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	<title>Dominus Krafft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:53:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dominus_Krafft&amp;diff=1395512&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2025-07-12T14:38:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grabplatte von Dominus Krafft Dreifaltigkeitskirche Ulm.jpg|mini|[[Grabplatte]] von Dominus Krafft im Chor der [[Dreifaltigkeitskirche (Ulm)]]]]&lt;br /&gt;
„&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dominus (= Herr)“ Krafft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, unrichtig auch &amp;#039;&amp;#039;Dominicus&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-mtM5AAAAcAAJ-238&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von Gelehrten, Künstlern und andern merkwürdigen Personen aus Ulm.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;238. {{Google Buch |BuchID=mtM5AAAAcAAJ |Seite=238}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (* um 1250; † [[6. Januar]] [[1298]] (am Tag [[Erscheinung des Herrn|Epiphania]])) war Richter in [[Ulm]] und Stifter des dortigen Predigerklosters, nach älterer, inzwischen widerlegter Ansicht auch Kanzler des römisch-deutschen Königs Rudolf von Habsburg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Krafft-Ebing |BK-Nummer= |Band=9 |Seite=753|zenoID=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-0s4EAAAAIAAJ-259&amp;quot;&amp;gt;Ernst Heinrich Kneschke: &amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines Deutsches adels-lexicon.&amp;#039;&amp;#039; F. Voight, 1864, S.&amp;amp;nbsp;259. {{Google Buch |BuchID=0s4EAAAAIAAJ |Seite=259}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Krafft war ein Sohn des Ulricus Scriba, mit dem er 1277 gemeinsam als Zeuge auftrat. Kraffts Brüder hießen Ulrich, Otto, Heinrich, Dietrich und Herman, eine Schwester war wohl mit Reinhart von Griesingen verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;Köpf (2023), S. 21–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mutter dieser Geschwister war wahrscheinlich eine Schwester des Ulmer Ammans Otto am Steg, dessen Wappen mit Schrägbalken Krafft und seine Brüder seit ca. 1290 führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Krafft waren [[Schreiber|&amp;#039;&amp;#039;Scriba&amp;#039;&amp;#039;]] der [[Staufer]] [[Konrad der Staufer|Konrad]] (1137), Friedrich (1152) sowie Rudolfs I. (1286) und [[Albrecht I. (HRR)|Albrechts I.]] von Habsburg (1298). Deren Gegner, [[Ulrich I. (Württemberg)|Ulrich I.]], [[Ulrich II. (Württemberg)|Ulrich II.]] und [[Eberhard I. (Württemberg, Graf)|Eberhard I.]] von Württemberg zerstörten 1250 das Burgschloss [[Scharnhausen]] und 1292 die Kerschburg, so dass die Krafft nach [[Langenau]] an der [[Nau]] und Ulm zogen, wo sie schon seit 1227 ansässig waren, und nannten sich &amp;#039;&amp;#039;Krafft von Nau&amp;#039;&amp;#039; (Langenau&amp;lt;ref name=&amp;quot;buch-tpZAAAAAcAAJ-273&amp;quot;&amp;gt;Friedrich Cast: &amp;#039;&amp;#039;Historisches und genealogisches Adelsbuch des Grossherzogthums Baden.&amp;#039;&amp;#039; Cast, 1845, S.&amp;amp;nbsp;273. {{Google Buch |BuchID=tpZAAAAAcAAJ |Seite=273}}&amp;lt;/ref&amp;gt;). &amp;#039;&amp;#039;Nobilis Kraffto in Nawe&amp;#039;&amp;#039;, Vasall des Abtes des [[Kloster Reichenau|Klosters Reichenau]], hatte 1237 die erste Gottesgabe ins [[Kloster Söflingen]] gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gel&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachrichten von Gelehrten, Künstlern und andern merkwürdigen Personen aus Ulm.