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	<title>Domus Augustana - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:03:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Domus_Augustana&amp;diff=938882&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Valo139 am 11. April 2025 um 06:02 Uhr</title>
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		<updated>2025-04-11T06:02:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RomaPalatinoDalCircoMassimo.jpg|mini|Ruinen der Domus Augustana über dem Circus Maximus]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Domus Augustana&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (wörtlich „augusteisches“ – d. h. dem [[Augustus (Titel)|Kaiser]] gehörendes – „Haus“) wird ein Teil des flavischen Kaiserpalastes auf dem [[Palatin (Rom)|Palatin]] in [[Rom]] bezeichnet, der maßgeblich unter Kaiser [[Domitian]] (reg. 81–96) neugestaltet wurde. Zu dem Palast gehörten noch die heute als [[Domus Flavia]], Gartenstadion und [[Domus Severiana]] bezeichneten Gebäudeteile. Die Unterteilung des Palastes und dessen Benennungen sind forschungsgeschichtlich bedingt; es handelt sich dabei weder um in der antike genutzte Bezeichnungen, noch um Entwicklungsabschnitte oder abgeschlossene Palastteile.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jens Pflug |Titel=Die bauliche Entwicklung der Domus Augustana im Kontext des südöstlichen Palatin bis in severische Zeit. |Hrsg=Natascha Sojc, Aloys Winterling, Ulrike Wulf-Rheidt |Sammelwerk=Palast und Stadt im severischen Rom |Verlag=Franz Steiner Verlag |Datum=2013 |Seiten=183}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Große Teile aufgehenden Ziegelmauerwerkes sind bis heute erhalten und prägen die Stadtlandschaft Roms bis heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Domus-augustana-map.png|mini|Grundriss (und teilweise Fundamentplan) des flavischen Kaiserpalastes (ohne Domus Severiana) mit den heute üblichen Einteilungen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Palatin-legende.jpg|mini|Die Bauten auf dem Palatin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die als Domus Augustana bezeichneten Palastteile befanden sich am Südrand des Palatin oberhalb des [[Circus Maximus]], südöstlich der heute als Domus Flavia bezeichneten Palastteile. Südöstlich an die als Domus Augustana bezeichneten Räume schloss ein großer Gartenhof an, der als Gartenstadion oder wegen seiner langgestreckten Form traditionell auch als „[[Hippodrom (Antike)#Das römische Hippodrom|Hippodrom]]“ (Pferderennbahn) bezeichnet wird. Eine große [[Exedra]] an der Ostseite wurde unter [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] hinzugefügt. Südöstlich des Gartenstadion schlossen sich die heute als Domus Severiana bezeichneten Räumlichkeiten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Domus Augustana lässt sich in vier Teilbereiche gliedern: Die sogenannte Große [[Exedra]] im Süden zum Circus Maximus (im Grundriss: Ex), anschließend das sogenannte Versunkene Peristyl (Co), nordöstlich davon das sogenannte Insel-Peristyl (P3), und wiederum nordöstlich davon das sogenannte No man’s land (P3), ein Begriff der auf die Anfangs schwer zu interpretierenden Befunde anspielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jens Pflug |Titel=Die bauliche Entwicklung der Domus Augustana im Kontext des südöstlichen Palatin bis in severische Zeit. |Hrsg=Natascha Sojc, Aloys Winterling, Ulrike Wulf-Rheidt |Sammelwerk=Palast und Stadt im severischen Rom |Verlag=Franz Steiner Verlag |Datum=2013 |Seiten=184}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Bereiche sind entlang einer zentralen Nordost-Südwest-Achse ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Große Exedra, die vermutlich unter [[Trajan]] (reg. 98–117) entstand&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jens Pflug |Titel=Die bauliche Entwicklung der Domus Augustana im Kontext des südöstlichen Palatin bis in severische Zeit. |Hrsg=Natascha Sojc, Aloys Winterling, Ulrike Wulf-Rheidt |Sammelwerk=Palast und Stadt im severischen Rom |Verlag=Franz Steiner Verlag |Datum=2013 |Seiten=198}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, bildete die repräsentative Fassade zum Circus Maximus. Es handelte sich wohl um einen kreissegmentförmigen doppelstöckigen Säulenportikus. Hinter dem Portikus befand sich ein großer Verbindungsraum, der in der Flucht der zentralen Achse lag und den Säulenportikus mit dem sogenannten Versunkenen Peristyl verband, welches bereits in flavischer Zeit (d.