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	<title>Dominionismus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pallaskatz1: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-08-31T15:04:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dominionismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dominion Theology&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine [[politische Ideologie]] innerhalb des [[Christlicher Fundamentalismus|Christlichen Fundamentalismus]] in den [[Vereinigte Staaten|USA]] bezeichnet, die sich auf {{B|Genesis|1|26–28}} beruft, um eine christliche Verantwortung bei der Gestaltung des [[Staat]]es vor der [[Parusie|Wiederkunft Christi]] zu begründen. Wie in der [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutherischen]] [[Zwei-Reiche-Lehre]] sind dabei viele Anhänger auch für eine (finanzielle) [[Trennung von Kirche und Staat]], jedoch gegen eine Trennung von Glaube und Staat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der harte Flügel der Dominionisten will einen qualifiziert dominierenden Einfluss über den weltlichen Staat erreichen. Dies kann geschehen durch einen [[Gottesstaat]] oder einen Staat, der in einigen Schlüsselbereichen wesentlich nach den Vorstellungen bestimmter Interessengruppen gestaltet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Begriff ==&lt;br /&gt;
Der Dominionismus ist auch als &amp;#039;&amp;#039;Dominion Theology&amp;#039;&amp;#039; oder – in der Selbstbezeichnung der Anhänger einer spezifischen dominionistischen Denkrichtung – als [[Christian Reconstructionism]] bekannt. Die genaue Bedeutung und Anwendung des Begriffes wird unterschiedlich gehandhabt. In der Literatur tauchen Dominionismus und &amp;#039;&amp;#039;Christian Reconstructionism&amp;#039;&amp;#039; teilweise als austauschbare Begriffe auf;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.religioustolerance.org/reconstr2.htm Christian Reconstructionism, etc. Definitions and brief description; Political and religious program] (abgerufen am: 6. März 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dominionismus ist eher der Oberbegriff, während &amp;#039;&amp;#039;Christian Reconstructionism&amp;#039;&amp;#039; ein von der &amp;#039;&amp;#039;Chalcedon Foundation&amp;#039;&amp;#039; propagiertes Modell des christlichen Dominionismus darstellt. Der Begriff Dominionismus wurde in den 1980er Jahren von der Soziologin Sara Diamond geprägt, er wird nicht im konservativen oder religiösen Umfeld verwendet. 1986 und 1987 benutzte der [[evangelikal]]e Autor Albert James Dager in seinem Essay &amp;#039;&amp;#039;Kingdom Theology&amp;#039;&amp;#039; die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Kingdom now theology&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Dominion Theology&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2011/09/2011948160923228.html Exposing religious fundamentalism in the US] auf [[Al Jazeera|aljazeera.com]] (abgerufen am: 10. März 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Literatur tauchen im Zusammenhang mit Dominionismus auch die Begriffe Triumphalismus und [[Theonomie]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.dabney.com/charles/Sandlin-CR.html | wayback=20060516195420 | text=The Creed of Christian Reconstructionism}} (abgerufen am: 10. März 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; auf, im Umfeld des [[Charismatische Bewegung|charismatischen]] [[Protestantismus]] auch der Begriff Kingdom-Now-Theology (Reich-Gottes-Jetzt-Theologie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehre ==&lt;br /&gt;
