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	<title>Domino-Theorie - Versionsgeschichte</title>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Domino-Theorie&amp;diff=89322&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Baronomingo: Es wurden einige Rechtschreibfehler korrigiert und ein anderer Wiki-Artikel verlinkt.</title>
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		<updated>2026-03-06T14:23:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Es wurden einige Rechtschreibfehler korrigiert und ein anderer Wiki-Artikel verlinkt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Domino theory.png|mini|350px|Illustration der Domino-Theorie in Bezug auf Asien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Domino-Theorie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein politischer Begriff aus den Zeiten des [[Kalter Krieg|Ost-West-Konflikts]]. Sie wurde am 7. April 1954 von US-Präsident [[Dwight D. Eisenhower]] verkündet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.fischer-kompakt.de/sixcms/detail.php?template=glossar_detail&amp;amp;id=221406 |titel=Dominotheorie |werk=fischer-kompakt.de |hrsg=[[S. Fischer Verlag]] |offline=2025-06-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071214163452/http://www.fischer-kompakt.de/sixcms/detail.php?template=glossar_detail&amp;amp;id=221406 |archiv-datum=2007-12-14 |abruf=2008-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß der Theorie würden Länder, die sich geographisch in der Nähe eines [[Kommunismus|kommunistischen]] Landes befänden, durch die „[[Populismus|populistische]] Kraft“ der kommunistischen [[Ideologie]] ebenfalls kommunistisch werden. Entsprechend würden nach und nach alle Länder einer Region wie bei einer [[Dominoeffekt|Kette von Dominosteinen]] &amp;#039;&amp;#039;umfallen&amp;#039;&amp;#039; und sich damit von der [[Westliche Welt|westlichen Welt]] abwenden. Diese Theorie stützte fast durchgehend bis zum Ende des Kalten Kriegs 1990 eine Politik der USA, die mit offenen und [[Verdeckte Operation|verdeckten Methoden]] versuchte, das Vordringen des Kommunismus zu verhindern, besonders in [[Lateinamerika]], [[Afrika]] und [[Südostasien]]. Folgen waren offene militärische Konflikte wie der [[Vietnamkrieg]] und von den USA [[Geheimpolitik|geheim]] initiierte oder unterstützte [[Putsch|Staatsstreiche]] gegen als links eingestufte demokratische Regierungen wie beim [[Putsch in Chile 1973]]. Insbesondere in Lateinamerika wurden zahlreiche [[Beziehungen zwischen Lateinamerika und den Vereinigten Staaten#1970er Jahre: die Ära der Juntas|rechtsgerichtete Militärdiktaturen unterstützt]], die linke Oppositionsgruppen in so genannten [[Schmutziger Krieg|&amp;#039;&amp;#039;Schmutzigen Kriegen&amp;#039;&amp;#039;]] bekämpften. Dabei kam es zu einer Vielzahl von [[Menschenrechte|Menschenrechtsverletzungen]], besonders durch den Einsatz staatlich gesteuerter [[Todesschwadron]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalt und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während des Kalten Krieges gingen die Staaten des [[Westliche Welt|Westens]], insbesondere die [[Vereinigte Staaten|USA]], von großen Expansionsbestrebungen der [[Sowjetunion]] und ihrer [[Kommunismus|kommunistischen]] Ideologie aus. Die Domino-Theorie geht davon aus, dass, sobald ein Land in kommunistische Hände fiele, benachbarte Länder aufgrund der „[[Populismus|populistischen]] Kraft der [[Ideologie]]“ binnen kurzer Zeit ebenfalls dem Kommunismus „ausgeliefert“ wären. Ähnlich wie eine Reihe [[Domino]]steine würde so ein Land nach dem anderen kommunistisch werden und sich der Kommunismus unkontrollierbar ausdehnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Mechanik des Abgleitens in eine kommunistische Diktatur hatte eine deutlich rassistische Komponente: Präsident [[Franklin D. Roosevelt]] stellte sich beispielsweise eine Treuhandverwaltung für das [[Indochina]] der