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	<title>Dominique Meyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T23:29:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dominique_Meyer&amp;diff=1027978&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-50550-2: Satzfehler berichtigt</title>
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		<updated>2025-09-01T20:02:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Satzfehler berichtigt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Meyer Dominique-4276 (17122698526).jpg|thumb|Dominique Meyer (2015)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dominique Meyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. August]] [[1955]] in [[Thann]], [[Elsass]]) ist ein französischer Wirtschaftswissenschaftler, Manager, Politberater, früherer Generalintendant und künstlerischer Leiter des [[Théâtre des Champs-Élysées]]. Von 2010 bis 2020 war er der Direktor der [[Wiener Staatsoper]]. Bis 2024 leitete er die [[Mailänder Scala]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Dominique Meyer kam 1955 als Sohn eines Diplomaten im südlichen [[Elsass]] zur Welt. Während seines Wirtschaftsstudiums an der Pariser Wirtschaftsuniversität kam er zum ersten Mal mit der Oper in Berührung. Laut eigenen Angaben besuchte er schon während der Studienzeit täglich Opern- und Theatervorstellungen oder Konzerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach dem Studium 1980 erfolgte der Eintritt in die französische Politik. Er arbeitete im Industrieministerium, in jener Sektion, die sich mit der Organisation und der Förderung der französischen Platten- und Filmindustrie befasste. 1984 holte ihn der damalige Kulturminister [[Jack Lang]] als Berater für Kultur in sein Ministerium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ausscheiden Langs aus dem Kabinett 1986 verschaffte ihm dieser auf Meyers Wunsch hin einen Beraterjob an der [[Pariser Oper]], 1989 wurde er Generaldirektor. In dieser Rolle musste er im selben Jahr die Probleme um die Eröffnung der [[Opéra Bastille]] lösen. Hierbei handelte es sich um den berühmten Krach wegen [[Daniel Barenboim]]s Vertrag – damals von zwei Ministern unterschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 holte ihn Premierminister [[Pierre Bérégovoy]] als Kulturberater in die Politik zurück. In dieser Funktion war er unter anderem mit der Gründung des Fernsehsenders [[ARTE]] und mit den Vorbereitungen zur Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich beschäftigt. 1994 übernahm er die Leitung der [[Oper von Lausanne]], wo er fünf Jahre lang mit selten gespielten Werken aufhorchen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1999 erhielt er eine Berufung an das [[Théâtre des Champs-Élysées]] als Intendant und künstlerischer Leiter des privat geführten Hauses. Daneben hält er an verschiedenen Universitäten Vorlesungen zu Musikmanagement und Kulturbetrieb und versuchte weiterhin, Ungewöhnliches und Neues auf die Bühne zu bringen. „Neue Opern müssen geschaffen werden, aber nicht solche, die nach ein paar Vorstellungen wieder vom Spielplan verschwinden“, erklärte er dem „Neuen Merker“. „Die Komponisten müssen verstehen, für wen sie Musik schreiben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Juni 2007 erhielt er von der österreichischen Kulturministerin [[Claudia Schmied]] das Angebot, ab 30. Juni 2010 mit [[Franz Welser-Möst]] als [[Generalmusikdirektor]] die [[Wiener Staatsoper]] zu leiten. Er eröffnete seine Intendanz mit einer Aufführung von &amp;#039;&amp;#039;[[Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg|Tannhäuser]]&amp;#039;&amp;#039;, bei der Welser-Möst am Pult stand.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Weidringer [http://diepresse.com/home/kultur/klassik/klassikkritik/592638/Staatsoper_Festliche-solide-Saisoneroeffnung Staatsoper: Festliche, solide Saisoneröffnung], Die Presse, 7. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste Premiere war die Erstfassung der Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Cardillac]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul Hindemith]], die 1926 in [[Dresden]] uraufgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Sinkovicz]]: [http://diepresse.com/home/kultur/klassik/603105/Cardillac-das-ist-ein-Wiener-Opernwunderder &amp;quot;Cardillac&amp;quot;, das ist ein Wiener Opernwunder], Die Presse, 19. Oktober 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 2019 wurde bekannt, dass er im Juli 2021 [[Alexander Pereira]] als Intendant der [[Mailänder Scala]] nachfolgen soll,&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3128473&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orf.at/stories/3128473/ |titel=Dominique Meyer wird neuer Chef der Mailänder Scala |abruf=2019-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; durch dessen vorzeitigen Weggang übernahm er das Amt bereits 2020.