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	<title>Donaualtheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Donaualtheim&amp;diff=2517801&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: /* Einwohnerentwicklung */</title>
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		<updated>2026-03-05T14:09:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dillingen an der Donau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.5942&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10.4873&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Bayern&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 432&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.17&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1000&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2016-06&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1978-05-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 89407&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Donaualtheim, die Katholische Pfarrkirche St. Vitus DmD-7-73-125-294 foto5 2016-08-03 14.53.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Katholische Pfarrkirche Sankt Vitus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Donaualtheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Dillingen an der Donau]] im [[Bayern|bayerischen]] Regierungsbezirk [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]], der sich im Norden an Dillingen anschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Donaualtheim liegt auf der Hochterrassenebene beiderseits der [[Egau]] auf einer Höhe von 432 Metern. Die [[Gemarkung]] Donaualtheim hat Anteil an dem 24 Hektar großen [[Liste der Landschaftsschutzgebiete in Bayern|Landschaftsschutzgebiet]] des Egaulaufes zwischen [[Schabringen]] und Donaualtheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mühlen ===&lt;br /&gt;
* Westlich des Ortes liegt die Donaualtheimer Mühle, die 1258 erstmals urkundlich erwähnt ist. Sie war Teil der Schenkung des Bischofs [[Hartmann von Dillingen]], des letzten Nachkommen der [[Grafen von Dillingen]], an das [[Hochstift Augsburg]]. Der Mühlenstandort ist aber wesentlich älter. Bodenfunde lassen eine Datierung in das 8. Jahrhundert zu. Die heutigen Gebäude, Wohnhaus und Mühle, stammen von 1890.&lt;br /&gt;
* Am westlichen Ortsrand gab es an der Egau eine weitere Mühle, die als [[Schleifmühle]] diente und 1788 einschließlich des Wohnhauses neu gebaut wurde. 1845 wird eine Gipsmühle erwähnt. Später kam eine [[Lohmühle]] hinzu, die bis 1910 in Betrieb war. 1921 wurde eine [[Mahlwerk|Mahlmühle]] in Betrieb genommen. Der Mühlenbetrieb wurde 1954 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wüstungen ===&lt;br /&gt;
* Der [[Weiler]] Hofen wird im 14. Jahrhundert mehrmals erwähnt. Er war vermutlich eine von Donaualtheim aus angelegte Ausbausiedlung und befand sich zuletzt im Besitz des [[Hochstift Augsburg|Hochstifts Augsburg]].&lt;br /&gt;
* Nordöstlich von Donaualtheim lag Haggenberg, das zwischen 1284 und 1316 belegt ist. Es bestand aus einer Burg mit mehreren Gehöften, nach der sich eine Nebenlinie der [[Altheim (Adelsgeschlecht)|Herren von Altheim]] nannte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Bodenfunde gehen auf die Mittel[[steinzeit]] und die [[Raetia|Römerzeit]] zurück. Der Ort, der bis ins 14. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Altheim&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde, wird erstmals in der Mitte des 8. Jahrhunderts im Zusammenhang mit einer Güterschenkung an das [[Kloster Fulda]] schriftlich erwähnt. Donaualtheim gehört zu den frühesten urkundlich belegten Orten des Landkreises Dillingen. Die wichtigsten Grundherren im [[Hochmittelalter]] waren neben den [[Grafen von Dillingen]] und dem Hochstift Augsburg als deren Nachfolger die [[Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)|Grafen von Oettingen]], die jeweils ihre dortigen Besitzungen den Herren von Altheim zu [[Lehnswesen|Lehen]] gaben. Letztere errichteten nordöstlich der alten Burg, an deren Stelle die Pfarrkirche [[St. Vitus (Donaualtheim)|St. Vitus]] steht, eine neue Burg, von der noch ein [[Burgstall]] erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätmittelalter lag die [[Landeshoheit]] und [[Hohe Gerichtsbarkeit]] bei den [[Herzogtum Bayern|Herzögen von Bayern]] und ab 1505 beim Fürstentum [[Pfalz-Neuburg]]. Nach der Verzweigung der Herren von Altheim in mehrere Linien gelangte der Ort an das Adelsgeschlecht der Häl, in deren Besitz die Herrschaft bis 1627 blieb. Die Häl verkauften Donaualtheim an das [[Hochstift Augsburg]], das auch den von den Grafen von Oettingen belehnten Besitzanteil ablöste. Ab 1627 unterstand Donaualtheim dem Ammanamt [[Schretzheim]] und nach 1789 dem [[Pflegamt Wittislingen]]. 1783 erlangte das Hochstift Augsburg neben der [[Niedere Gerichtsbarkeit|Niederen Gerichtsbarkeit]] auch die Hohe Gerichtsbarkeit in Donaualtheim. 