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	<title>Domersleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:55:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Domersleben&amp;diff=417866&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)</title>
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		<updated>2025-11-12T13:03:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (https://www.duden.de/rechtschreibung/PDF)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Wanzleben-Börde&lt;br /&gt;
| Ortswappen            = Wappen Domersleben.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 52/5/33/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 11/26/15/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 105 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                = 15.65&lt;br /&gt;
| Einwohner             = 1126&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wanzleben-boerde.de/de/ortsteil-domersleben.html |titel=Ortschaft Domersleben |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Wanzleben-Börde |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 39164&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 039209&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Positionskarte|Deutschland Sachsen-Anhalt|label=Domersleben||lat=52/05/33//N|long=11/26/15//E|region=DE-ST|width=250|caption=Lage von Domersleben in Sachsen-Anhalt|mark=Reddot.svg|marksize=4|float=right}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegelmarke Amt Domersleben - Kreis Wanzleben W0204439.jpg|mini|[[Siegelmarke]] Amt Domersleben]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Domersleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Wanzleben-Börde]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Domersleben liegt am [[Bode]]-Nebenfluss [[Sarre (Bode)|Sarre]], unmittelbar nördlich von [[Stadt Wanzleben|Wanzleben]] und etwa zehn Kilometer westlich von [[Magdeburg]]. Das waldarme Gebiet rund um Domersleben in der nördlichen [[Magdeburger Börde]] wird landwirtschaftlich intensiv genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der in Sachsen-Anhalt weit verbreitete Ortsnamensbestandteil -[[leben]] bedeutet: „Hinterlassenschaft, Erbe“. Er ist grundsätzlich mit Personennamen im ersten Namensbestandteil kombiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Udolph]]: &amp;#039;&amp;#039;Ortsnamen um Halberstadt – Zeugen der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichte und Kultur des Bistums Halberstadt 804–1648, A. Siebrecht Halberstadt 2006, S.&amp;amp;nbsp;70–72, PDF [https://www.mgh-bibliothek.de/dokumente/b/b044105.pdf].&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mittelalter gab es ohne Zweifel zwei Ortsteile, nämlich Groß- und Klein-Domersleben oder „Hohen- und Nieder-Domersleben“, von denen wohl einer [[Wüstung|wüst]] geworden ist. Auch waren zwei Kirchen vorhanden. Heute gibt es nur noch eine Kirche (= die „untere Kirche“), als deren Patrone St. Peter und Paul anzusehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domersleben wurde im Jahre 1056 erstmals urkundlich erwähnt. Um 1220 wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Domesleve, Domessleve&amp;#039;&amp;#039;, um 1280 &amp;#039;&amp;#039;Domesscleve&amp;#039;&amp;#039; und im 14. Jahrhundert &amp;#039;&amp;#039;Domensleve&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die [[Reichsunmittelbarkeit|reichsfreien]] Edelherren [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]] waren hier begütet. Sie gaben um 1220 laut ihrem [[Lehnswesen|Lehnsregister]] in &amp;#039;&amp;#039;Domesleve&amp;#039;&amp;#039; 21 [[Hufe]]n, Vogteirechte und das [[Kirchenpatronat|Patronat]] über die Kirche St. Christophorus (= die „obere Kirche“) als Lehen an Heinrich von Zeringe. Später weiterhin um 1280 als Lehen an die Brüder Cono und Johannes von Zeringe.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S.&amp;amp;nbsp;479.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Domersleben, [[Bottmersdorf]], [[Dreileben]], [[Eggenstedt]], [[Groß Rodensleben]], [[Hohendodeleben]], [[Klein Rodensleben]] sowie die Städte [[Stadt Wanzleben|Wanzleben]] und [[Stadt Seehausen|Seehausen]] zur neuen Stadt Wanzleben-Börde zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
In der unmittelbaren Nachkriegszeit war der Journalist und Fotograf [[Karl Meyer (Journalist)|Karl Meyer]] Bürgermeister des Orts. Bernd Meyer war bis 2009 ehrenamtlicher Bürgermeister und bis 2013 Ortsbürgermeister. Seit 2014 ist Helge Szameitpreuß Ortsbürgermeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 30.