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	<title>Dopaminagonist - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T22:54:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dopaminagonist&amp;diff=670911&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gib Senf dazu!: tk kl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;tk kl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dopaminagonisten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind [[Wirkstoff]]e, die ebenso wie [[Dopamin]] in der Lage sind, [[Dopamin-Rezeptor]]en (D-Rezeptoren) zu stimulieren. Sie können je nach [[Selektivität (Pharmakologie)|Selektivität]] für verschiedene [[Subtyp]]en der Dopaminrezeptoren vereinfacht in D&amp;lt;sub&amp;gt;1/5&amp;lt;/sub&amp;gt;-Agonisten und in D&amp;lt;sub&amp;gt;2/3/4&amp;lt;/sub&amp;gt;-Agonisten unterteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während selektive D&amp;lt;sub&amp;gt;1/5&amp;lt;/sub&amp;gt;-Agonisten, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Dihydrexidin]] und [[SKF 81297]], keine therapeutische Bedeutung besitzen, spielen [[Agonist (Pharmakologie)|Agonisten]] mit einer Selektivität für die D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Rezeptorfamilie, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Piribedil]], [[Pramipexol]], [[Ropinirol]] und [[Rotigotin]], eine bedeutende Rolle in der [[Therapie]] der [[Parkinson-Krankheit]], der [[Amenorrhö]], der [[Akromegalie]], des [[Restless-Legs-Syndrom]]s und der [[Hyperprolaktinämie]]. Auch die in der Therapie der Parkinson-Krankheit eingesetzten [[Mutterkornalkaloid]]derivate, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Bromocriptin]], [[Cabergolin]], [[Dihydroergocryptin]], [[Lisurid]] und [[Pergolid]] sind Agonisten an D&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Rezeptoren. Beim Morbus Parkinson wird in seltenen Fällen [[Apomorphin]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nebenwirkungen ==&lt;br /&gt;
Neben vegetativen Erscheinungen wie Übelkeit/Erbrechen oder orthostatischer Hypotension bis zur Synkope können auch psychische Effekte wie Halluzinationen oder Verwirrtheit auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bromocriptin]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Arzneimittel A–Z&amp;#039;&amp;#039;. Thieme, 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Stimulierung des Belohnungssystems kann es bei etwa 15 % der Patienten zu [[Zwangsstörung]]en oder [[Störung der Impulskontrolle|verminderter Impulskontrolle]] kommen. Dies äußert sich beispielsweise in [[Spielsucht]] (5 %), [[Kaufrausch]] (5,7 %), [[Binge Eating|Essattacken]] (4,3 %), Internetsucht oder einem belastenden [[Hypersexualität|gesteigerten Sexualtrieb]] (3,5 %). Im Zuge der Hypersexualität kann sich auch das Sexualverhalten ändern bis hin zu [[Exhibitionismus]], [[Sexueller Mißbrauch|sexuellen Handlungen mit Kindern]] oder Änderungen der sexuellen Präferenz. Schon die Behandlung mit Dopamin erhöht die [[Prävalenz]] der Zwangsstörungen. Auffällig werden sie aber oft erst durch die Behandlung mit Dopaminagonisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Nebenwirkung ist das Auftreten von Tagesmüdigkeit bis hin zum Sekundenschlaf, der oft ohne Vorzeichen auftritt. Darüber sind die Patienten aufzuklären, eventuell muss ein Fahrverbot ausgesprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Absetzen des Medikaments verschwinden die Symptome fast immer. Allerdings wird das Absetzen der Therapie oft nicht toleriert, da einerseits dann die ursprünglichen Parkinsonsymptome zunehmen und es andererseits nach längerer Einnahme mit höheren Dosen zu Entzugssymptomen kommen kann wie bei einer [[Kokain]]sucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=39636 |text=Entzugssymptome auf Dopaminagonisten. |archive-is=20120717120540}} aerzteblatt.de, 12. Januar 