Dominionistische Theologen wie der rekonstruktionistische [[Presbyterianer]] Rousas John Rushdoony (1916–2001) nehmen Gottes Befehl an den [[Gottebenbildlichkeit|ihm ebenbildlichen]] Menschen, sich die Erde untertan zu machen (Gen. 1), wörtlich. Demnach gelte es, einen christlichen Staat zu errichten, in dem [[freie Marktwirtschaft]] herrscht, der Staat sich aus Wohlfahrt und Bildung heraushält (Dominionisten empfehlen [[Hausunterricht]]) und den im [[Altes Testament|Alten Testament]] befohlenen Sanktionen für [[Sünde]]n wieder Geltung verschafft wird, namentlich der [[Todesstrafe]] für Mord, [[Ehebruch]], [[Homosexualität]] und nicht korrigierbare jugendliche Delinquenz.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Durham: Dominion Theology. In: Peter Knight (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Conspiracy Theories in American History. An Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;. ABC Clio, Santa Barbara / Denver / London 2003, Band 1, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Positionen sind in den Vereinigten Staaten innerhalb der [[religiöse Rechte|religiösen Rechten]] weit verbreitet. Der Dominionismus hat die [[Tea-Party-Bewegung]] wesentlich mitbeeinflusst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://nutsandolts.com/2011/08/25/the-tea-party-constitution/ | wayback=20130815163053 | text=Nuts and Dolts, Washington DC 2011}} (abgerufen am: 7. März 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurden die [[Republikanische Partei|republikanischen]] Präsidentschaftskandidaten von 2012 [[Rick Perry]] und [[Michele Bachmann]] mit dem Dominionismus in Verbindung gebracht. Bei Perry spielte dabei eine spezielle Version des „Seven Mountains Dominionism“ eine Rolle. Dieser gibt vor, dass dem Dominionismus nahestehende Christen in sieben wesentlichen gesellschaftlichen Sektoren die Kontrolle erlangen müssen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.thedailybeast.com/articles/2011/08/14/dominionism-michele-bachmann-and-rick-perry-s-dangerous-religious-bond.html Michelle Goldberg], &amp;quot;A Christian Plot for Domination?&amp;quot; &amp;#039;&amp;#039;[[The Daily Beast]]&amp;#039;&amp;#039;, 14. August 2011 (zugegriffen am 11. Juni 2012)&amp;lt;/ref&amp;gt; nämlich in Staat, Geschäftswelt, Medien, Kunst und Unterhaltung, Bildung, Familie und Religion.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.npr.org/2011/08/24/139781021/the-evangelicals-engaged-in-spiritual-warfare Rachel Tabachnick, &amp;quot;The Evangelicals Engaged in Spiritual Warfare&amp;quot;, National Public Radio, 24. August 2011, (zugegriffen am 11. Juni 2012)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der dominionistischen Bewegung kam es wiederholt zu zum Teil heftigen persönlichen und theologischen Kontroversen. So ist unter anderem umstritten, ob [[Jesus Christus|Christi]] [[Millenarismus|Tausendjähriges Reich]] vor oder nach dessen Wiederkunft entstehen wird ([[Postmillenarismus]] vs. [[Prämillenarismus]]). Auch zwischen dominionistischen Presbyterianern und [[Pfingstbewegung|Pfingstlern]] herrscht Uneinigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Durham: &amp;#039;&amp;#039;Dominion Theology.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Knight (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Conspiracy Theories in American History. An Encyclopedia.&amp;#039;&amp;#039; ABC Clio, Santa Barbara / Denver / London 2003, Band 1, S. 232.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Reich-Gottes-Jetzt-Theologie als Variante des Dominionismus wird als Produkt der [[charismatische Bewegung|charismatischen]] &amp;#039;&amp;#039;Latter-Rain&amp;#039;&amp;#039;-Bewegung angesehen, die innerhalb der amerikanischen Pfingstbewegung stark kritisiert wurde. Aus der &amp;#039;&amp;#039;Latter-Rain&amp;#039;&amp;#039;-Bewegung ging die &amp;#039;&amp;#039;New-Apostolic-Reformation&amp;#039;&amp;#039;-Bewegung hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sott.net/articles/show/234420-Inside-the-Christian-Right-Dominionist-Movement-That-s-Undermining-Democracy-in-US Inside the Christian Right Dominionist Movement That&amp;#039;s Undermining Democracy in US] (abgerufen am: 10. März 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dominionismus sind [[Verschwörungstheorie]]n verbreitet. So unterstützten Rushdoony und sein Schwiegersohn und Rivale Gary North (1942–2022) die rechtsradikale [[John Birch Society]]. North vertrat zudem die Annahme, dass die USA von einer „Verschwörung der superreichen und supermächtigen Insider“ bedroht seien, hinter denen in Wahrheit [[Satan]] stehe.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Durham: &amp;#039;&amp;#039;Dominion Theology&amp;#039;&amp;#039;. In: Peter Knight (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Conspiracy Theories in American History. An Encyclopedia&amp;#039;&amp;#039;. ABC Clio, Santa Barbara / Denver / London 2003, Band 1, S. 234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
