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	<title>Dommitzsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T01:25:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dommitzsch&amp;diff=107296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Monow: Rechtschreibung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dommitzsch&amp;diff=107296&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-20T22:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen dommitzsch.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/38/22/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/52/57/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Dommitzsch in TDO.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Nordsachsen&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Dommitzsch&lt;br /&gt;
|Höhe              = 83&lt;br /&gt;
|PLZ               = 04880&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 034223&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 14730090&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE DZS&lt;br /&gt;
|Straße            = Markt 1&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Markt 1&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 Ortsteile&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.dommitzsch.de/ www.dommitzsch.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Bernd Schlobach&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dommitzsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt im [[Landkreis Nordsachsen]] in [[Sachsen]] ([[Deutschland]]). Sie ist erfüllende Gemeinde der [[Verwaltungsgemeinschaft Dommitzsch]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Dommitzsch 001.JPG|mini|hochkant=1.3|Luftaufnahme (2015)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Dommitzsch, 83 Meter über dem Meeresspiegel und einen Kilometer westlich der [[Elbe]] gelegen, ist die nördlichste Stadt des Landkreises Nordsachsen und des [[Freistaat (Republik)|Freistaates]] Sachsen. Dommitzsch liegt nahe dem [[Dreiländereck#Deutschland|Dreiländereck]] [[Sachsen]], [[Brandenburg]] und [[Sachsen-Anhalt]] auf einer kleinen Anhöhe am linken Ufer der Elbe. Aus der westlich liegenden [[Dübener Heide]] kommend, fließt hier der &amp;#039;&amp;#039;Grenzbach&amp;#039;&amp;#039; in die Elbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Stadt besteht neben dem Kernort aus den vier Ortsteilen [[Mahlitzsch (Dommitzsch)|Mahlitzsch]], [[Greudnitz]], [[Proschwitz (Dommitzsch)|Proschwitz]] und [[Wörblitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dommitzsch St Marien.jpg|mini|[[St. Marien (Dommitzsch)|Kirche St.&amp;amp;nbsp;Marien]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dommitzsch galt lange Zeit als alter Grenzort der ehemaligen [[Markgrafschaft Meißen|Mark Meißen]]. Der Linguist [[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]] und der [[Namenforschung|Namenkundler]] [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] halten die Klärung der Herkunft des Ortsnamens für schwierig. Der altsorbische Name &amp;#039;&amp;#039;Dmuci&amp;#039;&amp;#039; könnte vom Verb &amp;#039;&amp;#039;duti&amp;#039;&amp;#039; (für blasen, wehen) kommen und für die windige Lage an der Elbe auf einem hohen Ufer stehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen. Alle Städtenamen und deren Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Faber und Faber Verlag, Leipzig 2007, ISBN 978-3-86730-038-4, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ältester Beweis einer Besiedlung gilt ein Werkzeugfund aus der [[Jungsteinzeit]] (etwa 3000 bis 2000 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Urnenfunde belegen weiterhin eine frühe Besiedlung im Raum Dommitzsch zur Zeit der [[Lausitz]]er Urnenfelderkultur (etwa 1400 v.&amp;amp;nbsp;Chr.). Aus der [[Eisenzeit]] liegen ebenfalls Siedlungsspuren vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Völkerwanderung]] gelangten slawische Stämme auch in den nordsächsischen Raum, sodass ab dem 7. Jahrhundert eine durchgehende slawische Besiedlung gegeben war. Dommitzsch entwickelte sich zu einem slawischen Hauptort, der im Schutz einer Burganlage (Osterberg) lag. Eine weitere slawische Burganlage befand sich auf dem Aueberg bei Dommitzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der Kriegszüge [[Heinrich I. (Ostfrankenreich)|Heinrichs&amp;amp;nbsp;I.]] kam Dommitzsch um 929 in deutschen Besitz; es wurde ein deutscher Burgwardort. Dommitzsch gehörte zunächst zum „Comitatu Brennensis“ ([[Grafschaft Brehna]]), nach 968 zur [[Markgrafschaft