Nachkriegszeit für etwa 25 Jahre vor, „bis wir sie [die Vietnamesen] so weit haben“, dass sie sich selbst regieren können – unterschlagend, dass Indochina bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts eine von europäischen Mächten unabhängige Geschichte von Hochkulturen selbständiger König- und Kaiserreiche hatte. Diese rassistisch-überhebliche Einstellung prägte die Entscheidungsträger in Regierung und Administration, die den Asiaten politische Unselbständigkeit zuschrieb und dadurch den vietnamesischen Nationalismus, schon das Motiv des Befreiungskampfes gegen die französische Kolonialherrschaft, für die Amerikaner unsichtbar machte, was zu ihrer „fatalen Unterschätzung des Gegners“ führte.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Tuchman: &amp;#039;&amp;#039;Die Torheit der Regierenden.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch 1989, S. 291 f., 300, 312, 314, 321, 326 f., 353, 472 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als intellektuelle Begründer der Domino-Theorie gelten [[Dean Acheson]] und [[John Foster Dulles]], Außenminister in den Regierungen Truman und Eisenhower. Der Ruf nach starken Maßnahmen gegen eine Ausdehnung des kommunistischen Blocks traf auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges auf deutliche Zustimmung in der US-Öffentlichkeit, da auch das innenpolitische Klima sehr [[Antikommunismus|antikommunistisch]] dominiert war. Eisenhower begegnete diesem Domino-Effekt mit der [[Rollback-Politik]], einer offensiven Weiterentwicklung der [[Containment-Politik|Eindämmungspolitik]] von [[Harry S. Truman]]. Die Rollback-Politik wurde jedoch nie in ihrer vollen offensiven Natur angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückblickend schien sich die Domino-Theorie mit dem „Verlust“ [[Republik China (1912–1949)|Chinas]] 1949 an den Kommunismus und das weitere Überschwappen der kommunistischen Ideologie auf [[Korea]], [[Laos]] und [[Vietnam]] zu bestätigen. Sie diente daher zur Begründung für das militärische Engagement der USA vor allem [[Vietnamkrieg|in Vietnam]]. Auch das [[Beziehungen zwischen Lateinamerika und den Vereinigten Staaten|US-Engagement gegen sozialistische oder kommunistische Regierungen in Lateinamerika]] wurde mit der Domino-Theorie begründet: 1954 beim Sturz des demokratisch gewählten [[Guatemala|guatemaltekischen]] Präsidenten [[Jacobo Árbenz Guzmán]] &amp;#039;&amp;#039;([[Operation PBSUCCESS]])&amp;#039;&amp;#039;, bei der harten Haltung der Vereinigten Staaten gegenüber [[Kuba]] seit der Revolution durch [[Fidel Castro]] und bei den [[US-Intervention in Chile|verdeckten CIA-Operationen]] in Chile, die am 11. September 1973 zum [[Putsch in Chile 1973|Militärputsch]] gegen den [[Partido Socialista de Chile|demokratisch gewählten sozialistischen]] Präsidenten [[Salvador Allende]] führten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Antikolonialismus|antikolonialen]] Revolutionen in den 1960er und 1970er Jahren, die häufig zu sozialistisch ausgerichteten Regimen in den afrikanischen Ex-Kolonien führten, sowie die Revolution in [[Nicaragua]] 1979 erneuerten die Befürchtungen eines Dominoeffektes und führten unter der [[Kabinett Reagan|Regierung Reagan]] zu verstärkten Anstrengungen von Containment und Rollback, wie u.&amp;amp;nbsp;a. zu Versuchen, sich sozialistisch orientierende Regimes zu stürzen, z.