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	<title>Domschule Lübeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Domschule_L%C3%BCbeck&amp;diff=1276474&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-03-11T06:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schule&lt;br /&gt;
| Schulname         = Domschule&lt;br /&gt;
| Bild              = none&lt;br /&gt;
| Bildbeschriftung  =&lt;br /&gt;
| Schultyp          = [[Lateinschule]]&lt;br /&gt;
| Anschrift         = &lt;br /&gt;
| Ort               = [[Lübeck]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad       = 53.861069&lt;br /&gt;
| Längengrad        = 10.68753&lt;br /&gt;
| Region-ISO        = DE-SH&lt;br /&gt;
| Schulträger       = [[Bistum Lübeck]]&lt;br /&gt;
| Gründungsjahr     = 1163&lt;br /&gt;
| Schließungsjahr   = 1810&lt;br /&gt;
| Schülerzahl       = &lt;br /&gt;
| Lehrerzahl        = &lt;br /&gt;
| Leitung           = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Domschule&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|schola cathedralis}}) in [[Lübeck]] war als [[Lateinschule]] des [[Bistum Lübeck|Bistums Lübeck]] die älteste Schule der Stadt und bestand von 1163 bis 1810.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Lübecker [[Domschule]] wurde mit der Verlegung des Bischofssitzes von Oldenburg nach Lübeck unter Bischof [[Gerold von Oldenburg/Lübeck|Gerold]] eingerichtet. Sie war dem Kloster des [[Stift (Kirche)|Domstifts]] angegliedert und stand im Aufsichtsbereich der [[Domherr]]en des Lübecker [[Domkapitel]]s. Der Erziehungsauftrag dieser Schule ging in zwei Richtungen: zum einen die Ausbildung junger Geistlicher ({{Inschrift|Text=schola interior}}) und als {{Inschrift|Text=schola exterior}} die Vermittlung von Lateinkenntnissen an die Söhne des städtischen [[Patriziat]]s und des Adels aus dem Umland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch die ständigen Auseinandersetzungen zwischen dem Rat der Stadt und dem Bistum Lübeck um die politische Vorherrschaft und den wechselseitigen Einfluss in der Stadt setzte der Rat bereits 1262 gegen den Willen des Bischofs und des Domkapitels eine weitere Lateinschule durch, die bei [[Jakobikirche (Lübeck)|St. Jakobi]] auf Kosten der Stadt eingerichtet wurde. Dieser Streit eskalierte in besonderem Maße ab 1299 unter Bischof [[Burkhard von Serkem]]. Erst in einem Vergleich 1317 wurde die Schulhoheit des Bistums formal wieder hergestellt, nur die zwischenzeitlich eingerichteten vier deutschsprachigen &amp;#039;&amp;#039;Kirchspielschulen&amp;#039;&amp;#039; blieben unter der Aufsicht und Kontrolle des Rates und dienten der Vermittlung von Schreib- und Rechenfertigkeiten insbesondere für kaufmännische Gehilfen. Sie wurden allerdings erst 1418 von der Kirche anerkannt. [[Jacob von Melle]] berichtete in seiner &amp;#039;&amp;#039;Gründlichen Nachricht&amp;#039;&amp;#039; 1787, das das „alte Schulgebäude 1413 durch Verwahrlosung eines Schülers in Asche gelegt ward.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jacob von Melle]]: &amp;#039;&amp;#039;Gründliche Nachricht&amp;#039;&amp;#039;, 1787, S. 353&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither bestand die Domschule räumlich im [[Kreuzgang|Umgang]] des [[Lübecker Dom]]s bzw. im Südflügel des [[Domkloster Lübeck|Domklosters Lübeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Reformation]] kam es in Lübeck auf Grundlage der Vorschläge der Kirchenordnung [[Johannes Bugenhagen]]s zu einer Neuordnung des Schulwesens. Im [[Katharinenkloster Lübeck|Katharinenkloster]] wurde 1531 das [[Katharineum zu Lübeck|Katharineum]] gegründet. Die Lateinschule bei St. Jakobi wurde aufgelöst. Im Domkapitel bestand nur die {{Inschrift|Text=schola exterior}} fort, da das Domkapitel für den Lübecker Rat exterritorial und außerhalb jeden Zugriffs war. Das Katharineum empfängt jedoch fortan mit Priorität die politische Förderung durch die Stadt. Auch wenn der Stadt die Übernahme der Domschule nicht gelingt, so wird diese jedoch von der weiteren Entwicklung her ins Abseits gedrängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BischofshofLübeck.jpg|mini|Bischofshof vor 1819]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Lateinschule niederer Art soll sie um 1660 Schüler auf den Besuch des Katharineums vorbereiten und neben den dafür erforderlichen Lateinkenntnissen Fertigkeiten im Schreiben und Rechnen vermitteln. Eine [[Schulordnung]] aus der Zeit um 1710 ist überliefert. 1810 beschloss das Schulkollegium des Rates der Stadt im Zuge der Neuordnung des Lübecker Schulwesens dem Zustand der einklassigen Schule durch Einordnung als Mittelschule gerecht zu werden. Zu dieser Zeit hatte die Domschule zwei Lehrkräfte. 1839 wurde sie &amp;#039;&amp;#039;höhere Volksschule&amp;#039;&amp;#039; und erhielt 1850 den ehemaligen [[Lübecker Bischofshof|Lübecker Bischofssitz]] am Domhof als Gebäude. In diesem Gebäude wurde nach langen politischen Diskussionen der [[Bürgerschaft (Vertretungsorgan)|Bürgerschaft]] und im [[Senat]] (seit 1865) im Jahr 1872 eine &amp;#039;&amp;#039;Höhere Bürgerschule&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet, aus der das [[Johanneum zu Lübeck]] als Realgymnasium hervorging. An der Ecke zum Domhof und entlang der [[Musterbahn]] wurde 1881 ein Erweiterungsbau der Höheren Bürgerschule in Betrieb genommen, der heute noch von der später eingerichteten [[Oberschule zum Dom]] genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulleiter ==&lt;br /&gt;
Die Aufsicht über die Domschule lag in vorreformatorischer Zeit bei einem der Domherren, dem [[Scholaster]] des Domkapitels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1540–1548: Magister [[Bernhard Cloenewinkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Antjekathrin Graßmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Lübeckische Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2. überarbeitete Auflage, Schmidt-Römhild, Lübeck 1989, ISBN 3-7950-3202-4.&lt;br /&gt;
* Richard Schult: &amp;#039;&amp;#039;Wandlungen. Die Geschichte des Johanneums zu Lübeck im chronologischen Abiss.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Johanneum zu Lübeck. Festschrift zur 125-Jahr-Feier.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck 1997, S. 35–176.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Domschule Lubeck}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Schule in Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lübecker Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schule in Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1163]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1810]]&lt;/div&gt;</summary>
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