Meißen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt entwickelte sich in den Anfängen (10./11. Jahrhundert) um die Burganlage auf dem Osterberg. Dort wurde auch die erste Kirche (Martinikirche) erbaut. Ein planmäßiger Ausbau der Stadt erfolgte im 12./13. Jahrhundert in westlicher Richtung um den heutigen Stadtkern. Dabei wurden auch die zweite Kirche sowie [[Stadttor]]e und Wallgraben errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 965 wurde „Dumoz“ in einer Urkunde erwähnt, deren Echtheit jedoch bezweifelt wird. Eine weitere Erwähnung findet sich in einer Urkunde von 981, in der [[Otto I. (HRR)|Otto&amp;amp;nbsp;I.]] Dommitzsch mit Burg und Nachbarorten dem [[Pfalz und Kloster Memleben|Kloster Memleben]] schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor von Sickel]], [[Friedrich Hausmann (Historiker)|Friedrich Hausmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Monumenta Germaniae Historica. Die Urkunden der Deutschen Könige und Kaiser.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, 1. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Die Urkunden Otto des II.&amp;#039;&amp;#039; Hahnsche Hofbuchhandlung, Hannover 1888, {{URN|nbn:de:bvb:12-bsb00000443-2}} (Urkunde Nr. 196: [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/bsb00000443/images/index.html?id=00000443&amp;amp;no=1&amp;amp;seite=226 digitale-sammlungen.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Elf Jahre später, 992, gelangten Burg und Bezirk Dommitzsch wieder unter kaiserliche Herrschaft. Im Jahre 1004 wurde Dommitzsch bei der [[Schenkung]] des „Honigzehenten“ durch [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;II.]] auch „Dumuz“ genannt. In den Jahren 1219 und 1223 wurde die Provinz „Domitz“ (Domuts) genannt. [[Heinrich III. (Meißen)|Heinrich&amp;amp;nbsp;III., Markgraf zu Meißen]] stiftete 1223 die [[Komturei]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] in Dommitzsch. [[Heinrich I. (Brandenburg)|Heinrich&amp;amp;nbsp;I.]] von Brandenburg schenkte seiner Tochter im Jahr 1298 Schloss und Stadt Dommitzsch als Heiratsgut. Damit erfolgte die erste urkundliche Erwähnung von Dommitzsch als Stadt. Nach der [[Leipziger Teilung]] kam die Stadt 1485 zur [[Markgrafschaft Baden-Durlach|Ernestinischen Linie]], etwa sechzig Jahre später im Jahr 1547 nach der [[Schlacht bei Mühlberg]] zur [[Albertiner|Albertinischen Linie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedeutende Zerstörungen der Stadt erfolgten im [[Hussitenkriege|Hussitenkrieg]] (1429/30) und im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins 19. Jahrhundert war Dommitzsch von Ackerbau und Handwerk geprägt, es dominierten Töpfer und [[Leineweber]]. Bedeutende industrielle Neuerungen waren die Errichtung eines Tonrohrwerkes 1873, der Bau einer Tonwarenfabrik 1910 und die Eröffnung der Margarinefabrik im Jahr 1925.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1815 gehörte Dommitzsch zur [[Provinz Sachsen]] in [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Nationalsozialismus]] war Dommitzsch Sitz eines Außenlagers des [[KZ Buchenwald]]. 750 aus dem [[KZ Bergen-Belsen]] verlegte Jüdinnen leisteten [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] für die [[WASAG|Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff AG]]. Bei der Evakuierung des Lagers durch die [[Schutzstaffel]] kamen viele von ihnen zu Tode. Das Lager wurde nach dem Krieg komplett abgerissen, und heute findet sich kein Hinweis mehr im Ort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aussenlager-buchenwald.de/details.html?camp=34 |titel=Elsnig – Buchenwald war überall – Projekt »Netzwerk der Außenlager« |abruf=2023-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] 1945 gehörte Dommitzsch zur neuen [[Provinz Sachsen-Anhalt]] (seit Juli 1947: &amp;#039;&amp;#039;Land&amp;#039;&amp;#039; Sachsen-Anhalt) in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]]. Nach der Gründung der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 1949 erfolgte [[Verwaltungsreform von 1952|im Juli 1952 eine Verwaltungsreform]] im Land, die Dommitzsch dem [[Kreis Torgau]] im [[Bezirk Leipzig]] zuschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Mahlitzsch eingegliedert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Beginn des 20. Jahrhunderts war eine beträchtliche Bebauung über die Stadtgrenzen hinaus erfolgt. Nach 1958 begann die bis dahin größte Entwicklung des Wohnungsbaues. In Dommitzsch waren 1985 acht Betriebe oder Zweigbetriebe, drei Landwirtschaftsbetriebe, zwei [[Produktionsgenossenschaft des Handwerks|PGH]], 29 private