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	<title>Dommuseum Hildesheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;M2k~dewiki: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-12-27T17:42:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
|Name             = Dommuseum Hildesheim&lt;br /&gt;
|Bild             = [[Datei:Neues Hildesheimer Dom Museum.jpg|200px]]&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Dommuseum Hildesheim, Eingang (2018).&lt;br /&gt;
|Ort              = [[Hildesheim]]&lt;br /&gt;
|Art              = [[Religionsgeschichte]]&lt;br /&gt;
|Architekt        = &lt;br /&gt;
|Eröffnung        = 1978&lt;br /&gt;
|Besucheranzahl   = &lt;br /&gt;
|Leitung          = Felix Prinz&lt;br /&gt;
|Betreiber        = [[Bistum Hildesheim]]&lt;br /&gt;
|ISIL             = DE-MUS-160716&lt;br /&gt;
|Website          = https://www.dommuseum-hildesheim.de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Eduard Jakob Wedekin.jpg|miniatur|hochkant|Bischof [[Eduard Jakob Wedekin]] führte dem Dommuseum seine umfangreiche Kunstsammlung zu.]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dommuseum Hildesheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Schatzkammer|Domschatzkammer]] und das [[Diözesanmuseum]] des [[Bistum Hildesheim|Bistums Hildesheim]]. Der Domschatz ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Es befindet sich in historischen Räumen um den Kreuzgang des [[Hildesheimer Dom|Doms]]. Das Dommuseum veranschaulicht über 1000 Jahre Kirchen-, Kunst- und Frömmigkeitsgeschichte im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] Raum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
Der Hildesheimer [[Domschatz]] ist eine über Jahrhunderte gewachsene Sammlung [[Liturgie|liturgischer]] Gefäße, Reliquiare, Gewänder, Bücher und Bildwerke von höchster Qualität. Die sogenannte Große Goldene Madonna, ein Werk der [[Romanik]], gilt als eine der ältesten Marienfiguren der abendländischen Kunst. Das [[Hildesheimer Marienreliquiar]] reicht bis in die Frühzeit des Bistums zurück und wird mit der [[Hildesheimer Rosenstock|Gründungslegende des Doms]] in Verbindung gebracht. Besonders kostbare Stücke, darunter das mit [[Gemme]]n reich verzierte [[Bernwardskreuz]], das [[Kostbares Bernwardevangeliar|Kostbare Bernwardevangeliar]] und das [[St. Abdon und Sennen (Ringelheim)#Ringelheimer Kreuz|Ringelheimer Kreuz]], entstanden in der Blütezeit des Bistums unter Bischof [[Bernward von Hildesheim|Bernward]] († 1022), das [[Ratmann-Sakramentar]] von 1159 im Zusammenhang mit dessen beginnender Heiligenverehrung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Kostbare Evangeliar des Heiligen Bernward&amp;#039;&amp;#039; (Ausstellungskatalog Hildesheim/München 1994). Hrsg. von Michael Brandt, München 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Büsten- und ein Armreliquiar des hl. Bernward stammen aus dem 13. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Martina Junghans: &amp;#039;&amp;#039;Die Armreliquiare in Deutschland vom 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation Bonn 2002, Kat.-Nr. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem [[Barock]] stammen prachtvolle [[Monstranz]]en und weitere Gold- und Silberschmiedearbeiten. Mehrere dieser Kunstschätze werden bis heute bei hochfestlichen Anlässen in der Domliturgie verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Hildesheimer Artemisia-Gobelins|Artemisia-Gobelins]] kamen 1727 in den Besitz der Domkirche. Sie wurden bis 2015 restauriert und erhielten im wiedereröffneten Museum einen eigenen Saal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Zum Diözesanmuseum, das kirchliche Kunst aus dem ganzen Bistum und darüber hinaus vereinigt, wurde das Dommuseum durch das Wirken Bischof [[Eduard Jakob Wedekin]]s († 1870). Er brachte vor allem [[Gotik|gotische]] Arbeiten aus den Pfarreien und aus seinem Privatbesitz in die Domsammlung ein und veranlasste die