=== Vereinigte Staaten ===&lt;br /&gt;
Die Essayistin Katherine Yurica vermutet, dass in den USA potentiell 35 Mio. Menschen irgendein Modell von christlichem Dominionismus befürworten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Yurica Report News Intelligence Analysis der Yurica &amp;amp; Associates, Bellingham WA 2004 |url=http://www.yuricareport.com/Dominionism/TheDespoilingOfAmerica.htm |wayback=20070928014442}} (abgerufen am: 7. März 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Marcia Pally]] hat für die 1980er und 1990er Jahre beobachtet, dass Führungskräfte der [[evangelikal]]en Mitte bei ihren politischen Denkansätzen sowohl der allgemeinen demokratischen Richtung wie der dominionistischen Richtung gefolgt sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Marcia Pally: &amp;#039;&amp;#039;Die Neuen Evangelikalen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin University Press, Berlin 2010, ISBN 978-3-940432-93-3, S. 66–67.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lateinamerika ===&lt;br /&gt;
In Brasilien haben Anhänger einer evangelikal geprägten Theokratie weitreichenden Einfluss auf die Politik erlangt, obwohl das Land mehrheitlich katholisch ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren im Parlament eine Reihe von Parteien, die [[Christliche Rechte|rechtsreligiöse]] und [[christlicher Fundamentalismus|fundamentalistische]] Positionen vertreten, darunter die Parteien [[Partido Social Liberal]], [[Partido Social Cristão]], [[Democracia Cristã]], [[Partido Republicano Brasileiro]] und [[Patriota (Brasilien)|Patriota]]. Die hohe Anzahl von Parteien ist dabei weniger ideologischen Unterschieden geschuldet als persönlichen Differenzen und Intrigen der Parteivertreter untereinander. Patriota und einflussreiche Vertreter der Partido Republicano Brasileiro haben explizit die Einführung einer Theokratie gefordert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;teocracia&amp;quot;&amp;gt;[https://www.infomoney.com.br/mercados/politica/noticia/7564951/quem-cabo-daciolo-candidato-nacionalista-que-quer-transformar-brasil-uma Quem é Cabo Daciolo, o candidato nacionalista que quer transformar o Brasil em uma teocracia]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fernsehprediger und Gründer der Organisation [[Igreja Universal do Reino de Deus]] und graue Eminenz hinter der Partido Republicano Brasileiro, [[Edir Macedo]], gab an, „einen [[Theokratie|theokratischen]] Staat errichten zu wollen“.&amp;lt;ref name=frayssinet&amp;gt;{{cite web|url=http://www.ipsnews.net/2009/07/religion-brazil-intolerance-denounced-at-un/|title=RELIGION-BRAZIL: Intolerance Denounced At UN|last=Frayssinet|first=Fabiana|publisher=Interpress Service|date=2009-07-03 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wahl des rechtsextremen [[Jair Bolsonaro]] zum [[Präsident Brasiliens|Präsidenten]] 2018 wurden Befürchtungen lauter, er wolle Brasilien in einen autoritären Gottesstaat umwandeln.&lt;br /&gt;