Handwerksbetriebe, ein Dienstleistungsbetrieb, ein [[Poliklinik|Landambulatorium]], 24 Einzelhandelsgeschäfte, acht Gaststätten und ein Waldbad mit Campingplatz ansässig. Das Ministerium des Innern der DDR betrieb hier die „Schule des Nachrichtenwesens“ (Nachrichtentechnik), heute Außenstelle der [[Hochschule der Sächsischen Polizei (FH)]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.polizei.sachsen.de/de/8659.htm |titel=Polizei Sachsen – Hochschule der Sächsischen Polizei (FH) – Geschichte der Schule |sprache=de |abruf=2023-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Fortbildungsbereich „Polizeiliche Informatik“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] wurde Dommitzsch 1990 Teil des neu gegründeten [[Freistaat Sachsen|Freistaats Sachsen]]. In der [[Kreisreform Sachsen 1994/1996|sächsischen Kreisreform 1994]] wurde der nach 1990 als Landkreis weiter bestehende [[Kreis Torgau]] mit dem [[Kreis Oschatz|Landkreis Oschatz]] und Teilen des [[Kreis Eilenburg|Landkreises Eilenburg]] zum [[Landkreis Torgau-Oschatz]] zusammengeschlossen. Dommitzsch war die kleinste der sieben Städte im neuen Landkreis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1999 wurde die Gemeinde Wörblitz mit den am 20. Juli 1950 eingegliederten Orten Greudnitz und Proschwitz&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt; nach Dommitzsch eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/1999.html StBA: &amp;#039;&amp;#039;Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinden Dommitzsch, [[Elsnig]] und [[Trossin]] bildeten am 1. Januar 2000 eine [[Verwaltungsgemeinschaft Dommitzsch|Verwaltungsgemeinschaft]] zum gemeinsamen Erledigen einiger Verwaltungsaufgaben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Regionalregister Sachsen|idReg=18470|Text=Verwaltungsgemeinschaft Dommitzsch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. August 2008 entstand im Zuge der [[Kreisreform Sachsen 2008|Kreisreform 2008]] aus den Nachbarkreisen Torgau-Oschatz und [[Landkreis Delitzsch|Delitzsch]] der [[Landkreis Nordsachsen]] mit zwölf Städten, von denen Dommitzsch mit {{EWZ|DE-SN|14730090}} Einwohnern (Stand: {{EWD|DE-SN}}) die kleinste ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 || 3.234&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3.042&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 2.735&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 2.564&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 2.426&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 2.403&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 2.293&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 2.213&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 2.198&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres (Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://www.statistischebibliothek.de/mir/receive/SNSerie_mods_00001349 |titel= Statistische Berichte / A / I / 2 : Bevölkerungsentwicklung im Freistaat Sachsen nach Gemeinden |werk= statistischebibliothek.de |abruf=2025-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des [[Volkszählung in Deutschland 2022|Zensus 2022]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Durch die [[Reformation]] wurden die Bevölkerung und die Kirche von Dommitzsch in den 1520er Jahren lutherisch. Die [[St. Marien (Dommitzsch)|Stadtkirche St. Marien]] gehört zum [[Kirchspiel]] Dommitzsch-Trossin im [[Kirchenkreis Torgau-Delitzsch]] der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]]. Im [[Katholisches Pfarrhaus Dommitzsch|Katholischen Pfarrhaus]] befindet sich eine [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]], die das [[Patrozinium]] [[Mariä Himmelfahrt]] trägt und zur Pfarrei &amp;#039;&amp;#039;[[Schmerzhafte Mutter (Torgau)|Schmerzhafte Mutter]]&amp;#039;&amp;#039; mit Sitz in Torgau im [[Bistum Magdeburg]] gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|GUV          = ja&lt;br /&gt;
|LAND         = DE&lt;br /&gt;
|JAHRNEU      = 2024&lt;br /&gt;
|JAHRALT      = 2019&lt;br /&gt;
|TITEL        = Stadtratswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2       = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 65,5 % (2019: 54,9 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PARTEI1      = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1    = 33.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1 = 25.5&lt;br /&gt;
|PARTEI2      = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2    = 23.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2 = 24.7&lt;br /&gt;
