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	<title>Donaucity-Kirche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:26:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Donaucity-Kirche&amp;diff=891159&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winkekatze: Akademischen Grad entfernt, vgl. WP:Dr.</title>
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		<updated>2025-10-01T20:50:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Akademischen Grad entfernt, vgl. &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Dr.&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Dr. (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Dr.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien - Donau-City-Kirche.JPG|mini|Donaucity-Kirche im Wiener Stadtteil [[Donau City]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Donaucitykirche Aussenansicht 003.jpg|mini|Malerei [[Arche Noah]] nächst der Kirche an der Böschungsmauer]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Donaucity-Kirche &amp;#039;&amp;#039;Christus, Hoffnung der Welt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche mit der Adresse Donau-City-Straße 2 im Stadtteil [[Donau City]] des 22. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirks]] [[Donaustadt]]. Sie steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Gestaltung des jungen Stadtteils &amp;#039;&amp;#039;Donau City&amp;#039;&amp;#039; in den 1990er Jahren wurde auch beschlossen, ein Kirchengebäude zu errichten. Es wurde ein Wettbewerb unter sechs anerkannten österreichischen Architekten veranstaltet. Der Wiener Architekt [[Heinz Tesar]] wurde von der Jury ausgewählt, da sein Projekt unabhängig von den rundum errichteten Hochhäusern bestehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. September 1999 erfolgte die Grundsteinlegung durch [[Weihbischof]] [[Helmut Krätzl]]. Am 26. November 2000, dem [[Christkönigsfest|Christkönigssonntag]] des [[Johannes Paul II.#Heiliges Jahr 2000|Heiligen Jahres 2000]], wurde die Kirche durch [[Kardinal]] [[Christoph Schönborn]] geweiht. Das Rektorat Donaucity-Kirche wurde bis September 2016 vom Orden der [[Salvatorianer]] geführt; verantwortlicher Rektor ab 1. Oktober 2016 war Ewald Huscava.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1. April 2020 bildet die Donaucity-Kirche gemeinsam mit den Gemeinden Bruckhaufen – St. Elisabeth und Kaisermühlen die neue gemeinsame Pfarre &amp;#039;&amp;#039;Maria Magdalena an der alten Donau&amp;#039;&amp;#039;; bis 31. August 2025 war für die Donaucity-Kirche der ehemalige Pfarrvikar, [[Monsignore]] Ewald Huscava, verantwortlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Außenkleid ist aus steirischem Chromstahl, als Kirche erkennbar nur durch ein weißes Kreuz und das daneben stehende Stahlgerüst für die 3 Glocken. Architektonisch wurde das Gebäude als Kreuzquader errichtet, bei dem die vier oberen Ecken ausgeschnitten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dunkel wirkende Hülle aus Stahl ist perforiert mit zahlreichen, einem Diagonalraster gehorchenden, runden Öffnungen. Die Fensteröffnungen sind abwechselnd groß und klein und durchbrechen damit die Strenge des Gesamtbildes. Tagsüber wirken sie wie Strahlen im Innenraum, nachts strahlt die Kirche hell von innen nach außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Gemeinderäumen kann man über eine Treppe und den Hof von außen gelangen, ohne die Stille des Kirchenraums zu stören. Die kahlen Betonwände wurden von Kindern ausgestaltet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Donaucitykirche innen.JPG|mini|Innenansicht]]&lt;br /&gt;
Der Innenraum ist mit Birkenholz gestaltet. Viel Lichteinfall in verschiedensten Formen prägt die Atmosphäre des Ortes. Von innen gesehen erscheint der Raum wesentlich größer als von außen. Die einspringenden oberen Ecken des Quaders erzeugen im Innenraum eigene Zonen, den Eingangsbereich mit Windfang, den Tabernakelbereich, das Taufbecken und den Bereich mit der Madonna mit Kind, der zu Sonntagsmesszeiten als Kleinkinderspielbereich dient und sonst als Ort der Stille und des Gebets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Donaucitykirche Innenansicht 003.jpg|mini|hochkant|Taufbecken]]&lt;br /&gt;