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;237. {{Google Buch |BuchID=mtM5AAAAcAAJ |Seite=237}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der um 1250 geborene Dominus Krafft ist urkundlich seit 1270 in Ulm nachgewiesen, 1279 ist er als [[Richter]] bezeugt&amp;lt;ref&amp;gt;Köpf (2023), S. 20/21, 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; und angeblich ab 1286 als &amp;#039;&amp;#039;königlicher Kanzler&amp;#039;&amp;#039; und [[Stadtschreiber (Kanzleivorsteher)|Stadtschreiber]] (er lässt sich aber in diesen Ämtern nicht nachweisen). In älteren Texten wird er als &amp;#039;&amp;#039;der alte Schreiber (antiquus scriba)&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1281 die [[Dominikaner]] (Predigerbrüder) nach Ulm kamen und um einen Platz für ein Kloster baten, überließ ihnen &amp;#039;&amp;#039;eine Mechtildis Hunrärin&amp;#039;&amp;#039; ihren Garten [[Reichenauer Hof (Ulm)|beim Spital]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ulm.de/sixcms/media.php/29/S-1-5-1.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Über die Klosterniederlassungen im reichsstädtischen Ulm&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20140111212733 |archiv-bot=2019-04-07 02:45:28 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dominus Krafft trat als Gründer auf und mit seiner Hilfe bauten die Ordensbrüder die Kirche und das Kloster. (Das Ulmer Dominikanerkloster, zu dem 1468 [[Felix Fabri]] entsandt wurde, wurde 1531 aufgehoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.onlinekatalog-stadtarchiv.ulm.de/A.a.4.2.3.html |titel=Dominikanerkloster (1281 gegründet, 1531 aufgehoben) |werk=onlinekatalog-stadtarchiv.ulm.de |datum=2009-12-07 |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170917033105/http://www.onlinekatalog-stadtarchiv.ulm.de/A.a.4.2.3.html |archiv-datum=2017-09-17 |abruf=2024-03-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Davon sind nur noch die Außenmauern des dreijochigen Langchores der Kirche erhalten geblieben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Königs Rudolf I. im Jahr 1291 wurden Dominus Krafft und seine Brüder Ulrich, Otto (war ab 1294 in Augsburg; † 1311 ?&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.augsburger-stadtlexikon.de/index.php?id=114&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4474&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=136&amp;amp;cHash=f04d7eb4a1 |titel=Augsburger Stadtlexikon – Die Stadtgeschichte von Augsburg: Krafft |werk=augsburger-stadtlexikon.de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150923180139/http://www.augsburger-stadtlexikon.de/index.php?id=114&amp;amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=4474&amp;amp;tx_ttnews%5BbackPid%5D=136&amp;amp;cHash=f04d7eb4a1 |archiv-datum=2015-09-23 |archiv-bot=2019-09-01 20:27:22 InternetArchiveBot |abruf=2015-01-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;), Heinrich, Dietrich und Hermann, sowie der Herzog [[Konrad II. (Teck)|Konrad von Teck]] aus der Stadt Ulm vertrieben. Drei Jahre später kehrte er zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.eye.ch/swissgen/alther/tafel149.pdf |text=Ahnentafel Geschwister Alther * 1979 – 1985 |wayback=20110830050859 |archiv-bot=2023-12-13 21:44:30 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominus Krafft starb im Alter von ca. 48 Jahren Anfang Januar 1298; seine Grabplatte ist erhalten. Sie befindet sich heute in der ehemaligen [[Dreifaltigkeitskirche (Ulm)|Dreifaltigkeitskirche]], dem heutigen &amp;#039;&amp;#039;Haus der Begegnung&amp;#039;&amp;#039; in Ulm, wo sie zu einem nicht bekannten Zeitpunkt in die nördliche Wand des [[Chor (Architektur)|Chores]] eingemauert wurde. Ihre Inschrift lautet: {{laS|„anno domini 1298 in die epiphanie obiit dominus Kraffto antiquus Scriba fundator noster“.}} Diese Grabplatte ist das älteste erhaltene Denkmal der Patrizierfamilie Krafft und das älteste Steindenkmal Ulms.