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	<title>Dominik Bilimek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Dominik_Bilimek&amp;diff=496873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tatzeli: Rechtschreibung, Zeichensetzung</title>
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		<updated>2026-01-28T09:05:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung, Zeichensetzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dominik Bilimek.jpg|mini|P. Dominik Bilimek OCist]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dominik Bilimek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Zisterzienser|OCist]]. (geboren als Adolf Josef Bilimek; * [[25. Februar]] [[1813]] in [[Nový Jičín|Neutitschein]], [[Österreichisch-Schlesien]]; † [[3. August]] [[1884]] im [[Heiligenkreuzerhof (Wien)|Heiligenkreuzerhof]] in [[Wien]]) war ein österreichischer [[Zisterzienser]] [[Priester (Christentum)|Priester]], [[Zoologe]], Naturforscher und [[Botanik]]er von europäischem Rang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortsfriedhof Heiligenkreuz 9660.JPG|mini|170x170px|Grabtafel P. Dominicus Bilimek]]&lt;br /&gt;
Adolf Josef Bilimek wurde 1813 zur Zeit des [[Kaisertum Österreich|Kaisertums Österreich]] in Neutitschein in Österreichisch-Schlesien als Sohn des Fleischhauers Dominik Bilimek und dessen Ehefrau Theresia geb. Korlius geboren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://digi.archives.cz/da/permalink?xid=be870c64-f13c-102f-8255-0050568c0263&amp;amp;scan=c8ccafe0f0584fed8db3c247766c8056 |titel=Digitales Archiv des Landesarchivs in Opava |abruf=2023-08-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Besuch des Gymnasiums trat Bilimek 1832 als Novize in das [[Stift Neukloster|Zisterzienserstift Neukloster]] in [[Wiener Neustadt]] ein und nahm nach seiner [[Feierliche Profess|Feierlichen Profess]] 1836 den Ordensnamen „Dominik“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Kuhländchen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 9 (1928), S. 49 und 69.&amp;lt;/ref&amp;gt; an. Nach dem [[Theologiestudium]] an der Hauslehranstalt des [[Stift Heiligenkreuz|Stiftes Heiligenkreuz]], wo sein Interesse an den Naturwissenschaften geweckt wurde und er sich im Naturalienkabinett des Stiftes autodidaktisch erste Kenntnisse aneignete, wurde er 1837 zum Priester geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach war P. Dominik zunächst [[Kooperator]] in der zum Stift gehörenden Pfarre Wiener Neustadt. Von 1837 bis 1843 war er Pfarrer in [[Würflach]] im südlichen Niederösterreich, wo er die Flora des nahe gelegenen [[Schneebergmassiv]]s, das er über hundertmal bestieg, beschrieb und die spezielle Systematik der [[Phanerogame]]n und Insekten inventarisierte. Darüber hinaus untersuchte Bilimek auch die Vegetation des [[Höllental (Niederösterreich)|Höllentales]] im Mariazeller Gebiet sowie des [[Helenental]]es bei [[Baden (Niederösterreich)|Baden]]. Ab 1844 erforschte er die Pflanzen der Hochmoore, der pannonischen Trockenrasen und die Flora der Kalk- und Lösshänge der [[Hainburger Berge]]. Schon damals entdeckte Bilimek einige neue Insekten und beschrieb seltene Pflanzen, wie den [[Österreichischer Drachenkopf|Österreichischen Drachenkopf]] (Dracocephalum austriacum) bei Baden oder das [[Spitzels Knabenkraut|Spitzel Knabenkraut]] (Orchis spitzelii), das er 1845 erstmals in Österreich fand. In diesen Jahren bereiste er den [[Plattensee]], den [[Bakonywald]] sowie die [[Adriatisches Meer|Adria]] und ab 1850 lehrte Bilimek am Wiener Neustädter Gymnasium Religion und Naturgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1854 bis 1864 wurde Bilimek durch Erlass der Obersten Heeresleitung der [[Kaiserlich-Königliche Armee (1806–1867)|k. k. Armee]] zum Professor für Naturgeschichte an den Militärakademien des [[Kaisertum Österreich|österreichischen Kaiserreichs]] berufen, deren naturwissenschaftliche Lehrsammlungen er aufbaute. So konnte er sich ganz seinen umfangreichen botanischen