&amp;amp;nbsp;Juni 1997 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber eine rote Kirche mit spitzbedachtem Turm und rechts daneben ein roter spitzbedachter Turm, beide mit schwarzen Rundbogenfensteröffnungen, im roten Schildfuß ein silberner Fisch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Domersleben beauftragte im Jahr 1997 den Magdeburger Kommunalheraldiker [[Jörg Mantzsch]] mit der Erarbeitung einer heraldisch korrekten und genehmigungsfähigen Ortswappens. Dabei sollte der Bezug zu einem historischen Siegel hergestellt werden, das eine scheinbar doppeltürmige Kirche zeigte, und zum ehemaligen Domerslebener See hergestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Darstellung von Gebäuden ist zu berücksichtigen, dass sie im Wappenbild keine architektonische Reproduktion verkörpern. Auch hier drückt sich mit dem Gebäude eine stark verallgemeinerte Sinnbildlichkeit oder auch reale aber verfremdete Gegebenheit aus. Als Beispiel mag die Zinnenmauer in vielen Stadtwappen gelten, die als Sinnbild der Wehrhaftigkeit gilt, auch wenn der Ort in der Wirklichkeit nie eine Stadtmauer hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit führten die Siegel der Dörfer oft das Bild ihrer Kirche bzw. deren Schutzheiligen. Es ist klar, dass bei dem Umstand, dass fast jedes Dorf eine Kirche hatte, diese nicht zwangsläufig in einem Wappenbild aufgenommen werden kann; die Einmaligkeit und Besonderheit des Wappenbildes wäre damit nicht erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Falle des historischen Siegels der Gemeinde Domersleben ist das anders. Hier handelt es sich nicht um die Darstellung einer zweitürmigen Kirche oder eines Domes, sondern um die ursprüngliche Kirche, die dicht neben einem in gleicher Weise wie der Kirchturm gebauten Wach- bzw. Wehrturm stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa um das 10. bis 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde in Domersleben die Kirche St. Peter und Paul errichtet. Sie stand unterhalb einer Erhöhung, dicht neben dem besagten Wachturm. Als sie 1749 neu erbaut wurde, baute man die Kirche dann unmittelbar an den Turm. Beide Gebäude wurden verputzt, so dass sie über Generationen als einheitliches Bauwerk angesehen wurden. Umso größer war das Erstaunen, als man in jüngster Vergangenheit den Putz an den Außenwänden abnahm. Deutlich sichtbar unterschieden sich nun beide Türme und es erklärte sich das Siegelbild. Nicht der Magdeburger Dom – wie vormals angenommen, war im alten Siegel gemeint, sondern die beiden zu jener Zeit dominierenden Gebäude – Kirche und Wehrturm, die nur einige Meter voneinander getrennt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war Beschluss der Gemeinde Domersleben vom März 1997, die Symbolik von Turm und Kirche im neu zu schaffenden Wappenbild aufzunehmen. Weiterhin wurde beschlossen, den Fisch als Symbol zum 1791 entwässerten Domerslebener See zu tragen. Dieser große See diente der Gemeinde einst zum Fischfang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Farben der ehemaligen Gemeinde sind Rot/Silber (Weiß).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge der ehemaligen Gemeinde ist rot-weiß, schräg gestreift mit aufgelegtem Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Domersleben Kirche (1).jpg|mini|[[St. Peter und Paul (Domersleben)|Kirche in Domersleben]]]]&lt;br /&gt;
* Gedenkstein an der Nordseite der Kirche:Oberamtmann Johann Georg Cuno (1679–1742)&lt;br /&gt;
* Gedenkstein an der &amp;#039;&amp;#039;Schule&amp;#039;&amp;#039; (in der DDR-Zeit POS „Katja Niederkirchner“) zur Erinnerung an die [[kommunistisch]]e [[Widerstandskämpfer]]in [[Katja Niederkirchner]], die 1944 im [[KZ Ravensbrück]] ermordet wurde&lt;br /&gt;
* das Gemeinde-Museum über dem zweiten Gebäude der Grundschule&lt;br /&gt;
* die Domersleber Zeltkirche [[St. Peter und Paul (Domersleben)|Sankt Peter und Paul]] in den Umfassungswänden der barocken Kirche aus dem 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
In der nahen Stadt [[Wanzleben-Börde]] kreuzen sich die Bundesstraßen [[Bundesstraße 180|180]] ([[Magdeburg]]–[[Aschersleben]]) und [[Bundesstraße 246a|246a]] ([[Stadt Seehausen|Seehausen]]–[[Schönebeck (Elbe)|Schönebeck]]). Eine direkte Straßenverbindung besteht nach Magdeburg. Der Autobahn-Anschluss &amp;#039;&amp;#039;Wanzleben&amp;#039;&amp;#039; ([[Bundesautobahn 14|A&amp;amp;nbsp;14]]) ist etwa 9&amp;amp;nbsp;km von der Gemeinde entfernt. Der nahegelegene [[Bahnhof Blumenberg]] liegt an der [[Bahnstrecke Magdeburg–Thale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Domersleben Grundschule.jpg|mini|Grundschule „Martin Selber“ in Domersleben]]&lt;br /&gt;
Der Schriftsteller [[Martin Selber]] (eigentlich: Martin Merbt; 1924–2006) lebte von 1945 bis an sein Lebensende in Domersleben und wurde zum Ehrenbürger des Dorfs ernannt. Eine Straße in Domersleben und die Grundschule des Ortes tragen seinen Namen. Des Weiteren wurde 1692 der Gelehrte [[Christian August Salig]] in Domersleben geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Domersleben in Literatur und Kunst ==&lt;br /&gt;
In Folge 20 der Krimi-Serie [[Babylon Berlin]] wird Domersleben als Heimatort des Kriminalassistenten und Polizeifotografen Reinhold Gräf erwähnt, allerdings wird es als Dorf in der „anhaltischen Börde“ mit nur 68 Einwohnern geschildert. Der Name sei eine doppelte Lüge, es gebe weder Dom noch Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wanzleben-boerde.de/de/ortsteil-domersleben.html Ortschaft Domersleben] auf der Website der Stadt Wanzleben-Börde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Wanzleben-Börde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1038351634|VIAF=131168354}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Wanzleben-Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1056]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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