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	<title>Donskoi-Kloster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Donskoi-Kloster&amp;diff=1328817&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-18T16:26:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bolchoi sobor donskogo m.JPG|mini|upright=1.5|Die Große Kathedrale des Donskoi-Klosters]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Donskoi-Kloster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Донско́й монасты́рь}}) ist ein bedeutendes [[Russisch-Orthodoxe Kirche|orthodoxes]] [[stauropegia]]les Männerkloster in [[Moskau]]. Es wurde 1591 gegründet und stellt heute mit seinen Sakralbauten sowie einem alten Friedhof ein wichtiges Denkmal dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich etwas südlich der Moskauer Innenstadt, unweit des [[Schuchow-Radioturm]]s und des [[Gorki-Park]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Gründung und Bau ===&lt;br /&gt;
Wie eine Vielzahl von russischen Sakralbauten aus der Frühen Neuzeit – ein prominentes Beispiel ist etwa die Moskauer [[Basilius-Kathedrale]] – hat auch das Donskoi-Kloster seine Entstehung einem militärischen Sieg Russlands zu verdanken. 1591 wurde es vom Zaren [[Fjodor I. (Russland)|Fjodor]] als Dank für den kurz zuvor erlangten, nahezu verlustfreien Sieg Moskaus über die [[Khanat der Krim|krimtatarischen]] Interventen gegründet. Dabei wurde in Russland damals geglaubt, der Sieg sei der ursprünglich vor allem von den [[Donkosaken]] verehrten [[Gottesmutter]] vom [[Don (Asowsches Meer)|Don]] zu verdanken, deren Ikone auch im Jahre 1380 den vom Großfürsten [[Dmitri Donskoi]] angeführten Russen das Wunder des Sieges über die [[Goldene Horde]] in der [[Schlacht auf dem Kulikowo Pole]] nahe dem Don gebracht habe. Daher beschloss Fjodor, als Zeichen des Dankes an die Gottesmutter südlich von Moskau eine Kirche einrichten und eben auf die Ikone der Gottesmutter vom Don weihen zu lassen. Mit dem Bau dieser ersten Kirche – heute heißt sie &amp;#039;&amp;#039;Kleine Kathedrale des Donskoi-Klosters&amp;#039;&amp;#039; – fing die Geschichte des Klosters an, das – genauso wie der zwei Jahrhunderte zuvor siegreiche Großfürst – sich nach der wunderbringenden Gottesmutter benannt hat. Die Kleine Kathedrale wurde 1593 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Donskoy old.jpg|mini|links|Das Kloster im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Rund 100 Jahre nach dem Bau der Kleinen Kathedrale entstand in ihrer Nähe die heute als &amp;#039;&amp;#039;Große Kathedrale des Donskoi-Klosters&amp;#039;&amp;#039; bekannte Kirche. Gleichzeitig wurde das Kloster durch eine bis heute bestehende Mauer mit zwölf eingebauten Türmen eingefriedet. Bereits im frühen 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stellte das Kloster einen wichtigen Bestandteil in der Klosterlandschaft der Zarenhauptstadt dar. An feierlichen Prozessionen anlässlich der Jahrestage des Sieges über die Krimtataren nahmen dort auch die Zaren teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war das Donskoi-Kloster bereits eines der reichsten seiner Art in Russland. Ihm gehörte auch außerhalb dessen Territoriums zahlreiche Landgüter samt [[Leibeigenschaft|leibeigenen]] Bauern. Zu dieser Zeit wurde dessen architektonisches Ensemble durch mehrere Bauwerke erweitert, die zum Teil bis heute erhalten sind. Außerdem galt spätestens zu dieser Zeit der [[Friedhof]] auf dem Klostergelände als vornehme Begräbnisstätte überwiegend adliger Personen. Seit 1745 war auf dem Gebiet des Klosters eine der ersten Hochschulen Russlands, die 1687 gegründete &amp;#039;&amp;#039;[[Moskauer Geistliche Akademie|Slawisch-Griechisch-Lateinische Akademie]]&amp;#039;&amp;#039;, ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert und Gegenwart ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Donskoy monastery 09.jpg|mini|Klosterfriedhof]]&lt;br /&gt;