Forschungen widmen. Während seines Aufenthaltes an der Militärakademie in [[Krakau]] nutzte er den dortigen Botanischen Garten für vergleichende Studien und sandte regelmäßig [[Herbarium|Herbarbelege]] an den Zoologisch-Botanischen Verein in Wien. Auch beschäftigte er sich mit der [[Kryptogamenflora]] [[Galizien]]s und dehnte seine Studien auf [[Paläontologie|paläontologisches]] Material aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seinen Exkursionen wurde Bilimek häufig von dem Geologen und Politiker [[Eduard Suess]] begleitet, mit dem ihn eine langjährige Freundschaft verband. In [[Eisenstadt]] lernte Bilimek Erzherzog Ferdinand Maximilian kennen und folgte ihm nach [[Mexiko]], wo er ab 1865, nachdem dieser als [[Maximilian I. (Mexiko)|Maximilian I.]] zum Kaiser von Mexiko gekrönt worden war, als Naturforscher in dessen Diensten stand. Als [[Kustos (Amtsbezeichnung)|Kustos]] des kaiserlichen Museums auf [[Schloss Chapultepec]] in [[Mexiko-Stadt]] widmete sich Bilimek zunächst der Erforschung der näheren Umgebung des Schlosses und der Gegend um [[Querétaro (Bundesstaat)|Querétaro]], bereiste aber auch das zentrale Hochland, wohin ihn Kaiser Maximilian und seine Gattin [[Charlotte von Belgien|Charlotte]] des Öfteren begleiteten. In der Grotte von Cacahuamilpa gelang Bilimek die Entdeckung und Erstbeschreibung verschiedener [[Arthropoden]]arten. Die &amp;#039;&amp;#039;Fauna der Grotte Cacahuamilpa in Mexiko&amp;#039;&amp;#039; sollte seine einzige Publikation bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Januar 1867 ernannte ihn der Kaiser in Vorahnung seines unausweichlichen Endes zum Direktor des Naturhistorischen Museums in [[Schloss Miramare]] bei [[Triest]] und [[Lokrum|Lacroma]]. Nach dem gewaltsamen Tod des Kaisers am 19. Juni 1867 gelang es P. Dominik, der die Wirren des [[Mexikanischer Bürgerkrieg|mexikanischen Bürgerkrieges]] bei Freunden in [[Orizaba]] überlebt hatte, die umfangreichen zoologischen und botanischen Sammlungen des Kaiserhauses, soweit sie nicht schon mit kaiserlicher Post nach [[Europa]] gebracht worden waren, nach [[Veracruz (Veracruz)|Veracruz]] zu bringen und mit einem britischen Schiff nach Europa zurückzukehren. Dort angekommen, setzte er, wie vom Kaiser gewünscht, seine Arbeit als Direktor des Naturhistorischen Museums im Schloss Miramare fort. Seine Besoldung wurde anfänglich durch Exkaiserin Charlotte, später durch das k. k. Oberhofmeisteramt bestritten. Um die Bestände des Museums zu ergänzen, unternahm er 1873–81 von Schloss Miramare aus alljährlich ausgedehnte Forschungsreisen in europäische Länder sowie nach [[Ägypten]], [[Palästina (Region)|Palästina]] und [[Tunesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P. Dominik, anfänglich [[Kapitular]] des Stiftes Neukloster und nach dessen Vereinigung mit dem Stift Heiligenkreuz ab 1882 Kapitular desselben, verbrachte seinen Lebensabend im [[Heiligenkreuzerhof (Wien)|Heiligenkreuzerhof]] in Wien, wo er auch am 3. August 1884 verstarb&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/wien/heiligenkreuz/03-07/?pg=147 |titel=Sterbebuch - 03-07 {{!}} Heiligenkreuz {{!}} Wien/Niederösterreich (Osten): Rk. Erzdiözese Wien {{!}} Österreich {{!}} Matricula Online |abruf=2023-08-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er wurde am Ortsfriedhof in Heiligenkreuz an der nordöstlichen Friedhofsmauer in einem Erdgrab beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachruf ==&lt;br /&gt;