&amp;amp;nbsp;B. bei der [[US-Invasion in Grenada]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Domino-Theorie wird typischerweise dem [[Realismus (Internationale Beziehungen)|Realismus]] oder dem [[Neorealismus (Internationale Beziehungen)|Neorealismus]] zugeordnet. Sie wird seit 2023 infolge der [[Osterweiterung der NATO|Ost-Erweiterung der NATO]] zur Rechtfertigung der Erhöhung der Rüstungsausgaben in den betroffenen Staaten bemüht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://mishtalk.com/economics/white-house-hysteria-new-domino-theory-putin-wont-stop-with-ukraine/ |titel=White House Hysteria: New Domino Theory, Putin Won’t Stop With Ukraine |autor=Mike Shedlock | datum=2023-12-20 |zugriff=2023-12-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Die Domino-Theorie ist wie der Realismus und der Neorealismus eine simple Theorie, die politische Prozesse nicht mit der notwendigen Komplexität wiedergibt. So wurde beispielsweise dem [[Tauwetter-Periode|Wandel in der sowjetischen Außenpolitik]] unter [[Nikita Sergejewitsch Chruschtschow|Chruschtschow]] keine Rechnung getragen. Ebenfalls unberücksichtigt blieben die verschiedenen Ausrichtungen des Kommunismus und damit auch das [[Chinesisch-sowjetisches Zerwürfnis|chinesisch-sowjetische Zerwürfnis]]. Durch das offensive, zuweilen aggressive Verhalten der [[Außenpolitik der Vereinigten Staaten|US-Außenpolitik]] entwickelte sich die Domino-Theorie teilweise zu einer [[Selbsterfüllende Prophezeiung|selbsterfüllenden Prophezeiung]]. So bewirkte die Unterstützung der USA für die Diktatoren in [[Südkorea]] und [[Südvietnam]] sogar noch eine Stärkung der kommunistischen Bewegungen in diesen Ländern. Der Einmarsch in Laos (1964) und Kambodscha (1970) im Vietnamkrieg führten gerade dazu, dass diese Nachbarländer in Richtung Ostblock „kippten“. Die Befürchtungen seitens der USA, dass ganz Asien durch diese Entwicklungen kommunistisch würde, bewahrheiteten sich indes nicht. Die bedingungslose Unterstützung antikommunistischer Politiker durch die USA, auch dann, wenn sie im Hinblick auf Menschenrechte oder Korruption von zweifelhafter Lauterkeit waren, stellte schließlich den moralischen Anspruch des eigenen Handelns in Frage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fallbeispiel: Guatemala und El Salvador in den 1980er Jahren ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Beziehungen zwischen Lateinamerika und den Vereinigten Staaten#El Salvador und Guatemala: Todesschwadronen als Mittel der Politik|titel1=„El Salvador und Guatemala: Todesschwadronen als Mittel der Politik“ im Artikel Beziehungen zwischen Lateinamerika und den Vereinigten Staaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als besonders deutliches Beispiel&amp;lt;ref name=&amp;quot;Atlantic&amp;quot; /&amp;gt; für negative Auswirkungen dieser Politik gilt die massive Unterstützung der US-Regierung für die Militärdiktaturen in El Salvador und Guatemala in den 1980er Jahren. Beide seit langem [[Diktatur|diktatorisch]] regierte Länder sahen sich Anfang der 1980er durch eine jahrzehntelange verfehlte Wirtschafts- und Sozialpolitik sehr erfolgreichen linken Befreiungs- bzw. [[Guerilla]]-Bewegungen gegenüber, die eine ernsthafte Bedrohung für die Regime darstellten. In der [[Ronald Reagan|Reagan-Regierung]] hatte sich die faktisch kaum zutreffende Überzeugung durchgesetzt, dass diese Bewegungen, ebenso wie die bereits seit 1979 regierenden linken [[Frente Sandinista de Liberación Nacional|Sandinisten]] im benachbarten [[Nicaragua]], Verbündete der UdSSR und [[Kuba]]s seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Jorge I. Domínguez: &amp;#039;&amp;#039;Latin America&amp;#039;s Relations with the United States and other Major Powers (1960–1990).&amp;#039;&amp;#039; Center for International Affairs (Hrsg.), 1991, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonas&amp;quot;&amp;gt;Susanne Jonas: &amp;#039;&amp;#039;Central America As a Theater of U.S. Cold War Politics.&amp;#039;&amp;#039; In: Latin American Perspectives, 9, 3, Social Classes in Latin America, Teil I: Rural Class Relations, 1982, S. 123–128, hier S. 127.