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=-Xrqa8cAgTwC&amp;amp;pg=PA44&amp;amp;focus=viewport&amp;amp;dq=dominus+krafft&amp;amp;hl=de&amp;amp;output=html C. A. Kornbeck: &amp;#039;&amp;#039;Der Grabstein des Dominus Krafft.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Ulm, Oberschwaben: Korrespondenzblatt des Vereins für Kunst und Alterthum in Ulm und Oberschwaben.&amp;#039;&amp;#039; Verein für Kunst und Altertum in Ulm und Oberschwaben, Band 1, 1876, S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dagmar Hub |url=http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Eine-Kirche-die-keine-Gemeinde-mehr-fand-id30276347.html |titel=Eine Kirche, die keine Gemeinde mehr fand |werk=augsburger-allgemeine.de |datum=2014-06-21 |abruf=2017-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehe und Kinder ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominus Krafft war mit Elisabeth verheiratet, beide machten 1290 eine Mahlzeitstiftung an das Ulmer Spital.&amp;lt;ref&amp;gt;Stadtarchiv Ulm, E Krafft Urkunden – 326; Köpf (2023), S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ehepaar hatte folgende Kinder:&amp;lt;ref&amp;gt;Köpf (2023), S. 44 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kraf(f)t der Schreiber, der Junge († 19. Oktober 1329), 1322 und 1326 als Richter in Ulm genannt, er stiftet 1314 eine Jahrzeit im Kloster Elchingen für seinen Vater „hern Kraft“, die am „Obrosten Abende des zwelften tages“, also am Vorabend des Todestages gefeiert werden soll; er übernimmt vom Vater die landauischen Lehen und die Beherbergung der Grafen von Tirol, deren Zahlungen an ihn von 1298 bis 1325 in deren Raitbüchern nachzuweisen sind, verheiratet mit einer Schwester der Brüder Chunrat, Liuprant und Job von Halle&lt;br /&gt;
* Hermann Krafft (* um 1275, † 1328), Richter in Ulm, Städterechner 1309&lt;br /&gt;
* Otto Krafft (* um 1280, † 18. März 1343), Richter in Ulm&lt;br /&gt;
* Ludwig Krafft († 3. November 1338), Richter in Ulm; Großvater des Bürgermeisters [[Ludwig Krafft]] († 1397)&amp;lt;ref&amp;gt;Köpf (2023), S. 48/49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Süddeutscher Adelsheros&amp;#039;&amp;#039; („Geschichte und Genealogie des Adels im Grossherzogthum Baden“), Fr. Cast, Zweite Section, Erster Band, Verlag J.F. Cast’sche Buchhandlung, Stuttgart 1845, S. 272.&lt;br /&gt;
* Hans Peter Köpf: &amp;#039;&amp;#039;Das Ulmer Geschlecht Krafft von Dellmensingen im frühen Spätmittelalter; Der Edle Kraft von Nau : Fragment.&amp;#039;&amp;#039; Norderstedt 2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=63766 Bruder Felix Fabris: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlung von der Stadt Ulm: Krafft&amp;#039;&amp;#039;], Druck der Buchdruckerei von Heinrich Frey, Ulm 1909, S. 24.&lt;br /&gt;
* [http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=63797 Bruder Felix Fabris: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlung von der Stadt Ulm: Krafft&amp;#039;&amp;#039;], Druck der Buchdruckerei von Heinrich Frey, Ulm 1909, S. 55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krafft, Dominus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kanzler (deutsche Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ulm)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Krafft|Dominus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1298]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krafft, Dominus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Krafft, Dominicus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Kanzler des Königs Rudolf von Habsburg und Stifter des Predigerklosters in Ulm&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1250&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Januar 1298&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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