Heute erinnern die Namen „Typhlotrechus bilimeki“ (1847) einer Höhlenkäferart, „Pheidole bilimeki“ (1870) für eine Ameise, „Euxesta bilimeki“ (1909) für eine Schmuckfliege sowie „Chusquea bilimekii“ (1886) für eine mexikanische Bambusart an den österreichischen Zoologen und Forscher P. Dominik Bilimek in die naturwissenschaftliche Nomenklatur ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile seiner Sammlungen sowie seines [[Herbarium|Herbars]] befinden sich heute in vielen Museen der Welt, wie in [[Wien]] ([[Naturhistorisches Museum Wien|Naturhistorisches Museum]], [[Weltmuseum Wien|Völkerkundemuseum]], [[Österreichische Nationalbibliothek|Nationalbibliothek]]), [[Paris]], London, [[Lyon]], [[Washington, D.C.|Washington]], [[New York City|New York]], [[Sankt Petersburg]], [[Kopenhagen]] und natürlich auch in [[Mexiko-Stadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;in der Reihenfolge des Erscheinens&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hermann Josef Roth]]: &amp;#039;&amp;#039;Dominik Bilimek. Leben und Werk eines österreichischen Naturforschers. Zur mexikanischen Expedition der Österreicher vor hundert Jahren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sudhoffs Archiv|Sudhoffs Archiv für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 49 (1965), S. 338–354.&lt;br /&gt;
* Hermann Josef Roth: &amp;#039;&amp;#039;Dominik Bilimek. Notizen zu seinem Nachlaß&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cistercienser-Chronik]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 74 (1967), {{ISSN|0379-8291}}, S. 161–163.&lt;br /&gt;
* Hermann Josef Roth: &amp;#039;&amp;#039;Dominik Bilimek. Mönch und Naturforscher im Dienst Maximilians von Mexico&amp;#039;&amp;#039;. In: Laura Ruaro Loseri (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Massimiliano, rilettura di un&amp;#039;esistenza. Atti del convegno, Trieste, 4–6 marzo 1987&amp;#039;&amp;#039;. Edizioni Della Laguna, Trieste 1992, S. 204–209.&lt;br /&gt;
* Hermann Josef Roth: &amp;#039;&amp;#039;Im Dienste zweier Kaiser: Der Zisterzienser P. Dominik Bilimek aus dem Neukloster in Wiener Neustadt. Naturforscher in Europa und Mexiko&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cistercienser-Chronik]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 111 (2004), S. 67–78.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20090822040600/http://www.bautz.de/bbkl/b/bilimek_d.shtml |autor=[[Hermann Josef Roth]]|band=29|spalten=172-177}}&lt;br /&gt;
* Hermann Josef Roth: &amp;#039;&amp;#039;Dominik Bilimek, Zisterzienser im Dienste des Kaisers Maximilian von México&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Magazin für Amerikanistik. Zeitschrift für amerikanische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 40 (2016), Heft 4, {{ISSN|0170-2513}}, S. 17–21.&lt;br /&gt;
* Werner Richter: in &amp;#039;&amp;#039;Historia Sanctae Crucis&amp;#039;&amp;#039; (2011) Be&amp;amp;Be Verlag, ISBN 978-3-902694-12-6, S. 442&lt;br /&gt;
* [[Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950|Österreichisches Biographisches Lexikon]] und biographische Dokumentation: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_B/Bilimek_Dominik_1813_1884.xml Bilimek, Dominik].&amp;#039;&amp;#039; 2003, abgerufen am 10. August 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=112073780X|VIAF=308776887}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bilimek, Dominik}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zisterzienser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stift Heiligenkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wiener Neustadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Botaniker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entdecker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweites mexikanisches Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1813]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bilimek, Dominik&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bilimek, Adolf Josef&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Priester, Zoologe und Botaniker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Februar 1813&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nový Jičín|Neutitschein]], [[Österreichisch-Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. August 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Heiligenkreuzerhof (Wien)|Heiligenkreuzerhof]], [[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tatzeli</name></author>
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