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	<title>Donaueschinger Musiktage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T11:17:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Donaueschinger_Musiktage&amp;diff=544284&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Engelbaet: /* 1950–1969 */ vgl. Beitrag Neupert in Gegenwärtig, S. 130ff.</title>
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		<updated>2025-11-03T14:58:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;1950–1969: &lt;/span&gt; vgl. Beitrag Neupert in Gegenwärtig, S. 130ff.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Boulez2008.jpg|mini|hochkant|[[Pierre Boulez]] bei den Donaueschinger Musiktagen 2008]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Donaueschinger Musiktage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ein Festival für [[Neue Musik|zeitgenössische Kunstmusik]], das von der Donaueschinger [[Gesellschaft der Musikfreunde in Donaueschingen | Gesellschaft der Musikfreunde]] mit wesentlicher Unterstützung durch den [[Südwestrundfunk]] und die Stadt [[Donaueschingen]] veranstaltet wird. Es findet jeweils am dritten Oktoberwochenende in den [[Donauhallen]] und anderen Orten in Donaueschingen statt. Es ist das älteste Festival für Neue Musik und besteht fast ausschließlich aus Uraufführungen. Derzeit wird es gefördert durch das Land [[Baden-Württemberg]], die [[Kulturstiftung des Bundes]] und die [[Ernst von Siemens Musikstiftung]]. Seit einigen Jahren werden alle Konzerte live im Kulturprogramm [[SWR2]] des Südwestrundfunks und im Internet übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1921–1933 ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Musiktage wurden 1921 als „Donaueschinger Kammermusikaufführungen zur Förderung zeitgenössischer Tonkunst“ gegründet und sind somit das älteste und traditionsreichste Festival für [[Neue Musik]] weltweit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henrik Oerding |url=https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/donaueschinger-musiktage-2020-abgesagt-corona-100.html |titel=Donaueschinger Musiktage 2020 abgesagt: Ältestes Festival für Neue Musik muss entfallen |werk= |hrsg=Bayerischer Rundfunk |datum=2020-10-13 |sprache=de |abruf=2020-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Treibende Kraft hinter der Gründung war [[Heinrich Burkard]], der seit 1913 künstlerischer Leiter der Gesellschaft der Musikfreunde war. Im Zusammenhang mit der Gründung des Festivals wurde Burkard am 1. Juli 1921 der Titel des „Direktors der Musikabteilung der [[Hofbibliothek Donaueschingen | Fürstlichen Hofbibliothek]] (Musikdirektor)“ verliehen. Als Protektor fungierte bei den Kammermusikaufführungen wie auch bei den Musikfreunden [[Max Egon II. zu Fürstenberg]]. Im ersten Konzert der &amp;#039;&amp;#039;Donaueschinger Kammermusik-Aufführungen zur Förderung zeitgenössischer Tonkunst&amp;#039;&amp;#039; am 31.&amp;amp;nbsp;Juli 1921 wurde das &amp;#039;&amp;#039;Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello, op. 16&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul Hindemith]] aufgeführt. [[Richard Strauss]], der zu dem Konzert nach Donaueschingen angereist war, wird Mitglied des Ehrenausschusses. In den folgenden Jahren fanden u.&amp;amp;nbsp;a. Uraufführungen von Werken [[Alban Berg]]s, [[Arnold Schönberg]]s und [[Anton Webern]]s im Festsaal des [[Schloss Donaueschingen|Schlosses Donaueschingen]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1934–1945 ===&lt;br /&gt;
Unter der künstlerischen Leitung von [[Hugo Herrmann (Musiker)|Hugo Herrmann]] erfolgte die Gründung eines Musikfestes, das „den nationalsozialistischen Anschauungen“ entsprach. Titel der Festivals lauten u.&amp;amp;nbsp;a.: „Donaueschinger Musikfeiern“, „Alte und neue Kammermusik aus dem schwäbisch-alemannischen Raum“ und „Oberrheinisches Musikfest“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1946–1949 ===&lt;br /&gt;
