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	<title>Dominion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:07:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm: /* Abhängige Gebiete der Dominions */</title>
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		<updated>2025-12-24T08:39:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Abhängige Gebiete der Dominions&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dominions&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Englische Sprache|englisch]] für „Herrschaftsgebiete, Hoheitsgebiete“) waren ab Anfang des [[20. Jahrhundert]]s die sich selbst verwaltenden [[Kolonie]]n sowie [[Irischer Freistaat|Irland]] innerhalb des [[Britisches Weltreich|Britischen Weltreiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort wurde erstmals im modernen Sinne im [[Verfassungsgesetz von 1867]] für [[Kanada]] verwendet&amp;lt;ref&amp;gt;[https://en.wikisource.org/wiki/British_North_America_Act,_1867#3. Verfassungsgesetz von 1867]: &amp;#039;&amp;#039;… shall form and be One Dominion under the Name of Canada …&amp;#039;&amp;#039; (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; und stammt aus einem Psalm der [[King-James-Bibel]]: &amp;#039;&amp;#039;He shall have dominion also from sea to sea, and from the river unto the ends of the earth&amp;#039;&amp;#039; („Er herrsche von Meer zu Meer, vom Strom bis an die Enden der Erde“) {{Bibel|Ps|72|8}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.collectionscanada.ca/confederation/023001-2415-e.html |wayback=20071001060545 |text=Biographie von Sir Samuel Leonard Tilley im kanadischen Nationalarchiv}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;dominion&amp;#039;&amp;#039; sollte die Verbundenheit des neu gegründeten Landes zur [[Britische Monarchie|britischen Krone]] ausdrücken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.canadianheritage.gc.ca/special/royalvisit/kids-zone-answers.htm |wayback=20080616093914 |text=Canadian Heritage: The Prince of Wales Royal Visit 2001, Quiz (Kids)}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich hätte Kanada „Königreich Kanada“ (&amp;#039;&amp;#039;Kingdom of Canada&amp;#039;&amp;#039;) heißen sollen, der Ausdruck wurde aber vom damaligen britischen Außenminister [[Edward Henry Stanley, 15. Earl of Derby|Lord Derby]] abgelehnt, der besorgt war, diese Namensgebung könne die Vereinigten Staaten verärgern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gemeinsam mit den Dominions bildete das Mutterland [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] das [[Commonwealth of Nations|British Commonwealth of Nations]]. Bei der [[Londoner Konferenz (1926)|Londoner Konferenz 1926]] wurde die sogenannte [[Balfour-Bericht|&amp;#039;&amp;#039;Balfour-Definition&amp;#039;&amp;#039;]] formuliert, die fünf Jahre später durch das [[Statut von Westminster (1931)|Statut von Westminster]] völkerrechtlich verankert wurde. Die Dominions wurden dabei definiert als innen- und außenpolitisch autonom, gleichberechtigt, in keiner Weise untergeordnet und dennoch verbunden durch eine &amp;#039;&amp;#039;common allegiance to the crown&amp;#039;&amp;#039;, das heißt als unabhängige Staaten, die aber alle den [[Britische Monarchie|britischen Monarchen]] auch als ihr Staatsoberhaupt anerkannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als freiwillige Verbindung verstand sich der Commonwealth in der [[Zwischenkriegszeit]] als Wirtschafts- und Verteidigungseinheit. Eine gemeinsame, zentral gesteuerte Verteidigungspolitik wurde durch individuelle Sicherheitsinteressen jedoch verhindert. Der erfolgreiche Zusammenhalt im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ist nicht zuletzt der Tatsache zu verdanken, dass hier gemeinsame Interessen auf dem Spiel standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:CommonwealthPrimeMinisters1944.jpg|mini|Die Commonwealth-Premierminister-Konferenz 1944. V.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.: [[William Lyon Mackenzie King|W. L. Mackenzie King]] ([[Kanada]]), [[Jan Christiaan Smuts]] ([[Südafrikanische Union]]), [[Winston Churchill]] ([[Vereinigtes Königreich]]), [[Peter Fraser]] ([[Neuseeland]]), [[John Curtin]] ([[Australien]])]]&lt;br /&gt;
