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	<title>Dominikus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Noah.Albert.ZivMilFü: HC: Ergänze Kategorie:Seher (Marienerscheinung)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Seher_(Marienerscheinung)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Seher (Marienerscheinung) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Seher (Marienerscheinung)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Weitere Bedeutungen sind unter [[Dominikus (Name)]] aufgeführt.}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dominikus von Tizian.jpg|mini|[[Tizian]]: &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Dominikus&amp;#039;&amp;#039;, ca.&amp;amp;nbsp;1565]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dominikus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(von Caleruega)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|Dominicus|es=Domingo de Guzmán}}; * um [[1170]] in [[Caleruega]] bei [[Burgos]], [[Altkastilien]]; † [[6. August]] [[1221]] in [[Bologna]], [[Italien]]) war Gründer des &amp;#039;&amp;#039;Ordo Praedicatorum&amp;#039;&amp;#039; (Predigerorden, meist [[Dominikaner]] genannt). Er wird in der [[Römisch-katholische Kirche|katholischen]] und der [[Anglikanische Gemeinschaft|anglikanischen Kirche]] als [[Heiliger]] verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Michelangelo Merisi, called Caravaggio - Madonna of the Rosary - Google Art Project.jpg|mini|[[Caravaggio]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Rosenkranzmadonna (Caravaggio)|Rosenkranzmadonna]]&amp;#039;&amp;#039;, um 1601, [[Kunsthistorisches Museum]], Wien – Der hl. Dominikus (links) verteilt auf Marias Geheiß Rosenkränze an die Gläubigen.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend ===&lt;br /&gt;
Dominikus wurde als Sohn einer wohlhabenden Familie in [[Caleruega]] geboren, seine Eltern Felix und Johanna waren vermutlich als Kaufleute tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die früher vertretene These, dass Dominikus dem Adelsgeschlecht der Guzmán entstamme, gilt als widerlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 21.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie stand der Kirche nahe: Einer seiner Brüder war ein [[Diözesanpriester|Weltpriester]], der sich in einem Spital in der Krankenpflege engagierte. Sein Bruder Manes schloss sich später ebenfalls dem Predigerorden an. Die Mutter Johanna und der Bruder Manes wurden seliggesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von fünf Jahren wurde Dominikus zu einem Onkel mütterlicherseits gebracht, der [[Erzpriester]] war. Dort wurde er unterrichtet, bis er im Alter von 14 Jahren sein Studium der [[Sieben Freie Künste|Freien Künste]] in [[Palencia]] begann. Schon bald danach begann er, [[Theologie]] und [[Philosophie]] zu studieren. Beeindruckt durch eine Hungersnot verkaufte er während des Studiums seine eigenen Bücher, um mit dem Erlös Notleidenden zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kanonikerzeit ===&lt;br /&gt;
1196 wurde er [[Kanonikus]] der [[Regulierte Chorherren|Regularkanoniker]] an der [[Kathedrale]] von [[El Burgo de Osma-Ciudad de Osma|El Burgo de Osma]] und 1201 [[Prior|Subprior]].&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts reiste Dominikus mit seinem Bischof [[Diego de Acebo]] durch Südfrankreich, wo damals die [[Katharer]]bewegung auf ihrem Höhepunkt war. Es fiel ihm auf, dass die Albigenser, wie man die Katharer in Südfrankreich nach ihrer Hochburg [[Albi]] nannte, die Menschen durch die strenge [[Askese]] und das intellektuelle Niveau ihrer Leiter anzogen. Das stand in starkem Kontrast zur ausschweifenden Lebensweise der Bischöfe und der oftmals geringen theologischen Bildung der Priesterschaft. Auch predigten die Katharer dem einfachen Volk, was in der katholischen Kirche damals nur den Bischöfen und wenigen von diesen Beauftragten vorbehalten war. Überzeugt, dass es bessere Mittel als Gewalt gäbe, um [[Ketzerei]] zu bekämpfen, schloss Dominikus sich eher zufällig&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; – zunächst