sachgerechte Aufbewahrung und Ausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Domsanierung wurde das Dommuseum von 2010 bis 2015 erweitert und vollständig umgestaltet. Die profanierte Antoniuskirche und Teile des Kreuzgangs wurden den Museumsräumen hinzugefügt. Dadurch wuchs die Ausstellungsfläche von 200 m² auf 800 m², so kann das Museum nun einen weit größeren Teil seines [[Fundus (Sammlung)|Fundus]] zeigen als zuvor. In einem an die Antoniuskirche angebauten Neubau ist der [[Lettner|Domlettner]] aus der Zeit der [[Renaissance]] aufgestellt. Im Untergeschoss ist die bei der Sanierung freigelegte Bernwardsmauer zu sehen. Außerdem wurde ein gotisches [[Vierpass]]fenster gefunden, es wurde ebenfalls in die Ausstellung integriert. Die feierliche Wiedereröffnung fand am 17. April 2015 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dommuseum-hildesheim.de/de/hildesheimer-dommuseum&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Architekt des neuen Dommuseums ist Johannes Schilling vom Kölner Büro &amp;#039;&amp;#039;Schilling Architekten&amp;#039;&amp;#039;. [[Andreas Platthaus]] nannte die Konzeption des Dommuseums ein „Meisterstück“ und einen „Geniestreich, der weit über das Jubiläumsjahr und die Stadt hinaus zu wirken verspricht“.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Platthaus: &amp;#039;&amp;#039;Ein Museum im Namen der Rose. Hildesheim macht sich zum 1200. Geburtstag seines Bistums selbst das schönste Geschenk: Das neue Dommuseum bietet zu den grandiosen Objekten die richtige Architektur. So vereinen sich Moderne und Romantik&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30. Juli 2015, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedereröffnung werden neben den historischen Kunstgegenständen erstmals auch zeitgenössische Kunstwerke ausgestellt, schwerpunktmäßig Graphiken und Skulpturen im Bereich Bronzeguss.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.dommuseum-hildesheim.de/de/sammlung-des-dommuseums-hildesheim&amp;lt;/ref&amp;gt; 2018 wurde das Museum mit dem [[Museumsregistrierung|Museumsgütesiegel]] des Museumsverbands Niedersachsen und Bremen e.&amp;amp;nbsp;V. ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ndr.de/kultur/Neun-Museen-freuen-sich-ueber-Guetesiegel,museumsguetesiegel100.html &amp;#039;&amp;#039;Neun Museen freuen sich über Gütesiegel&amp;#039;&amp;#039;] bei ndr.de vom 8. Februar 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1993–2015: [[Michael Brandt (Kunsthistoriker)|Michael Brandt]]&lt;br /&gt;
* 2015–2025: [[Claudia Höhl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* seit 2025: [[Felix Prinz (Kunsthistoriker)|Felix Prinz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausstellungsstücke ===&lt;br /&gt;
In den einzelnen Ausstellungsbereichen sind folgendes Exponate (Auswahl) zu sehen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Führer durch die Ausstellung, Beschreibung ausgewählter Werke |Ort=Hildesheim |Datum=März 2019}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Raum {{0}}1 / [[Kreuzgang]]: [[Grabplatte]]n, Wappentafeln, [[Epitaph]]e&lt;br /&gt;
* Raum {{0}}2 / Eingangsraum: Bild „Die Predigt Johannes des Täufers“&lt;br /&gt;
* Raum {{0}}3 / Gobelin-Saal: sechs [[Tapisserie]]n der antiken Fürstin [[Artemisia II.|Artemisia]], Kopie des Marienreliquiars (Original in der Domkrypta) und die „Große goldene Madonna“, eine der ältesten vollplastischen Mariendarstellungen des Mittelalters&lt;br /&gt;
* Raum {{0}}4 / Wrisberg-Raum: dreiteiliges „[[Wrisberg-Epitaph]]“ und das „Wessobrunner Gebet“, einer der ältesten (vor 814) Texte in deutscher Sprache&lt;br /&gt;
* Raum {{0}}5 / Ritter-Saal: [[Patene|Liturgische Gefäße]], [[Kruzifix]]e und Kreuze, [[Ringelheimer Kreuz]], [[Krümme]]n, [[Reliquie]]nbehälter, Messgewänder&lt;br /&gt;
* Raum {{0}}6 / END: Reliquien&lt;br /&gt;
* Raum {{0}}7 / Kreuze: das „Große Bernwardkreuz“, die Hauptreliquie des Klosters St. Michael, das Kreuz des Malers [[Arnulf Rainer]]&lt;br /&gt;