Obwohl nominell katholisch, steht er den Dominionisten politisch nahe. So äußerte er sich 2017 zu einem christlichen Staat: „Gott über alles. So etwas wie einen säkularen Staat gibt es nicht. Der Staat ist christlich und jede Minderheit, die dagegen ist, muss das ändern, solange sie noch können“.&amp;lt;!--&amp;quot;God above everything. There is no such thing as a [[secular state]]. The state is Christian, and any minority that is against this has to change, if they can.&amp;quot;--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite news |last1=Johny |first1=Stanly |title=Who is Jair Bolsonaro? |url=https://www.thehindu.com/news/international/who-is-jair-bolsonaro/article25413969.ece |accessdate=2018-12-07 |work=The Hindu |publisher=The Hindu |date=2018-11-03 |language=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Präsidentschaftswahlen korrigierte er seine Einstellung: „Wir werden eine Regierung für jedermann machen, ungeachtet seiner Religion, sogar für Atheisten. Wir haben fünf Prozent Atheisten in Brasilien und diese haben dieselben Bedürfnisse wie andere auch.“&amp;lt;!-- &amp;quot;We are going to make a government for everyone, regardless of religion. Even for atheists. We have almost 5% of atheists in Brazil, and they have the same needs that others have.&amp;quot; --&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;noticias.uol.com.br&amp;quot;&amp;gt;{{cite web |url=https://noticias.uol.com.br/politica/eleicoes/2018/noticias/2018/10/06/em-ultima-fala-antes-de-votacao-bolsonaro-faz-aceno-para-ateus-e-gays.htm |title=Em última fala antes de votação, Bolsonaro faz aceno para ateus e gays |publisher=[[Universo Online|UOL]] |date=2018-10-06 |accessdate=2018-10-10 |language=pt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ivanir dos Santos, Chairman des Konzils gegen religiöse Intoleranz, fasste 2009 zusammen, dass Pfingstkirchen, nicht nur in Brasilien, sondern in ganz Lateinamerika, nach politischer Macht strebten.&amp;lt;ref name=frayssinet/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Europa ===&lt;br /&gt;
In den Niederlanden ist die rechtsgerichtete, calvinistisch-fundamentalistische [[Staatkundig Gereformeerde Partij]] seit den 1920er Jahren mit einer niedrigen einstelligen Abgeordnetenzahl im [[Zweite Kammer der Generalstaaten|gesetzgebenden Parlament]] vertreten. Im sogenannten [[Bibelgürtel (Niederlande)|niederländischen Bibelgürtel]] erreicht diese Partei bis über 30 % der Wählerstimmen. Die Partei beruft sich in ihren Positionen ausschließlich auf die Bibel, fordert offen die Einführung einer [[Theokratie]] und lehnt [[Religionsfreiheit]] ab, befürwortet aber [[Gewissensfreiheit]]. Die Gleichberechtigung der Frau wird abgelehnt, stattdessen soll der Vater oder Ehemann die Vormundschaft für sie übernehmen („huismanskiesrecht“). Bis 2006 waren Frauen auch von der Parteimitgliedschaft ausgeschlossen. Mit Verweis auf die Bibelstelle [[Genesis (Bibel)|Genesis 9:6]] fordert sie die Einführung der Todesstrafe bei Kapitalverbrechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wejnert2010&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wijbrandt van van Schuur, Gerrit Voerman |Titel=Democracy in Retreat? Decline in Political Party Membership: The Case of the Netherlands |Hrsg=Barbara Wejnert |Sammelwerk=Democratic Paths and Trends |Online=https://books.google.com/books?id=ArN6ixWC_d0C&amp;amp;pg=PA29 |Abruf=2012-08-20 |Datum=2010 |Verlag=Emerald |ISBN=978-0-85724-091-0 |Seiten=29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;MammoneGodin2013&amp;quot;&amp;gt;{{cite book |author=Jean-Yves Camus |chapter=The European extreme right and religious extremism |editor=Andrea Mammone, Emmanuel Godin, Brian Jenkins |title=Varieties of Right-Wing Extremism in Europe |date=2013 |publisher=Routledge |isbn=978-1-136-16751-5 |page=111 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NelsenGuth2015&amp;quot;&amp;gt;{{cite book |author=Brent F. Nelsen, James L. Guth |title=Religion and the Struggle for European Union: Confessional Culture and the Limits of Integration|year=2015|publisher=Georgetown University Press|isbn=978-1-62616-070-5|page=312 |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;lucardie&amp;quot;&amp;gt;{{cite conference |first=Paul |last=Lucardie |title=Right-Wing Extremism in the Netherlands: Why it is still a marginal phenomenon  |language=en |conference=Symp. Right-Wing Extremism in Europe |year=2000}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