gemeinsam mit seinem Bischof – einer Gruppe [[Zisterzienser]]äbte im Missionsauftrag Papst [[Innozenz III.]] an und führte ein Leben als Wanderprediger in den Gebieten des [[Languedoc]]. Anfänglich trug ihm das wenig Erfolg, dafür Beleidigungen, Drohungen und Steinwürfe ein. Bald erkannte er, dass die Predigt der Zisterzienserlegaten wegen deren prunkvollen Auftretens wenig Erfolg hatte. Er verband seine Predigt mit einem disziplinierten geistlichen Leben und intensivem Studium, um die bestmöglichen Argumente gegen die Katharer zu finden, und engagierte sich in theologischen Disputationen mit diesen. Bischof Diego gründete ein Frauenkloster in [[Prouille]].&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 131.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesem stand Dominikus nahe, und es sollte einen Gegenpol zu den Frauenklöstern der Katharer bilden, in denen viele, auch nicht-katharische Mädchen, eine Ausbildung erhielten. Der Erzbischof von [[Toulouse]], [[Folquet de Marselha]], stellte ihm eine Kirche zur Verfügung und bestimmte, dass der sechste Teil des Zehnten seiner Diözese der Gemeinschaft des Dominikus zukommen solle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmeier/48&amp;quot;&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1215 schenkte [[Petrus Seilhan]] Dominikus sein Haus an dieser Kirche und wurde selbst in die Gemeinschaft der Prediger aufgenommen. Damit hatte die Gemeinschaft nunmehr einen eigenen Standort in Toulouse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmeier/48&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:7, 8 place du Parlement Chapelle, Toulouse.jpg|mini|hochkant|Haus des heiligen Dominikus in Toulouse]]&lt;br /&gt;
Am 12. März 1208 wurde der Zisterzienser und päpstliche Legat [[Pierre de Castelnau]], unter Duldung des Grafen [[Raimund VI. (Toulouse)|Raimund VI. von Toulouse]], ermordet.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies gab Papst [[Innozenz III.]] den seit längerem gesuchten Anlass, die Unterstützung nordfranzösischer Fürsten und des Königs von Frankreich einzufordern, um einen Kreuzzug gegen die Katharer und ihre örtlichen Unterstützer, insbesondere den Grafen von Toulouse ([[Raimund VI. (Toulouse)|Raimund VI.]]) und den Vizegrafen von Béziers (siehe: [[Albigenserkreuzzug]]), zu unternehmen. Zu dem von den französischen Teilnehmern gewählten Anführer [[Simon de Montfort, 5. Earl of Leicester|Simon IV. de Montfort]] stand Dominikus bereits seit 1204 in einer persönlichen Beziehung. Er folgte dessen Armee, befasste sich jedoch in erster Linie damit, in den eroberten Orten zu predigen. Von 1212 bis 1215 wurde ihm dreimal ein Bistum angeboten, aber Dominikus lehnte jeweils ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ordensgründung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiostro grande di smn, lato nord 05 cosimo gamberucci, flagellazione di s. domenico, 1581-84, 01.JPG|mini|Selbstkasteiung des Hl. Dominikus, Fresko, Cosimo Gamberucci, Santa Maria Novella]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1215 gründete er in Toulouse mit sechs anderen eine Gemeinschaft mit dem Zweck, die römisch-katholische Lehre zu verbreiten und die [[Häresie]] zu bekämpfen. Im selben Jahr fand in Rom das [[Viertes Laterankonzil|vierte Laterankonzil]] statt, dessen zehntes Kapitel eine Intensivierung von Predigt und Seelsorge fordert. Als Dominikus bei Papst Innozenz III. um die Bestätigung der Ordensgründung ersuchte, wurde dies zunächst abgelehnt, und er wurde ermuntert, eine bestehende Ordensregel zu übernehmen. Also nahm Dominikus die [[Augustinusregel|Regel der Augustiner-Kanoniker]] an. Er fügte der Regel strengere Vorschriften über Besitz, Armut und das Studium hinzu, aus der Erfahrung heraus, dass es vor allem die materielle Verweltlichung der Kirche und ihrer Amtsträger war, die ihre Glaubwürdigkeit in der Bevölkerung beschädigte und die Entstehung von [[Häresie|Häresien]] begünstigte. Allerdings erlaubte er von Anfang an in beschränktem Umfang Renten, außerdem fügte er noch monastische Askesevorschriften an.