Der Altar – wie Taufbecken, Ambo und Tabernakelstele nicht aus Holz, sondern Granit – steht in der Mitte, die Bänke sind rundherum angeordnet. Die Raumgestaltung ist von schlichter Einfachheit geprägt. Das eigenartig geschwungene Fenster in der Kirchendecke deutet die Seitenwunde Jesu an, durch die uns sein Leben zufließt, die [[Mandorla]] auf der Vorderwand symbolisiert die Auferstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die markanten Kreuzwegbilder an der Seitenwand wurden nach Zeichnungen von Heinz Tesar [[Siebdruck|siebgedruckt]]. Der in roter Schrift auf Englisch hineingeschriebene Protest („Out with this sh*t, this is absolutely nothing“) wird bewusst stehengelassen als „Anregung zur Reflexion“, laut einem Erklärungsaushang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einziges Zugeständnis an „traditionelle“ [[christliche Kunst]] ist die Madonna, eine Kopie der Madonna von Gnadendorf bei [[Hollabrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Lichtquellen: große Fenster in den ausgeschnittenen Ecken, viele Lichtpunkte durch die runden Öffnungen in der Außenhülle und eine große Spalte in Form einer Herzwunde an der Decke. Diese unterschiedlichen Lichtquellen sorgen dafür, dass auch jeder kleinste Sonnenstrahl den Innenraum erhellt und ihm die freundliche Atmosphäre verleiht. Im Altarkreuz selbst ist am Kreuzungspunkt eine kleine Fensteröffnung, die in den Morgenstunden des Christkönigstages einen Sonnenstrahl auf die Tafeln des Kreuzwegs leitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Kirche befinden sich ein Gemeindesaal, das Sekretariat, ein Foyer und mehrere Gruppenräume. Durch einen kleinen Hof werden diese Räume mit Tageslicht versorgt und sind ein Treffpunkt für Feiern, Pfarrkaffee, Meditationen, Krabbelrunden, Kindermesse, Theater, diverse Ausstellungen und alle anderen Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kościół Chrystusa Nadziei Świata Wiedeń dzwonnica.JPG|mini|Der Glockenstuhl mit den Glocken]]&lt;br /&gt;
Die Kirche verfügt über ein 3-stimmiges Geläute der [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)]], gegossen im Jahr 2000. Sie hängen alle an gekröpften Jochen im Stahlglockenstuhl neben der Kirche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Wernisch |Titel=Glockenkunde von Österreich |Verlag=Journal-Verlag |Ort=Lienz |Datum=2006 |ISBN=3-902128-10-0 |Seiten=231}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Nr.&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!Schlagton&lt;br /&gt;
!Gewicht&lt;br /&gt;
in Kg.&lt;br /&gt;
!Durchmesser&lt;br /&gt;
in cm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Christusglocke&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d²&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|182&lt;br /&gt;
|68&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Millenniumsglocke&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;e²&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|115&lt;br /&gt;
|60,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Totenglocke&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;g²&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|80&lt;br /&gt;
|51&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Österreichischer Bauherrenpreis 2001]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Constantin Gegenhuber&lt;br /&gt;
   |Titel=Gebaute Gebete. Christliche sakrale Architektur – Neubauten in Österreich 1990 bis 2011&lt;br /&gt;
   |Verlag=Pustet&lt;br /&gt;
   |Ort=Salzburg&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7025-0632-2&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Kap. &amp;#039;&amp;#039;Wien-Donaustadt: Römisch-katholische Kirche „Christus, Hoffnung der Welt“&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Seiten=60–67}}&lt;br /&gt;
* [[Heinz Tesar]]: &amp;#039;&amp;#039;Christus Hoffnung der Welt, Wien.&amp;#039;&amp;#039; Edition Axel Menges, Stuttgart/London 2002, ISBN 3-930698-42-0.&lt;br /&gt;
* [[Walter Zschokke]]: &amp;#039;&amp;#039;Wien-Donaucity Katholische Kirche: Christus, Hoffnung der Welt.&amp;#039;&amp;#039; Christian Richters (Illustrator/Fotograf), Serie Kleine Kunstführer Nr. 2492, Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2. Auflage 2003, ISBN 3-7954-6400-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Donaucitykirche}}&lt;br /&gt;
* [http://www.donaucitykirche.at/ Webpräsenz der Donaucity-Kirche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Sakralbauten in der Donaustadt}}&lt;br /&gt;
{{Einbindung von Wikidata-Koordinaten|landmark|AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude der Moderne|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Donaustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Salvatorianerorden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christuskirche (Patrozinium)|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in der Erzdiözese Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtdekanat 22 (Erzdiözese Wien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Winkekatze</name></author>
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