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-scala-in-mailand-wird-moderner-17285706.html |titel=Die Oper wird Universität |abruf=2022-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier wurde Meyers regulär Ende Februar 2025 auslaufender Vertrag bis 1. August 2025 verlängert. Bereits ab September 2024 wird ihm Fortunato Ortombina, der zuvor das [[Teatro La Fenice]] in [[Venedig]] geleitet hat, als nominierter Superintendent an die Seite gestellt. Nach Meyers Weggang wird Ortombina auch die Intendanz in Mailand übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oper-magazin.de/news/scala-dominique-meyer-fortunato-ortombina/ |titel=Aufstieg des Phönix: Nachfolger für La Scala ernannt |hrsg=[[Oper!]] |datum=2024-06-26 | abruf=2024-07-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2011 bis 2019 war Dominique Meyer Präsident der [[Europäische Musiktheater-Akademie|Europäischen Musiktheater-Akademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Sven Hartberger, Chef des [[Klangforum Wien]], warf Meyer vor, dieser habe eine [[Musealisierung]] des Spielplans der Wiener Staatsoper zu verantworten, in der Spielzeit 2012/13 war kein Werk jünger als 70 Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://kurier.at/chronik/wien/klangforum-kritik-am-musiktheater-in-wien/812.185 Klangforum: Kritik am Musiktheater in Wien], [[Kurier (Tageszeitung)|Kurier]], 20. September 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Staatsoperndirektor antwortete darauf mit einer Reihe von zeitgenössischen Premieren (darunter &amp;#039;&amp;#039;[[The Tempest (Oper)|The Tempest]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Thomas Adès]] im Juni 2015 und &amp;#039;&amp;#039;[[Drei Schwestern (Oper)|Tri Sestri]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Péter Eötvös]] im März 2016), sowie mit einem Kompositionsauftrag an [[Olga Neuwirth]] für die Oper &amp;#039;&amp;#039;[[Orlando (Neuwirth)|Orlando]]&amp;#039;&amp;#039; nach Virginia Woolfs gleichnamigem Roman, die 2019 an der Staatsoper uraufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geplante [[Da-Ponte-Oper|Da-Ponte-Trilogie]] musste nach der zweiten Inszenierung von [[Jean-Louis Martinoty]] abgebrochen werden, weil sich Franz Welser-Möst weigerte, weiterhin mit diesem Regisseur zusammenzuarbeiten. Die Kritiken an der Regie dieser beiden Produktionen waren ablehnend bis vernichtend, insbesondere der &amp;#039;&amp;#039;[[Don Giovanni]]&amp;#039;&amp;#039; wurde „von den Kritikern in der Luft zerrissen“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/2675027/figaro-zweite-mozart-premiere-neuen-staatsoperndirektion.story &amp;quot;Figaro&amp;quot;: Zweite Mozart-Premiere der neuen Staatsoperndirektion]&amp;#039;&amp;#039;, [[Kleine Zeitung]], 15. Februar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Staatsopern-&amp;#039;&amp;#039;[[Le nozze di Figaro|Figaro]]&amp;#039;&amp;#039; von 2011 war daraufhin das Remake einer Pariser Inszenierung von 2001. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. September 2014 erklärte GMD Welser-Möst aufgrund „künstlerischen Differenzen“ mit Meyer&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/kultur/buehne-konzert/article131945572/Ruecktritt-kostet-den-Star-Dirigenten-viel-Geld.html Rücktritt kostet den Star-Dirigenten viel Geld], [[Die Welt]], 5. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; seinen sofortigen Rücktritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2016: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
* 2020: Offizier der [[Ehrenlegion]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://at.ambafrance.org/Dominique-Meyer-in-den-Offiziersstand-der-franzosischen-Ehrenlegion-gehoben-27 |titel=Dominique Meyer in den Offiziersstand der französischen Ehrenlegion gehoben  |datum=2020-03-02|abruf=2020-03-07|autor=|werk=ambafrance.org}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: Ehrenmitglied der [[Wiener Philharmoniker]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.musik-heute.de/21072/wiener-philharmoniker-ehren-angyan-und-meyer/ |titel= Wiener Philharmoniker ehren Angyan und Meyer |datum=2020-06-05|abruf=2020-06-06|autor=|werk=musik-heute.de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: [[Liste der Ehrenmitglieder der Wiener Staatsoper|Ehrenmitglied und Ehrenringträger der Wiener Staatsoper]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3055259/ |titel=Zum Abschied Ehrenmitgliedschaft für Meyer |datum=2020-06-28|abruf=2020-06-28|autor=|werk=[[ORF.at]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/aktuelles/detail/news/dominique-meyer-und-thomas-platzer-zu-ehrenmitgliedern-der-wiener-staatsoper-ernannt/ |titel=Dominique Meyer und Thomas Platzer zu Ehrenmitgliedern der Wiener Staatsoper ernannt |datum=2020-06-28|abruf=2020-06-28|autor=|werk=wiener-staatsoper.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Orden des Sterns von Italien|Komtur des Ordens des Sterns von Italien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Premierenbesetzungen der Wiener Staatsoper ab 2014]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://univie.ac.at/ema Europäische Musiktheater-Akademie]&lt;br /&gt;
* [http://www.der-neue-merker.at/druck.php?area=33&amp;amp;pgm_00013_id=49&amp;amp;pgm_00040_id=81 Interview, 10/2006: Dominique MEYER, Wie Oper in Frankreich gemacht wird]&lt;br /&gt;
* [http://www.theatrechampselysees.fr/ Théâtre des Champs-Élysées]&lt;br /&gt;
* [http://www.wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/das-haus/direktion-mitarbeiter/dominique-meyer/ Direktion Wiener Staatsoper]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Direktoren der Wiener Staatsoper}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142375276|LCCN=no2011109029|VIAF=27326837}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meyer, Dominique}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Manager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Sterns von Italien (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Wiener Staatsoper]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Elsass)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meyer, Dominique&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Manager, Direktor der Wiener Staatsoper&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. August 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Thann]], [[Elsass]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-50550-2</name></author>
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