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 53 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Dezember 1216 wurde der Orden vom Papst in einer [[Bulle (Urkunde)|Bulle]] bestätigt,&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 55.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1217 fand in einer anderen Bulle erstmals der Name „Prediger“ Erwähnung.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 56.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbreitung des Ordens ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Dominikus Tod Leg.Aur.jpg|mini|Dominikus auf seinem Sterbebett (Miniatur aus der Elsässischen [[Legenda Aurea]], Straßburg 1419)]]&lt;br /&gt;
Von Anfang an betonte der &amp;#039;&amp;#039;Orden der Predigerbrüder&amp;#039;&amp;#039; – so der offizielle Name der Dominikaner – das Studium, in starkem Gegensatz zu [[Franz von Assisi]], der seinen Brüdern nicht einmal den Besitz eines [[Psalter (Textbuch)|Psalters]] erlaubte. Die Dominikaner mussten intellektuell gut ausgerüstet sein, um den Argumenten der Ketzer zu begegnen, und deshalb erhielten ihre Novizen eine sorgfältige Schulung.&lt;br /&gt;
1217 sandte Dominikus die Brüder nach Spanien und Paris aus und beließ nur einen kleinen Teil in Toulouse. Grund hierfür war wahrscheinlich die politisch instabile Situation in Südfrankreich.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Papst [[Honorius III.]] verwendete in einer Bulle von 11. Februar zum ersten Mal den Begriff der „Brüder des Predigerordens“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmeier/62&amp;quot;&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dominikus hielt sich zu dieser Zeit in Rom auf und sandte einige Brüder in die aufstrebende Universitätsstadt Bologna.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hellmeier/62&amp;quot; /&amp;gt; In der zweiten Hälfte des Jahres 1218 reiste er nach Spanien und besuchte den Konvent der Nonnen in Madrid und den Brüderkonvent in Segovia,&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Juli 1219 ist ein Aufenthalt in Paris bezeugt, bei welchem es vor allem um die Klärung der Armutsfrage ging, also wie arm die Brüder tatsächlich leben sollten,&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 65f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und im August 1219 hielt er sich in Bologna auf.&lt;br /&gt;
Zur Jahreswende 1219/1220 soll sein früher schon gehegter Wunsch, die Heiden zu missionieren, wieder aufgeflammt sein,&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 70f.&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings kam ihm die Reform der römischen Nonnenklöster dazwischen, um die er vom Papst gebeten worden war. Im Mai 1220 fand schließlich das erste [[Generalkapitel]] des neuen Ordens in Bologna statt,&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Herbst folgte eine Reise in die [[Lombardei]]. Kurz darauf war er schon wieder in Rom und gründete den Konvent von [[Santa Sabina]]. Im Juni 1221 fand bereits das zweite Generalkapitel in Bologna statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Orden wuchs rasch: In den vier Jahren nach der Gründung entstanden neun Priorate in Italien, sechs in Frankreich und zwei in Spanien, die Brüder predigten in England, Skandinavien, Ungarn und Deutschland mit insgesamt 60 Konventen. In Paris und Bologna lehrten bald dominikanische Professoren. Dominikus reiste von Kloster zu Kloster und predigte selbst mit großem Erfolg (der Legende nach soll er in der Lombardei Zehntausende bekehrt haben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Begräbnis ===&lt;br /&gt;
Am 6. August 1221 starb Dominikus mit 51 Jahren nach mehrwöchiger Krankheit in Bologna im Ruf der Heiligkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen.&amp;#039;&amp;#039; St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Überlieferung zufolge starb Dominikus im Bett eines Mitbruders, da er kein eigenes hatte. Er wurde in der Kirche San Nicolò hinter dem Altar bestattet.&lt;br /&gt;