&amp;amp;nbsp;i. 69–96) angelegt und wohl unter [[Hadrian (Kaiser)|Hadrian]] (reg. 117–138) erneuert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Clemens Voigts |Titel=Das zweigeschossige Peristyl der Domus Augustana: Untersuchung der Stein-Bauteile und Rekonstruktion der Portiken |Hrsg=Natascha Sojc |Sammelwerk=Domus Augustana: neue Forschungen zum &amp;#039;Versenkten Peristyl&amp;#039; auf dem Palatin |Verlag=Sidestone Press |Ort=Leiden |Datum=2012 |Seiten=174–177}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das sogenannte Versunkene Peristyl war mindestens seit des handrianischen Umgestaltung ein doppelstöckiges Peristyl mit 8 × 10 Pfeilern. Im Untergeschoss wies es Arkaden aus Travertin auf, die durch Hadrian mit Marmorinkrustationen verkleidet wurden, dabei wurden auch [[Ionische Ordnung|ionische]] Halbsäulen vorgeblendet. Das Obergeschoss war seit Hadrian in [[Korinthische Ordnung|korinthischer Ordnung]] ausgeführt, ob ein Obergeschoss zu früheren Zeit bestand und wie es eventuell aussah, ist unbekannt. Basen, Kapitelle, Gebälke und Gesimse beider Geschosse waren seit Hadrian aus weißem lunesischen [[Marmor]], während die Schäfte der Halbsäulen bzw. Säulen aus verschiedenem Buntmarmor gearbeitet waren. Im Obergeschoss waren dies wohl überwiegend grünlicher [[Cipollino]] und rosa-grauer Porta-Santa, im Untergeschoss goldgelber Giallo Antico, Cipollino und wohl auch lunensischer Marmor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Clemens Voigts |Titel=Das zweigeschossige Peristyl der Domus Augustana: Untersuchung der Stein-Bauteile und Rekonstruktion der Portiken |Hrsg=Natascha Sojc |Sammelwerk=Domus Augustana: neue Forschungen zum &amp;#039;Versenkten Peristyl&amp;#039; auf dem Palatin |Verlag=Sidestone Press |Ort=Leiden |Datum=2012 |Seiten=174}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf einem Großteil des Geländes befand sich bis in die 1920er Jahre die Villa Mills, ein Komplex aus dem 16. bis 19. Jahrhundert, der Anfangs Villa und später Kloster war. Um weitere Ausgrabungen zu ermöglichen, wurde dieser Komplex mit zwei Ausnahmen abgerissen, erhalten sind ein heute als Loggetta Mattei bezeichneter Gebäudeteil aus den 16. Jahrhundert mit Fresken von [[Baldassare Peruzzi]] und ein Klostergebäude aus dem 19. Jahrhundert, welches heute das [[Palatin-Museum]] beherbergt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alfonso Bartoli |Titel=Domus Augustana |Ort=Rom |Datum=1938}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gisela Wataghin Cantino |Titel=La Domus Augustana – Personalitá e problemi dell‘architettura Flavia |Datum=1966}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Helge Finsen |Titel=La résidence de Domitien sur le Palatin |Sammelwerk=Analecta Romana Instituti Danici&lt;br /&gt;
 |Nummer=5 |Datum=1969}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Domus Augustana. Neue Forschungen zum &amp;#039;Versenkten Peristyl&amp;#039; auf dem Palatin |Hrsg=Natascha Sojc |Verlag=Sidestone Press |Ort=Leiden |Datum=2012}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jens Pflug |Titel=Die bauliche Entwicklung der Domus Augustana im Kontext des südöstlichen Palatin bis in severische Zeit |Hrsg=Natascha Sojc, Aloys Winterling, Ulrike Wulf-Rheidt |Sammelwerk=Palast und Stadt im severischen Rom |Verlag=Franz Steiner Verlag |Ort=Stuttgart|Datum=2013 |Seiten=181–212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; In Übersichtswerken&lt;br /&gt;
* Filippo Coarelli: &amp;#039;&amp;#039;Rom. Ein archäologischer Führer&amp;#039;&amp;#039;. Zabern, Mainz 2000, ISBN 3-8053-2685-8, S. 173–177.&lt;br /&gt;
* Günter Wachmeier: &amp;#039;&amp;#039;Rom. Die antiken Denkmäler.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Artemis, Zürich 1982, ISBN 3-7608-0750-X, S. 98–100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Domus Augustana|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=41.8877|EW=12.4866|type=landmark|elevation=32|dim=200|region=IT-RM}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1051782651|VIAF=308735657}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palast in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisches Wohnhaus in Rom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Campitelli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbe Römische Altstadt (Italien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Valo139</name></author>
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