* Raum {{0}}8 / Bernward: Kreuze, Leuchter, [[Kasel (liturgische Kleidung)|Kasel]], Stab und Evangeliar des heiligen [[Bernward von Hildesheim|Bernward]] (reg. 993 bis 1022)&lt;br /&gt;
* Raum {{0}}9 / Reliquiare: Reliquiare in verschiedensten Formen&lt;br /&gt;
* Raum 10 / Godehard: liturgische Kleidung, Becher und [[Monstranz]] des Bischofs [[Godehard von Hildesheim|Godehard]] (reg. 1022 bis 1038)&lt;br /&gt;
* Raum 11 / Lettner-Saal: ehemaliger [[Hildesheimer Domlettner|Lettner des Doms]]&lt;br /&gt;
* Raum 12 / Archäologische Zone: Münzen, Ziegel, Mauer und Fußbodenfragment aus der Zeit Bernwards&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Hildesheimer Marienreliquiar.jpg|Das Marienreliquiar hat durch sein Alter und seine Bedeutung für die Bistumsgeschichte eine Sonderstellung.&lt;br /&gt;
 Datei:Hildesheim Bernwardevangeliar Widmungsbild.jpg|Das &amp;#039;&amp;#039;Kostbare Evangeliar Bischof Bernwards&amp;#039;&amp;#039; (hier das Widmungsbild) gehört zu den großen Zeugnissen der bernwardinischen Kunst.&lt;br /&gt;
 Datei:Bernward-Evangeliar Hildesheim Cover.jpg|Vorderer Einbanddeckel des „Kostbaren Bernwardevangeliars“&lt;br /&gt;
 Datei:Kopfreliquiar St. Oswald.jpg|Kopfreliquiar des [[Oswald (Northumbria)|heiligen Oswald]]&amp;lt;ref&amp;gt;Carla Margarete Fandrey: &amp;#039;&amp;#039;Das Oswald-Reliquiar im Hildesheimer Domschatz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Göppinger akademische Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 125). Kümmerle, Göppingen 1987, ISBN 978-3-87452-679-1 (zugl. Diss. Bonn 1982).&amp;lt;/ref&amp;gt;, Hildesheim etwa 1185–1189, Dommuseum Hildesheim DS23&lt;br /&gt;
 Datei:Hildesheim Domschatz Reliquiar Jakob von Nisibis.jpg|Kopfreliquiar des hl. [[Jakob von Nisibis]], Hildesheim nach 1367 ([[Schlacht von Dinklar]])&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Information des Bistums |url=http://www.bistum-hildesheim.de/bho/dcms/sites/bistum//nachrichten.html?f_action=show&amp;amp;f_newsitem_id=14228 |wayback=20140808143031 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Herausgeber=Michael Brandt |Titel=Abglanz des Himmels. Romanik in Hildesheim (Ausstellungskatalog Hildesheim) |Ort=Hildesheim/Regensburg |Datum=2001}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Herausgeber=Dommuseum Hildesheim |Titel=Führer durch die Ausstellung, Beschreibung ausgewählter Werke |Ort=Hildesheim |Datum=März 2019}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Victor H. Elbern]] |Titel=Dom und Domschatz in Hildesheim |Auflage=2 |Ort=Königstein im Taunus |Datum=1991}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Erich Garhammer]] |Titel=KunstRaum. Das neue Dommuseum Hildesheim |Sammelwerk=[[Lebendige Seelsorge]] |Band=66 |Datum=2015 |Seiten=455&amp;amp;nbsp;ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Marlis Stähli |Titel=Die Handschriften im Domschatz zu Hildesheim. Beschreibungen |Verlag=Harrassowitz Ort=Wiesbaden |Datum=1984 |ISBN=3-447-02471-2 |Online=http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/kataloge/HSK0370.html}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|2171217-7}}&lt;br /&gt;
* [http://www.dommuseum-hildesheim.de/ Dommuseum Hildesheim]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=52.14929|EW=9.94755|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2171217-7|LCCN=no98130689|VIAF=255150567597306370004}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diözesanmuseum in Deutschland|Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bistum Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dommuseum Hildesheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hildesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbau in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbau in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1978]]&lt;/div&gt;</summary>
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