[[Datei:Basilica San Dominico in Bologna.jpg|mini|Basilika San Dominico in Bologna, die Grablege des Hl. Dominikus.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:San Domenico30.jpg|mini|[[Arca di San Domenico]] in der Basilika San Dominico in Bologna von [[Niccolò Pisano]].]]&lt;br /&gt;
1228 begann der Ausbau dieser Kirche zur heutigen [[San Domenico (Bologna)|Basilika San Domenico]]. Am 24. Mai 1233 öffnete man im Beisein des Erzbischofs Theodoricus von Ravenna das Grab des Dominikus, um seine [[Reliquie]]n in einen einfachen [[Marmor]]sarkophag umzubetten, der im rechten Seitengang der Kirche aufgestellt wurde. 1264 gaben die Dominikaner bei [[Niccolò Pisano]] einen aufwendig [[Skulptur|skulptierten]] Sarkophag in Auftrag, die [[Arca di San Domenico]], in der die sterblichen Überreste des Heiligen bis heute ruhen. Das Grabmal wurde 1411 in eine neu angebaute [[Gotik|gotische]] Seitenkapelle versetzt, die sich in der Mitte der Kirche auf der Südseite befand. Ab 1597 ersetzte Floriano Ambrosini die gotische Kapelle durch einen Neubau im Stil der Spät[[renaissance]]. Der Kopf des Heiligen befindet sich in einem Reliquienschrein aus dem Jahr 1383 hinter seinem Grabmal.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stauferstelen.net/texts/staufergraeber-b.htm#bologna &amp;#039;&amp;#039;Basilika San Domenico in Bologna (Italien)&amp;#039;&amp;#039;.] stauferstelen.net; abgerufen am 9. Oktober 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
Papst [[Gregor IX.]] sprach Dominikus am 13. Juli 1234 [[Heiligsprechung|heilig]]. Sein [[Gedenktag]] wird in der römisch-katholischen wie auch in der anglikanischen Kirche am 8. August begangen;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.churchofengland.org/prayer-and-worship/worship-texts-and-resources/common-worship/churchs-year/calendar churchofengland.org]&amp;lt;/ref&amp;gt; dieses Datum findet sich zudem im Kalender der  [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Amerika|Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika]].&amp;lt;ref&amp;gt;Gail Ramshaw: &amp;#039;&amp;#039;More Days for Praise: Festivals and Commemorations in Evangelical Lutheran Worship&amp;#039;&amp;#039;. Fortress, Augsburg 2016, S. 186.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der römisch-katholischen Kirche gilt der heilige Dominikus als [[Schutzpatron]] der Astronomen, der Wissenschaftler, der fälschlich Angeklagten, der [[Dominikanische Republik|Dominikanischen Republik]] und der Städte [[Bologna]], [[Madrid]] und [[Córdoba (Spanien)|Córdoba]]. Er wird meist mit den [[Ikonographisches Heiligenattribut|Attributen]] [[Kreuz (Heraldik)|Kreuz]], [[Rosenkranz (Heraldik)|Rosenkranz]], [[Buch (Heraldik)|Buch]] und Weltkugel, [[Lilie (Heraldik)|Lilien]], einem [[Stern (Heraldik)|Stern]] über der Stirn und einem [[Hund (Wappentier)|Hund]] mit brennender Fackel dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1963 erreichte das Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Dominique (Lied)|Dominique]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Belgien|belgischen]] Ordensfrau [[Sœur Sourire]] über den heiligen Dominikus Platz&amp;amp;nbsp;1 der US-Hitparade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Patrozinien ==&lt;br /&gt;
* [[Dominikuskirche]], [[Dominikanerkloster]]&lt;br /&gt;
* [[Saint-Domingue]], Insel&lt;br /&gt;
* [[Saint Dominic]] (englisch)&lt;br /&gt;
* [[Saint Dominique]] (französisch)&lt;br /&gt;
* [[San Domenico]] (italienisch)&lt;br /&gt;
* [[Santo Domingo (Begriffsklärung)|Santo Domingo]], auch [[San Domingo]] (spanisch)&lt;br /&gt;
* [[São Domingos]] (portugiesisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613122959/http://www.bautz.de/bbkl/d/dominikus.shtml |band=1|spalten=1356-1358|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]}}&lt;br /&gt;
* [[Guy Bedouelle]]: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus – Von der Kraft des Wortes.&amp;#039;&amp;#039; Styria, Graz/Wien/Köln 1984, ISBN 3-222-11513-3.&lt;br /&gt;
* Jean-René Bouchet: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus: Gefährte der Verirrten.&amp;#039;&amp;#039; aus d. Franz. von Michael Marsch. Verlag aktuelle texte, Heiligenkreuztal 1989, ISBN 3-921312-37-X.&lt;br /&gt;