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=41187 |text=Zwangsstörungen unter Dopaminagonisten häufig. |archive-is=20120730112807}} aerzteblatt.de, 11. Mai 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=36166 |text=Hypersexualität und Spielsucht unter Dopaminagonisten. |wayback=20090413162453}} aerzteblatt.de, 9. April 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=27497 |text=Spielsucht durch Dopaminagonisten. |archive-is=20120723104137}} aerzteblatt.de, 13. Februar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Wirkstoff Pergolid wurde Hypersexualität bereits 1983 beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;C. G. Goetz et al.: &amp;#039;&amp;#039;Pergolide in Parkinson’s disease.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Archives of Neurology]]&amp;#039;&amp;#039;, Dezember 1983, Band 40, Nr. 13, S.&amp;amp;nbsp;785–787; PMID 6639407.&amp;lt;/ref&amp;gt; In einer Studie aus dem Jahre 2002 wurde Hypersexualität als eine „bekannte Komplikation bei der dopaminergen Behandlung von Parkinson-Kranken“ bezeichnet. In einem &amp;#039;&amp;#039;Arznei-Telegramm&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 2004 wurde darauf hingewiesen, dass in keiner Fachinformation eines Dopaminagonisten ein Hinweis auf diese Störwirkung enthalten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.arznei-telegramm.de/zeit/0403_b.php3 &amp;#039;&amp;#039;Hypersexualität unter Dopaminagonist Pramipexol&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;arznei-telegramm&amp;#039;&amp;#039;, 3/2004, 35, S. 36.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei &amp;#039;&amp;#039;Requip&amp;#039;&amp;#039; ist eine Information zum Risiko der Hypersexualität seit 2006 am Beipackzettel enthalten. In einem langwierigen Prozess gegen [[GlaxoSmithKline]] in Frankreich klagte ein Familienvater, der das Medikament von 2003 bis 2005 eingenommen hatte, wegen des Auftretens der Nebenwirkungen wie Spielsucht im Internet, Verkauf von Spielsachen seiner Kinder und Diebstahl bei seinen Freunden, um diese zu finanzieren, Suche nach gleichgeschlechtlichen Sexualkontakten im Internet, [[Cross-Dressing]], Vergewaltigung, [[Suizid]]versuche und ein durch das Ganze ausgelöstes Trauma.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lesbian.or.at/news/1197357977 &amp;#039;&amp;#039;Vater behauptet, dass Medikamente seine Homosexualität ausgelöst haben&amp;#039;&amp;#039;.] lesbian.or.at, 11. Dezember 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cbsnews.com/news/man-claims-glaxo-drug-made-him-gay-sex-addict-says-report/ &amp;#039;&amp;#039;Man claims Glaxo drug made him gay sex addict, says report&amp;#039;&amp;#039;.] CBS News 31. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2012 bestätigte ein Berufungsgericht die Verurteilung von GlaxoSmithKline.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.queer.de/detail.php?article_id=17990 &amp;#039;&amp;#039;Gericht entscheidet: Medikament führte zu schwuler Sexsucht&amp;#039;&amp;#039;.] queer.de, 30. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* D. E. Riley: &amp;#039;&amp;#039;Reversible transvestic fetishism in a man with Parkinson’s disease treated with selegiline.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Clinical Neuropharmacology]]&amp;#039;&amp;#039;, Juli–August 2002, Band 25, Nr. 4, S.&amp;amp;nbsp;234–7; PMID 12151912.&lt;br /&gt;
* J. J. Worthington, N. M. Simon, N. B. Korbly et al.: &amp;#039;&amp;#039;Ropinirole for antidepressant-induced sexual dysfunction.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[International Clinical Psychopharmacology]]&amp;#039;&amp;#039;, November 2002, Band 17, Nr. 6, S.&amp;amp;nbsp;307–10; PMID 12409684.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dopaminagonist| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gib Senf dazu!</name></author>
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