|PARTEI3      = FWGTO&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3    = 18.6&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3 = 17.9&lt;br /&gt;
|FARBE3       = 2323DF&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG3   = Freie Wählergemeinschaft Torgau-Oschatz&lt;br /&gt;
|PARTEI4      = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4    = 16.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4 = 18.5&lt;br /&gt;
|PARTEI5      = Linke&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5    = 5.5&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5 = 9.6&lt;br /&gt;
|PARTEI6      = Grüne&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6    = 2.2&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6 = 3.8&lt;br /&gt;
}}{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
|float        = left&lt;br /&gt;
|Land         = DE&lt;br /&gt;
|Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
|Überschrift  = Stadtrat ab 2024&lt;br /&gt;
|   Linke|SPD|FWGTO|CDU|AfD&lt;br /&gt;
| FWGTO Farbe = 2323DF&lt;br /&gt;
|Linke        = 1&lt;br /&gt;
|SPD          = 2&lt;br /&gt;
|FWGTO        = 3&lt;br /&gt;
|CDU          = 3&lt;br /&gt;
|AfD          = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dommitzsch town hall.jpg|mini|hochkant|Rathaus]]&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|Stadtratswahl am 9. Juni 2024]] verteilen sich die 14 Sitze des Stadtrates auf die einzelnen Parteien und Gruppierungen wie nebenstehend beschrieben. Ergebnisse früherer Wahlen sind tabellarisch aufgelistet.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+letzte Stadtratswahlen&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2024|2024]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2024-wahlergebnisse.php?landkreis=14730&amp;amp;gemeinde=14730090&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-vorwahl%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2019-wahlergebnisse.php?landkreis=14730&amp;amp;gemeinde=14730090&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-vorwahl%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |[[Kommunalwahlen in Sachsen 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Referat Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit |url=https://wahlen.sachsen.de/gemeinderatswahlen-2014-wahlergebnisse.php?landkreis=14730&amp;amp;gemeinde=14730090&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-vorwahl%22%3A1%7D |titel=Wahlergebnisse - Wahlen - sachsen.de |sprache=de |abruf=2024-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
!Sitze&lt;br /&gt;
!in %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[AfD Sachsen|AfD]]&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;33,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;25,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[CDU Sachsen|CDU]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|23,8&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|24,7&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;47,8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Freie Wählergemeinschaft Torgau-Oschatz&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|18,6&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|17,9&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|29,0&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[SPD Sachsen|SPD]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|16,5&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|18,5&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|8,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Die Linke Sachsen|Linke]]&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|5,5&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|9,6&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|14,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen Sachsen|Grüne]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|2,2&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|3,8&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahlbeteiligung&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |65,5 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |54,9 %&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |42,5 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1994–2015: Harald Koch (SPD, seit 2001 CDU)&lt;br /&gt;
* 2015–2022: Heike Karau (parteilos)&lt;br /&gt;