1803 kam der Ort mit dem [[Säkularisation in Bayern|säkularisierten]] Hochstiftsgebiet an das [[Kurfürstentum Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemals selbständige [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] wurde durch die [[Gebietsreform in Bayern|Gemeindegebietsreform]] am 1. Mai 1978 ein Stadtteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] Dillingen an der Donau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gemeindeverzeichnis1970bis1982&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=770}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Um 1560 bestand Donaualtheim aus 14 Höfen, einer [[Hufe|Hube]] und 74 [[Sölde (Landwirtschaft)|Sölden]]. Hinzu kamen das &amp;#039;&amp;#039;Schlösle&amp;#039;&amp;#039;, ein Gasthaus, eine Mühle und ein Fischlehen. 1818 bestand Donaualtheim aus 96 und 1961 aus 180 Wohnhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1840 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 590 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1910&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schwaben/dillingen.htm |titel=Bezirksamt Dillingen |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-15 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240627121528if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?schwaben/dillingen.htm |archiv-datum=2024-06-27 |abruf=2026-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 646 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 671 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 951 || darunter 214 Heimatvertriebene&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1961&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982 /&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 818 || darunter 105 Heimatvertriebene&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970&amp;lt;ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982 /&amp;gt; || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 911 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 900 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 965 ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 934 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Donaualtheim St. Vitus 338.JPG|miniatur|hochkant|St. Vitus in Donaualtheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Liste der Baudenkmäler in Dillingen an der Donau#Donaualtheim|Liste der Baudenkmäler in Donaualtheim]]&lt;br /&gt;
* Pfarrkirche [[St. Vitus (Donaualtheim)|St. Vitus]], in der Mitte des 18. Jahrhunderts auf gotischen Grundmauern von [[Franz Xaver Kleinhans]] errichtet, mit [[Rokoko]]ausstattung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
Siehe: [[Liste der Bodendenkmäler in Dillingen an der Donau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Donaualtheim liegt an der [[Liste der Staatsstraßen in Schwaben#St 2033|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2033]], der Verbindung Dillingen–[[Wittislingen]]–[[Neresheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Belege für eine eigene Landschule in Donaualtheim reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Zunächst unterrichteten [[Collegium St. Hieronymi|Jesuitenpatres]] aus Dillingen den [[Katechismus]]. 1822/23 wurde ein eigenes Schulgebäude für 80 Schüler errichtet. 1902/03 wurde in der Hackenbergstraße 3 ein neues, zweigeschossiges Schulhaus mit [[Walmdach]] gebaut, in dem bis zum Ende des Schuljahres 1977/78 unterrichtet wurde. In den letzten Jahren war es eine Außenstelle der Angelina-Egger-Grundschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz von Paula Mayr]] (1778–1845), Maler, lebte in [[München]]&lt;br /&gt;
* [[Johann Sailer (Politiker)|Johann Sailer]] (1851–1928), [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspolitiker]], von 1912 bis 1918 Abgeordneter des Wahlkreises Dillingen in der bayerischen [[Kammer der Abgeordneten (Bayern)|Abgeordnetenkammer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Reinhard H. Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Orte im Landkreis Dillingen a. d. Donau&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis und Stadt Dillingen ehedem und heute&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben Landratsamt Dillingen an der Donau, Dillingen an der Donau 1967, S.&amp;amp;nbsp;299–301.&lt;br /&gt;
* Georg Wörishofer, Alfred Sigg, Reinhard H. Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Städte, Märkte und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Dillingen a. d. Donau in Geschichte und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Landkreis Dillingen an der Donau, 3. neu bearbeitete Auflage, Dillingen an der Donau 2005, S.&amp;amp;nbsp;222–226.&lt;br /&gt;
* Frank Single und Wolfgang Strakosch: &amp;#039;&amp;#039;Die Donaualtheimer Mühle, Geschichte &amp;amp; Technik&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Bayerischer Müllerbund e.&amp;amp;nbsp;V., München 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dillingen-donau.de/index.php?id=55 Donaualtheim] Text der Stadtverwaltung Dillingen an der Donau&lt;br /&gt;
* {{Bavarikon Ort|objekt=Donaualtheim|ID= ODB_S00005358}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Dillingen an der Donau}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4350177-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dillingen an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Dillingen an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dillingen an der Donau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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