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	<title>Dominikanerkloster Bamberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T15:27:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dominikanerkloster_Bamberg&amp;diff=1199424&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: Kategorie genauer</title>
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		<updated>2025-06-27T13:40:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dominikanerkloster Bamberg Kirche Fassade.jpg|mini|hochkant|Ehemalige Klosterkirche (heute Aula)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dominikanerkloster Bamberg Kirche 2008 1.jpg|mini|hochkant|Ehemalige Klosterkirche (heute Aula)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dominikanerkloster Bamberg Kreuzgang 1.jpg|mini|Kreuzgang]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dominikanerkloster Bamberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges [[Dominikaner]]kloster mit Kirche in [[Bamberg]]. Heute befindet sich im Klostertrakt das Staatliche [[Bauamt (Behörde)|Bauamt]], die Kirche wird als Aula der [[Universität Bamberg]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Renovierung des Innenraumes der Aula 2013 wurden die 25 neugestalteten Fenster nach Entwürfen des Glasgestalters [[Günter Grohs]] aus Wernigerode realisiert. Sie sind das Ergebnis eines Künstlerwettbewerbes mit internationaler Beteiligung und wurden in Zusammenarbeit mit den [[Derix Glasstudio]]s ausgeführt. Im ehemaligen Klosterhof befindet sich der Biergarten der benachbarten Brauerei [[Schlenkerla]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der 1304 von [[Diözese Lavant|Lavant]] nach Bamberg gekommene Bischof [[Wulfing von Stubenberg]]  (regierte 1304–1318), der selbst dem [[Dominikanerorden]] angehörte, holte den Orden nach Bamberg. Die erste Ansiedlung befand sich im Bereich der [[Nikolauskapelle]] am heutigen Maximiliansplatz. 1310 erhielt der Orden die Genehmigung, ein Kloster zu bauen. Nach Grundstückskäufen im 17. Jahrhundert erreichte das Areal des Dominikanerklosters seine noch erkennbare Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Die Kirche entstand vor 1400 und wurde von Weihbischof [[Johannes von Heldritt]] am 5. November 1400 geweiht. Das Grabmal des 1416 verstorbenen Weihbischofs befindet sich noch in der Kirche. Mitte des 17. Jahrhunderts wurden massive Eingriffe vorgenommen, so wurde unter anderem der [[Lettner]] abgebrochen. Im 18. Jahrhundert fand eine Ausgestaltung in barocker Manier statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Empore wurde circa 1949 für den geplanten ökumenischen „Christlichen Sender Bamberg“ ein Studio installiert, das jedoch ab 1951 lediglich für die Schulung von Rundfunkpredigern Verwendung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Fröhling: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/unser-bayern/detailansicht-unser-bayern/artikel/gottes-wort-auf-welle.html#topPosition Gottes Wort auf Welle]&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Bayerische Staatszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 21.&amp;amp;nbsp;Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzgang ===&lt;br /&gt;
Der Kreuzgang wurde zur Regierungszeit des Fürstbischofs [[Georg I. von Schaumberg]] (1459–1475) erbaut, sein Wappen ziert einen Schlussstein. Dendrochronologische Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Bäume für das Gebälk von 1460 bis 1463 gefällt wurden. Im Kreuzgang befinden sich 42 Grabplatten verstorbener Ordensangehöriger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klosterbauten ===&lt;br /&gt;
Der große, der [[Regnitz]] zugewandte Bau wurde 1730 begonnen. Die Planung beruht möglicherweise auf [[Balthasar Neumann]], der von Fürstbischof [[Friedrich Karl von Schönborn]] beauftragt war, einen Riss zu liefern. Die Ausführung oblag [[Justus Heinrich Dientzenhofer]]. 1732 wurde der Grundstein gelegt und  im gleichen Jahr das Dachgerüst aufgesetzt. Bewohnbar war das Gebäude im Jahr 1734, wobei sich die weiteren Bauarbeiten noch bis zum Jahr 1743 hinzogen. Die künstlerische Ausschmückung lag in den Händen des [[Stuckateur]]s [[Franz Jakob Vogel]], die Deckengemälde schuf [[Johann Jakob Gebhardt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Säkularisation]] des Klosters konnten die Mönche noch bis 1806 dort wohnen.&lt;br /&gt;
Noch vor der Aufhebung des Klosters verlangte die bayerische [[Landesdirektion (Bayern)|Landesdirektion]] die Freistellung der Baulichkeiten für das Militär. Ab Ende April 1804 wurden sie dem Militär[[ärar]] überwiesen mit der Anordnung, die Gebäude sparsam als [[Kaserne]] umzugestalten. Für französische Truppen wurde 1806 ein [[Lazarett]] eingerichtet. Erst im Jahr 1912 wurde die Nutzung als Kaserne aufgegeben. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde ein Teil des Klosters an den Eigentümer des benachbarten [[Schlenkerla]] verkauft. Dieser restaurierte die Dominikanerklause aus dem 14. Jahrhundert mit ihrem gotischen Gewölbe und band diese in die historische Gaststätte ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 schloss der bayerische Staat mit dem erzbischöflichen Stuhl einen Mietvertrag. Das Erzbistum ließ die Kirche als Heimstatt für die [[Bamberger Symphoniker]] einrichten und eröffnete am 17. Juni 1950 den Kulturraum. 1972 trat die Stadt in den Mietvertrag ein, der Ende des Jahres 1993 erlosch. Heute wird die Kirche als Aula der [[Universität Bamberg]] genutzt. Im Dominikanerhof befindet sich der Biergarten des Schlenkerla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Konvent (Kirche)|Konventsbauten]] begannen 1976 die Planungen zur Aufnahme staatlicher Behörden, die Umbauten wurden von 1979 bis 1982 ausgeführt. 1985 konnten staatliche Ämter einziehen. Die Restaurierung des Bibliothekssaals zog sich allerdings noch bis 1987 hin. Dabei wurden reiche Stuckarbeit und Deckengemälde freigelegt. Das Mittelbild stellt eine [[Allegorie]] der [[Theologie|Theologia sacra]] mit dem heiligen [[Thomas von Aquin]] dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbleib des Kirchenguts ===&lt;br /&gt;
Der Großteil der Inneneinrichtung kam in die Pfarrkirche von [[Hollfeld]]. Den [[Prospekt (Orgel)|Orgelprospekt]] erwarb die evangelisch-lutherische Gemeinde von [[Heiligenstadt in Oberfranken]] für die dortige Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grabdenkmäler in der Kirche wurden bis auf wenige zerstört. Einige wurden der Familie von Schrottenberg auf Reichmannsdorf zurückgegeben, andere befinden sich in der 1835 geweihten Kapelle der [[Altenburg (Bamberg)|Altenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schlenkerla Dominikanerhof.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler von Bayern&amp;#039;&amp;#039;. Band VI/1, S. 390 ff. [https://www.schlenkerla.de/schlenkerla/zimmer/tilmannbreuer.html (Textauszug online)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=49/53/32.4/N |EW=10/53/5.8/E |type=landmark |region=DE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kloster in Bamberg|Dominikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Dominikanerkloster in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Bamberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klostergründung 1310|Bamberg]]&lt;/div&gt;</summary>
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