Bereits 1946 veranstaltete die „Gesellschaft der Musikfreunde“, genehmigt von der französischen Besatzungsregierung, als „Neue Musik Donaueschingen“ ein erstes Festival, weiterhin unter der Leitung von Hugo Herrmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1950–1969 ===&lt;br /&gt;
1949 nahm die „Gesellschaft der Musikfreunde“ Kontakt mit [[Heinrich Strobel]], dem Leiter der Musikabteilung des [[Südwestfunk]]s [[Baden-Baden]] auf. Eine Zusammenarbeit wurde vereinbart. Seither trägt der Südwestfunk die künstlerische Verantwortung für das Festival. (Erst) mit dem Einstieg des SWF erfolgte die programmatische Akzentverschiebung auf Orchestermusik.&lt;br /&gt;
Unter Strobels Leitung fanden im Oktober 1950 die „Donaueschinger Musiktage für zeitgenössische Tonkunst“ statt. Erstmals trat das [[SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg|SWF-Sinfonieorchester]] unter Leitung seines Chefdirigentens [[Hans Rosbaud]] auf. Seit 1967 gehörte regelmäßig ein [[Jazz]]konzert zum Programm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1970–1974 ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Strobel übernahm [[Otto Tomek]] die künstlerische Leitung des Festivals, das 1971 erstmals unter dem Namen „Donaueschinger Musiktage“ sein Publikum empfing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 wurde erstmals der [[Karl-Sczuka-Preis]] des Südwestfunks während der Musiktage verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1975–1992 ===&lt;br /&gt;
1975 übernahm [[Josef Häusler]] die künstlerische Leitung, ab 1981 unterstützt durch Christof Bitter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1992–2014 ===&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 2014, also 22 Jahre lang, hatte [[Armin Köhler]] die künstlerische Leitung des Festivals inne. Er hat die Donaueschinger Musiktage einem breiteren Publikum geöffnet, auch ermöglicht durch die kontinuierliche Förderung durch die [[Kulturstiftung des Bundes]]. [[Klangkunst]] und alternative Präsentations- und Rezeptionsformen nahmen unter Leitung Köhlers breiteren Raum ein. 1996, als [[Peter Voß (Journalist)|Peter Voß]], der Gründungsintendant des Südwestrundfunks (SWR), das Budget um 300.000 DM (von insgesamt 1,5 Mio.) kürzen wollte, standen die Musiktage vor dem Aus. Ein breiter und internationaler Protest hat dies verhindert. Auch die Umwandlung in eine [[Biennale]] wurde verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 2014–2021 ===&lt;br /&gt;
Im Oktober 2014 wurde Björn Gottstein als künstlerischer Leiter ab 2017 benannt, übernahm aber durch den Tod Köhlers im November 2014 das Amt bereits 2015.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Donaueschinger Musiktage 2020 wurden kurzfristig aufgrund der [[COVID-19-Pandemie in Deutschland|COVID-19-Pandemie]] abgesagt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 2022 ===&lt;br /&gt;
Zum 1. März 2022 übernahm mit [[Lydia Rilling]] erstmals eine Frau die künstlerische Leitung der Donaueschinger Musiktage.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lr&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/lydia-rilling-wird-neue-kuenstlerische-leiterin-der-donaueschinger-musiktage-100.html |titel=Donaueschinger Musiktage – Lydia Rilling wird neue Künstlerische Leiterin |werk=[[SWR]] |datum=2021-04-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210415081917/https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/lydia-rilling-wird-neue-kuenstlerische-leiterin-der-donaueschinger-musiktage-100.html |archiv-datum=2021-04-15 |abruf=2021-04-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Donaueschinger Musiktage – Das Ende der Musik?