* seit 2022: Bernd Schlobach (SPD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlobach wurde am 12. Juni 2022 mit 52,4 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von sieben Jahren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gesetze.io/gesetze/sn/saechsgemo/51 |titel=Rechtsstellung des Bürgermeisters |werk=Sächsische Gemeindeordnung, § 51 (3) |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gewählt.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ letzte Bürgermeisterwahlen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Wahl&lt;br /&gt;
! Bürgermeister&lt;br /&gt;
! Vorschlag&lt;br /&gt;
! Wahlergebnis (in %)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2022#Landkreis Nordsachsen|2022]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlen.sachsen.de/buergermeisterwahl-wahlergebnisse-2022.php?landkreis=14730&amp;amp;gemeinde=14730090&amp;amp;_ptabs=%7B%22%23tab-wahlgang_eins%22%3A1%7D |titel=Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 12. Juni 2022 |werk=wahlen.sachsen.de |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bernd Schlobach&lt;br /&gt;
|SPD, Linke, Grüne&lt;br /&gt;
|52,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2015#Landkreis Nordsachsen|2015]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.sachsen.de/wahlen/BM2001-2018/pkg_w04_nav5c95.html |titel=Bürgermeisterwahl 2015 |werk=www.statistik.sachsen.de |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Heike Karau&lt;br /&gt;
|Karau&lt;br /&gt;
|51,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2008#Landkreis Nordsachsen|2008]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.sachsen.de/wahlen/BM2001-2018/pkg_w04_nav5c95.html |titel=Bürgermeisterwahl 2008 |werk=www.statistik.sachsen.de |abruf=2023-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; |Harald Koch&lt;br /&gt;
|rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|CDU&lt;br /&gt;
|62,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 2001#Landkreis Torgau-Oschatz|2001]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.sachsen.de/wahlen/BM2001-2018/pkg_w04_bmlrf8be.html?p_bz_bzid=BM011&amp;amp;p_ebene=GE&amp;amp;p_ort=14389100 |titel=Bürgermeisterwahl 2001, 1. Wahltag - Ergebnisseite |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|99,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bürgermeisterwahlen in Sachsen 1994#Landkreis Torgau-Oschatz|1994]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gewählte Oberbürgermeister bzw. Bürgermeister 1994 nach Gemeinden |Hrsg=Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen |Seiten=47 |Online=[https://www.statistik.sachsen.de/wahlen/BM1994/BM94_ERG.pdf statistik.sachsen.de] |Format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|89,8&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Dommitzsch|Liste der Naturdenkmale in Dommitzsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dommitzsch Tonwarenfabrik.jpg|mini|Deutsche Tonwarenfabrik]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dommitzsch Gaensebrunnen.jpg|mini|hochkant|Gänsebrunnen]]&lt;br /&gt;
Einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte die Stadt durch das Tonwerk. Zu ihren Erzeugnissen gehörten unter anderem Steinzeugwaren, Steinzeugröhren, Vieh- und Futtertröge, hochfeuerfeste Schamotte-Normal- und Formsteine, Schamottemörtel, Klinker, Viereckrohre, Drainröhren, Kabelsteine sowie Kunstwandplatten.&lt;br /&gt;
Es wurde ursprünglich 1873 von den Herren Granger &amp;amp; Hyan in Dommitzsch gegründet. Später ging die Firma über auf die &amp;#039;&amp;#039;AG für Wasserheizung und Wasserleitung, vormals Granger &amp;amp; Hyan&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1882 übernahm die &amp;#039;&amp;#039;AG Splauer Tonwerke&amp;#039;&amp;#039;, eine [[Vorsatzschale|Verblendsteinfabrik]] in Splau bei [[Bad Schmiedeberg]], das Dommitzscher Unternehmen. Es wurde zunächst als eigenes Werk unter der Firma Dommitzscher Tonrohrwerke AG betrieben, im Juni 1883 aber mit dem Splauer Tonwerk unter der Firma &amp;#039;&amp;#039;Vereinigte Splauer und Dommitzscher Tonwerke AG&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen.&lt;br /&gt;