Kurz nach der [[Oktoberrevolution]] 1917 fingen die antireligiös eingestellten neuen Machthaber damit an, das Kloster aufzulösen, wobei dieses noch bis Ende der 1920er-Jahre teilweise als Kloster genutzt wurde. 1922–1923 wurde auf dem Klostergelände der sich gegen die Kommunisten gewandte Patriarch [[Tichon (Patriarch)|Tichon]] unter Hausarrest gehalten. 1925 starb er und wurde in der Kleinen Klosterkathedrale beigesetzt. Danach wurde das Kloster endgültig geschlossen und dessen Bauten meist zweckentfremdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1934 entstand auf dem ehemaligen Klostergelände ein Architekturmuseum, in dem unter anderem architektonisch wichtige Fragmente der in den 1930er-Jahren in Moskau zerstörten Sakralbauten untergebracht wurden. So wurden beispielsweise einige der Skulpturenornamente der 1931 gesprengten [[Christ-Erlöser-Kathedrale (Moskau)|Christ-Erlöser-Kathedrale]] ins ehemalige Donskoi-Kloster übertragen. Obwohl die Kathedrale im Jahre 2000 wiederaufgebaut wurde, befinden sich die Originalskulpturen bis heute im Donskoi-Kloster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchengebäude des Donskoi-Klosters wurden in den 1930er-Jahren allesamt für Gottesdienste geschlossen. Ab 1949 wurde lediglich die Kleine Kathedrale wieder als Gotteshaus genutzt. Auf dem südlichen Teil des ehemaligen Klostergeländes, wo Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Erweiterungsflächen für die Kloster-Nekropole eingerichtet wurden, entstand ein weitgehend eigenständiger [[Feuerbestattung|Urnenfriedhof]], der heute als der eigentliche oder der neue [[Donskoi-Friedhof]] bekannt ist. In dessen Mittelpunkt befand sich bis 1973 das erste [[Krematorium]] Moskaus, das ebenfalls durch Umbau einer ehemaligen Klosterkirche entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst Anfang der 1990er-Jahre wurde das Donskoi-Kloster der Russisch-Orthodoxen Kirche zurückgegeben. Seit 1991 wird es wieder als Männerkloster genutzt und in den meisten seiner Kirchenbauten finden wieder Gottesdienste statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhof ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Donskoy monastery 21.jpg|mini|Grabstein von Joseph Bové]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Donskoy monastery 15.jpg|mini|Grabstein von Wassili Perow]]&lt;br /&gt;
Der Friedhof oder auch die [[Nekropole]] des Donskoi-Klosters entstand zeitgleich mit der Klostergründung und war vor allem im 18. und 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein bevorzugter Begräbnisplatz des Moskauer Adels, aber auch vieler Künstler. Dadurch ist auch die bis heute große Zahl von Gräbern berühmter Personen sowie die für Moskauer Verhältnisse heute ungewöhnlich große Ansammlung alter, historisch wertvoller Grabstätten auf dem Klostergelände zu erklären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Friedhof des Donskoi-Klosters abzugrenzen ist der benachbarte [[Donskoi-Friedhof]], der zu Sowjetzeiten vorwiegend für Urnenbestattungen genutzt wurde, da auf seinem Gelände lange Zeit das einzige Moskauer Krematorium stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gräber prominenter Personen ===&lt;br /&gt;
*[[Pjotr Dmitrijewitsch Baranowski|Pjotr Baranowski]] (1892–1984), Architekt und Restaurator&lt;br /&gt;
*[[Wassili Michailowitsch Blochin|Wassili Blochin]] (1895–1955), NKWD-Offizier&lt;br /&gt;