Das Selbstverständnis der Dominions änderte sich spätestens nach 1945. So wurde die [[Charta der Vereinten Nationen]] 1948 von jedem Dominion selbst unterschrieben. Eine weitere augenscheinlich kleine Änderung, die aber viel aussagt, ist die Namensänderung des &amp;#039;&amp;#039;Dominions Office&amp;#039;&amp;#039; (DO) in &amp;#039;&amp;#039;Commonwealth Relations Office&amp;#039;&amp;#039; (CRO) im Jahr 1947.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Entkolonialisierung]] Südasiens deutete sich für das Commonwealth eine strukturelle Veränderung an. Mit [[Indien]], [[Pakistan]] und Ceylon (heute [[Sri Lanka]]) wurde drei ehemaligen asiatischen Kolonien der Dominion-Status zuerkannt. Das &amp;#039;&amp;#039;weiße&amp;#039;&amp;#039; Commonwealth wurde aufgebrochen; es entstand das &amp;#039;&amp;#039;New Commonwealth&amp;#039;&amp;#039;. Nach der Ausrufung der Republik in Indien 1950 wurde ermöglicht, dass auch solche Staaten Mitglied des Commonwealth werden konnten, welche die britische Krone nicht als ihr eigenes Staatsoberhaupt anerkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1950er Jahre wurden die bisherigen Dominions zunächst &amp;#039;&amp;#039;Commonwealth countries&amp;#039;&amp;#039; genannt und nach der Thronbesteigung von [[Elisabeth II.]] (1952) &amp;#039;&amp;#039;[[Commonwealth Realm|Commonwealth realms]],&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zu denjenigen unabhängig gewordenen Staaten, die wie Indien oder Pakistan die Monarchie abgeschafft hatten. Einen Sonderweg nahm die [[Südafrikanische Union]], die aufgrund des 1960 abgehaltenen [[Referendum in Südafrika 1960|Referendums]] im Folgejahr zur Republik wurde und aus dem Commonwealth austrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1970er Jahren dokumentiert auch ein geänderter Sprachgebrauch das gewandelte Wesen des Commonwealth: Das Staatsoberhaupt beispielsweise in [[Kanada]], [[Australien]] und [[Neuseeland]] ist offiziell nicht mehr der britische Monarch, sondern der &amp;#039;&amp;#039;[[Kanadische Monarchie|König von Kanada]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;König von Australien&amp;#039;&amp;#039; oder der &amp;#039;&amp;#039;König von Neuseeland&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe dazu ausführlicher [[Commonwealth Realm]], Abschnitt [[Commonwealth Realm#Geschichte|Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der Dominions ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;weißen Dominions:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{CAN-1868}} (1867–1931)&lt;br /&gt;
* {{AUS}} (1907–1942)&lt;br /&gt;
* {{NZL}} (1907–1947)&lt;br /&gt;
* {{CA-NF-1907}} (1907–1934, de facto, 1907–1949 de jure)&lt;br /&gt;
* {{ZAF-1912}} (1910–1961)&lt;br /&gt;
* {{IRL-1922}} bzw. [[Republic of Ireland]] (1922–1949)&lt;br /&gt;
* {{RHO-1923}} (1923–1965, [[de facto]]&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick Keatley: &amp;#039;&amp;#039;The Politics of Partnership. The Federation of Rhodesia and Nyasaland&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Penguin African Library.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Penguin Books, Harmondsworth 1963, S.&amp;amp;nbsp;208 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1923–1980 de jure)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;asiatischen Dominions:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{IND}} (1947–1950)&lt;br /&gt;
* {{PAK}} (1947–1956)&lt;br /&gt;
* {{LKA-1948}} (1948–1972)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abhängige Gebiete der Dominions ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Colonies des Dominions en 1918.png|mini|alternativtext=Karte der drei Dominions Australien, Neuseeland und Südafrika sowie den Mandatsgebieten Neuguinea Südwestafrika und Westsamoa|Dominions in Rot mit zugehörigen Mandatsgebieten in Orange (zuzüglich [[Territorium Papua|Papua]], das keiner Mandatsverwaltung unterlag)]]&lt;br /&gt;
Obwohl sie selbst nicht vollständig souverän waren, verwalteten drei Dominions nach dem Ersten Weltkrieg als [[Mandat (Völkerrecht)|Mandatsträger]] folgende Gebiete im Auftrag des [[Völkerbund]]es:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Winfried Speitkamp]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kolonialgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Reclam, Stuttgart 2005, ISBN 978-3-15-017047-2, S.&amp;amp;nbsp;157.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Australien: [[Territorium Neuguinea]]&lt;br /&gt;
* Neuseeland: [[Samoa|Westsamoa]]&lt;br /&gt;
* Südafrikanische Union: [[Südwestafrika]]&lt;br /&gt;
Die Mandatsgebiete wurden in der Praxis wie [[Protektorat]]e behandelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jan C. Jansen, [[Jürgen Osterhammel]]: &amp;#039;&amp;#039;Dekolonisation. Das Ende der Imperien.&amp;#039;&amp;#039; C.H.Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-65464-0, S.&amp;amp;nbsp;31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Kriegsziele im Ersten Weltkrieg#Sekundäre Kriegsziele der britischen Dominions}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4150408-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Britische Kolonialgeschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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