Laut Hauptversammlungsbeschluss vom 29.&amp;amp;nbsp;Juni 1905 erfolgte eine Änderung in &amp;#039;&amp;#039;Dommitzscher Tonwerke AG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.effektenwelt.com/stocks/dommitzscher_tonwerke_200_1928.htm |text=Eine Aktie der Dommitzscher Tonwerke AG aus dem Jahr 1928 bei „effektenwelt“ |wayback=20090601230416}}; abgerufen am 13. März 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tonwerke wurden 1997 abgerissen und die Fläche als Industriegebiet ausgewiesen. Das Gelände ist bis heute teilweise ungenutzt. Das Modell der Tonwerke ist eine der Attraktionen im Heimatmuseum in der Torgauer Straße in Dommitzsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GierseilfähreDom2009.JPG|mini|Elbfähre Dommitzsch–Prettin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dommitzsch railway station.jpg|mini|Ehemaliger Bahnhof Dommitzsch]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Dommitzsch liegt an der [[Bundesstraße 182]] von [[Lutherstadt Wittenberg]] nach [[Torgau]]. Die [[Bahnstrecke Pratau–Torgau]] hatte einen Haltepunkt im Ortsteil Wörblitz sowie einen Bahnhof in der Stadt Dommitzsch. Diese Eisenbahnstrecke ist jedoch zwischen Pretzsch und Torgau stillgelegt, und der Haltepunkt sowie der Bahnhof werden nicht mehr bedient. Eine [[Gierseilfähre]] verbindet Dommitzsch mit der Stadt [[Stadt Prettin|Prettin]] auf dem östlichen Ufer der Elbe (Sachsen-Anhalt); in Prettin befand sich das [[KZ Lichtenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Ernst Pfundt]] (1806–1871), [[Pauke|Paukist]]&lt;br /&gt;
* [[Arwed von Fischer]] (1825–1897), General der Infanterie&lt;br /&gt;
* [[Hermann Oscar Rohleder]] (1866–1934), Mediziner&lt;br /&gt;
* [[Johannes Warneck]] (1867–1944), evangelischer Theologe und Missionar&lt;br /&gt;
* [[Martin Warneck]] (1869–1943), Verlagsbuchhändler&lt;br /&gt;
* [[Max Kupfer (Marineoffizier)|Max Kupfer]] (1897–nach 1977), Marineoffizier, Politiker (CDU) und Bürgermeister von [[Neumünster]]&lt;br /&gt;
* [[Erich Köchermann]] (1904–1964), Leichtathlet (Weitspringer)&lt;br /&gt;
* [[Werner Oertelt]] (* 1929), [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]-Funktionär, in Greudnitz geboren&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Pohrt]] (1945–2018), Sozialwissenschaftler und Publizist&lt;br /&gt;
* [[Frederik Jäkel]] (* 2001), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Dommitzsch verbundene Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Johann Andreas Siepius]] (1701–1779), Pfarrer in Dommitzsch&lt;br /&gt;
* [[Christian Gotthold Contius]] (1750–1816), Pfarrer in Dommitzsch&lt;br /&gt;
* [[Georg Graupe]] (1879–1959), Politiker (SPD), Bürgermeister von Dommitzsch&lt;br /&gt;
* [[Leo Wanzke]] (1905–nach 1955), FDGB-Funktionär, Vorsitzender der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Ortsgruppe Dommitzsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Dommitzsch |Band=12 |Seite=42}}&lt;br /&gt;
* Jürgen Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Dommitzscher Notizen 1649–1699. Rund um das erste Dommitzscher Taufregister.&amp;#039;&amp;#039; Cardamina-Verlag, Koblenz 2023, ISBN 978-3-86424-600-5.&lt;br /&gt;
* Christian Friedrich Roeder: &amp;#039;&amp;#039;Historische Nachrichten von der alten Meißnischen Grentz-Stadt Dommitzsch. Nach ihrem Ursprunge, Alter, Lage, Verfassung und Jahres-Geschichten, Wie auch von der Beschaffenheit der dasigen Comthurey und andern Merckwürdigkeiten, Wobey zugleich einige Lebens-Umstände des berühmten Herrn Caspar Schneiders gründlich ertheilet werden.&amp;#039;&amp;#039; Torgau 1750 ([https://digital.slub-dresden.de/id37723432X digital.slub-dresden.de] Digitalisat).&lt;br /&gt;
* Eine umfangreiche Überlieferung der Stadt Dommitzsch für den Zeitraum 1580–1944 zu Reichs- und Verfassungsangelegenheiten, allgemeiner Stadtverwaltung, Finanzen, Militär- und Kriegsangelegenheiten, Schule, Kirche, Gesundheits- und Sozialwesen, Handel, Gewerbe, Industrie, Polizei, Landwirtschaft, Verkehr, Energie- und Wasserversorgung sowie Brandschutz befindet sich im Sächsischen Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig, Bestand 20604 Stadt Dommitzsch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=07.&amp;amp;bestandid=20604 |titel=20604 Stadt Dommitzsch |werk=Staatsarchiv Leipzig |abruf=2020-03-26 |kommentar=Infotext zu Dommitzsch unter „Einleitung“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dommitzsch.de/ Website der Stadt]&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
 |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161)&lt;br /&gt;
 |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
 |Nummer=18&lt;br /&gt;
 |Ort=Halle (Saale)&lt;br /&gt;
 |Datum=1950-08-05&lt;br /&gt;
 |Seiten=279, 281&lt;br /&gt;
 |Online=[[:Datei:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]&lt;br /&gt;
 |ZDB=511105-5}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Nordsachsen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Dommitzsch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4355490-8|VIAF=245386125}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Sachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Monow</name></author>
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