*[[Joseph Bové]] (1784–1834), Architekt&lt;br /&gt;
*[[Michail Matwejewitsch Cheraskow|Michail Cheraskow]] (1733–1807), Dichter&lt;br /&gt;
*[[Anton Iwanowitsch Denikin|Anton Denikin]] (1872–1947), Kommandeur der Weißen Armee; wurde 2005 hierher umgebettet&lt;br /&gt;
*[[Iwan Iwanowitsch Dmitrijew|Iwan Dmitrijew]] (1760–1837), Schriftsteller&lt;br /&gt;
*[[Dmitri Iwanowitsch Dolgorukow|Dmitri Dolgorukow]] (1797–1867), Diplomat und Dichter&lt;br /&gt;
*[[Iwan Iwanowitsch Funduklei|Iwan Funduklei]] (1804–1880), Archäologe, Politiker&lt;br /&gt;
* [[Natalja Petrowna Golizyna|Natalja Golizyna]] (1741–1838), Hofdame&lt;br /&gt;
*[[Iwan Alexandrowitsch Iljin|Iwan Iljin]] (1883–1954), Philosoph; wurde 2005 hierher umgebettet&lt;br /&gt;
*[[Wassili Ossipowitsch Kljutschewski|Wassili Kljutschewski]] (1841–1911), Historiker&lt;br /&gt;
* [[Wladimir Oskarowitsch Munz|Wladimir Munz]] (1903–1974), Architekt und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
*[[Wladimir Fjodorowitsch Odojewski|Wladimir Odojewski]] (1803–1869), Schriftsteller und Komponist&lt;br /&gt;
*[[Wassili Grigorjewitsch Perow|Wassili Perow]] (1834–1882), Maler; wurde in den 1950er-Jahren hierher umgebettet&lt;br /&gt;
*[[Wassili Lwowitsch Puschkin|Wassili Puschkin]] (1766–1830), Dichter, Onkel von [[Alexander Sergejewitsch Puschkin|Alexander Puschkin]]&lt;br /&gt;
*[[Darja Nikolajewna Saltykowa|Darja „Saltytschicha“ Saltykowa]] (1730–1801), Serienmörderin&lt;br /&gt;
*[[Iwan Sergejewitsch Schmeljow|Iwan Schmeljow]] (1873–1950), Schriftsteller; wurde 2000 hierher umgebettet&lt;br /&gt;
*[[Nikolai Jegorowitsch Schukowski|Nikolai Schukowski]] (1847–1921), Mathematiker und Luftfahrtpionier&lt;br /&gt;
*[[Wladimir Alexandrowitsch Sollogub|Wladimir Sollogub]] (1813–1882), Schriftsteller&lt;br /&gt;
*[[Alexander Issajewitsch Solschenizyn|Alexander Solschenizyn]] (1918–2008), Schriftsteller und Nobelpreisträger&lt;br /&gt;
*[[Alexander Petrowitsch Sumarokow|Alexander Sumarokow]] (1717–1777), Dichter&lt;br /&gt;
*[[Pjotr Jakowlewitsch Tschaadajew|Pjotr Tschaadajew]] (1794–1856), Philosoph&lt;br /&gt;
*[[Alexei Semjonowitsch Wischnjakow|Alexei Wischnjakow]] (1859–1919), Unternehmer und Mäzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Jurij Rjabinin: &amp;#039;&amp;#039;Žizn&amp;#039; moskovskich kladbišč&amp;#039;&amp;#039;. RIPOL Klassik, Moskau 2006, ISBN 5-7905-4845-8, S.&amp;amp;nbsp;97–127&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Donskoy Monastery|Donskoi-Kloster}}&lt;br /&gt;
*[http://www.ortho-rus.ru/cgi-bin/or_file.cgi?5_167 Beschreibung auf &amp;#039;&amp;#039;ortho-rus.ru&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
*[http://www.hramy.ru/regions/r77/yao/donskoy/donmon/donold.htm Beschreibung auf &amp;#039;&amp;#039;chramy.ru&amp;#039;&amp;#039;] (russisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=55/42/52.153/N|EW=37/36/7.6464/E|type=landmark|region=RU-MOW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=1234193-9|VIAF=150937709}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russisch-orthodoxes Kloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Moskau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Moskau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1591]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südlicher Verwaltungsbezirk (Moskau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männerkloster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Moskau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klöster, die als Gefängnisse genutzt wurden]]&lt;/div&gt;</summary>
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