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	<title>Domus de Janas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:20:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Woches: /* Literatur */ ergänzt + korrigiert</title>
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		<updated>2024-02-23T19:15:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; ergänzt + korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ittiri - Complesso archeologico di Sa Figu.jpg|mini|Domus Sa Figu, Ittiri]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Domus de Janas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Häuser der Feen&amp;#039;&amp;#039;}}), auch als &amp;#039;&amp;#039;Necropoli ipogeica&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, heißt eine Gattung der [[Felsengrab|Felsengräber]] auf [[Sardinien]], die der [[Ozieri-Kultur]] zugerechnet werden. Die Domus de Janas in einigen Gebieten der Insel sind auch als Forrus, Forreddus, Concheddas oder Gruttas bekannt. Es gibt auf der Insel weit mehr als 1000 davon, die in Gruppen zumeist von fünf bis 40 zusammenliegen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptverbreitungsgebiet ist der Westen der [[Provinz Sassari]], deren Osten (die [[Gallura (Region)|Gallura]]) nahezu völlig leer ist, während die drei anderen Provinzen deutlich weniger Anlagen aufzuweisen haben.&lt;br /&gt;
[[Datei:Megawal11.jpg|mini|links|[[Sas Concas]], die Anlage Nuova Ovest im Grundplan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ossi - Domus de janas di Paesanu (03).JPG|mini|Domus de janas von Paesanu bei Ossi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Lotzorai domus de janas 1.jpg|mini|Eine Domus aus der Nekropole von Lotzorai]]&lt;br /&gt;
== Gestaltung ==&lt;br /&gt;
Die älteste Form sind kleine, etwa einen Kubikmeter große würfelförmige Kammern mit leicht gebauchten Wänden und allseits gerundeten Ecken, die in senkrechten Felsbereichen liegen. Sie wurden mit einer Platte verschlossen, die oftmals in einem regelrechten Rahmen lag. Sie sind unverziert und wenig spektakulär. Später wurden regelrechte Felsenwohnungen errichtet, bzw. durch Erweiterung geschaffen. Die mit [[Bukranion#Vorgeschichte|„Stierhörnern“]] zum Teil reich verzierten Anlagen wurden bis zum Beginn der [[Nuraghenkultur]] genutzt. Einige sind mit langen [[Dromos (Korridor)|Dromoi]] in die Flanken von Hügeln gearbeitet  ([[Nekropole von Filigosa|Filigosa]] in [[Macomer]]) und haben bis zu 21 Seitenzellen ([[Nekropole von S’Adde e Asile]]) oder Nischen. Eine vermutlich originale und seit der Erstbelegung ungestörte Anlage bei [[Iglesias (Sardinien)|Iglesias]] [[Provinz Carbonia-Iglesias]] barg 35 Schädel, die separiert auf den übrigen Knochen lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domus de Janas mit einer architektonischen Fassade ({{itS|&amp;#039;&amp;#039;Domus a prospetto architettonico&amp;#039;&amp;#039;}} – auch bekannt als in den Felsen gegrabene Gigantengräber) sind eine aus etwa 90 Anlagen bestehende Grabtypologie, die im Nordwesten Sardiniens und in der Region Goceano konzentriert ist. Sie sind entweder neu erbaut oder aus älteren Domus de Janas umgebaut, wobei eine in den Fels gegrabene Zentralstele, wie sie für Gigantengräber typisch ist, hinzugefügt wurde. Am oberen Rand der Stele befinden sich im Allgemeinen drei Löcher, in die kleine [[Baityloi]] eingesetzt wurden. Zu den bekanntesten zählen [[Campu Luntanu]], [[Felsgrab von Molafa|Molafa]], [[Mesu ’e Montes]], [[Sa Figu]] [[S’Iscia ’e Sas Piras]] und [[Sos Furrighesos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Variante der Domus de Janas sind senkrechte [[Mastaba|mastabaartig]] in den Untergrund gearbeitete Schächte mit eiförmigen Kammern, wie sie auf der [[Sinis-Halbinsel]] bei [[Cuccuru S’Arriu]] vorkommen und als Backofengräber bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der vor- und frühgeschichtlichen archäologischen Fundplätze auf Sardinien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alberto Moravetti, Carlo Tozzi (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sardegna&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Guide archeologiche Preistoria e Protostoria in Italia.&amp;#039;&amp;#039; 2). A.B.A.C.O. Ed., Forli 1995, ISBN 88-86712-01-4.&lt;br /&gt;
* Vicenzo Santoni: &amp;#039;&amp;#039;Nota preliminare sulla tipologia delle grotticelle artificiali funerarie della Sardegna.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archivio Storico Sardo.&amp;#039;&amp;#039; Band 30, 1976, {{ISSN|2037-5514}}, S. 3–49, hier S. 28.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Domus de janas|Domus de Janas}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.ilportalesardo.it/archeo/nuoniferi1.htm |titel=Domus de Janas Sas Concas-Oniferi |werk=Il Port@le Sardo |abruf=2006-08-14 |sprache=it |offline=2021-12-29 &amp;lt;!-- jetzt Weiterleitung zu Reklame für eine Jobbörse --&amp;gt; }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domus de Janas| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fachbegriff]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ozieri-Kultur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bukranion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabform (Ur- und Frühgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grabkammer (Ur- und Frühgeschichte)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Woches</name></author>
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