&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm (60 Minuten) von Harold Woetzel, SWF 1996 ([https://www.youtube.com/watch?v=MazkorsfccU YouTube-Video])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ohren auf! 100 Jahre Donaueschinger Musiktage&amp;#039;&amp;#039;, Ein Film von Bettina Ehrhardt, SWR 2021 ([https://www.bcefilms.eu/de/films/ohren-auf Filminfo], [https://www.ardmediathek.de/video/br-klassik-im-tv/ohren-auf-100-jahre-donaueschinger-musiktage/br-fernsehen/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2NkYzY1OWVmLTVhYzYtNGMyZS05NDZhLWQxNWY3NGIzNmY1Mg Link zur ARD-Mediathek])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Häusler]]: &amp;#039;&amp;#039;Spiegel der Neuen Musik: Donaueschingen. Chronik – Tendenzen – Werkbesprechungen&amp;#039;&amp;#039;. Kassel etc.: 1996 – ISBN 3-7618-1232-9&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Oehlschlägel]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Disposition? – Zu den Donaueschinger Musiktagen&amp;#039;&amp;#039;, in: [[MusikTexte]] [http://www.musiktexte.de/shop/article_MT-064/MusikTexte-64-–-April-1996.html Nr. 64, April 1996, S. 3–4] [http://musiktexte.de/.media/Kommentar_64.pdf (pdf-download)]&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= |Titel=Festschrift 75 Jahre Donaueschinger Musiktage 1921–1996 |Hrsg=Gesellschaft der Musikfreunde Donaueschingen |Verlag=Pfau |Ort=Saarbrücken |Datum=1999 |ISBN=3897270692}}&lt;br /&gt;
* Michael Wackerbauer: &amp;#039;&amp;#039;„Mythos Donaueschingen“. Zur Rolle einer Idee im Wandel von Festspielkonzeptionen&amp;#039;&amp;#039;,  in: Colloquium Collegarum. Festschrift für David Hiley zum 65. Geburtstag, hrsg. v. Wolfgang Horn/Fabian Weber (Regensburger Studien zur Musikgeschichte, Bd. 10), Tutzing 2013, S. 303–336, ISBN 978-3-86296-058-3&lt;br /&gt;
* Michael Wackerbauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Donaueschinger Musikfeste 1921 bis 1926. Regesten zu den Briefen und Dokumenten im Fürstlich-Fürstenbergischen Archiv mit einer historischen Einführung&amp;#039;&amp;#039; [http://donaueschingen-regesten.ur.de/] (Regensburger Studien zur Musikgeschichte, Bd. 12), Regensburg 2017, ISBN 978-3-940768-73-5&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Björn Gottstein, Michael Rebhahn |Titel=Gegenwärtig. 100 Jahre Neue Musik. Die Donaueschinger Musiktage |Verlag=[[Henschel Musik|Henschel]] |Ort=Leipzig |Datum=2021 |Umfang=216 |ISBN=978-3-89487-828-3}}&lt;br /&gt;
* Hugo Siefert: Zu den Anfängen einer Donaueschinger Musik. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, Band 59 (2016).&lt;br /&gt;
* Hugo Siefert: Donaueschinger Musik unterm Hakenkreuz bis Mitte der 1950er Jahre. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, Band 60 (2017).&lt;br /&gt;
* Hugo Siefert: Im Zeichen eines mutigen Aufbruchgeistes – Donaueschinger Musik Mitte des 20. Jahrhunderts. In: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, Band 61 (2018).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.swr.de/donaueschingen Festivalwebsite des SWR]&lt;br /&gt;
* [https://www.musikfreunde-donaueschingen.de Website der Gesellschaft der Musikfreunde]&lt;br /&gt;
* [https://www.swr.de/swr-classic/donaueschinger-musiktage/programme/donaueschinger-musiktage-archiv/-/id=2136962/did=14231624/nid=2136962/csruw2/index.html Archiv mit den Konzertprogrammen der Musiktage seit 1921]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=v|GND=64906-5|LCCN=n96019983|VIAF=151435803}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festival der klassischen Musik in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikfestival in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstveranstaltung 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Donaueschingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung (Neue Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Institution (Neue Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Veranstaltung im Schwarzwald-Baar-Kreis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Engelbaet</name></author>
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