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge versuchte sie weitgehend erfolglos, jedoch mit großem Aufwand und [[Desinformation|propagandistischen]] Methoden, die Aufstände in [[El Salvador]] und [[Guatemala]] als Ergebnis kubanischer oder sowjetischer Einmischungen darzustellen, um die Unterstützung der auch in den USA umstrittenen [[Militärdiktatur]]en zu rechtfertigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonas&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Sturz des [[Politische Rechte (Politik)|rechtsgerichteten]] nicaraguanischen Diktators [[Anastasio Somoza Debayle|Somoza]] 1979 durch die Sandinisten befürchteten Beobachter in den USA, dass El Salvador der nächste „fallende Dominostein“ sein könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;James John Guy: [http://www.jstor.org/discover/10.2307/40395207?uid=3737864&amp;amp;uid=2129&amp;amp;uid=2&amp;amp;uid=70&amp;amp;uid=4&amp;amp;sid=21102011161383 El Salvador: Another Domino?] The World Today, Vol. 36, No. 8, August 1980, Seite 326–330.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beginn der Unterstützung durch die Reagan-Regierung 1981, die mit der kritischen Haltung der Vorgängerregierung von Präsident [[Jimmy Carter]] brach, ermordeten vom Regime gesteuerte [[Todesschwadron]]en alleine in [[Geschichte El Salvadors#Bürgerkrieg|El Salvador]] innerhalb von zwei Jahren etwa 40.000 Oppositionelle, rund 0,8 % der Bevölkerung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Atlantic&amp;quot;&amp;gt;Benjamin Schwarz: {{Webarchiv |url=http://www.theatlantic.com/past/docs/issues/98dec/elsalv.htm |wayback=20190826154714 |text=Dirty Hands. The success of U.S. policy in El Salvador -- preventing a guerrilla victory -- was based on 40,000 political murders}} Buchrezension zu William M. LeoGrande: &amp;#039;&amp;#039;Our own Backyard. The United States in Central America 1977–1992.&amp;#039;&amp;#039; 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus innenpolitischen Erwägungen, das heißt um den erheblichen Protest etwa von Seiten der Kirchen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://news.google.com/newspapers?nid=1955&amp;amp;dat=19810419&amp;amp;id=V94hAAAAIBAJ&amp;amp;sjid=J6EFAAAAIBAJ&amp;amp;pg=5007,4873430 Activist Church Leaders Oppose US Policy in El Salvador.] Reading Eagle, 19. April 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; gegen diese Außenpolitik einzudämmen, sprach die US-Regierung offiziell von „Fortschritten“ im Bereich der Menschenrechte in den beiden Ländern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Atlantic&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jenny Marder |url=http://www.pbs.org/newshour/rundown/2013/05/from-the-vault-will-ending-an-embargo-in-guatemala-fuel-or-endorse-the-violence.html |titel=As Rios Montt Trial Nears End, a Look Back at U.S. Role in Guatemala&amp;#039;s Civil War |werk=pbs.org |hrsg=[[Public Broadcasting Service]] |datum=2013-05-10 |sprache=en |offline=2023-04-15  |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140129192649/http://www.pbs.org/newshour/rundown/2013/05/from-the-vault-will-ending-an-embargo-in-guatemala-fuel-or-endorse-the-violence.html |archiv-datum=2014-01-29 |abruf=2025-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die dortigen Herrscher änderten jedoch tatsächlich nichts an ihrer Vorgehensweise&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYTimes&amp;quot;&amp;gt;Anthony Lewis: [http://www.nytimes.com/1993/04/02/opinion/abroad-at-home-fear-of-the-truth.html Abroad at Home; Fear Of the Truth.] The New York Times, 2. April 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; – dies wird auch darauf zurückgeführt, dass etwa die Militärs in El Salvador wussten, dass die USA einen drohenden „Verlust“ des Landes an die linke [[Befreiungsbewegung]] [[Frente Farabundo Martí para la Liberación Nacional|FMLN]] in jedem Fall verhindern wollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Atlantic&amp;quot; /&amp;gt; Der US-Regierung war dabei intern durchaus klar, mit wem sie es zu tun hatte, so nannte ein Vize-Verteidigungsminister Reagans das salvadorianische Militär inoffiziell „einen Haufen mörderischer Gangster“ (orig.: &amp;#039;&amp;#039;a bunch of murderous