In der weltlichen wie in der kirchlichen Literatur gibt es viele kritische Stimmen. Einige Christen bezeichnen den Dominionismus als antichristlich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.haus-gemeinde.de/dominionismus |wayback=20120117124039 |text=Der Dominionismus }} (abgerufen am: 10. März 2012).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Betonen der [[Geistliche Kriegsführung|geistlichen Kampfführung]] in der charismatischen Bewegung wird von traditionell anticharismatischen Kritikern als Aufforderung zur militanten Gewalt interpretiert, da einzelne Autoren die geistlichen Visionen mit politischen Absichten vermengten. Dadurch würden auch Bewegungen als dominionistisch im Sinne des Neo-Konstantinismus eingestuft, die damit nichts zu tun hätten, sondern sich auf rein geistliche Ziele beschränkten.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Erdmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Griff zur Macht.&amp;#039;&amp;#039; Betanien, Oerlinghausen 2011, ISBN 978-3-935558-97-6, S. 53f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dominionismus außerhalb des Christentums ==&lt;br /&gt;
Im Judentum gibt es die theologisch liberale dominionistische Schule [[Rekonstruktionismus]], die in den USA durch die &amp;#039;&amp;#039;Jewish Reconstructionist Federation&amp;#039;&amp;#039; propagiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umdeutung des Begriffs ==&lt;br /&gt;
Der Theologe [[Thomas Schirrmacher]] kritisiert eine semantische Umdeutung des Begriffs Dominionismus durch einzelne Vertreter des christlichen Fundamentalismus.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://web.archive.org/web/20160202110852/http://www.ead.de/nachrichten/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-buchrzension.html Thomas Schirrmacher, Buchrezension]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Martin Erdmann (Theologe, 1962)|Martin Erdmann]] bezeichne die große Mehrheit der Christen, die sich für christliche Werte und soziale Gerechtigkeit einsetzen, als Dominionisten. Gesellschaftliches Engagement – etwa der Kampf gegen weltweite Armut – werde abgelehnt, da es die Verkündigung des Evangeliums trübe. Schirrmacher schreibt, dass die so umgedeutete Wortschöpfung „Dominionismus“ zur Diskreditierung gesellschaftlich engagierter Christen missbraucht werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Thomas Schirrmacher: &amp;#039;&amp;#039;Wie www.dominionismus.info dem (Internet-)Zeitgeist anheimfällt&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.thomasschirrmacher.info/archives/2985 |wayback=20160316182330}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwar existiere im Englischen der Begriff „dominionism“, bezeichne dort jedoch „lediglich eine kleine charismatische Variante der praktisch erloschenen Bewegung ‚Christian Reconstruction‘“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Thomas Schirrmacher: &amp;#039;&amp;#039;Der angedichtete Griff zur Macht&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.thomasschirrmacher.info/archives/2162 |wayback=20160317003144}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der evangelikale Theologe [[Tobias Faix]] wendet sich gegen Versuche, soziales Engagement von Christen unter „Dominionismus“-Verdacht zu stellen. Unter Verweis auf [[Dietrich Bonhoeffer]] fordert er, nicht nur Wunden zu verbinden, sondern sich auch für strukturelle Versöhnung und Gerechtigkeit einzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;idea Spektrum, Ausgabe 17/2012, S. 16–18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.religioustolerance.org/reconstr.htm Webseite von Ontario Consultants on Religious Tolerance] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=1363117521}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Protestantismus in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelikalismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum und Politik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
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