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	<title>Dominikanerkloster Friesach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T18:59:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dominikanerkloster_Friesach&amp;diff=2789035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-03-15T21:31:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Siegfried Hartwagner; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Friesach - Dominikanerkloster.jpg|mini|Dominikanerkloster Friesach]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dominikanerkloster Friesach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht außerhalb der heutigen [[Stadtbefestigung Friesach|Stadtmauern]] im Norden von [[Friesach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
1216 gründete [[Hyazinth von Polen]] in Friesach die erste Niederlassung des [[Dominikaner]]ordens im deutschsprachigen Raum. Das Kloster befand sich im sogenannten Sack neben der [[Heiligblutkirche Friesach|Heiligblutkirche]] im Süden der Stadt. Auf Anordnung des Erzbischofs [[Philipp von Spanheim]] erfolgte 1255 ein Neubau an der heutigen Stelle außerhalb der alten Stadtmauern. 1264 weihte Bischof [[Dietrich von Marburg|Dietrich II. von Gurk]] eine Allerheiligenkapelle.&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde 1637 durch einen Brand schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
Wegen der soliden wirtschaftlichen Basis und der Schul- und Seelsorgetätigkeit entging das Kloster zwar noch der Auflösung im Zuge der [[Josephinismus|Josephinischen Reformen]], es wurde aber schon 1797, in der Zeit der [[Napoleon Bonaparte|napoleonischen]] Besetzung Kärntens, aufgehoben. Das Gebäude diente nunmehr als Arsenal und Militärspital. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Anlage in einem ruinösen Zustand. 1889 kehrten die Dominikaner nach Friesach zurück und errichteten 1892 wieder eine formale Niederlassung des Ordens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2015 wurde der Verkauf von Kloster und Kirche bekanntgegeben. Das Kloster wurde von einer Trachtenmanufaktur, die ihre Werkstätten bereits zuvor im Kloster hatte, gekauft. Der Käufer der Kirche wurde noch nicht bekanntgegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kaernten.orf.at/v2/news/stories/2744278/ Dominikanerkloster Friesach wird verkauft] auf ORF Kärnten vom 25. November 2015, abgerufen am 25. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|St. Nikolaus (Friesach)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster wurde großteils 1673 erbaut. Es ist eine zweigeschoßige Anlage um einen quadratischen Innenhof. Das Portal an der Südseite mit einem Wappen ist mit 1691 datiert. Im Ostflügel des [[Kreuzgang]]s befindet sich der [[Gotik|frühgotische]] [[Kapitelsaal]]eingang mit einem profilierten Spitzbogenportal und zwei seitlichen, dreiteiligen Fenstergruppen aus der zweiten Hälfte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts. Das [[Barock|barocke]] [[Refektorium]] liegt im Nordtrakt. In der Nordwestecke des Kreuzganges ist ein Wandbild mit der Darstellung der [[Jesus von Nazaret#Kreuzigung|Kreuzigung Jesu]] in einer [[Ädikula]]rahmung mit gewundenen Säulen, entstanden um 1670.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Über dem Altar der Hauskapelle ist eine barocke [[Kreuzigungsgruppe]] mit den Assistenzfiguren [[Dominikus]] und [[Katharina von Siena]] angebracht. Zur weiteren Ausstattung der Kapelle zählen eine um 1370 geschnitzte Figur des [[Petrus und Marcellinus|Petrus Martyr]] und eine Statuette von [[Johannes der Täufer|Johannes dem Täufer]]. In der [[Klausur (Kloster)|Klausur]] wird eine [[Pietà]] aus Holz vom Ende des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts aufbewahrt. Im [[Prior]]at befindet sich eine Schnitzfigur des heiligen [[Paulus von Tarsus|Paulus]] aus dem zweiten Viertel des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und ein überarbeitetes, geschnitztes [[Pietà|Vesperbild]] aus dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabdenkmäler ==&lt;br /&gt;
Im Kreuzgang befinden sich folgende Grabdenkmäler:&lt;br /&gt;
* Uolbrecht von Liebenberg (Limberg), zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
* Pilgrim Cellarius († 1276)&lt;br /&gt;
* Uolrich von Grades, Sohn des Pilgrim († 1327) und Pilgrim, zweiter Sohn des Pilgrims († 1330)&lt;br /&gt;
* Friedrich von Eberstein († 1324)&lt;br /&gt;
* Gottfried von Trixen († 1284)&lt;br /&gt;
* Heinrich Silberberg von Silbereck († 1416)&lt;br /&gt;
* Gambrecht (?) von Silberberg († 1461)&lt;br /&gt;
* eine Wappengrabplatte von 1488&lt;br /&gt;
* Ulrich Weig (um 1500)&lt;br /&gt;
* Christof von Silberberg († 1505)&lt;br /&gt;
* Marx von Staudach († 1544)&lt;br /&gt;
* Amelia Peuscher zu Leonstein († 1559)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten&amp;#039;&amp;#039;. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 168–171.&lt;br /&gt;
* [[Siegfried Hartwagner]]: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunstmonographie Band VIII: Kärnten. Der Bezirk St. Veit an der Glan&amp;#039;&amp;#039;. Verlag St. Peter, Salzburg 1977, ISBN 3-900173-22-2, S. 59 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46/57/13.41/N |EW=14/24/17.10/E |type=landmark |region=AT-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)|Friesach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ensemble Friesach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Friesach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Kärnten|Friesach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Dominikanerkloster|Friesach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dominikanerkloster in Österreich|Friesach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religion (Friesach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Kärnten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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