thugs&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Atlantic&amp;quot; /&amp;gt; Die US-Regierung war auch bestrebt, Nachrichten über die Gräueltaten und Massaker der unterstützten Militärs [[Medienmanipulation|aus den US-Medien zu halten]]. So wurde laut New York Times versucht, das von der salvadorianischen Antiguerilla-Spezialeinheit [[Batallón Atlácatl]] verübte [[Massaker von El Mozote]] an 900 Zivilisten zu vertuschen („cover up“), und Außenminister [[Alexander Haig]] berichtete dem US-Kongress eine stark beschönigte, laut New York Times frei erfundene Version der [[Vergewaltigung]] und Ermordung dreier US-amerikanischer Nonnen durch salvadorianische Soldaten, was er Jahre später vehement bestritt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NYTimes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entschuldigung Bill Clintons bei Guatemala und juristische Aufarbeitung ===&lt;br /&gt;
US-Präsident [[Bill Clinton]] wandte sich 1999 an das Volk Guatemalas – es sei falsch von den USA gewesen, das „Militär und verschiedene Geheimdienste“ Guatemalas zu unterstützen, die sich an Menschenrechtsverletzungen und der „gewaltsamen und weit verbreiteten Unterdrückung“ beteiligt hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mother&amp;quot;&amp;gt;[http://www.motherjones.com/politics/1999/03/guatemala-bill-clintons-latest-damn-near-apology Guatemala: Bill Clinton&amp;#039;s Latest Damn-Near Apology.] [[Mother Jones (Zeitschrift)|Mother Jones]], 16. März 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Diktator Guatemalas von 1982 bis 1983, [[Efraín Ríos Montt]], wurde im Mai 2013 wegen [[Völkermord]] und [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] zu 80 Jahren Gefängnis verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-05/rios-montt-guatemeala-urteil Guatemalas Exdiktator zu 80 Jahren Haft verurteilt.] Die Zeit, 11. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://orf.at/stories/2181417/2181418/ 80 Jahre Haft für Ex-Diktator Rios Montt] – news.ORF.at, 11. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[David Horowitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Kalter Krieg. Hintergründe der US-Außenpolitik von Jalta bis Vietnam&amp;#039;&amp;#039;. Wagenbach, Berlin 1969, ISBN 3-8031-1013-0.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Arno Kohl |Titel=Dominotheorie und amerikanische Vietnampolitik 1954–1961. Eine Fallstudie zur Rolle von Leitbildern in der internationalen Politik |Ort=Freiburg |Datum=2001 |Kommentar=Inaugural-[[Dissertation]] an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] |Online=http://www.freidok.uni-freiburg.de/volltexte/534/pdf/Dominotheorie.pdf |Format=PDF |KBytes=4000 |Abruf=2008-12-16}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Frank Ninkovich |Titel=Modernity and Power: A History of the Domino Theory in the Twentieth Century |Verlag=University of Chicago Press |Ort=Chicago |Datum=1994 |ISBN=0-226-58650-2}}&lt;br /&gt;
* [[Barbara Tuchman]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Torheit der Regierenden|Die Torheit der Regierenden. Von Troja bis Vietnam]].&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Amerikanischen von Reinhard Kaiser. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-596-24438-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:DominoTheorie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitische Doktrin (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koreakrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vietnamkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dwight D. Eisenhower]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geopolitik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Terminologie des Kalten Krieges]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domino]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Baronomingo</name></author>
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