#039;&amp;#039; ARD, 2006, Dokumentation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{C4F|238|NAME=Ausführliche Informationen zu Dopingfällen im Radsport}}&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/print-welt/article226396/Das-Doping-der-Anderen.html Werner Franke: &amp;#039;&amp;#039;Das Doping der Anderen.&amp;#039;&amp;#039;] Die Welt, 30.&amp;amp;nbsp;Juni 2006&lt;br /&gt;
* {{C4F|346|NAME=doping im Radsport, eine historische Darstellung}}&lt;br /&gt;
* {{C4F|415|NAME=Peter Winnen zur Bedeutung des Dopings in der Tour-de-France-Geschichte}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wissenswerkstatt.net/2007/05/24/scheinheiligkeiten-blindheit-und-systemzwaenge-dopingarrangements-im-spitzensport-i/ Artikelserie der Wissenswerkstatt zu Dopingarrangements im Radsport]&lt;br /&gt;
* [http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/radsport/die_tour_de_france_lebt_1.11081149.html Adrian Lobe über Doping und die irrationale Begeisterung bei der Tour de France]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doping im Radsport| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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