* [[Peter Dyckhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Mit Leib und Seele beten&amp;#039;&amp;#039;. Illustrationen und Text einer mittelalterlichen Handschrift über die neun Gebetsweisen des heiligen Dominikus. ISBN 3-451-28231-3.&lt;br /&gt;
* Paul D. Hellmeier: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus begegnen&amp;#039;&amp;#039;. St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007, ISBN 978-3-936484-92-2.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Klaus Herbers]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Dominikus Guzmán (†&amp;amp;nbsp;1221). Studium – Predigt – Armut&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Eine andere Geschichte Spaniens. Schlüsselgestalten vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
   |Verlag=Böhlau&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2022&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-412-52557-6&lt;br /&gt;
   |Seiten=124–142}}&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Hoyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Jordan von Sachsen]]. Von den Anfängen des Predigerordens.&amp;#039;&amp;#039; Benno, Leipzig 2002, ISBN 3-7462-1574-9 (Dominikanische Quellen und Zeugnisse, Band 3).&lt;br /&gt;
* Meinolf Lohrum: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus.&amp;#039;&amp;#039; Benno, Leipzig 1987, ISBN 3-7462-0047-4.&lt;br /&gt;
* Meinolf Lohrum: &amp;#039;&amp;#039;Dominikus. Beter und Prediger.&amp;#039;&amp;#039; M. Grünewald, Mainz 1990, ISBN 3-7867-1136-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saint Dominic|Dominikus}}&lt;br /&gt;
* [[Hans Conrad Zander]]: [https://www.ndr.de/nachrichten/info/Heiligsprechung-des-Dominikus,audio8934.html &amp;#039;&amp;#039;Heiligsprechung des Dominikus.&amp;#039;&amp;#039;] [[Norddeutscher Rundfunk|NDR]]-[[ZeitZeichen]], 3. Juli 2009&lt;br /&gt;
* Claudia Friedrich: [https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-heilige-dominikus-span-ordensstifter-todestag--100.html &amp;#039;&amp;#039;Der heilige Dominikus, span. Ordensstifter (Todestag, 06.08.1221).&amp;#039;&amp;#039;] [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]]-ZeitZeichen, 6. August 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wuchzenhofen Pfarrkirche Seitenaltar rechts Gemälde (Domenikus).jpg|mini|hochkant|Dominikus auf dem Altar der Kirche [[St. Johannes Baptista (Wuchzenhofen)|St. Johannes Baptista]] in [[Wuchzenhofen]] mit einigen seiner Attribute]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
|AMT=[[Liste der Ordensgeneräle der Dominikaner|Ordensgeneral der Dominikaner]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1216–1221&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=—&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Jordan von Sachsen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118526642|LCCN=n80040154|VIAF=17240904}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des evangelischen Namenkalenders]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ordensgründer (römisch-katholisch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Theologe (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentumsgeschichte (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikanerbruder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikus| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1221]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seher (Marienerscheinung)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dominikus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Dominicus (lateinisch); Domingo (spanisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Gründer des Predigerordens der Dominikaner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1170&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Caleruega]], Spanien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 1221&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bologna]], Italien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Noah.Albert.ZivMilFü</name></author>
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