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	<title>Dominique Pire - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T11:54:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dominique_Pire&amp;diff=349375&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;LilyKitty: von humastisches Gymnasium</title>
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		<updated>2023-11-04T08:22:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;von humastisches Gymnasium&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Georges Pire 1958.jpg|miniatur|hochkant|Dominique Pire (1958)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dominique Pire&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Georges Charles Clement Ghislain Pire) (* [[10. Februar]] [[1910]] in [[Dinant]], [[Belgien]]; † [[30. Januar]] [[1969]] in [[Löwen]]) war ein belgischer [[Dominikaner]], Gründer von Hilfsorganisationen und [[Friedensnobelpreis]]träger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
1914, mit Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] musste Georges Pire vor den deutschen Truppen aus Belgien nach Frankreich fliehen. Erst vier Jahre später konnte die Familie zurückkehren und fand ihr Haus zerstört vor. Diese Erfahrung prägte ihn, so dass er sich später intensiv für Flüchtlinge einsetzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bio&amp;quot;&amp;gt;http://www.nobelprize.org/nobel_prizes/peace/laureates/1958/pire-bio.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georges Pire besuchte ein [[humanistisches Gymnasium]] und studierte anschließend für zwei Semester [[Philosophie]]. 1928 trat er den Dominikanern des La Sarte-Kloster in der Nähe von [[Huy (Belgien)|Huy]] bei und nahm den Ordensnamen &amp;#039;&amp;#039;Dominique&amp;#039;&amp;#039; an. Parallel studierte er weiter und schloss von 1932 bis 1936 ein Studium der [[Theologie]] an der Universität [[Angelicum]] in [[Rom]] an. 1934 wurde er zum [[Priester (Christentum)|Priester]] geweiht. 1936 erfolgte die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] über „Die Infiltration der Lehre der Stoiker in christlichen Schriften des 2. Jahrhunderts“, anschließend studierte er ein weiteres Jahr [[Sozialwissenschaft|Sozial-]] und [[Politikwissenschaft]]en an der [[Geschichte der Universität Löwen#Die Katholische Universität Löwen (1834–1968)|Universität in Löwen]] in Belgien. Von 1937 bis 1947 lehrte er Moralphilosophie an der Ordensschule des La Sarte-Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dinant - Maison natale de Dominique Pire.jpg|miniatur|links|Geburtshaus von Dominique Pire in Dinant]]&lt;br /&gt;
Dominique Pire begründete 1938 zwei Wohltätigkeits-Vereinigungen, welche sich mit verlassenen und an gefährdeten Plätzen lebenden Kindern, meist Waisenkindern, befassten. Dabei handelte es sich um den &amp;#039;&amp;#039;[[Service d’Entraide Familiale]]&amp;#039;&amp;#039; („Familienunterstützungsdienst“) sowie die &amp;#039;&amp;#039;Stations des Pleins Air de Huy&amp;#039;&amp;#039; als Hilfsstationen im Freien in der „guten Luft von Huy“. In letzteren wurden vor allem im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Kinder aus bombengefährdeten Gebieten Belgiens und Frankreichs aufgenommen. Während des Zweiten Weltkrieges nahm er selbst am Widerstand teil und schmuggelte unter anderem alliierte Piloten aus dem Land. Teilweise arbeitete er auch für den [[Nachrichtendienst|Geheimdienst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 gründete er die Organisation &amp;#039;&amp;#039;[[Aide aux Personnes Déplacées]]&amp;#039;&amp;#039; („Hilfe für heimatlose Menschen“), die als Ziel die moralische und finanzielle Hilfe für [[Displaced Person]]s (DPs) hatte. Er organisierte auf diese Weise vor allem materielle Hilfe für etwa 60.000 Menschen, die aus ihren Heimatländern verschleppt oder auf andere Weise heimatlos waren und in [[DP-Lager]]n in Österreich lebten. Er organisierte außerdem die &amp;#039;&amp;#039;Sponsorship-Bewegung&amp;#039;&amp;#039;, bei der etwa 15000 heimatlose Kinder von westeuropäischen Familien adoptiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1950 und 1954 gründete er in Belgien vier Heime für alte Flüchtlinge: in Huy (1950), Esneux (1951), Aertslaer (1953) und Braine-le-Comte (1954).&amp;lt;ref name=&amp;quot;bio&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1955 und 1962 organisierte er die Entstehung der so genannten [[Europadorf|Europadörfer]] in [[Deutschland]], [[Österreich]] und Belgien. Dabei entstand das erste Dorf 1956 bei [[Aachen]], ein weiteres im gleichen Jahr in [[Bregenz]] am [[Bodensee]] und ein drittes 1957 in [[Augsburg]]. Bis 1962 entstanden auf diese Weise sieben Europadörfer. 1958 wurde Pire für diese Aktivität der [[Friedensnobelpreis]] für seine Hilfe der Flüchtlinge zugesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine bekannteste Hilfsorganisation ist &amp;#039;&amp;#039;[[L’Europe du Coeur au Service du Monde]]&amp;#039;&amp;#039; („Europas Herz für Welthilfe“), die er 1959 gründete und die vor allem die Überwindung kultureller Unterschiede zum Ziel hat. Ein Jahr später gründete er außerdem das [[Mahatma Gandhi International Peace Center]], welches als „Friedensuniversität“ für die Verbesserung der globalen Verständigung dienen sollte und bis heute existiert. 1962 gründete er zudem die erste [[Friedensinsel]] im Osten [[Pakistan]]s, 1967 folgte eine weitere in [[Indien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dominique Pire starb im Alter von nur 58 Jahren nach Komplikationen einer Operation. Neben dem Friedensnobelpreis erhielt er zahlreiche weitere Auszeichnungen, darunter den [[Sonning-Preis]]. Außerdem wurde er bereits nach dem Zweiten Weltkrieg mit der französischen Widerstandsmedaille, dem französischen Kriegskreuz sowie dem Großen [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] der deutschen Regierung ausgezeichnet und war Ritter der französischen Ehrenlegion. 1987 wurde der [[Asteroid]] [[(3228) Pire]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.minorplanetcenter.net/iau/ECS/MPCArchive/1987/MPC_19870907.pdf Minor Planet Circ. 12209]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hugues Vehenne: &amp;#039;&amp;#039;P. Dominique Pire – Erinnerungen und Gespräche.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen von Roswitha Plancherel. Benziger Verlag, Einsiedeln 1960.&lt;br /&gt;
* Bernhard Kupfer: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Nobelpreisträger.&amp;#039;&amp;#039; Patmos Verlag, Düsseldorf 2001,  ISBN 3-491-72451-1.&lt;br /&gt;
* Guido van Damme: &amp;#039;&amp;#039;Dominique Pire. Friedensnobelpreisträger.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen von Marcel Oswald. St. Benno Verlag, Leipzig 2010, ISBN 978-3-7462-2924-9.&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000008547|Dominique G. Pire||in: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 12/1969 vom 10. März 1969}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Georges Pire}}&lt;br /&gt;
* {{nobel-fr|1958|Dominique Pire}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118742701}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Träger des Friedensnobelpreises}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118742701|LCCN=n/81/19886|VIAF=5452395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pire, Dominique}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikanerbruder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (belgischer Widerstand 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedensnobelpreisträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Päpstlichen Universität Heiliger Thomas von Aquin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pire, Dominique&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pire, Georges Charles Clement Ghislain&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=belgischer Mönch und Friedensnobelpreisträger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Februar 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dinant]], Belgien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Löwen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;LilyKitty</name></author>
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